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Euer Lieblings Wein

Mit dem Wineterminator, der im Internet postet, hast Du nichts gemeinsam?
Nein, absolut nichts. Ich hatte das grosse Glück einen Professor von der Uni Sorbonne zu kennen, der ein riesiges, profundes Wissen hatte. Die Zeiten und Preis/Leistungsverhältnisse waren damals anders und viel besser gewichtet. Dann brach aus Weinliebhabersicht leider das (Internet) Zeitalter von vielen Etikettentrinkern, "Experten" und reichen Chinesen an, die Nachfrage stieg entsprechend und danach wurden viele der genannten Weine auch für mich unerschwinglich. Heute ist es wie @MrSpruzz sagt schwieriger geworden. Aus Sicht des Bordeaux kann ich sagen, dass es immer noch klassische Weine gibt, die man immer wieder probieren sollte, z.b. Chateau Potensac und solche mit denen nicht allzu grob spekuliert wird, wie z.b der Chateau Batailley. Ansonsten kann ich nur raten regelmässig an bezahlten Themen Degustationen guter Weinhändler teilzunehmen, da kommt man an vieles ran und kann sich in Ruhe ein Urteil bilden. Es lohnt sich für den Liebhaber halt mal 200-300 Euro an so einer Degu auszugeben, Essen ist da Nebensache 🍷
 
Test Neuzugang
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Mein Weinbestand umfasst so ca. 500 Flaschen. Da mich dieses Thema schon vor mehreren Jahrzehnten faszinierte, habe ich z.B. noch einige 89er Lafites und Moutons im Keller. Ich konnte die 89er Moutons Mitte der 90er noch für umgerechnet 80€ kaufen!
Heute mag ich gerade zu typischen Wintergerichten Weine von der Rhône, Languedoc, Südwestfrankreich oder Südafrika.
Meine Lagerbedingungen sind nicht ideal. Im Sommer z.T. 22-24 Grad. Ich habe aber trotzdem keine Ausfälle bei den Rotweinen. Gerade die hochwertigen Bordeaux erscheinen mir diesbezüglich hart im nehmen. Bei Weißweinen habe ich beobachtet, dass die mit den hohen Temperaturen im Sommer Probleme haben.
Anbei mein letzter Zugang.
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Um das Thema Lagerung von Wein langfristig anzugehen, habe ich im Zuge eines Anbaus an unser Haus einen kleinen Erdkeller errichtet. Den Zugang habe ich vom bestehenden Keller des Hauses über eine Tür nach außen realisiert. Die Wände sind aus statischen Gründen zwar betoniert und gedämmt, der Boden ist jedoch völlig natur - ein Lehmboden mit kleiner Ausgleichsschicht aus Sand und Klinkern als Belag, die ich selbst gelegt habe.

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Rückblickend lässt sich sagen, dass ich sehr froh sein kann, dass es mit dem Klima so gut funktioniert, die Temperaturschwankungen sind sehr gering und die rLf liegt bei 80-95%, was für Wein perfekt ist. Die Etiketten der hochwertigeren Weine habe ich deshalb in Frischhaltefolie eingewickelt, die könnten ansonsten bei der hohen Luftfeuchtigkeit Stockflecken bekommen. Das kommt aber anscheinend auf die Art des Etiketts an, bei einigen Weinen war das so, andere liegen schon seit Jahren drinnen und sehen nach wie vor perfekt aus.
Außerdem weiß meine Frau dann, welche Flaschen sie nicht unbedingt nehmen sollte, wenn es mal schnell eine unkomplizierte Flasche für eine Mädelsrunde sein soll und ich nicht zu Hause bin :D
Grobe Orientierung: eingewickelt = dreistellig :D

Das Hauptregal habe ich mit einem befreundeten Metallbauer gebaut, unten sind drei Reihen mit etwas größerem Durchmesser für Magnums.

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Dann habe ich noch ein altes Fass als Stehtisch für kleine Verkostungen gekauft und die anderen Wände sind mit Einzelflaschen bestückt.

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Hier haben also gut 300 Flaschen Platz, am Boden auf der anderen Seite kann man noch ein paar Kisten stellen :)
Alles was länger lagert bzw. lagerfähig ist liegt in diesem Keller, davor habe ich im normalen Keller noch ein bisschen was für den alltäglichen Konsum liegen.
Ich habe das Glück, einige Kumpels zu haben, die auch sehr weinaffin sind und mit denen zusammen wird halt dann auch mal was gutes aufgerissen oder auch im Lokal getrunken. Jeder hat einen etwas anderen Schwerpunkt bei seinen Sammlungen, so ergänzt man sich gegenseitig und lernt auch mal andere Sachen kennen, außer denjenigen, die man eh ständig trinkt. Das finde ich mitunter einen der wichtigsten Aspekte, neben dem super Tipp an Tastings teilzunehmen, so kann man mit einem überschaubaren finanziellen Aufwand vieles probieren.
 
Das sieht ganz ausgezeichnet aus!

wenn es mit der Frischhaltefolie funktioniert – fein.

Ich hatte mit der Frischhaltefolie aber Probleme. Der Schimmel ist teilweise unter die Folie gewandert. Irgendwann habe ich begonnen, die Etiketten mit Klarlack einzusprühen. das hat sich für mich als das Mittel der Wahl herausgestellt. Bei mir kommt noch dazu, dass ich häufig Nacktschnecken im Keller habe. Die gehen auch an die Etiketten ran und fressen sie. Bei den lackierten Etiketten haben Sie aber keine Chance.
 
Schnecken hatte ich noch nie im Keller, ich habe vor dem Lüftungsrohr ein engmaschiges Insektenschutzgitter, daher wüsste ich auch nicht, wie die reinkommen könnten :-)
Das mit der Folie funktioniert tatsächlich wunderbar hier. Aber vielleicht ist bei dir die Luftfeuchtigkeit und somit der Schimmeldruck noch etwas höher, dann ist das ja auch eine gute Lösung mit dem Lack.
 
Um das Thema Lagerung von Wein langfristig anzugehen, habe ich im Zuge eines Anbaus an unser Haus einen kleinen Erdkeller errichtet. Den Zugang habe ich vom bestehenden Keller des Hauses über eine Tür nach außen realisiert. Die Wände sind aus statischen Gründen zwar betoniert und gedämmt, der Boden ist jedoch völlig natur - ein Lehmboden mit kleiner Ausgleichsschicht aus Sand und Klinkern als Belag, die ich selbst gelegt habe.

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Rückblickend lässt sich sagen, dass ich sehr froh sein kann, dass es mit dem Klima so gut funktioniert, die Temperaturschwankungen sind sehr gering und die rLf liegt bei 80-95%, was für Wein perfekt ist. Die Etiketten der hochwertigeren Weine habe ich deshalb in Frischhaltefolie eingewickelt, die könnten ansonsten bei der hohen Luftfeuchtigkeit Stockflecken bekommen. Das kommt aber anscheinend auf die Art des Etiketts an, bei einigen Weinen war das so, andere liegen schon seit Jahren drinnen und sehen nach wie vor perfekt aus.
Außerdem weiß meine Frau dann, welche Flaschen sie nicht unbedingt nehmen sollte, wenn es mal schnell eine unkomplizierte Flasche für eine Mädelsrunde sein soll und ich nicht zu Hause bin :D
Grobe Orientierung: eingewickelt = dreistellig :D

Das Hauptregal habe ich mit einem befreundeten Metallbauer gebaut, unten sind drei Reihen mit etwas größerem Durchmesser für Magnums.

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Dann habe ich noch ein altes Fass als Stehtisch für kleine Verkostungen gekauft und die anderen Wände sind mit Einzelflaschen bestückt.

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Hier haben also gut 300 Flaschen Platz, am Boden auf der anderen Seite kann man noch ein paar Kisten stellen :)
Alles was länger lagert bzw. lagerfähig ist liegt in diesem Keller, davor habe ich im normalen Keller noch ein bisschen was für den alltäglichen Konsum liegen.
Ich habe das Glück, einige Kumpels zu haben, die auch sehr weinaffin sind und mit denen zusammen wird halt dann auch mal was gutes aufgerissen oder auch im Lokal getrunken. Jeder hat einen etwas anderen Schwerpunkt bei seinen Sammlungen, so ergänzt man sich gegenseitig und lernt auch mal andere Sachen kennen, außer denjenigen, die man eh ständig trinkt. Das finde ich mitunter einen der wichtigsten Aspekte, neben dem super Tipp an Tastings teilzunehmen, so kann man mit einem überschaubaren finanziellen Aufwand vieles probieren.
Das gefällt mir sehr,sehr gut👍👍👍Hätte auch sehr gerne einen richtigen Keller, ist aber leider nicht zu realisieren 🤷‍♀️
 
Nach den vielen schönen Bildern und Namen hier in diesem Fred geniesse ich heute einen meiner Lieblings Weissweine, Prost allerseits.
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ein guter Anlass endlich mal ein wenig aufzuräumen und abzustauben....


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zum Thema Lieblingswein
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...das wechselt natürlich, aber derzeit ist es der hier
 
Männer weinen nicht , sie trinken Bier ! *****ducksichschnellweg :glucker::glucker::glucker::beer2::beer2::beer2:
 
Auch mal ein paar Worte zu meiner Wein-Historie:
Als gelegentlicher Essensbegleiter kam der Wein so vor 10 Jahren in mein Leben (bin jetzt 41). Da zu Beginn aber wirklich nur mal Einzelflaschen aus aller Welt vom Supermarkt mitgebracht.
Von ersten Menü Erfahrungen in „gehobeneren“ Restaurants dann neue kleine Inspirationen erhalten. Da war mein Lagerbestand noch sehr überschaubar. Lass es mal 30 Flaschen gewesen sein.
Nach und nach wurden kleine Wochenendtrips immer zielgerichteter um die Kulinarik in Weinbaugebieten geplant.
Vor ca 3 Jahren hab ich erst so richtig mit Sammeln begonnen. Daher auch nur eine recht geringe Jahrgangstiefe.
Wir besuchen in letzter Zeit gerne Jahrgangspräsentationen und Veranstaltungen vom VDP in unserer Nähe, da man dort viel Auswahl an einem Ort hat und unser Geschmack sehr gut getroffen wird.

Aktuelle Zusammenstellung im Keller, der sich leider nur halb im Erdreich befindet:

99% Deutschland aus Pfalz, Nahe und Saar/Mosel aufgeteilt in
- 75% Weiss - davon 90% Riesling, Rest Weißburgunder und paar Chardonnay
- 20% Rot - aufgeteilt in kräftige Cuvees und feinere Spätburgunder
- 5% Sekt

Gekauft hab ich die Weine zum Großteil direkt bei den Winzern, da ich zu Pfalz, Nahe und Mosel jeweils nur ne knappe Stunde Fahrt habe.
Bei Rabattaktionen schlag ich aber auch gerne mal bei Onlinehändlern zu!

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Meine letzte Errungenschaft für Magnums und Lieblingsweine. Konnte ich im Herbst über Kleinanzeigen ergattern.

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Diese kleine Auswahl hat uns in den vergangenen Wochen gut gefallen. Jakob Schneider von der Nahe ist momentan unser Lieblingsweingut

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Ich bin Profi.
Ich kann Bier und Wein. 🍻 :vino:

Meine Lieblingsweine werden immer mehr halbtrockene oder Süße von Saar oder Mosel.
Mein Geschmack hat sich verändert, vor 30 Jahren hätte ich so Zuckerwasser nicht getrunken.
Da habe ich schwere dunkle Bordeau, Madiran oder Cahors getrunken, Weißwein nur extrem trocken. :eek:
 
Bei mir war es in der Jugend so, dass ich mich von halbtrocken Weiss sehr langsam zu trocken Rot und Weiss gearbeitet habe und erst in den letzten 10 Jahren so langsam wieder edelsüsses genießen kann…und das auch gerne mal zur ersten Hälfte des Menüs..
 
Süßer Wein war noch nie mein Ding.
Nur bei Schampus, da schmeckt uns nur der Ice Imperial von Moet. Das ist aber auch der Einzige
wo bei Entnahme der Hefe noch 60g Zucker zugeführt werden😜👍 Ansonsten gerne schwere Rotweine, im Sommer auch mal einen Rosé und in letzter Zeit immer mehr Weißweine.
 
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