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Euer Lieblings Wein

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Hier mal meine Highlights von Weihnachten bis Neujahr

Zuerst stand ein Besuch bei Karsten Peter in Bad Dürkheim an.
Da war die Veranstaltung „Pizza und Pinot“
Wir haben uns allerdings auf Weissweine beschränkt.

Wir sind gleich hoch eingestiegen, da wir die einfacheren Weine schon im Oktober verkostet haben.

Der Lagen-Chardonnay war auch direkt eine Ansage, zuerst noch etwas kühl und reduktiv, hat er alle 5 Minuten mehr von seinem Potential erahnen lassen.
Ein wirklicher Kracher!

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Es gab auch Weine von befreundeten Winzern.
Den Rings Blanc de Blanc wollte ich schon länger mal kosten, da der Blanc de Noir uns richtig gut gefällt.
Der Blanc de Blanc hat uns gut geschmeckt, aber den mehr als doppelten Preis ist er uns auf keinen Fall wert.

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Da Karsten Peter bei Gut Hermannsberg ja schon sehr tief im Thema Riesling ist, durfte der flüssige Pfälzer Saumagen nicht fehlen.
Da es auch ein 23er war, standen alle Aromen noch etwas neben sich.
Alles etwas wild und unruhig. Denke, der wird frühestens ab 2028 Sinn machen.

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Deidesheim wurde ebenfalls nochmal ein Besuch abgestattet.
Beim Weingut Mehling gab es einen kleinen Weihnachtsmarkt im Innenhof, fernab vom Touristentrubel.
Der 18er Ölberg war eine unserer ersten Erfahrungen mit Riesling aus großen Lagen.
Damals mit extrem kräutrigen Aromen von Majoran blieb er mir prägend im Gedächtnis.
Diese sind nach den Jahren leider größtenteils verflogen. Es handelt sich aber immer noch um einen feinen, ausbalancierten Wein

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Im Deidesheimer Restaurant „zur Kanne“ musste dann noch der Klassiker auf den Teller und ins Glas!
Pfälzer Teller und ein Riesling GG.
Der 23er Mandelpfad war natürlich auch noch sehr frisch. Leichte Primärfrucht durchaus vorhanden, jedoch wesentlich ruhiger und tiefer, als es der Saumagen Riesling war.
Wird mit Sicherheit hervorragend reifen.

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Den Breuer gab es zwischen den Tagen zu Hause.
Hatte ich mir im Netz bestellt, weil er mit ordentlich Rabatt „nur“ 36€ gekostet hat.
Tolle Reifenoten, gelber Apfel, trotzdem nicht zu opulent. Schön eingebundene Säure. Lediglich bei der Länge war noch ein bisschen Luft nach oben.
Der war sein Geld definitiv wert!

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Heutiger Essensbegleiter, vorab geöffnet und degustiert, sehr feine Nuss und Schokoladearomen, hatte schon viel zu lange keinen mehr.

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Heute per Post gekommen,
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Dry January erfinden und dann die entsprechend völlig überteuerten Produkte dazu "erfinden". Genial 😃

Für mich, leider nein, Prost. 🍷

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Ich liebe es, wenn ein guter Vorsatz nicht einmal eine Woche Bestand hat. :rolleyes:

Es gab etwas zu feiern und bei Feiern gibt es nun einmal keine Kompromisse.
Ein edler Riesling (what else?)musste herhalten und ich habe mich für ein 2018er Forster „Ungeheuer“ entschieden.
Der Wein steht vermutlich mit gut sieben Jahren erst am Anfang seiner trinkreife, aber ist bereits sowas von genial.
Dezenter Rauch, Aprikose, Mangoe gefolgt von sattem Salz und Mineralität. Der Wein hat eine tolle Länge und war dem zu feiernden Umstand mehr als angemessen.
Das war großes Kino

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Château Leoville Barton 2001
Intensive schwarze Beeren in der Nase, der Wein steht Glas, im Gaumen viel Cassis und Brombeere, feine kräftige Würzigkeit, etwas Pfeffer und heller Tabak, Schwarzkirschen, die Tannine sehr gut integriert, kräftig und intensiv im Mund, mittlerer Körper, sehr schön ausgewogen und dennoch klassisch, ein mundfüllender Wein mit einem schönen langen Finale. Ein sehr guter Wein aus St. Julien.(01/26)
 
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Chateau Bellevue 2003
Aus dem Glas kommt ein feiner intensiver Duft von roten und schwarzen Früchten,
im Mund sind viele rote und schwarze Kirschen spürbar, etwas dunkle Beeren und eine Spur von Würzigkeit, ein Hauch von Süße ist vorhanden, der Wein ist mundfüllend und sehr rund mit einer kräftigen Aromatik, die Tannine sind völlig rund und komplett integriert. Der Wein hat durch seine Dichte ein langes Finale. Dies ist ein sehr guter Wein aus St. Emilion.(01/26)
 
Ich hätte gerne mal eine Frage... neulich erinnerte ich mich, dass ich einem Italien Urlaub 2001 mal mittags zum Essen öfter ein Gläschen Rosé getrunken habe. Das war in der Sommerwärme echt lecker.

Über Rosé habe ich hier noch nie so viel gelesen, hat jemand einen Tipp für mich. Herkunft ist egal, er soll trocken sein, gerne aber auch fruchtige, sommerliche Noten, am allerliebsten wären mir ja so Citrusnoten.

Ganz lieben Dank.
 
Ich hätte gerne mal eine Frage... neulich erinnerte ich mich, dass ich einem Italien Urlaub 2001 mal mittags zum Essen öfter ein Gläschen Rosé getrunken habe. Das war in der Sommerwärme echt lecker.

Über Rosé habe ich hier noch nie so viel gelesen, hat jemand einen Tipp für mich. Herkunft ist egal, er soll trocken sein, gerne aber auch fruchtige, sommerliche Noten, am allerliebsten wären mir ja so Citrusnoten.

Ganz lieben Dank.
Laudenbacher Sonnberg! Kein Scherz! Kann ich empfehlen...
 
Stefan @devito666 Danke erst mal... ob Kollegin Jessi den mit mir direkt im Weinberg abholen tät? So als Eingeborene... rein nur deshalb natürlich 🤭
 
hat jemand einen Tipp für mich
Bei deutschen Rosé kenne ich mich gar nicht aus, kann Dir aber ein paar französische nennen, die ich gerne mag und jedes Jahr den Sommer über geniesse.

Listel - günstig, fruchtig und eigentlich in jedem Jahr "süffig"
Minervois - Rosé aus dem Languedoc, z.b. der
Côte de Provence AOC - die Rosé Klassiker, schnell mal etwas teurer aber gut, z.B. der
 
Hi,
Bei Weinen von der Bergstraße bin ich tatsächlich raus. Die bislang probierten sagten mir allesamt nicht zu.
Ein schöner Pinot Noir Rosé kommt vom Weingut Gabel aus Herxheim. Der hat im Sommer auch bei unseren Gästen immer Anklang gefunden.
 
Heute einen Chateau La Garde aus der neu beschafften Kiste geöffnet. Ein toller Pessac-Léognan, den wir in den neunziger Jahren immer im Urlaub in Lacanau-Océan im Restaurant Le Kayoc (haben zwar heute den La Garde nicht mehr auf der Karte, dafür andere rote und weisse Bordeaux guter Qualität) getrunken haben. Hat sich nicht sehr verändert seit damals, immer noch eine feine Blume und tolle Frucht. Einzig der Preis hat sich seitdem verdoppelt, wir haben damals noch so um die 15 Euro bezahlt. :-)

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