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Die Essenz des Bieres

Reuef

GSV-Troubadix
5+ Jahre im GSV
Hallo meine Biertrinker (m/w/d),
Bierstacheln ist hier zum richtigen Sport geworden.
Aber es geht auch umgekehrt.

Vorgeschichte

Beim diesjährigen Vereinsgartenfest (das Annafest ist normal ein 3 tätiges Zeltfest) war der Chef einer Allgäuer Brauerei beim Fassanstich zugegen.
Da habe die Gelegenheit genutzt mit ihm über ein Bierstacheln zu reden, im Hinterkopf der soll mal ein Bier zum stacheln brauen.
Da erzählt mir der Brauereichef etwas über die

Die Essenz des Bieres​

und das die angehenden Brauer wohl öfters mache. Fasziniert habe ich den Worten gelauscht und mir viel ein das hat mir mal mein Apotheker schon erzählt.
Es gingen ein paar Wochen ins Land, bis mir das Gespräch wieder einfiel und ich mich Entschluss , genau das zu proBieren.


Natürlich Tante Gockel befragt und, nur 2 Treffer
Ein sehr guter Blogeintrag ( mit allen nötigen Informationen und rechnerischen werten)
und ein Eintrag von einer Firma die Zubehör dafür herstellt.


Nun ja, da ich Oberschwabe bin, gebe ich für ein Versuch kein Geld aus und ich bin gegen Bierversuche, darum habe ich nur eine 0,5l Flasche Bier geopfert.


Die Versuchsanordnung:

( Nein, der Brauereichef war nicht von dieser Brauerei)


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Also das Ware in eine 1l PET Flasche umgefüllt (mit so wenig Schaum wie möglich, den Restschaum abbauen lassen) und ab ins Alaska.
Geplant waren eigentlich gute 24 h, da ich dann krank wurde und meine Geschmacksknospen tot waren, war das Bier eine Woche im Alaska.

War dem Versuch nicht schädlich.
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Stehende Lagerung ist bei mir leider nicht möglich.

Also nun das "schmelzen" des Eisbock.

Bereits mit dem drehen der Flasche tropften die ersten Flüssigkeitstropfen herraus.
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Der Brauereichef hat mit erklärt, je weniger Flüssigkeit desto mehr Alkohol ist enthalten. Als Zielmenge habe ich mir 100 ml vorgenommen.
Nach ca 45 min war das ZIel erreicht und dürfte probieren

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Optisch nicht sehr vielversprechen als Bier, eher als Whiskey.

Aber geschmacklich der Hammer. Intensive Aromen, so wie es sich als Eisbock gehört. Den Alkoholgehalt habe ich nicht so gespürt, dafür sollte ich mehre Flaschen einfrieren.


Fazit:

Ich werde weitere Biere testen und hier veröffentlichen.

Aber wie ich die GSV Gemeinde kenne, machen dies schon einige. Ich freue mich über eine reichhaltige Diskussion und viele Nachahmer.
Also los,
zeigt mir euren Eisbock
 
Alles für die Wissenschaft!
 
Ein tollen eisbock hast du da produziert.
Ich hätte den gerne mal probiert :)
 
„Coole“ Idee Peter 😍
 
Also mir hat mal der Typ von der gleichen Brauerei der Bierverkostungen macht, das mal vorgemacht mit dem gleichen Bier :thumb2:
Mit genau dem gleichen Ergebnis ;)
Wenn du das Ganze nochmals mit Kohlensäure anreicherst, ist es bestimmt nochmal einen Ticken geiler :anstoޥn:
 
@Reuef Also bassuff: was du da getan hast ist eine sogenannte gefrier Destillation. So wurde damals um 1830 in den USA der applejack hergestellt. Im applejackrausch sollen allerlei krasse Geschichten passiert sein, vor allem wegen des stark variierenden Alkoholgehalts. Kannst mal googeln. Auch bekannt als Getränk der kiefersperre. Nachteil bei der Destillation ist, daß keine fusel Alkohol abgetrennt werden. Spielt bei nur 1 Flasche Bier aber wohl keine Rolle, - trinkst die ja eh mit wenn du ne Flasche Bier trinkst.

Funktioniert im übrigen mit jeder Art Alkohol, also auch Wein etc...
 
Ich bin bisher nur mit dem Weltrekord-Eisbock von Schorschbräu mit 57% in Kontakt gekommen. Diese Methode für den Heimgebrauch sieht sehr interessant aus, vielen Dank dafür!
 
@PuMod dasselbe wie beim destillieren. Das Wasser bleibt zurück und alk und Aromen konzentrieren sich. Durch das fehlende abtrennen ist das Ergebnis tendenziell schärfer. Das wird aber auch davon beeinflusst wie lange du das Ding auftaust. Am Anfang kommt nur alk, später taut dann das Wasser und verdünnt die Geschichte. So sind (grob geschätzt) zwischen 70 und 5 % (letzteres bei völlige schmelzen des Bieres)
möglich.

Alkohol verdunstet nicht nur schneller als Wasser sondern taut auch eher.

Haben sowas mal mit schlehen Wein gemacht. Ergebnis erinnerte an einen Schnaps.
Gruß
 
Cooler Versuch Peter und ein feiner Versuchsbericht. 😊
 
@PuMod dasselbe wie beim destillieren. Das Wasser bleibt zurück und alk und Aromen konzentrieren sich. Durch das fehlende abtrennen ist das Ergebnis tendenziell schärfer. Das wird aber auch davon beeinflusst wie lange du das Ding auftaust. Am Anfang kommt nur alk, später taut dann das Wasser und verdünnt die Geschichte. So sind (grob geschätzt) zwischen 70 und 5 % (letzteres bei völlige schmelzen des Bieres)
möglich.
Haben sowas mal mit schlehen Wein gemacht. Ergebnis erinnerte an einen Schnaps.
Gruß
Danke für die Erklärung!
 
Hochinteressant! Hatte die Gefrierdestillation mal mit einem Ouzo getestet, der soo kalt war, dass sich Wasserkristalle drin gebildet hatten. Das Eis rausgeschöpft, aber das Ergebnis hatte mich nicht überzeugt und von weiterer Vergeudung des Rohstoffs abgehalten.
 
Hochinteressant! Hatte die Gefrierdestillation mal mit einem Ouzo getestet, der soo kalt war, dass sich Wasserkristalle drin gebildet hatten. Das Eis rausgeschöpft, aber das Ergebnis hatte mich nicht überzeugt und von weiterer Vergeudung des Rohstoffs abgehalten.
wird nicht gerade Ouzo oft sogar mit Wasser verdünnt getrunken?

den Eisbock habe ich ähnlich wie du auch schön Öfter mal (aber schon ziemlich lange nicht mehr) gemacht. ist eine Feine Sache. Muss ich bald mal wiederholen.

hmm gestachelter Eisbock? :hmmmm:
 
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