• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Billigen Holzbackofen pimpen

ganz zu? ich weiß nicht, ob das so gut ist, denn etwas Luft braucht auch ´ne glühende Kohle. --> durch Schieber die Zuluft regelbar, das ist einfach besser!
Die Wärme darf dir vor allem nicht durch den Kamin abhauen, wenn der Ofen richtig aufgeheizt ist (--> und hast du eigentlich ne Drossel-/Absperrklappe im Kamin? Habe ich jetzt gar nicht gesehen?)

und wenn´s geht mach´ Fotos bitte ..von all Deinem
"Lehmdesign made by Franz" ;-)
 
Verstehe - Du meinst die glühenden Holzreste fangen an zu qualmen. Man könnte die auch rausnehmen wenn der Ofen heiß genug ist. Anders sieht es aus, wenn ich den Ofen mit dem Brenner aufheize. Dann ist es von Vorteil wenn alles recht dicht ist. Dann bleibt auch der Wasserdampf im "Kessel".
Rauchgasklappe und Regenhut fehlt mir noch für den Ofen - aber das ist erst mal Nebensache. Habe jetzt noch ein 500° Thermometer bestellt.
Was ich wirklich unterschätzt habe ist das Gewicht - man ist das Teil schwer geworden. Selbst das Grundgerüst ohne Vorder- und Rückteil war sauschwer. Zum Glück hat diese Stahlrollen sonst käme man mit dem Teil nicht mehr vom Fleck.

Übrigens: der ganze "Designvorgang" läuft nach diesem Prinzip: der erste Ofen für meinen Feind, der zweite Ofen für meinen Freund und der Dritte für mich. Also, ich bin jetzt beim ersten Ofen. Will den schon jemand haben? :DS:
Gruß - Franz
 
Hier mal noch eine Ansicht in den Ofen beim Füllen.
Wahrscheinlich wird sich der Lehm mit der Zeit vom Ofen lösen. Habe auch innen alles mit Leinöl ausgestrichen - mal sehen ob es einen Effekt hat.

DSC_6469.jpg
 

Anhänge

  • DSC_6469.jpg
    DSC_6469.jpg
    130,3 KB · Aufrufe: 704
Verstehe - Du meinst die glühenden Holzreste fangen an zu qualmen. Man könnte die auch rausnehmen wenn der Ofen heiß genug ist. Anders sieht es aus, wenn ich den Ofen mit dem Brenner aufheize. Dann ist es von Vorteil wenn alles recht dicht ist. Dann bleibt auch der Wasserdampf im "Kessel". Rauchgasklappe und Regenhut fehlt mir noch für den Ofen - aber das ist erst mal Nebensache. Habe jetzt noch ein 500° Thermometer bestellt.
Was ich wirklich unterschätzt habe ist das Gewicht - man ist das Teil schwer geworden. Selbst das Grundgerüst ohne Vorder- und Rückteil war sauschwer. Zum Glück hat diese Stahlrollen sonst käme man mit dem Teil nicht mehr vom Fleck. Übrigens: der ganze "Designvorgang" läuft nach diesem Prinzip: der erste Ofen für meinen Feind, der zweite Ofen für meinen Freund und der Dritte für mich. Also, ich bin jetzt beim ersten Ofen. Will den schon jemand haben? :DS:
Gruß - Franz
Qualmen (Verbrennung nicht sauber) oder die Glut geht aus und rausnehmen würde ich Glut auch eher nicht, wieso denn?! Wasserdampf? Der geht sowieso, wenn der Ofen richtig heiß ist, zur kleinsten Ritze raus. Rauchgasklappe ist m.E. wichtig! Mache ggf. ´nen Schlitz in dein Ofenrohr (nicht ganz durch) und schieb ein Blech mehr oder weniger rein (so ist´s auch beim DOM "gelöst" und so reicht´s m.E.!) Und bzgl Gewicht: JA, ich war auch erstaunt bei meinem DOM nachdem alle Steine drin waren (ist schon ein komisches Gefühl, wenn man das Gewicht beim Verschieben zu spüren bekommt bzw. wenn der Ofen zu kippen anfängt, weil der Weg schief und holprig ist oder die kleinen Räder "hängenbleiben")

bin gespannt, wielange dein Ofen braucht, bis der Lehm ganz trocken ist und wie der Lehm danach ausschaut (große, kleine Risse, Schrumpfung, etc.)!

und nochmal zur Erläuterung:
mit der Luftzufuhr von unten (durch veränderbare Schlitze/Öffnungen)
und dem "Absperren" der Kaminöffnung kannst Du relativ einfach "Einfluß nehmen"/"steuern" auf die jeweilige Situation in Deinem Ofen! Der Kamin sollte auch entsprechend hoch sein, dann kannst Du mit der Kaminöffnung auch den Kaminzug variieren!
 
Das mit dem Schlitz ist eine gute Idee ;-) Die Frage ist noch ob man unbedingt einen Regenhut für den Schornstein braucht. Wahrscheinlich ist das nur was für die Optik. Viel Wasser wird da eh nicht rein laufen.
Beim Gewicht habe ich die Hoffung, daß die 3 Eimer Wasser noch austrocknen - na mal sehen.
 
Da qualmt er wieder. Das Trockenheizen war eine Stinkerei, es kam eine Weile viel schwarzer Rauch und die Temperatur ging nicht über 100°. Wahrscheinlich wurden die Rauchgase vor oder während des Verbrennens vom verdunstenden Wasser gekühlt. Nach zwei drei Stunden war dann alles recht trocken und es rauchte nicht mehr. Dann ein erstes Testbrot gebacken, die Kruste unten war prima. An der Oberhitze mangelt es, wahrscheinlich habe ich den Backraum zu hoch angelegt. Der Lehm hat gut gehalten außer im Backraum. Da habe ich ihn an den Seiten nur 3 cm dick gemacht weil mir der ganze Ofen zu schwer wurde. Promt hat sich die eine Wand rechts wie eine Schwarte aufgerollt. Ein paar kleinere und größere Risse sind innen zu sehen aber die kann man verschmieren.
mit der Resthitze habe ich noch einen Gulasch im Do zubereitet. Die Hitze hat lange im Ofen gestanden. Ich habe alle Klappen geschlossen und den Abzug oben abgedeckt. Ich habe das dann so stehen gelassen und am Morgen war das Mittagessen schon fertig. Habe hier das Rezept von Mammut genommen.


Gruß aus Berlin
Franz

DSC_6506.jpg



DSC_6505.jpg


DSC_6512.jpg


DSC_6514.jpg
 

Anhänge

  • DSC_6506.jpg
    DSC_6506.jpg
    244,8 KB · Aufrufe: 617
  • DSC_6505.jpg
    DSC_6505.jpg
    130,8 KB · Aufrufe: 552
  • DSC_6512.jpg
    DSC_6512.jpg
    144,3 KB · Aufrufe: 617
  • DSC_6514.jpg
    DSC_6514.jpg
    134,2 KB · Aufrufe: 608
Franz, besorg Dir doch lieber ein IR-Thermometer und mess die Temperaturen an verschiedenen Stellen und Zeiten in und an Deinem Ofen. Das ist m.E. aussagekräftiger für Dich und mich/uns ;-) !
...und ich könnte mir vorstellen, dass das ganze Wasser noch nicht raus ist aus Deinem Lehm, denn nach hinten schirmt ja das Blech ab und je nach Dicke des Lehms kann das m.E. schon länger dauern! Bzw. Frage: Wie heiß ist denn der Ofen (das Blech) außen geworden?
Und ich könnte mir auch vorstellen, dass Lehm wieder ganz "schön Feuchtigkeit zieht" (ggf. mehr wie Schamottesteine!? --> länger/mehr anheizen musst).
Ich weiss nicht, ob meine Vorstellungen zutreffen, aber ggf. können ja andere, die sich mit Lehm besser auskennen wie ich, ihren Senf hier dazugeben!
(Und: ja, wenn ich mir Dein Brot anschaue, fehlt entsprechend Oberhitze)

Schönen Gruß
hochrippe
 
Hallo Hochrippe,
das Blech außen wurde seitlich etwas mehr als handwarm, am Dach war es deutlich heißer - so 160°. Die Oberhitze kam nicht über 170° raus. Auf der Backfläche habe ich mit der Mehlprobe probiert bis das Mehl hellbraun wurde und nicht mehr qualmte. Das ging ganz gut, die Kruste unten ist gut geworden - überhaupt war das Brot innen sehr schön locker und saftig. Vielleicht liegt das auch an der Feuchtigkeit im Lehm. Das Brot habe ich ca nach 7 Stunden Trockenheizen in den Ofen gepackt.
Ja, meinst der Ofen ist noch nicht ganz trocken - habe immerhin 10 Stunden lang das Feuer am brennen gehalten.
Gruß aus Berlin
Franz
 
Hallo Hochrippe,
das Blech außen wurde seitlich etwas mehr als handwarm, CUT
Ja, meinst der Ofen ist noch nicht ganz trocken - habe immerhin 10 Stunden lang das Feuer am brennen gehalten.
Gruß aus Berlin
Franz
Du hast damit m.E. Dir selbst die Antwort gegeben ;-) : wenn das Blech seitlich nicht mehr als handwarm wurde, dann ist die Feuchtigkeit noch drin, kann ja auch nicht nach seitlich "wegdampfen" (und Dampf bedeutet zudem >100 Grad, oder? ;-) ).
Wenn ich mir das richtig vorstelle - wie gesagt ich bin kein Lehmexperte - geht die Feuchtigkeit beim Erkalten danach m.E. im Lehm wieder in Richtung Ofenmitte. Das geht dann länger so ;-)
Gruss
hochrippe
 
Noch mal kurz einen Zwischenstand vermelden: diesmal den Ofen im obern Fach angefeuert. Diesmal gab es auch genug Oberhitze und das Brot (linke Hälfte, das Brot rechts ist vom Schwiegervater) ist gut geworden. Im Nachgang wurde dann noch mal der Gulasch nach Mammut gemacht. Diesmal hat der Ofen richtig gut gezogen, die schöne, weiße Holzglut habe ich nach hinten geschoben und vorn die Fläche runter gekühlt bis das Mehl beim Mehltest leicht braun wurde.
Bin am Überlegen den Lehm noch mal rauszuschlagen und doch Schamottsteine zu nehmen. Vielleicht hat man mit den einzelnen Steinen etwas mehr Flexibilität. Zum Beispiel hätte ich mir vorstellen können, die Glut aus dem oberen Fach nach hinten in das untere Fach zu schieben. Jetzt ist da ein Tonwall, den müßte ich erst entfernen. Wäre das ein zugeschnittener Stein gewesen, hätte man den vorher raus nehmen können. Also Fazit - Lehm mußte ausprobiert werden - vielleicht wird noch mal alles ausgewechselt. Für die Temperaturen habe ich mir erst mal so ein IR-Thermometer bestellt, mein jetziges geht nur bis 200° und ist daher nicht so geeignet.
Gruß aus Berlin - Franz
DSC_6552.jpg


DSC_6581.jpg


DSC_6570.jpg
 

Anhänge

  • DSC_6552.jpg
    DSC_6552.jpg
    193,5 KB · Aufrufe: 548
  • DSC_6581.jpg
    DSC_6581.jpg
    124,7 KB · Aufrufe: 540
  • DSC_6570.jpg
    DSC_6570.jpg
    128,7 KB · Aufrufe: 504
danke für den Zwischenstand
und mmm ...noch so früh und ich bekomme richtig Lust auf Gulasch! Schwiegervaterbrot schaut auch sehr gut aus.
Lieber Franz, ..will ja nicht unverschämt werden ;-), aber bevor Du den Lehm jetzt entfernst und auf Schamotte umschwenkst, hätten mich die tatsächlichen Temperaturen und auch Detailfotos vom Innenraum/Oberflächen überall interessiert (Sprünge, Risse, Stabilität etc..). Hast Du keinen Lehm mehr oder warum schwenkst Du "jetzt schon" auf Schamotte um? Ich denke immer noch, dass Lehm "funktioniert", aber die gesamte Vorbereitung/Planung/Aufbau müssen ganz genau stimmen (im Prinzip Dein Metallgehäuse nur als Wasserschutz verwenden, innendrin einen Lehmofen, der aber entsprechend der "Lehmbau-Regeln" konzipiert wurde). Ist zwar aufwendiger wie Schamottesteine, aber genau so was mit Lehm zu realisieren, das hätte mich sehr interessiert! Und so oder so, ich denke es dauert auch einfach eine ganze Weile, bis du die Besonderheiten des jeweiligen Ofen raus hast und genügend Erfahrung hast. Ich habe jetzt vielleicht insgesamt 10 mal meinen DOM befeuert
"und experimentiere und lerne immer noch" ;-)

Gruss hochrippe
 
Hallo Hochrippe,
ich werde mit dem Lehm schon noch eine Weile rumprobieren - prinzipiell ist das nicht schlecht als Material. Es ist aber nicht so flexibel wie ich gedacht habe. Am Abzug hinten habe ich etwas Material anbringen wollen das ist aber bei der Hitze wieder abgesprungen. Die Seitenwände in der großen Kammer sind auch zu dünn - die rechte Seite hat sich nach innen gebogen. Was mir noch nicht gefällt, bzw. was sich scheinbar nicht so gut macht ist, daß die Oberhitze von der eingelegten Eisenplatte kommt. Scheinbar geht da die Wärme zu schnell raus. Schamottstein kann da sicher noch mehr speichern. Mein Gedanke war ja die Decke auch mit Lehm zu formen. Das ist aber viel zu schwer - das habe ich unterschätzt.
Zu den Temperaturen - wie gesagt, ich habe mir jetzt so ein Thermometer bestellt. Außentemperaturen habe ich gemessen - Seiten 65°, Dach 120°, Boden 40°, Hinten oben 170° - da ist die Lehmwand eingebrochen, es ist keine Isolierung mehr da ;-)
Fazit bisher - Lehm ist fabelhaft solange man es nicht zu dünn verwendet. 3 cm ist zu dünn für einen Ofen. Die Wände unten mit 6 cm Wandstäke stehen wie eine Eins.
Gruß - Franz
 
CUT Was mir noch nicht gefällt, bzw. was sich scheinbar nicht so gut macht ist, daß die Oberhitze von der eingelegten Eisenplatte kommt. Scheinbar geht da die Wärme zu schnell raus. Schamottstein kann da sicher noch mehr speichern. Mein Gedanke war ja die Decke auch mit Lehm zu formen. Das ist aber viel zu schwer - das habe ich unterschätzt.
Ich habe auch bei Deinem Plan nicht gedacht, dass Du die Decke aus Lehm machst, sondern nur den Boden AUF DER Eisenplatte entsprechend dick. Aber jetzt wo Du es sagst, logisch bzw. denke ich auch, dass über die dicke Eisenplatte von unten viel zu viel Wärme zur Seite ins Gehäuse abgeleitet wird. Also Eisenplatte von unten entsprechend dick mit Lehm "abschirmen" (z.B. eine dicke "ausgehärtete" Lehmplatte an bzw. unter der Eisenplatte "aufhängen") oder lieber/besser gleich ne richtige komplett "selbsttragende" Lehmkonstruktion (wie? --> ich keine Ahnung/Erfahrung! --> "Lehmofenbau-Bücher").

Na dann noch viel Spass!
 
Ja, das scheint ein "Konstruktionsfehler" zu sein. Am besten ich tausche die Stahlplatten mit Schamottsteinen. Die lassen sich wahrscheinlich auch gut mit dem Lehm verbinden. Selbsttragende Lehmkonstruktion wäre das beste - ist mir aber zu schwer vom Gesamtgewicht her. Den nächsten Ofen werde ich statisch bauen und dann Lehm ohne Ende einbauen.
Ansonsten baut man so eine "Lehmbrücke" mit ordentlich Weidenruten vor und setzt dann den Lehm ein.
Gruß - FRanz
 
Im übrigen - hat jemand Erfahrung mit Blähton oder das Perlinte, das man in den Lehm einarbeiten könnte? Damit ließe sich das Gewicht reduzieren - oder?
Gruß - Franz
 
ich habe Erfahrung mit "Feuerfestbeton" und mit Perlite und Vermiculite
Ja, damit (m.E. eher mit Perliten, aber auch mit Vermiculiten) reduzierst Du VERMUTLICH** das Gewicht, erhöhst das Isolationsvermögen und senkst aber auch das Wärmespeichervermögen!

**VERMUTLICH schreibe ich nur deshalb, weil ich nicht weiß, wie beides sich mit Lehm verhält und auch nicht weiß, ob Dir das Ganze überhaupt dann "zusammenhält" oder "auseinanderbröselt".
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde einen so "schönen" und bei richtiger Ausführung bewährten "Naturstoff" wie Lehm nicht "verwurschteln" mit diesen "Hightech-Materialien".
"Entweder-oder", d.h. klassischer Lehmbau unter Einarbeitung/Nutzung von traditionellem Lehmbau-Wissen oder gleich Feuerbetone herstellen und gießen oder Schamottesteine verwenden.
Du brauchst viel Zeit und Energie für alles und dann fliegt es Dir ggf. doch auseinander! Vermiculite und Perlite sind zwar im Allgemeinen "ungefährlich", aber dann hätte ich lieber Lehm auf der Pizza als sonst was ;-)

zu Blähton habe ich überhaupt keine Erfahrung. Ich könnte mir aber vorstellen, dass du damit keine so großen Vorteile erzielst, als wie wenn Du Deinen Lehm gleich richtig aufbaust (Strohhäcksel, Ruten wie Du selber geschrieben hast etc. ..was weiß ich ;-) --> Lehmbaubücher lesen!:zaunpfahl:
 
Danke, da hast Du wohl recht. Da versaue ich mir wohl mehr als das es was bringt.

Eine andere Überlegung wäre, Lehmzigel herzustellen und die in den Ofen einzulegen. Wenn man es schafft, daß sich die Ziegel nicht allzu sehr verformen könnte ich mir sogar ein Gewölbe aus gebrannten Lehmelementen vorstellen. Ich habe letztens eine Sendung gesehen, da wurden Lehmziegel für eine Burg gebrannt. Die waren ca 2 cm dick und relativ eben. Schnapsidee - oder einen Versuch wert?
Macht es denn Sinn, den Lehm mit aufgelöstem Papier zu verfestigen. Ich könnte mir vorstellen, daß viele feine Papierfasern noch mehr zur Stabilität beitragen als das gehächselte Stroh.
Gruß - Franz
 
Lieber Franz, tschuldige (das im Voraus)

ABER: ich kann Dir - wenn Du Dich mit Lehm beschäftigst - nur immer wieder erneut raten,
beschäftige Dich doch erst RICHTIG mit den GRUNDLAGEN VON LEHM für den Bau eines Lehmofens, BEVOR DU EXPERIMENTIERST und wieder mit was Neuem kommst.
Die Technik von Lehmbauöfen ist seit Jahrtausenden bewährt und funktioniert garantiert (m.E. auch oder vielleicht sogar besser, wenn Du ein "Blechgehäuse" ;-) drumherum hast.
Aber nur, wenn Du auch die Regeln von Lehm bzw. Lehmbau für Holzöfen genau einhältst!
OK?!!!!

Lieben Gruß
hochrippe

(Ich hoffe, ich war jetzt nicht zu heftig, aber ich weiss nicht, wie ich Dir es sonst noch sagen soll ---> siehe meine Beiträge vorher!)
Apropos: Ich selbst habe mich nur deshalb nicht schon an Lehm herangemacht, weil ich mir vorstellen kann, dass es eben nicht "sooooo" einfach ist, einen dauerhaft funktionierenden Lehmofen richtig aufzubauen (siehe auch die Kommentare der Kollegen zu Deinem Vorhaben. Nichtsdestotrotz bin ICH überzeugt, dass Dein Vorhaben "innen Lehm & außen Stahl" funktionieren kann, wenn man sich richtig mit dem Material Lehm beschäftigt.)

Nachtrag: Jetzt habe ich echt mal in ner Pause für Dich Franz mal nachgeschaut (bin ich nicht lieb?):
Der @iron.fire hat doch ganz schön mit Lehm "gebastelt";-) (@iron.fire ist nur Spass!). Ich weiß nicht, ob und wie sein Ofen so funktioniert, aber er hat doch schöne Formen und Strukturen mit Lehm "geschaffen" und kann vielleicht was dazu sagen! ;-).
Oder @Focaccia mit seinen Lehmziegeln!!? @Farmer3s hat auch nen Lehmofen, habe ich irgendwo gelesen.
Aber ich denke, lieber Franz, Du musst Dir erst mal über den geplanten Aufbau innendrin in Deinem Stahlgehäuse so richtig klar werden und uns den mal mitteilen!
 
Hallo Hochrippe - Danke für Deine Mühen ;-) Ich habe hier im Forum schon einiges gelesen über die Lehmgeschichten, auch außerhalb. Ich will aber lieber rumprobieren und mich vom Bauchgefühl leiten lassen. So mache ich das schon immer und es ist erstaunlich wie viel neue Sachen man entdeckt wenn man die ausgelatschten Pfade verläßt.
Warum sollte ich mir über meinen "Aufbau" klar werden? Ich bekomme die "Klarheit" über Versuch und Fehler und gerade mit dem Lehm ist das gut machbar und kein großes Ding.
Der Ofen an sich funktioniert schon ganz gut, Pizza wird prima, Gulasch war lecker, selbst das Brot haben wir aufgefuttert weil es schön saftig war. Dieses Wochenende probiere ich mal Sautereigbrot nach Hitschi.

Gruß - Franz
 
Zurück
Oben Unten