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Black Angus & Spargel

Bär

Master in applied Whiskylogie & Diätassistent
10+ Jahre im GSV
Howdy zusammen an disem trüben Samstag, dem zweiten Mai. Genau das richtige Wetter für BBQ, denn zumindest regnet es nicht.

Tropfnass von den gestrigen Niederschlägen hingegen ist noch die Black Bear Lodge:


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:o
Werden das Zapfen? Wenn ja, hätten wir wohl erneut ein Mastjahr...

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Nun denn, man wird sehen; jetzt erst mal Vogelfutter ranschaffen. :)


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...und den Smoker vorbereiten...


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...um dann zum Wesentlichen zu kommen: Spargel und Fleisch :)


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Der Spargel wird geschält, mit etwas Zitronenpfeffer bestäubt, mit ordentlich Butter gelegt und mit Nolly Prat in Walzfolie eingeschlagen, in der er garen darf; nicht viele Zutaten, aber ein guter Spargel braucht auch nicht mehr, ganz sicher keine der dicken Saucen, mit denen er sonst gerne serviert wird. :roll:


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Sorry, ich muss eine kurze Pause einlegen, bevor es mit dem Fleisch weitergeht; die Kundschaft ruft, und für die sind wir gerne auch am Wochenende zu haben. ;)
 

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OP
OP
Bär

Bär

Master in applied Whiskylogie & Diätassistent
10+ Jahre im GSV
Es geht kurz weiter...

Auf dem Speiseplan heute steht außer dem Spargel noch ein Porterhouse vom Black Angus, sechs Wochen am Knochen gereift, dieses hier:

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Leider habe ich meine Waage zuhause vergessen, daher kann ich keine Angaben zur gewichtsverteilung von Filet, Roastbeff und Knochen sagen, dennoch aber habe ich die verschiedenen Muskelstücke wieder vom Knochen gelöst und werde sie separat zubereiten. Ursprünglich wollte ich ja einen direkten Vergleichstest von Weiderinde, Charolais und Black Angus machen, aber erstens habe ich kein Weiderind mehr bekommen und zweitens hat mir das Wetter mehrmals einen gehörigen Stich durch die Rechnung gemacht.
So kam es, dass das Charolais bereits verköstigr wurde, nachzulesen, hier im Forum.

Nun zum heutigen Black Angus:

Vom Knochen gelöst:


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...und damit im Froster Platz geschaffen wird, noch ein kleines Flank:


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Smoker ist bereits angefeuert:


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Sillleben mit Smoker und Rind: :lol:


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Sakra, erneut werde ich abberufen.... bis (hoffentlich) gleich...
 

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OP
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Bär

Bär

Master in applied Whiskylogie & Diätassistent
10+ Jahre im GSV
Weiter geht's... :)


Alle Stücke vom Rind werden vor dem Grillen etwas mit Öl eingerieben und mit dem Salz, das auf vorangegangenen Bildern zu erkennen war, bestreut:

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Das kleine Fitzelchen, das überig geblieben ist, beim vom Knochen lösen - mir scheint, mit der Anatomie des Rindes muss ich mich noch vertrauter machen - wird das 'Versucherle' :lol:


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...und das lässt in der Tat Einiges erwarten :-)


Also kommt sodann das Roastbeef auf die Grillgrates - die liegen in der Garkammer nahe der SFB - um ein angedeutetes Branding zu erhalten:


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Die runden Hölzer, die auf dem nächsten Bild in der SFB zu erkennen sind, sind vom ehemaligen Haselnuss-Flechtzaun der Terrasse der BBL, der inzwischen so ausgetrocknet ist, dass er bei jeder Bewegung bricht und daher ausgetauscht wurde:


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Roastbeef wenden:


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OT: Mein treuer Begleiter, ein Bowie von Reiner ;)


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Und während das Roastbeef im Turm noch etwas zieht, kommt das Filet auf die Grillgrates:


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Zeitsprung - wenngleich ein kleiner...


Das Roastbeef kommt auf den Teller, bzw. in Ermangelung eines Tellers, ich hab's gerne auch mal rustikal, aufs Brett:


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Anschnitt (mit Spargel):



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Gabelbild:


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Hier nur mal so viel: Schon beim Öffnen der Tüte ist mir ein intensiver Fleischduft in die Nase gestiegen; ein Duft in der Art, dass viele wohl eher verschreckt wären, wobei der nicht unangenehme Gerüche, sondern nur eben intensives Rind, verströmt hat. Das hatte ich in der Art beim Charolais nicht.
Ich denke, ich habe den Geschmack des Charolais noch auf meinem virtuellen Gaumen und deswegen muss oder darf ich sagen, dass dieses Black Angus eine andere Liga war. Längen voraus.... Wirklich. Ich hätte es weder erwartet noch gedacht. DAS war in der Tat superb! Nicht Zubereitung oder Gargrad, sondern schlicht das Ausgangsprodukt. Eine echte Offenbarung!


Übrigens: Hier das Reststück; man beachte den - kaum vorhandenen - Flüssigkeitsverlust, der nicht der Reifung, sondern der Fleischqualität des Rindes geschuldet ist.


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Meiner unverholenen Gier ist es geschuldet, dass es vom Filet nur ein einziges Bild gibt, dieses hier:



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Gegenüber dem Roastbeef erwartungsgemäß nochmals eine Steigerung...









Aber auch das Flank ist es noch wert, Erwähnung in Form von Gabelbildern, zu finden:



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Für heute bleibt mir Eines:







Festzustellen, dass ich glücklich bin!










In dieser Glücksseligkeit verabschiede ich mich mit der wachsenden Buldleijah


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...und den in ganzer Pracht strahender Ranunkel:


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Ich wünsche Euch einen schönen Samstag Abend und genießt den Sonntag!

Cheers
Gerhard
 

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OP
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Bär

Bär

Master in applied Whiskylogie & Diätassistent
10+ Jahre im GSV
Ich frage mich, warum, zum Henker, ich die beiden letzten zwei Bilder nach meiner Verabschiedung, nicht gelöscht bekomme...

Glücklich oder nicht, zu manchem bin ich offensichtlich echt zu blöd :roll:
 

taigawutz

Moderator
Teammitglied
10+ Jahre im GSV
Wirklich schöne Bilders :sun:

Ich hätte das Fleisch definitiv am Knochen gelassen, weil es dadurch einfach auch noch einmal im Geschmack profitiert, aber es hat dir sicherlich auch so gemundet.
Wenn ich dir mit den beiden Bildern behilflich sein kann, lass es mich bitte wissen :sun:

:prost:
 
OP
OP
Bär

Bär

Master in applied Whiskylogie & Diätassistent
10+ Jahre im GSV

Schneemann

Wanderprediger
5+ Jahre im GSV
Mein lieber Gerhard, man sieht dein Glück in deinen Fotos.
 

Dodge

Pitmaster
10+ Jahre im GSV
Ich hätte das Fleisch definitiv am Knochen gelassen, weil es dadurch einfach auch noch einmal im Geschmack profitiert,
Ich auch ;)

Allerdings haben beide Fleischstücke unterschiedliche Garzeiten bzw Konsistenzen.....Porterhouse ist sehr schwierig auf den Punkt zu bekommen.....ich gehe das Risiko ein aber ich ich finde beide Methoden gut :D
 
OP
OP
Bär

Bär

Master in applied Whiskylogie & Diätassistent
10+ Jahre im GSV
Mille Grazie! .grin:

PS: Genau die unterschiedlichen Garzeiten für Roastbeef- und Filet-Anteil sind es - zusätzlich zur gewissen naturbedingten Unebenheit des Schnitts, der ein Gesamtbranding etwas schwierig macht - die mich zum Separieren bewogen haben. Mein Respekt gilt all denen, die das Porterhouse im Gesamten auf den Punkt bringen; von dieser Liga bin ich noch Lichtjahre entfernt.

:prost:
Gerhard
 

r2d2

Grillgott & Marktschreier
5+ Jahre im GSV
Wow Wow wow!!

Was für ein Fleischporno!!

Tschuldigung!!:oops: Aber das musste gesagt werden.

Die Qualität des Produktes, der Zubereitung , der Darreichung und nicht zuletzt der Bilder ist höchstes Niveau.

Ich finde das ist wirklich ein bockstarker Beitrag, der riesigen Spaß macht!!

Klasse Gerhard!!

P.S.: ich muss auch teilen, weil Ich auch keinen geschmacklichen Unterschied festgestellt habe.
Aber ich bekomme es sonst auch nicht perfekt hin, wenn die Stücke am Knochen sind.
 

hape634

Grillkönig
5+ Jahre im GSV
Ja, bei den Bildern wird mir auch echt warm um´s Herz!!!!

Tolle Vergrillung und eine super Sportstätte, die du da hast!

lg
Hermann
 
OP
OP
Bär

Bär

Master in applied Whiskylogie & Diätassistent
10+ Jahre im GSV
Porterhouse ist sehr schwierig auf den Punkt zu bekommen.....ich gehe das Risiko ein
Tja, Volker, da trennt sich eben Streu vom Weizen oder unterscheidet sich der Profi vom Laien. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich das irgendwann auch kann, notfalls in einem anderen Leben. ;)
 

BeefChef

Foodstylist
@Bär
Gaaanz große klasse - tolle story - 1a bilder

Gefällt mir riesig !

BoG
 

schmock

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Astrein Gerhard! Das ist ein Beitrag wie aus dem Bilderbuch. Ich bin immer wieder begeistert und schau gerne rein.

VG, Patrick
 

AyatollahRodriguez

Grillkönig
5+ Jahre im GSV
der Profi vom Laien
Och, da stellst Du dein Licht aber unter den Scheffel. Ich lese deine Berichte immer gerne, die Bilder sind immer klasse. Hut ab! Was Du hier immer raushaust macht mir bewusst, dass ich noch viel lernen muss.
 
OP
OP
Bär

Bär

Master in applied Whiskylogie & Diätassistent
10+ Jahre im GSV
:o

Ich bin ein wenig hin und her gerissen...

Wär's der erste April, hielte ich den Beitrag für einen Scherz, ob der Qualität Deiner Beiträge und Bilder.

Aber es ist der zweite Mai und daher nehme ich es als bare Münze und freue mich über die Antwort, die für mich persönlich beinahme einem Ritterschlag gleichkommt.

Cheers
Gerhard
 

Dodge

Pitmaster
10+ Jahre im GSV
Tja, Volker, da trennt sich eben Streu vom Weizen oder unterscheidet sich der Profi vom Laien. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich das irgendwann auch kann, notfalls in einem anderen Leben. ;)
Ich krieg das auch nicht immer hin....
Versuch mal so ein Stück auf der glatten Seite der Grates zu machen.....und dann in 60 Grad warmen Olivenöl mit Kräutern nachziehen lassen.....geht recht gut und funzt auch rückwärts ;)

Zudem kann der Knochen auch negativ auf den Gesamtgeschmack einwirken....
 
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