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Der Espresso-Fred

Aber landet da wirklich soviel ungenutztes Wasser im Tray wie behauptet? - so dass nach wenigen Bezügen Wasser nachgefüllt werden muss?

Der Wassertank hat 3,5 Liter, das heißt da geht natürlich schon eine Menge rein. Gedacht sind solche Maschinen aber eigentlich für den Festwasseranschluss, wo das Thema Wasserverbrauch dann nicht mehr so interessant ist.

Durch die gesättigte Brühgruppe hat man (bis auf 1,5 Grad) Kesseltenperatur gleich Brühtemperatur. Bedeutet der Berreich um den Brühkopf kann nicht überhitzen und es braucht auch keine Leerbezüge.
Das war bei meiner Bezzera davor schon immer ein Thema. Da musste erstmal ein gutes Schnapsglas voll Wasser raus bevor es nicht mehr gezischt und gedampft hat. Hier brauche ich also schon mal weniger als vorher.


Zur eigentlichen Frage.

Das Wasser wird beim Bezug wenn nicht die vollen eingestellten z.B. 9,5 Bar Anliegen aber tatsächlich direkt in den Ablaufkasten geleitet. Das heißt der Wasserverbauch ist dann höher wenn du eben im Bereich von 0-9 Bar rumspielst.

Bei mir sieht das typischerweise (nicht bei dem Experiment das ich oben gemacht habe natürlich) so aus.

Bezug starten und auf etwa 3 Bar hochgehen. Hier warte ich bis die ersten Tropfe aus dem Siebträger laufen und gehe dann auf 9 Bar hoch.
Dauert etwa 5-6 Sekunden. Anschließend etwa 25-30 Sekunden Bezug bei eben diesen 9,5 Bar.
Wenn es dann gegen Ende etwas schneller zu laufen beginnt, gehe ich die letzten 5 Sekunden oftmals auch wieder auf diese 3 Bar zurück.

Das heißt sie braucht etwa das mehr was in 10 Sekunden Bezug durchfließen.

Bei eben 3,5 Litern meiner Meinung nach zu vernachlässigen.

Wer natürlich nur irgendwelche experimentellen 1-2 Minuten Bezüge bei 1,5 Bar fährt, wird ordentlich Wasser durch die Maschine lassen.
Gerade wenn nur mit Volvic gefüllt wird kann sowas schon ins Geld gehen.

Andererseits ist das wie einen Ferrari zu fahren und sich dann über den Benzinverbrauch zu beschweren. Das finde ich von den Jungs im Kaffenetz dann wieder etwas inkonsequent.
 
Gerade wenn nur mit Volvic gefüllt wird kann sowas schon ins Geld gehen.
Ich hab mir jetzt mal, weil die Preise langsam bezahlbar werden, einen Hahnwasserfilter gekauft. Die filtern natürlich nicht den ganzen Kalk raus, aber gefühlt ein bisschen. Die Qualität ist jedenfalls deutlich besser. Bin gespannt wie sich das dann beim Espresso bemerkbar macht (Maschine immer noch in Reparatur.....).
Wer Kalkprobleme hat-da würde ich aber immer eine Filterlösung empfehlen. Das ist mittlerweile bezahlbar und nicht so utopisch wie noch vor einigen Jahren.
 
Ich hab mir jetzt mal, weil die Preise langsam bezahlbar werden, einen Hahnwasserfilter gekauft. Die filtern natürlich nicht den ganzen Kalk raus, aber gefühlt ein bisschen. Die Qualität ist jedenfalls deutlich besser. Bin gespannt wie sich das dann beim Espresso bemerkbar macht (Maschine immer noch in Reparatur.....).
Wer Kalkprobleme hat-da würde ich aber immer eine Filterlösung empfehlen. Das ist mittlerweile bezahlbar und nicht so utopisch wie noch vor einigen Jahren.

Definitiv.
Ich habe seit keine Ahnung 1-2 Jahren eine BWT Filteranlage. Hat vielleicht 180€ gekostet. Wenn ich da alleine an das Wasserkisten schleppen und auch wieder weg bringen denke.
Das gefilterte Wasser ist nicht nur in der Espressomaschine sinnvoll, sondern auch im Wasserkocher, Dampfgarer, Sous-Vide Becken etc.
Nie mehr ohne.
 
Definitiv.
Ich habe seit keine Ahnung 1-2 Jahren eine BWT Filteranlage. Hat vielleicht 180€ gekostet. Wenn ich da alleine an das Wasserkisten schleppen und auch wieder weg bringen denke.
Das gefilterte Wasser ist nicht nur in der Espressomaschine sinnvoll, sondern auch im Wasserkocher, Dampfgarer, Sous-Vide Becken etc.
Nie mehr ohne.
Dürfte ich fragen, welche Du hast? Wir haben hier verdammt wenig Platz unter der Spüle, sodass wir bislang mit Britafiltern ( bzw. dem Gegenstück von dm) hantieren. Nachdem mein Gatterich aber alleine am Tag 2l Teewasser braucht wäre so ein Einbaudings vielleicht doch nicht verkehrt, sofern ich was Kleines fände. 🤔
 
Dürfte ich fragen, welche Du hast? Wir haben hier verdammt wenig Platz unter der Spüle, sodass wir bislang mit Britafiltern ( bzw. dem Gegenstück von dm) hantieren. Nachdem mein Gatterich aber alleine am Tag 2l Teewasser braucht wäre so ein Einbaudings vielleicht doch nicht verkehrt, sofern ich was Kleines fände. 🤔

Aber klar doch.

Das ist der Filterkopf

https://www.diecrema.de/zubehoer/wa...MIrafR4_alggMVqxEGAB3TuACiEAQYAiABEgIEqPD_BwE



Und das ist die Filterkerze.

https://www.coffeefair.de/bestmax-p...asserfilter-ca-1000-l-ohne-filterkopf/a-52172

Die gibt es in verschiedenen Größen je nach Wasserbedarf. Die Premium hat aber geschmacklich doch nochmal einen Unterschied zu den anderen. Deshalb benutze ich mittlerweile nur noch diese.


Dazu habe ich noch das Aquameter. Das ist ein Zähler der Anzeigt wieviel Kapazität noch in der jeweiligen Kartusche ist. Weiß nicht ob ich den heute nochmal kaufen würde. Man kriegt das vom Verbrauch her eigentlich auch gut geschätzt und stirbt ja nicht wenn das mal 50 Liter drüber ist.

https://www.diecrema.de/zubehoer/wa...MIp5TwjvelggMV14poCR3SNwDZEAQYASABEgLjf_D_BwE

Die Dinger gibt’s auch immer mal auf EBay gebraucht für den halben Preis.



Platzmäßig ist das ganz absolut überschaubar.

IMG_0773.jpeg
 
Ich hab mir jetzt mal, weil die Preise langsam bezahlbar werden, einen Hahnwasserfilter gekauft. Die filtern natürlich nicht den ganzen Kalk raus, aber gefühlt ein bisschen. Die Qualität ist jedenfalls deutlich besser. Bin gespannt wie sich das dann beim Espresso bemerkbar macht (Maschine immer noch in Reparatur.....).
Wer Kalkprobleme hat-da würde ich aber immer eine Filterlösung empfehlen. Das ist mittlerweile bezahlbar und nicht so utopisch wie noch vor einigen Jahren.
Nimm die BWT oder Carbonit, alles andere ist Spielzeug. Und bloß Finger weg von den Kartuschenfiltern…
 
Aber klar doch.

Das ist der Filterkopf

https://www.diecrema.de/zubehoer/wa...MIrafR4_alggMVqxEGAB3TuACiEAQYAiABEgIEqPD_BwE



Und das ist die Filterkerze.

https://www.coffeefair.de/bestmax-p...asserfilter-ca-1000-l-ohne-filterkopf/a-52172

Die gibt es in verschiedenen Größen je nach Wasserbedarf. Die Premium hat aber geschmacklich doch nochmal einen Unterschied zu den anderen. Deshalb benutze ich mittlerweile nur noch diese.


Dazu habe ich noch das Aquameter. Das ist ein Zähler der Anzeigt wieviel Kapazität noch in der jeweiligen Kartusche ist. Weiß nicht ob ich den heute nochmal kaufen würde. Man kriegt das vom Verbrauch her eigentlich auch gut geschätzt und stirbt ja nicht wenn das mal 50 Liter drüber ist.

https://www.diecrema.de/zubehoer/wa...MIp5TwjvelggMV14poCR3SNwDZEAQYASABEgLjf_D_BwE

Die Dinger gibt’s auch immer mal auf EBay gebraucht für den halben Preis.



Platzmäßig ist das ganz absolut überschaubar.

Anhang anzeigen 3267650
Danke Dir. Dann werde ich das Thema mal etwas näher anschauen und mal mit Männe drüber quatschen.
 
Nimm die BWT oder Carbonit, alles andere ist Spielzeug. Und bloß Finger weg von den Kartuschenfiltern…
Kannst du das erläutern? Ich hab für mich erdtmal nur wegen chlor und schwermetallen gekauft, kalk wird natürlich nicht viel gefiltert, war bei mir aber nicht das Problem. Aber was spricht so vehement dagegen und für die anderen?
 
:rolleyes: Kannst du das erläutern? Ich hab für mich erdtmal nur wegen chlor und schwermetallen gekauft, kalk wird natürlich nicht viel gefiltert, war bei mir aber nicht das Problem. Aber was spricht so vehement dagegen und für die anderen?
Gern.
Ich bezog mich in erster Linie auf diese Kannenfilter a la Brita&Co, die ersten paar Liter filtern die den Kalk noch ganz gut, aber diese Leistung fällt extrem schnell ab. Und das sind Keinschleudern, ich habe selbst mehrere mikrobiologische Untersuchungen mit denen gemacht und es war erschütternd.

Diese Filter für den Wasserhahn sind nett, aber gemessen an der geringen Höhe der Filtersäule und der Durchflussgeschwindigkeit ist die Filterleistung begrenzt und erschöpft sich relativ schnell.
Bei Carbonit z. B. sind es 2x10“ Filtersäule und eine zusätzliche Begrenzung der Durchflussgeschwindigkeit. Ähnlich bei BWT und Co.

Ist auch alles abhängig vom Anwendungsgebiet. Für meine Tees habe ich sehr viele Filtersysteme ausprobiert (Schwerpunkt natürlich Kalk) und das waren die einzigen Systeme die überzeugten und auch etwas länger halten. Wobei ich die Kartuschen auch meistens früher tausche.

Wenn Du nur Schwermetalle und so filtern möchtest, kann das eine Lösung sein, aber wie so oft ist das Bessere Feind des Guten. Ich bin aber auch bei Wasser sehr pingelig
 
Gern.
Ich bezog mich in erster Linie auf diese Kannenfilter a la Brita&Co, die ersten paar Liter filtern die den Kalk noch ganz gut, aber diese Leistung fällt extrem schnell ab. Und das sind Keinschleudern, ich habe selbst mehrere mikrobiologische Untersuchungen mit denen gemacht und es war erschütternd.

Diese Filter für den Wasserhahn sind nett, aber gemessen an der geringen Höhe der Filtersäule und der Durchflussgeschwindigkeit ist die Filterleistung begrenzt und erschöpft sich relativ schnell.
Bei Carbonit z. B. sind es 2x10“ Filtersäule und eine zusätzliche Begrenzung der Durchflussgeschwindigkeit. Ähnlich bei BWT und Co.

Ist auch alles abhängig vom Anwendungsgebiet. Für meine Tees habe ich sehr viele Filtersysteme ausprobiert (Schwerpunkt natürlich Kalk) und das waren die einzigen Systeme die überzeugten und auch etwas länger halten. Wobei ich die Kartuschen auch meistens früher tausche.

Wenn Du nur Schwermetalle und so filtern möchtest, kann das eine Lösung sein, aber wie so oft ist das Bessere Feind des Guten. Ich bin aber auch bei Wasser sehr pingelig

Sehr interessant! Hast du mit den BWT Bestmax Filterkerzen auch mal eine mikrobiologische Untersuchung gemacht? BWT sagt ja selber, dass bei 4 Wochen Standzeit der Filter entsorgt werden muss.
Wie gestaltet sich das mit den Filterkerzen in der Praxis? Wie lange halten die in etwa? Woran erkenne ich das die ans Limit laufen?
 
;)Sehr interessant! Hast du mit den BWT Bestmax Filterkerzen auch mal eine mikrobiologische Untersuchung gemacht? BWT sagt ja selber, dass bei 4 Wochen Standzeit der Filter entsorgt werden muss.
Wie gestaltet sich das mit den Filterkerzen in der Praxis? Wie lange halten die in etwa? Woran erkenne ich das die ans Limit laufen?
Nein, mit Brita bot sich damals an, weil wir Wasser aus beliebigen Quellen aus dem Haushalt mitbringen sollten. Ich hatte eine Kartusche am Anfang, in der Mitte und zum Ende der empfohlenen Laufzeit dabei. BWT habe ich seit irgendwas um 4 Jahre, habe leider keinen Zugang mehr zu einem MiBi-Labor.
Wie @Sousvidebader schrieb, gibt es einen Durchlaufzähler für BWT, da stellst Du nach einer Tabelle mit deinem Härtegrad die maximale Literanzahl ein und wenn diese erreicht ist, meldet sich das Ding.
Ich finde aber auch, dass man sehr deutlich schmeckt, wenn die Kartusche zum Ende kommt. Aber natürlich stirbt man nicht davon ;)
 
Wie gestaltet sich das mit den Filterkerzen in der Praxis? Wie lange halten die in etwa? Woran erkenne ich das die ans Limit laufen?

das hängt immer sehr von der bei euch vorherrschenden Wasserhärte und der verwendeten Größe der Filterkerze ab.

IMG_1206.jpeg


Hier ist mein Zähler.

IMG_0776.jpeg


Ich habe also noch 152 Liter an Kapazität in der Kartusche. Wenn die abgelaufen sind, fängt das Display an zu blinken.

IMG_1207.jpeg


Dazu hat man bei BWT auch noch die Möglichkeit einen "Verschnitt" aus gefiltertem und ungefiltertem Wasser in vier Stufen einzustellen.
Dies verlängert die Haltbarkeit dann auch nochmal.

IMG_1208.jpeg


IMG_0778.jpeg
 
Wie zu erwarten sind wir auch Team BWT. Es gibt einige Firmen, wie beispielsweise Blanco, die das serienmäßig verbauen. Da wird die Lebensdauer der Patrone direkt am Hahn signalisiert.
IMG_8763.jpeg

(ich bekomme vermutlich nachher Ärger mit @Mise en Place, weil ich ein ungeputztes Waschbecken fotografiert habe 🫣)


Geschmacklich ist das Wasser aus dem Filter von BWT auf jeden Fall ein großer Fortschritt, gerade beim Tee schmeckt man das deutlich.
 
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