oder auch die leckerste Art, nicht zu kochen 
Heute daher: Carpaccio vom Rind
Die Zubereitung ist einigermaßen klassisch, aber wir legen sehr viel Wert auf die Produktauswahl. Bei uns gibt es Carpaccio nicht als Vorspeise, sondern als Hauptgericht - und, weil es eines unser Lieblingsessen ist, auch nur zu besonderen Gelegenheiten. Oder wenn eine Höllenwoche einen versöhnlichen Abschluss finden muss. Letzteres war es heute. Ich hatte Lust, mir Mühe zu geben. Und dabei dachte ich, ich nehme euch einmal dabei mit.
Zutaten braucht man nicht viele:
- Rindfleisch
- Olivenöl
- Ruccola
- Parmesan
- Balsamico
- Pinienkerne
- Salz und Pfeffer
Als Beilage Brot oder Baguette.
Fleisch:
Klassischerweise Rinderfilet, so auch bei uns. Es sollte nicht zu fettig sein, aber etwas mehr als üblich macht ein gutes Mundgefühl, guten Schmelz und tollen Geschmack. Wir haben hier heute ein Black Angus / Wagyu - F1.
Im Restaurant wird häufig mit Maschine geschnitten, das Fleisch ist nicht selten noch minimal gefroren. Ich habe es auch so versucht, ist aber nicht meine bevorzugte Methode. Ich nehme aufgetautes Fleisch und schneide Scheibchen, so dünn wie ich kann. Minimaler Druck mit dem Messer bis zur gewünschten Dicke - und fertig. Einfacher geht es nicht und null Anforderung an Equipment.
Parmigiano:
Etwas länger gereifter Parmesan empfiehlt sich. Bonat ist spitze, aber auch andere sind sehr gut - ich hobel bzw. schneide gerne unterschiedlich dicke Scheibchen ab - für etwas Abwechslung beim Essen.
Balsamico:
Alt, edel, so dickflüssig, dass man 30 sec warten muss, bis der erste Tropfen aus der Flasche kommt. Das Zeug ist nicht ganz billig, aber so intensiv, dass man nur wenige Tropfen braucht.
Olivenöl:
Am liebsten Moria elea deluxe - aber das ist zur Zeit vergriffen. Daher heute eine Alternative, auch nicht schlecht:
Pinienkerne:
Wird eher selten zum Carpaccio gereicht, ich finde es aber genial. Vorsichtig anrösten, dabei nicht aus dem Raum gehen und nichts parallel machen. Die Dinger wechseln oftmals direkt von gelb auf schwarz
Ruccola:
Dazu gibts nicht viel zu sagen - Marktware wenn möglich, heute hatten wir Glück.
Baguette backe ich wie immer…
Auf Backpapier in die Form, 240° C, Dampfstoß:
Nach der Hälfte der Backzeit nehme ich die Form weg und lege die Baguettes auf den Rost. Habe das Gefühl, das gibt nochmal bessere Kruste auch von unten:
Fertig. Passt:
Der Rest ist einfach nur schichten:
Als erstes Fleisch:
Sofort beim Schneiden auf den Teller, höchstens 3-4 Scheibchen schneiden. Sonst wird das Fleisch zu warm und matschig. Ideal ist es, wenn man zu zweit arbeitet - einer schneidet, einer legt.
Würzen mit Salz und Pfeffer. Nehmt reichlich Salz, das Gericht braucht es.
Dann Olivenöl
Pinienkerne:
Grünzeug:
Parmesan:
Und zum Abschluss etwas alten Balsamico. Fertig.
Wir stellen meist alle Einzelzutaten auf den Tisch, dann kann jeder nach Geschmack ergänzen oder nachnehmen.
Ein einfaches, aber phänomenal leckeres Essen, das die schlimmste Woche retten kann - wenn es mit Rotwein serviert wird

Heute daher: Carpaccio vom Rind
Die Zubereitung ist einigermaßen klassisch, aber wir legen sehr viel Wert auf die Produktauswahl. Bei uns gibt es Carpaccio nicht als Vorspeise, sondern als Hauptgericht - und, weil es eines unser Lieblingsessen ist, auch nur zu besonderen Gelegenheiten. Oder wenn eine Höllenwoche einen versöhnlichen Abschluss finden muss. Letzteres war es heute. Ich hatte Lust, mir Mühe zu geben. Und dabei dachte ich, ich nehme euch einmal dabei mit.
Zutaten braucht man nicht viele:
- Rindfleisch
- Olivenöl
- Ruccola
- Parmesan
- Balsamico
- Pinienkerne
- Salz und Pfeffer
Als Beilage Brot oder Baguette.
Fleisch:
Klassischerweise Rinderfilet, so auch bei uns. Es sollte nicht zu fettig sein, aber etwas mehr als üblich macht ein gutes Mundgefühl, guten Schmelz und tollen Geschmack. Wir haben hier heute ein Black Angus / Wagyu - F1.
Im Restaurant wird häufig mit Maschine geschnitten, das Fleisch ist nicht selten noch minimal gefroren. Ich habe es auch so versucht, ist aber nicht meine bevorzugte Methode. Ich nehme aufgetautes Fleisch und schneide Scheibchen, so dünn wie ich kann. Minimaler Druck mit dem Messer bis zur gewünschten Dicke - und fertig. Einfacher geht es nicht und null Anforderung an Equipment.
Parmigiano:
Etwas länger gereifter Parmesan empfiehlt sich. Bonat ist spitze, aber auch andere sind sehr gut - ich hobel bzw. schneide gerne unterschiedlich dicke Scheibchen ab - für etwas Abwechslung beim Essen.
Balsamico:
Alt, edel, so dickflüssig, dass man 30 sec warten muss, bis der erste Tropfen aus der Flasche kommt. Das Zeug ist nicht ganz billig, aber so intensiv, dass man nur wenige Tropfen braucht.
Olivenöl:
Am liebsten Moria elea deluxe - aber das ist zur Zeit vergriffen. Daher heute eine Alternative, auch nicht schlecht:
Pinienkerne:
Wird eher selten zum Carpaccio gereicht, ich finde es aber genial. Vorsichtig anrösten, dabei nicht aus dem Raum gehen und nichts parallel machen. Die Dinger wechseln oftmals direkt von gelb auf schwarz

Ruccola:
Dazu gibts nicht viel zu sagen - Marktware wenn möglich, heute hatten wir Glück.
Baguette backe ich wie immer…
Auf Backpapier in die Form, 240° C, Dampfstoß:
Nach der Hälfte der Backzeit nehme ich die Form weg und lege die Baguettes auf den Rost. Habe das Gefühl, das gibt nochmal bessere Kruste auch von unten:
Fertig. Passt:
Der Rest ist einfach nur schichten:
Als erstes Fleisch:
Sofort beim Schneiden auf den Teller, höchstens 3-4 Scheibchen schneiden. Sonst wird das Fleisch zu warm und matschig. Ideal ist es, wenn man zu zweit arbeitet - einer schneidet, einer legt.
Würzen mit Salz und Pfeffer. Nehmt reichlich Salz, das Gericht braucht es.
Dann Olivenöl
Pinienkerne:
Grünzeug:
Parmesan:
Und zum Abschluss etwas alten Balsamico. Fertig.
Wir stellen meist alle Einzelzutaten auf den Tisch, dann kann jeder nach Geschmack ergänzen oder nachnehmen.
Ein einfaches, aber phänomenal leckeres Essen, das die schlimmste Woche retten kann - wenn es mit Rotwein serviert wird




Wie geol ist das denn?