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Chili Saison 2021

Nur nicht atmen...

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Zu Beginn des Jahres sah es ja mau aus. Aber jetzt komm ich mit der Ernte kaum mit. Die meisten Jalas werden aber eingemacht. Da hat meine Frau einen tollen Sud mit Agavendicksaft und Honig. Super lecker.
gruß Dingo

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Heute kam ich endlich dazu, meine Ernte zu verarbeiten. Bis auf ein Glas Chiliöl kam alles in den Dörrautomat:


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Die Kameraden haben bitterböse Feuer. Die Schärfe ging sogar durch meinen Nitrilhandschuhe, da mein Gesicht an den Stellen brennt, wo ich es mit den Fingern anfasse. Echt der Hammer! Und auch die Küche muss wohl während des Trocknens dauerbelüftet werden, da meine Augen bereits nach einer Stunde der Chilis im Trockner beim Betreten der Küche einen leichten bis ordentlichen Juckreiz verspüren.

Ich denke, dass ich das Mahlen der Chilis ins Freie verlegen werde.

:prost:
 
Mal schnell aus dem geringen Ertrag, eine Soße eingekocht.

Alles grob entkernt, mit Apfelessig, Knoblauch, Zucker, etwas Honig und Wasser aufgekocht und püriert anschließend in Gläsern in den Backofen.

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Sind die Feldgurken und Melothria auch in der Sauce?

:inquisition:

:-D
Nein, die Olivengurken und die kleine sind nicht mit drin. Die waren nur bei der restlichen Ernte dabei und waren auch nicht mehr essbar.
Kenne ich gar nicht. Hilft das beim sterilisieren? Welche Temp machst Du da? Ich werde diese Woche auch noch einkochen.
:prost:
Das mach ich schon seit Jahren so und kenne das als eine gängige Methode. Erst alles in einem Topf kochen, denn die sterilen Gläser mit der heißen Soße bis knapp unter den Rand füllen und für eine halbe Stund bei etwas über 100° in den Backofen stellen.

Die Flaschen funktionieren seltsamerweise auch recht gut. Obwohl die mit Sicherheit nicht richtig dicht sind, aber die werden einfach schnell verbraucht. Genau so wie das halbe Glas, da ist denke ich zu viel Luft drin, aber das war halt der Rest.
Die Methode hat sich über die Jahre bewährt, ich habe noch Gläser die schon 10 Jahre alt und immer noch gut sind. Eher gibt die Gummibeschichtung im Deckel nach. :D
 
Super, vielen Dank. Einmachen ist ein neues Hobby, macht Freude.
 
Super, vielen Dank. Einmachen ist ein neues Hobby, macht Freude.
Macht ja auch Spaß. Bei mir ist es zur Zeit eher rückgängig. Ich habe noch so viele Soßen im Keller die durch ihre Schärfe nur gering zum würzen gebraucht werden und dadurch wahrscheinlich bis zu meinem Lebensende reichen. (Da ist jeder Jahrgang eine Überraschung, man weiß nie was man bekommt) :D
Da kam mir die kleine Menge, für eine eher schwache Soße eigentlich gerade recht. Die kann man gut so essen.

…ich denke zum Einkochen kann dir @Allium genauer was sagen.
 
Ich habe noch so viele Soßen
Ja geht mir auch so. Ich habe damit angefangen, kleine Gläschen und Flaschen zu machen und verschenke diese jeweils. Die Schärfestufen lassen sich ja zum Glück relativ gut regulieren. Das schöne am ganzen ist ja nicht nur das selbst geniessen, sondern eben auch das Züchten und Zubereiten.
 
@Red Hot Chilli Griller wie läuft es mit dem Chilli Öl? Dachte mal bei mir saß ich keine Knoblauch Zehen einfach in Öl aufheben konnte. Dachte deshalb das es mit frischen Chilis ähnlich ist.
 
wie läuft es mit dem Chilli Öl? Dachte mal bei mir saß ich keine Knoblauch Zehen einfach in Öl aufheben konnte. Dachte deshalb das es mit frischen Chilis ähnlich ist.
Ich zitiere dazu mal Pepperworld:

Einlegen in Öl?
Zum Thema Einlegen in Öl oder Herstellen von Chili-Öl sei angemerkt, daß dies womöglich nicht ganz risikolos ist. Während sich die auf vielem Gemüse etc. befindlichen Botulismus-Bakterien in sauerstoffreicher Umgebung harmlos verhalten, können sie sich in sauerstofflosem wenig saurem Klima stark vermehren und dann jenes Toxin produzieren, das die gefährliche Botulismus-Krankheit verursacht. Das Vorhandensein dieses Toxins kann man weder durch Geruch, Geschmack noch Aussehen feststellen. Verschiedene Quellen raten daher, stets nur soviel Chili-Öl herzustellen, wie man gerade benötigt, und Reste kühl zu stellen und innerhalb von zwei Tagen aufzubrauchen. Kommerziell hergestellte Aroma-Öle (d. h. mit Zugabe von Knoblauch, Zwiebeln, Kräutern, Peppers etc.) werden sorgfältig überwacht und bergen daher wenig Risiko. Auch Chili-Expertin Dr. Jean Andrews weist auf das Botulismus-Risiko hin; aufgrund des wenig sauren Charakters hätten die Schoten selbst wenig Botulismus-bakterierenhemmende Wirkung. Deshalb empfiehlt sie in ihrem Buch „Peppers – The Domesticated Capsicums“, Pepper- Konserven nach dem Einmachen für mindestens 15 Minuten zu kochen.
 
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