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Der Jungjägerblog...

Prima @haubi1979 !


Denk immer dran, ist die Kugel aus dem Lauf, hält sie niemand auf!
Ich wünsche Dir allzeit viel Anblick, einen guten Anlauf und wenn es passt ein kräftiges Waidmannsheil!
und denk immer daran, die angebliche toitsche Waidgerechtigkeit und das ehrenhafte Verhalten der Jäger (untereinander) ist ein Märchen. Sei vorsichtig und traue keinem.
 
und denk immer daran, die angebliche toitsche Waidgerechtigkeit und das ehrenhafte Verhalten der Jäger (untereinander) ist ein Märchen. Sei vorsichtig und traue keinem.

Naja, an Waidgerechtigkeit an sich kann ich nichts schlechtes finden, wenn der Rest außenrum auch passt.

Zum Rest: Ist halt wie überall, Neider und Deppen gibt es immer.
 
Naja, an Waidgerechtigkeit an sich kann ich nichts schlechtes finden, wenn der Rest außenrum auch passt.

Zum Rest: Ist halt wie überall, Neider und Deppen gibt es immer.
Sag ich doch.
Waidgerechtigkeit, genauer gesagt die deutsche Waidgerechtigkeit, ist ja ein allumfassender Begriff. Zumindest in der Definition, die ich vor 10 Jahren gelernt hab.... Besagt ja u.a. auch, daß der Waidmann sich anständig benehmen soll. Da hapert es schon ab und an dran.....
Missgünstig, vom Neid zerfressen, klugscheißerisch, rechthaberisch.... das geht mir in dem Zusammenhang so durch den Kopf.... traurig aber wahr.
 
Missgünstig, vom Neid zerfressen, klugscheißerisch, rechthaberisch.... das geht mir in dem Zusammenhang so durch den Kopf.... traurig aber wahr.
Ich würde spontan sagen das trifft auch auf jeden Angelverein zu :muhahaha:
 
Ja. Deutlich. Was meinste wohl, warum ich dort jage? Die züchten keine Geweihe. Das entstresst ungemein. Dort "zählt" sowieso nur ein Keiler. Aber..... die sind alle immer noch sehr ehrfürchtig wenn es um "das grüne Abitur" geht. Und umso größer ist die Verwunderung, wenn ich das ein wenig entzaubere.....
 
Ja. Deutlich. Was meinste wohl, warum ich dort jage? Die züchten keine Geweihe. Das entstresst ungemein. Dort "zählt" sowieso nur ein Keiler. Aber..... die sind alle immer noch sehr ehrfürchtig wenn es um "das grüne Abitur" geht. Und umso größer ist die Verwunderung, wenn ich das ein wenig entzaubere.....

Interessant was einige Kilometer scheinbar wirklich an Mentalitätsunterschieden bewirken.

Liegt ja vllt. auch am Jagdsystem oder oder oder oder.

Würde das gerne vertiefen, aber ist zu sehr OT.
 
Interessant was einige Kilometer scheinbar wirklich an Mentalitätsunterschieden bewirken.

Liegt ja vllt. auch am Jagdsystem oder oder oder oder.

Würde das gerne vertiefen, aber ist zu sehr OT.
nun, das Jagdsystem ist in den grenznahen Gebieten in Ostfrankreich auch nicht anders, wie in Deutschland. Außer, daß die Pachten etwa grob geschätzt doppelt so hoch sind, dafür gibt´s aber eine Wildschadensausgleichskasse. Daran kann es also nicht liegen. Ich denke mal, es hat eher "historische" Gründe. Revolution und so. Damals hat sich "das gemeine Volk" das Jagdrecht vom Adel genommen. In der Folge ist heute noch die Jagd viel breiter in der Bevölkerung angesiedelt. In allen Schichten. In allen. Kein Gedünkel.... Wir haben bei uns einen Chauffeur von der Müllabfuhr, einen Lageristen, zwei Bauern, einen Automechaniker, einen Elch, einen pensionierten Doktor....
 
Guten Abend,

ich weiß natürlich, das der Thread schon älter ist. Was mich jedoch verwundert, da ich auch im "Wild&Hund"-Forum angemeldet bin:

Es wird zum Einstieg nirgends eine Saufeder ans Herz gelegt ? Ich bin selbst angehender Jungjäger, habe mir einige Videos angesehen und auch Meinungen dazu angehört.... ergo: jeder empfiehlt eine Saufeder.
Für mich auch aus nachvollziehbaren Gründen: a) kann man immer mal unverhofft zu einem VU mit Wild kommen oder wird ggf. von Polizei/Tierarzt angefordert, wenn mal wieder ein Schwarzkittel meint, eine Bank unsicher machen zu müssen. B) gehört es für mich zum "Können" eines Jägers dazu, insbesondere, wenn kein sicherer Kugelfang gegeben ist (Stadt etc...).

Wie haltet ihr es mit dieser Empfehlung ? Wirklich empfehlenswert oder werden zu solchen "Einsätzen" nur die Revierinhaber (die ja bekanntlich nicht nur die Jäger sein müssen, mir fehlt grade das Fachwort^^) gerufen oder auch andere Jäger, letztlich sind wir ja bei der Jagdbehörde registriert...




Liebe Grüße

Marcus
 
Grundsätzlich ist es nur dem Revierinhaber (Jagdausübungsberechtigter) erlaubt Wild zu erlegen im Grunde ist alles Andere Wilderei also Vorsicht bei solchen Aktionen
 
Guten Abend,

ich weiß natürlich, das der Thread schon älter ist. Was mich jedoch verwundert, da ich auch im "Wild&Hund"-Forum angemeldet bin:

Es wird zum Einstieg nirgends eine Saufeder ans Herz gelegt ? Ich bin selbst angehender Jungjäger, habe mir einige Videos angesehen und auch Meinungen dazu angehört.... ergo: jeder empfiehlt eine Saufeder.
Für mich auch aus nachvollziehbaren Gründen: a) kann man immer mal unverhofft zu einem VU mit Wild kommen oder wird ggf. von Polizei/Tierarzt angefordert, wenn mal wieder ein Schwarzkittel meint, eine Bank unsicher machen zu müssen. B) gehört es für mich zum "Können" eines Jägers dazu, insbesondere, wenn kein sicherer Kugelfang gegeben ist (Stadt etc...).

Wie haltet ihr es mit dieser Empfehlung ? Wirklich empfehlenswert oder werden zu solchen "Einsätzen" nur die Revierinhaber (die ja bekanntlich nicht nur die Jäger sein müssen, mir fehlt grade das Fachwort^^) gerufen oder auch andere Jäger, letztlich sind wir ja bei der Jagdbehörde registriert...




Liebe Grüße

Marcus
Hallo Marcus,

interessante Frage. Ich sag es Mal so: Das Abfangen von einem Stück Wild mit der Saufeder ist wirklich nichts was man guten Gewissens einem Jungjäger empfehlen sollte oder diesen machen lassen sollte.

Aller Voraussicht nach wirst du das in deiner Ausbildung maximal theoretisch lernen. In der Praxis wirst du feststellen, dass schon der Kugelschuss auf ein Stück Wild in x Metern Entfernung etwas ganz anderes ist als der Schuss auf eine Scheibe Papier. Das Abfangen eines (im schlimmsten Fall klagenden) Stück Wildes mit der kalten Waffe vor Zuschauern ist nochmal eine ganz andere Nummer.

Von daher würde ich sagen, beobachten, an einem Stück Fallwild üben, erfahrenen Jäger begleiten und irgendwann selbst machen.

Meiner Meinung nach schickt kein verantwortungsvoller Pächter seinen (frischgebackenen) Jungjäger unbegleitet zum Verkehrsunfall.
 
Vergiss den Kram und lass dich nicht vor einem Karren spannen, der nicht der deine ist. Nicht machen. Und bevor du mit eine Saufeder durch die Gegend läufst, nimm lieber ein anständig waidgerechtes Kaliber. Nix unter .375.

Kopfschüttel.....
 
Maximal die Treiber führen bei uns selten eine Saufeder. Ich kenne auch nur einen, der eine hat. Der ist immer Durchgehschütze. Ich selbst habe in 21 JJ zwei Rehe mit der blanken Waffe abgefangen. Obwohl ich das Abnicken schon unzählige Male in meiner Wildkammer geübt habe, habe ich beherzt hinter dem Blatt eingestochen und die Decke nach unten aufgeschärft, den Nicker im Wildkörper gedreht, so dass das Vakuum entweichen kann und die Lunge zusammenfällt. Diese Methode kann ich empfehlen. Das Abnicken ist ein elendiger Murks, wenn es durch einen ungeübten gemacht wird. Auf die Empfehlung des anständig waidgerechten Kaliber will ich mich nicht äußern.
 
Sodele. Heute letzte DJ gewesen. 4x teilgenommen mit überschaubarem Ergebnis. Nur 1x einen 🐰 als Anblick gehabt (zählt das eigentlich schon unter Anblick 🤔). 🤷‍♂️ Aber generell war es ziemlich mau. Immer so zwischen 12-16 Schützen / 6-10 Hunde / 120 - 350 HA. Strecken 4 Rehe / 2 Rehe / 2 Rehe / 1 🦊. Dafür ist im Revier nur noch Kür. Abschussplan seit Anfang Dezember erfüllt. Chef meinte heute, jeder noch ein Stück Rehwild und dann nur noch 🦊.
 
Saufeder braucht ein Jungjäger definitiv nicht. Zum einen schickt der verantwortungsbewusste Pächter eher weniger den Jungjäger alleine zum Wildunfall. Zum anderen muss man auch mit einer Saufeder ziemlich nah ran, Stichwort Eigenschutz.

Und das nur der Revierinhaber Wild erlegen darf ist schlichtweg falsch, Stichwort Begehungsschein.
 
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