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Selbst gefangener Fisch stellt für mich das auch leider stark eingeschränkte Optimum da.
Die Fische dürfen sich ohne direkten Einfluss des Menschen in ihrem Habitat frei bewegen und ihr Leben leben.
Einschränkungen:
Fischbesatz
Fischzucht
Vorgegeben Gewässer
Ökologisches Gleichgewicht wird beiinträchtigt usw.
Bei mir gibt es gern mal einen Wels (Überbestand im Seenland)
Oder einen Zander im Jahr( 1 wegen Artenschutz)
Und Karpfen nach belieben ( unbgrenzt vorhanden, fast schon zuviel,eh schon Monokulturen)
Und so weiter..
Stimmt, aber mit Fischen verhält sich dass bei mir anders nachdem ich einen auf "Befehl" meiner Töchter statt zurück ins Meer zu schmeißen auf den Grill schmeißen musste.
Lustige Geschichte, meine Töchter und ich gingen an der Cote D`Azur angeln, nachdem wir uns eine professionelle 3 Euro Angel im Declathon besorgt hatten.
Mein Hausdrachen wusste übrigens, dass wir mit der Angel unmöglich was fangen könnten und machte sich ein wenig lustig über unsere Hoffnungen (bzw. die Hoffnungen meiner zwei Töchter) Köder war einer der Gambas vom Abendessen. Den Fischen hat der tatsächlich geschmeckt, angebissen hat keiner, abgebissen schon. Anders hat sich das beim Südfranzosen verhalten, der mit seiner professionellen Ausrüstung (wirlich prof) eine schöne Dorade aus dem Meer gezogen hat. Scheinbar hatte er Mitleid mit meinen Töchtern und fragte, ob wir die Dorade haben wollten. 2 Minuten später gingen wir dann mit der Dorade im Eimer schwimmend zurück zum Campingplatz. Meine Töchtern hatten ihn auch schon einen Namen gegeben, Joshi sollte er heißen.
Am Platz angekommen, konnte meine Frau es kaum glauben und musste unbedingt Photos davon machen und auf Fratzenbuch und Konsorten veröffentlichen, worauf das I-Phone nicht mehr aufhörte zu tönen. Wir ließen sie noch eine kurze Zeit in dem Glauben und klärten dann später auf. Daraufhin fragte ich dann, wo wir Joshi denn nun am besten wieder ins Wasser lassen sollten, worauf mich drei Hausdrachen verwundert ansahen. Wie freilassen ? Essen ... !
Daraufhin hatte ich dann die nette Aufgabe, die Dorade mit dem Holzstock zu betäuben und auszunehmen
Seitdem denke ich ernsthaft über einen Angelschein nach denn es war die beste Dorade, die ich bis je gegessen habe.
Wenn ich so drüber nachdenke, heute abend gibt es Joshi !
Meiner auch!!!
Er hat mich auch schon mit in den Stall genommen und mir seine Tiere und sogar das futter gezeigt
Danach durfte ich mir angucken wie er mir meine Dry Age Rumpsteaks ausgelöst hat.
Mehr Transparenz geht nicht finde ich.
Solche pauschalen Aussagen zeugen für mich nicht unbedingt von der angesprochenen Lebenserfahrung (meine Meinung); nur weil man es vllcht. selber nicht hinbekommen hat, ein Studium abzuschließen, alle zu diskreditieren, die an einer Uni studiert haben, geht für mich gar nicht...
Sorry... aber das musste sein.
Schöne Grüße
Carsten
Nee, Carsten - das habe ich ja nicht gemacht! Ich selbst habe übrigens nur Fachhochschulabschluss.
Wir haben Leute mit Studienabschluss, die wirklich gut sind, und sich sehr gut eingearbeitet haben.
Wir haben aktuell ein Riesenproblem auf Arbeit mit so einem Schnösel, der den ganzen Laden verarscht und sehr, sehr schlechte Stimmung verbreitet, das hat mich zu der Aussage veranlasst; bei uns ist es nicht das erste Mal, dass so einer ankommt und meint er sei der King.
Will alles auf den Kopf stellen - kann aber eine ganz eindeutige Nachricht nicht interpretieren.
Der wird wohl irgendwann ganz gezielt vor die Wand rennen; ich warte drauf!
Ich habe übrigens gestern noch die Ente bemüht: es gibt dort eine Uni. Also, bei Fischer's Fritze.
@marcu: das tut mir natürlich leid für dich, deswegen musst du deinen Frust aber nicht an mir ablassen. Egal ob FH oder Uni nimmt sich meinern Meinung nach nicht viel..
so hatte ich es verstanden... und deshalb meinen Unmut kundgetan. Ich bin generell ein Gegner von Verallgemeinerung; aber gut.. wenns nicht so gemeint war...
Ich kenne den TO nicht persönlich und kann mir deshalb kein Urteil erlauben... ich würde aber nie jemanden, den ich nicht kenne, so angehen wie Du den TO in Deinem Post.
Letztlich hat das alles aber nix mit dem ursprünglichen Zweck des Freds zu tun; dafür entschuldige ich mich beim TO.
Also ich habe dort auch als das Flank im Angebot war zugeschlagen und fand es absolut nicht schlecht (um wieder zum Thema "Erfahrungsberichte" zurück zu kommen)
nur ein kurzer Einwand weil hier so häufig die Schlachthöfe negativ behaftet werden: Schlachthöfe sind nicht schön für die Tiere, dank diverser Verordnungen aber ein notwendiges übel.
Viele Fleischer nutzen Schlachthöfe als Lohnschlachter. Bringen die Tiere hin und nehmen alles verwertbare wieder mit. Das ist nicht optimal aber oft nicht zu verhindern.
Das Fleisch wird damit aber noch lange nicht mit der Massenproduktion vergleichbar. Da sind Aufzucht und Fütterung viel wichtiger. Qualität braucht keinen Fantasienamen.
Nach dem Sous Vide (54 Grad, 4h, 7cm am Knochen) garen waren hatte das Fleisch geschätzt 10% Wasser verloren.
(an einer Stelle war es noch ein bisschen englisch, temperatur in der Mitte waren 53 Grad, das nächste mal 5h)
Leider haben wir keine scharfen Messer mehr in der WG und ich konnte das Fleisch nicht artgerecht aufschneiden.
Der Eigengeschmack war super lecker nussig, buttrig. Die Konsistenz war tatsächlich so, dass man bei Verwachsungen ein bisschen beissen musste, was aber denk ich auch bei anderem Fleisch so ist.
Das Fett war auch schön zart, ein bisschen was ist aber übrig geblieben.
Für 3 Wochen gereift auf alle Fälle top.
Das nächste mal werde ich trotdem lieber auf ein T-Bone oder ähnliches zurückgreifen, da es einfach zuviel Fleisch ist, zu zweit haben wir es nicht geschafft.
Ich habe lange überlegt, ob ich in speziell diesem Thread hier meine persönliche Meinung schreiben soll. Mir haben die Anfeindungen und Abkanzelungen nicht gefallen, die einige hier abgeschossen haben. Zum Hintergund: ich lebe im Nordwesten Münchens, bei uns im Ort sind mehrere Metzger ansässig, bei dreien bin ich regelmäßiger Stammgast. Einer davon hat sich spezialisiert auf Ochsenfleisch, ein anderer betreibt nebenbei durchaus guten Catering, ein weiterer gehört zu einer großen Kette. Der erste hat eigene Schlachtung, schonmal nicht schlecht. Was mir persönlich aber misfällt, es gibt lediglich Standard. T-Bone, Porterhouse etc. Fehlanzeige weil unbekannt. Das Ochsenfleisch (40 Euro/Kilo) hat durchweg hellrote bis rosa Farbe und leichten Fischgeruch wenn auf der SFB scharf angeröstet. Der zweite wird mit der Zeit immer besser, seit Kurzem hat er Charolais im Angebot (30 Euro/Kilo). Der dritte gehört zwar zu einer groeßn Kette, ist allerdings persönlich offen für alles und mein Favorit aufgrund seiner Kundenorientiertheit. Sehr gute T-Bones? Kein Problem. Wirklich gutes Dry Aged? Auch kein Problem, dauert aber etwas. Beef Ribs? Auf Bestellung, dann aber echt geniale Schnitte. Selbst Tomahawk geht ohne Murren, auch als Neanderthaler-Cut. Die Preise dafür liegen allerdings bei 60 Euro/Kilo aufwärts (Beef Ribs bei 40).
Beim ersten hatte ich vor längerer Zeit mal T-Bones bestellt. Hat Ewigkeiten (drei Wochen) gedauert und die Verpackung kam mir extrem bekannt vor. Dann lag mal Argentische Hüfte in der Auslage, auch hier kam mir die Verpackung extrem bekannt vor. Beide Male Originalverpackung von der Metro, lediglich deutscher Metro-Aufkleber entfernt.
Das Charolais hatten wir jetzt schon drei Mal, war jedesmal vom Biss und Fleisch her gut und schön geschnitten, nicht zu dick, nicht zu dünn. Zweimal landete es auf meinem Smoker, letztes Mal wegen Wolkenbruchs in der Pfanne - die Pfanne musste zweimal ausgeleert werden, so viel Wasser ist ausgetreten. Am Ende war's eher gegaart als gebraten...
Meine MdV Metro des Vertrauens ist die im Münchner Euroindustriepark, hier bin ich seit fast 10 Jahren fast jedes zweite Wochenende. Sortiment der Fleischabteilung ist meistens gut bis sehr gut. Mittlerweile hatte ich schon von jeder Marke jedes Stück, daher maße ich mir jetzt an, meinen Sempf dazuzugeben. Ich hatte leider in den letzten zwei Jahren mehrere Male ungenießbar saures Argentisches Entrecote (16-19 Euro/Kilo) erwischt, noch schlimmer als das Brasilianische (einmal und nie mehr wieder!). Seither kein Argentisches mehr. Das deutsche von der Färse ist leider aus dem Programm genommen worden, das war wirklich gut. Jetzt ganz aktuell sind Unmengen US Beef im Regal, die familientauglichen Stücke um die 3 Kilo Gewicht für 59 Euro/Kilo, die Gastro-Größe mit über 6 Kilo aber für 28 Euro/Kilo (warum bitte?! Ist identisch das gleiche!). Das Irische Kettyle ungefähr gleicher Kilopreis, die Metroeigenmarke des irischen bei rund 25 Euro/Kilo, beides kommt vom Biss her mit dem Emsrind gleich. Die hier im Thread genannten Cote de Boeuf Stücke sind mittlerweile Standard für Familie und sich selbst einladenden Freundeskreis geworden. Wuki und ich mögen einfach gerne 2-3 Finger dick geschnittene Stücke, Göga liebt es ebenso und bedient sich eifrig an den meist zwei großen Stücken mit jeweils gut einem Kilo. Passt.
Was ich mit dem ganzen Text oben ausdrücken möchte: selbstverständlich achte ich jede andere Meinung und würde mich auch mehr als gerne mal mit einem dem hier genannten Premiumfleisch versorgen. Das scheitert aber an Verfügbarkeiten und aufgerufenen Preisen im Münchner Umland. Mir persönlich erscheinen Preise jenseits 70 Euro/Kilo übertrieben und stellen zumindest für mich kein Qualitätskriterium jenseits von Profitin dar. Ich würde allerdings auch nicht im Traum auf die Idee kommen, irgendjemanden in irgendeiner Art anzugehen, weil er/sie dieses Fleisch für deutlich besser hält als anderes. Auf meiner persönlichen Wunschliste ganz oben ist, seit ich hier im Forum die betreffenden Beiträge mitlese, ein Besuch in Bensheim, um wenigstens ein Mal mit solcher Ware aus Profihand in Kontakt zu kommen (hoffentlich wird das 2018 realisierbar).
Nix für ungut, ich mein' ja nur - und jetzt geht's mir besser.
Solche Diskussionen müssen dringend von der Preisbetrachtung weg, der Preis kann ein deutlicher Negativindikator sein wenn man wert darauf liegt, dass die Tiere natürlich aufwachsen und gefüttert werden. Der Preis ist aber niemals ein Positivindikator, nur weil es teuer ist, ist es nicht gut.
Für die Münchener lohnt sich ein Weg nach Pfaffenhofen. Das Fleisch vom Lamplhof ist jetzt nicht unbedingt günstig, aber auch nicht zu teuer. 50 EUR/KG für DA Roastbeef zahlt man bei uns zum Beispiel auch beim Edeka.
Naja, die hier geäußerte "Kritik" in Form von "Du Grünschnabel hast eh' keine Ahnung" oder "werd' Du erstmal erwachsen" betrifft eher den Themenstarter als einen der größten Handelskonzerne, bei dem reihum fast alle Metzger ihre Ware einkaufen. Die kratzt das sowieso nicht.
Das beizieht sich auf die Fahrzeuge mit Unternehmensbeschriftung, die auf dem dortigen Parkplatz frei einsehbar parken sowie die Herren, die teils in weißer Arbeitskleidung und gelegentlich mitsamt Namensschild an der Gold- und Silberkasse stehen und einen freien Einblick in die Einkaufswagen oder auf die Plattenwagen gestatten. Zudem kenne ich die Verpackungen der Großgebinde mittlerweile ausnahmslos und maße mir dadurch an, die in der Auslage der Ladentheke der Metzgereien befindliche Ware identifizieren zu können hinsichtlich ihres Vertriebsweges.
Von weiteren Diskussionen auf diesem Niveau werde ich Abstand nehmen.