• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Bei Flachgrillers eingeladen

Camper

Bundesgrillminister
10+ Jahre im GSV
Hallo liebe Grillsportfreunde,

ich weiß nicht, was ich machen soll, denn wir wurden zum grillen eingeladen. Meine Göga hat schon mal vorsichtig nachgefragt, es wird Neonfleisch vom Elektrobilligteil geben. Wie würdet ihr da reagieren?

Vorschlag 1: die asiatische Variante, also alles loben, egal wie es geschmeckt hat.
Vorschlag 2: viel Alkohol trinken, dann ist es sowieso egal.
Vorschlag 3: den Q100 mitnehmen, der bekommt an das Fleisch wenigstens ein paar Röstaromen, ohne es totzukochen.
Vorschlag 4: absagen (obwohl das eigentlich nicht in Frage kommt, wir sehen uns nicht so oft).

In unseren Vor- GSV-Zeiten haben wir ja auch diese Art des "Grillens" praktiziert, aber heute sehen wir das eben anders. Lohnt sich Missionsarbeit oder ärgert man damit nur die Gastgeber?

Zu Hülf
Camper
 
Jeder sollte sein eigenes Ding machen. Aber Missionarsarbeit kann man immer
leisten und warum sollte jemand verärgert sein nur weil man ihm Tipps und
Tricks zeigen will.
 
:rotfll: genau in der Reihenfolge:

Erst alles loben, sich dann gnadenlos besaufen um später den Q100 rauszuzaubern und sagen, dass damit eh alles besser geworden wäre und zum Schluss noch sagen, dass man eigentlich garnicht kommen wollte....... dann sollte sich das Problem nicht erneut einstellen :woot:
 
Vorschlag 5: Verletzung vortäuschen, kurzerhand die Gastgeber zu dir einladen und begrillen.
 
:rotfll: genau in der Reihenfolge:

Erst alles loben, sich dann gnadenlos besaufen um später den Q100 rauszuzaubern und sagen, dass damit eh alles besser geworden wäre und zum Schluss noch sagen, dass man eigentlich garnicht kommen wollte....... dann sollte sich das Problem nicht erneut einstellen :woot:


:DS: Genau, das wäre doch mal was.... wenn man sich das so bildlich vorstellt, wie man total besoffen nen Grill rauholt um zu zeigen dass es viel besser gegangen wäre und das andre eigentlich net geschmeckt hat :rotfll: das wars dann wohl mit der nächsten Einladung :muhahaha:
 
Also mir ist in solch einer Situation der soziale Kontakt viel wichtiger als das was auf dem Teller landet.
Wenn ich meine persönlichen kulinarischen Ansprüche hoch ansetze ist das mein ureigenes Privatvergnügen und kann und will ich nicht jedem anderen aufzwängen.

Wir wurden auch vor zwei Wochen zum Grillen eingeladen und es gab Lidl-Vacuumware. Ich habe halt mehr von den Salaten und ein höflichkeits-Steak und eine höflichkeits-Wurst gegessen.
Letztere habe ich vor dem Verzehr in Ketchup ersäuft und unter Curry begraben. :)

Missionarsarbeit sieht bei mir so aus, dass ich die Leute dann ganz gerne auch mal einlade. Und meistens ergibt sich das alles von alleine, ohne dass irgendwer irgendwas missversteht oder einem Krumm nimmt.
 
Tja, bevor ich im GSV war, wäre das auch für mich kein Problem.
Aber mittlerweile....es geht einfach nicht mehr.
Ich weigere mich ja schon ein Würstchen aufzulegen.

Die einzige Alternative ist für mich QBorgs Vorschlag

Gruß,

Marcus
 
Ich weigere mich ja schon ein Würstchen aufzulegen.

Über die Phase bin ich wieder weg. Habe mich als Neumitglied im GSV auch geweigert etwas so profanes wie eine Bratwurst auf meinen Grill zu lassen. Seit ich einen "Fabrikverkauf" gefunden habe welcher die "Besten Bratwürste Weltweit" herstellt, esse ich sie wieder sehr gerne. GSV mäßig ist dann meist die Soße welche nicht mehr aus der Flasche kommt, sondern selbst zubereitet wird.

Mit der Zeit wirst auch Du wieder zu dieser Gelassenheit finden :pfeif:


Zur Frage des Threaderstellers: Tapfer sein und bei der Gegeneinladung das Missionieren anfangen.......

Suurr, Platsch, Ruck und wieder einer am Haken:fish:
 
aushalten

Hallo Camper

Augen zu und durch!!!!!!!!!!



Danach bei dir Missionsarbeit leisten,schont die Freubdschaft.

Grüßle

Hajo
 
Eine Einladung wird doch meistens ausgesprochen, weil der Einladende die Eingeladenen gerne um sich hat bzw. gerne Zeit mit ihnen verbringt.

Ich als Eingeladener störe mich nicht daran, was es zu essen gibt und vor allen Dingen mache ich mir nicht schon vorher Gedanken darüber.

Sollte es "Neonfleisch" geben, akzeptiere ich das. Dann esse ich halt etwas mehr von den Beilagen (Salaten, Baguette, etc.) und weniger Fleisch.

Aber nur weil man selber kein "Neonfleisch" mehr grillt, würde ich niemals eine Einladung eines "Neonfleisch-Grillers" ablehnen. Das halte ich für sehr engstirnig.

Einfach eine Gegeneinladung aussprechen und von selbst mariniertem Fleisch überzeugen bzw. probieren lassen.
 
Sei froh, dass Du noch eingeladen wirst.

Schon mehrfach habe ich folgenden Spruch gehört:
" . . . . haben am letzten Samstag gegrillt. Wir hätten Dich ja auch eingeladen, aber wir haben immer nur so einfache Sachen vom Grill und wir wissen ja wie DU grillst. . . "
Kein Quatsch!

LG Rolf

Na ja, vielleicht haben ´se ja auch nach einem Grund gesucht . . . . ;)
 
Also mir ist in solch einer Situation der soziale Kontakt viel wichtiger als das was auf dem Teller landet.
Wenn ich meine persönlichen kulinarischen Ansprüche hoch ansetze ist das mein ureigenes Privatvergnügen und kann und will ich nicht jedem anderen aufzwängen.

Wir wurden auch vor zwei Wochen zum Grillen eingeladen und es gab Lidl-Vacuumware. Ich habe halt mehr von den Salaten und ein höflichkeits-Steak und eine höflichkeits-Wurst gegessen.
Letztere habe ich vor dem Verzehr in Ketchup ersäuft und unter Curry begraben. :)

Missionarsarbeit sieht bei mir so aus, dass ich die Leute dann ganz gerne auch mal einlade. Und meistens ergibt sich das alles von alleine, ohne dass irgendwer irgendwas missversteht oder einem Krumm nimmt.


Genau das ist der Weg der Wege
 
Ich wuerde hingehen und essen, trinken und die sozialen Kontakte pflegen. Beilaeufig den GSV ins Gespraech bringen und was fuer tolle Grillrezepte es dort gibt. Eine Gegeneinladung aussprechen und die anderen zum richtigen Grillen mit tollem Essen bekehren. Aber Achtung es gibt auch beratungsresistente Menschen.
 
Jeder sollte sein eigenes Ding machen. Aber Missionarsarbeit kann man immer
leisten und warum sollte jemand verärgert sein nur weil man ihm Tipps und
Tricks zeigen will.
Naiv? Ich kenne eher das Gegenteil. Egal wie konstruktiv die Kritik ist.

Zum Thema: Ich würde drauf pfeifen, was es zu essen gibt. Willst du die Leute sehen oder nicht?
Direkte Missionierung würde ich aus oben genanntem unterlassen. Das klappt besser mit einer Gegeneinladung bei dem du dann was ordentliches grillst.

Ausserdem kann man auch mal ne Scheibe Neonfleisch essen ohne sich zu übergeben.

Gegenfrage: Was würdest du machen, wenn ein Weinkenner sich über deine Weinauswahl mukieren würde? Dein bester Freund werden?

PS.: Eine gute Möglichkeit zu missionieren ist, eine selbstgekochte BBQ Sauce mitzubringen. Das interessiert die meisten mehr als Pulled Pork ("du Freak") und bringt das Gespräch in die richtige Richtung.
 
Wenn ich irgendwo eingeladen bin, dann habe ich mir das abgewöhnt irgendwas an den Gastgebern ändern zu wollen.
Das geht am Besten, wie oben bereits geschrieben wurde, bei der Gegeneinladung, denn da kommen immer Fragen zum Grillen auf.

Daher hingehen, essen und trinken und es sich einfach gut gehen lassen.

Nachdem ich zweimal fast verdurstend Bier auf Zimmertemperatur trinken musste, habe ich zuletzt einen eiskalten Kasten Bitburger mitgenommen.
Plötzlich mochten viele Bier, die sich sonst immer gezogen haben.
 
Nachdem ich zweimal fast verdurstend Bier auf Zimmertemperatur trinken musste, habe ich zuletzt einen eiskalten Kasten Bitburger mitgenommen.
Plötzlich mochten viele Bier, die sich sonst immer gezogen haben.

Wie schlecht müssen die Gastgeberqualitäten sein, wenn man nicht mal auf Beschwerde (geh ich mal von aus) das Bier beim nächsten Treffen in den Kühlschrank stellt?
Das geht gar nicht.
 
Zurück
Oben Unten