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Der Espresso-Fred

danke für die ersten infos
lohnt es sich eventuell, die gaggia in italien zu kaufen? bekommt man da entsprechende schnäppchen? oder schenkt sich das nix?
 
Ist immer die Frage, wieviel man spart. Bei der CC wird das nicht so viel sein, dass ich persönlich das Risiko eingehen würde, im Garantiefall auf den ital. Händler angewiesen zu sein.

In der Bucht gibt es gerade eine Gebrauchte für 199€ von einem Händler mit 2 Jahren Gewährleistung, falls das eine Option ist.
 
Ich persönlich hab die Silvia von Rancilio und bin absolut zufrieden damit ...

Die habe ich auch. Und ich bin damit sehr zufrieden.

Was die Auswahlentscheidung angeht: Es kommt darauf an, was man damit machen will. Soll es nur Espresso und hin und wieder auch mal ein Cappu oder ein Latte sein, dann kann man es bei einem Einkreiser wie der Silvia belassen. Wenn man häufig Cappu oder Latte machen will und die Milch mit der Maschine aufschäumen will, sollte man einen Zweikreiser kaufen. Warum? Nun, für Espresso sind 90 ° C ziemlich ideal. Zum Aufschäumen braucht man Dampf. Und dazu heizt die Maschine noch einmal richtig auf. Wenn man dann aber bei einem Einkreiser sofort wieder einen Espresso beziehen will, muss die Maschine erst einmal abkühlen. Das nervt auf die Dauer ein wenig. Ich habe trotzdem einen Einkreiser, da ich mit dem Siebträger nur Espresso bereite.

Ach ja, und ein Tipp an Alle: Dieses Forum ist schon verdammt teuer. Finger weg von den Foren für Espresso und Espressomaschinen. Der Suchtfaktor ist da noch höher als hier im Grillforum. Wen der Virus gepackt hat, der ist unheilbar. Man strebt immer weiter nach Perfektion. Das geht dann so weit, dass es durchaus Mitglieder gibt, die sich eine zweigruppige Gastromaschine restauriert haben. Die Anschaffung und Restaurierung kommen so auf ungefähr 1300 Euro. Dann kommen aber Folgekosten: Der Frischwasseranschluss, der Kraftstromanschluss und dann die Betriebskosten. Vorteil dieser Boliden ist, dass man 4 Espressi gleichzeitig beziehen kann und dass die absolut temperaturstabil sind. Dafür heizt man allerdings auch 30 Liter Wasser auf. Und dann kommen die Mühlen. Auch da kann man ein kleines Vermögen versenken. Und ich gebe zu: Ich Banause tampere nach gefühl mit so einem manuellen Tamper (sieht aus, wie ein Metallstempel). Selbst dafür gibt es inzwischen ein Gerät, mit dem garantiert jedesmal mit dem gleichen Druck getampert wird.

Wie gesagt: Der Suchtfaktor ist extrem hoch. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragt euren Arzt oder Apotheker.

Gruß
Thobie
 
bei Espresso versteh ich das, dass man topdruck bei 90°C braucht.

wenn man häufig Schäumen muss, z.b. in der Kantine, würd ich persönlich dazu eine eigene Milchschäummaschine nehmen.
Beide Maschienen leben dadurch länger, und keine der beiden wird blockiert....
 
Genau wie beim Grillkauf muss man sich vorher fragen: Was will ich machen?

Wenn ich nur Espressi machen oder auch Milchmischgetränke?

Wenn regelmäßig letzteres gefordert ist, kommt man um einen Zweikreiser nicht herum.

Bei mir hat das Kaffee-Netz aber auch zu einigen Investitionen geführt... Zeitweise 3 Maschinen: Eine Isomac, eine La Cimbali und eine Carimali :roll:

Übriggeblieben ist davon aber nur die Carimali (und einer SGL für'n Büro), die ich selbst restauriert habe (stand ewig Länge in einer Eisdiele). Und die gebe ich auch nicht mehr her, besonders wegen des Festwasseranschlusses :grin:
 
...und nicht vergessen:

Ohne zusätzliche MÜHLE kann es ne CC, Rancilio oder eine Gastro-35-Kreismaschine sein, es wird nichts. Lehrreiches Experiment: Bohnen mahlen und dann mal eine Woche offen stehen lassen. Und davon dann mal nen kleinen Schwarzen ziehen und mit einem frisch Gemahlenen vergleichen. Hmmm lecker...

Rechne also mal mit folgenden Ausgaben (neben GUTEM Kaffe von einer Rösterei!!! Ansonsten kannste Dir das nachfolgende direkt sparen und einfach beim Idee-Kaffe aus einer Filtermaschine bleiben):

Gaggia CC 200,-
Iberital 160,-
Dampflanze 25,-

Tamper: 25,-
Kleinkram 25,-

Meine CC habe ich übrigens direkt nach dem Kauf gepimpt mit Messingdusche, Dampflanze und anderen Sieben. Der Original Panerelo ist doch echt sch...
Ach ja, zum thema pimpen und Milchschaum hier und in der Umgebung mal nachschauen.

skål!
 
Wie ist das bei dem Festwasseranschluss bzgl. des Kalks?
Gibt es da eine Möglichkeit, das Wasser vorher zu entkalken oder ist das Wurscht?

Auch dafür mal im Kaffenetz und/oder Kaffewiki nachschauen. Festwasseranschluss würde ich definitv nicht machen. In der Uni hatten wir früher übrigens Umkehrosmosewasser genommen... Damit war das Thema entkalken durch...
Manche nehmen einen Brittefilter und Ionenaustauscher. Kann man, muss man aber nicht.

Ansonsten: Einigermaßen weiches Wasser aus einer PET-Flasche vom Discounter (so um 30 -40 mg Ca und möglichst wenig Mg), das passt dann schon.
 
Warum soll ich im Kaffeewiki nachschauen?
Ich hab doch hier gefragt.

Das man Flaschenwasser nehmen kann oder Leitungswasser entkalken kann, ist mir als Teetrinker klar.
Aber ich habe explizit nach dem Kalkproblem beim Festwasseranschluss gefragt.
 
Nachtrag:

Ich mache selbst hauptsächlich Milchgedönse, und das mit besagtem Einkreiser. Wie weiter oben beschrieben stimmt es schon, dass es ein wenig plöde ist, wenn nach Aufschäumen noch ein Kurzer gezogen werden soll, da die Temp im Kessel anstatt +- 90° C nun 130° C ist. Abhilfe nach Waldarbeitermanier: Wasser pumpen, nach zehn Sek ist die Temp wieder unten. So geht's dann doch ...
 
Wie ist das bei dem Festwasseranschluss bzgl. des Kalks?
Gibt es da eine Möglichkeit, das Wasser vorher zu entkalken oder ist das Wurscht?

Hast Recht. Dann must Du eben einen Ionentauscher (Mischbett oder ) einbauen und wenn Kapazität erschöpft die Partone auswechseln. Würde ich nicht machen.

Ansonsten bleibt das Problem des regelmäßgen Entkalkens natürlich bestehen.
 
Genau das ist die Lösung. Das Entkalken macht bei den Siebträgern schon ein wenig Arbeit. Denn eigentlich sollte man dafür die Maschine zerlegen. Also nicht nur einfach reinschütten.

@senseohasser: Ok, Dich hat der Virus schon voll erwischt. :srg: Aber warum auch nicht: Jedem das Seine.

Gruß
Thobie
 
Wie ist das bei dem Festwasseranschluss bzgl. des Kalks?
Gibt es da eine Möglichkeit, das Wasser vorher zu entkalken oder ist das Wurscht?

Filter vorschalten oder je nach Wasserhärte alle x Jahre entkalken. Festwasseranschluss ist meiner Meinung nach das Optimum (wenn man es in der Küche realisieren kann). Ich habe zum Glück sehr weiches Wasser hier, so dass ich das Problem nicht habe.

Ich hatte schon beides Zuhause und würde def. keine Tankmaschine mehr kaufen. Vom geschmeidigeren Druckaufbau einer Rotationspumpe ganz zu schweigen :grin:
 
(...) Festwasseranschluss ist meiner Meinung nach das Optimum (wenn man es in der Küche realisieren kann).

Vorsicht! Grund sind i.e.L Legionellen, neben anderen (Reinwasser)keimen.
Zu Hause ziehst Du morgens und vielleicht auch mal zwei oder drei am Abend nen Espresso. Macht zusammen so um die 0,25 L Wasser pro Tag. Und die ganze Zeit steht das Wasser in der Leitung bei behaglichen 20 bis X °C. Wenn die Maschine die ganze Zeit an ist, dürfte die Wassertemperatur in der Maschinennähe gerne etwas höher sein. Und wenn die Zuleitung vielleicht noch zwei Meter lang ist und ein Volumen ich weiß nicht wie viel Litern hat, ist das Wasser, dass in die Maschine läuft, wohl schon etwas "älter".

Mal abgesehen davon, dass vermutlich auf den Seiten wohl aller Wasserwerkes darauf hingewiesen werden dürfte, dass grundsätzlich (aus o.g. hygienischen Gründen) kaltes Wasser dem Hahn entnommen werden soll, nimmt in der Leitung abgestandenes Wasser doch auch leichter mal einen muffigeren Geschmack an.
Wenn Du in der Gastro arbeitest und pro Stunde ein Liter Wasser durch die Zuleitung rauscht, ist das sicher kein Thema, zu Hause aber sehr wohl.

Ein Tank sollte aus o.g. Hygienegründen selbstverständlich auch regelmäßig und gründlich gründlich gereinigt werden und das Tankwasser dementsprechend nach wenigen weggeschüttet werden. Wer mal im Labor mit Bakterien gearbeitet hat, bekommt Respekt vor den kleinen Biestern. Mit vielen von denen ist eindeutig NICHT zu spaßen.

(...)Vom geschmeidigeren Druckaufbau einer Rotationspumpe ganz zu schweigen :grin:

Full Ack, mal abgesehen von dem doch erheblich angenehmeren Geräusch im Vergleich zur Membranventilpumpe...
 
Ich hatte die Tage ja mal nach einem Laden gefragt, wo ich mir Siebträgermaschinen
anschauen kann. So richtig war da nichts in meiner Nähe. Und ich bin ein Typ, der nicht
abwarten kann.

Heute ist meine Izzo Alex Duetto III zusammen mit der Mazzer Mini Elektronik B angekommen.

Wenn gewünscht, stelle ich morgen Bilder ein.

Ich denke, heute Nacht mache ich kein Auge zu... :pfeif:


:prost:
 
Nach dem Aufheizen hat das Wasser in der Maschine mindestens 90° C. Legionellen überstehen das nicht und mir fallen da im Moment auch nicht so fürchterlich viele Erreger ein, die diese Temperatur überstehen.

Gruß
Thobie
 
Ich hatte die Tage ja mal nach einem Laden gefragt, wo ich mir Siebträgermaschinen
anschauen kann. So richtig war da nichts in meiner Nähe. Und ich bin ein Typ, der nicht
abwarten kann.

Schade, ich dachte in Duisburg wäre der passende für Dich...


Heute ist meine Izzo Alex Duetto III zusammen mit der Mazzer Mini Elektronik B angekommen.

Klasse, Glückwunsch zum Kauf!


Wenn gewünscht, stelle ich morgen Bilder ein.

Na aber hallo!

Ich denke, heute Nacht mache ich kein Auge zu... :pfeif:

Schon zu viel gezwitschert? :sk_joint:


:prost:


:prost:
 
Hi Smoking,

das mit Duisburg war auch nicht schlecht, aber so innerlich hatte ich mich auf
die Duetto eingeschossen und die gibt es halt nur bei Stoll. Und 600 km bis zum
Bodensee wollte ich auch nicht fahren. Außerdem - wie gesagt - ich entscheide
gern schnell...

Bis halb zwei hatte ich kein Auge zugemacht und gerade habe ich die ersten beiden
inhaliert. Es wird noch ein bisschen dauern, bis ich die optimalen Einstellungen
gefunden habe, aber ich taste mich ran. So werde ich heute nachmittag im
Stadion auch nicht einschlafen...

:prost:
 
Nach dem Aufheizen hat das Wasser in der Maschine mindestens 90° C. Legionellen überstehen das nicht und mir fallen da im Moment auch nicht so fürchterlich viele Erreger ein, die diese Temperatur überstehen.

Absolut. Auf die 'Keimdiskussion' lasse ich mich jetzt auch nicht ein, die ist im Kaffee-Netz zur Genüge entkräftet worden (dünne Zuleitung, Wasser ohne Luftkontakt und unter Druck etc.). Darüberhinaus ist auch die o.g. Rechnung nicht realistisch. Eine Doppio hat immer eine ganze Ecke mehr als 50ml, denn im Puck bleibt einiges an Wasser hängen, dazu kommen Leerbezüge zum heizen oder kühlen, je nach Brühgruppe, dann das Durchspülen der Brühgruppe nach dem Beug, dazu vielleicht nochmal Heißwasser ziehen o.ä.). Da sind bei mir bei einem doppelten schon 200ml durchgelaufen.

Da hat man im Tank (der kuschelig warm direkt neben dem Kessel ist und schön mit Frischluft versorgt wird) nach einem Tag mehr Killerkeime als wenn das Wasser ein Jahr im Lebensmitteltauglichen Panzerschlauch steht.

Zu dem Komfort bei der Zuleitung kommt natürlich auch noch der Luxus des Festabwassers, der ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.

Aber jedem das seine. :muh:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

passt zwar nicht 100% zu eurem Thema, aber da der Fred "Espresso-Fred" heißt, wollte ich euch eine coole Sache nicht vorenhalten. In Karlsruhe gibt es seit einigen Monaten die Coffee Geeks, die jeden Sonntag von ca. 13-17 Uhr am Fenster ihrer Wohnung kostenlosen, selbst gerösteten Espresso ausschenken. Da gibt es dann jeden Sonntag einen anderen "Geek Blend", der während der Woche hergestellt wird!

Wer nicht zu weit weg wohnt, sollte sich das mal antun!

Grüße,

Sven
 
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