Da unsere Gäste mit dem Pechstein etwas „überfordert“ sind (kann ich total verstehen, wenn man kein Riesling Enthusiast ist) habe ich noch was leichteres aus Rheinhessen geöffnet.
Ein KPK Silvaner „Feuervogel“ aus 2018.
Puh, nach den beiden Hammer-Weinen ist das für mich eine Herausforderung. Ich fürchte, meine Beschreibung wird dem Wein als Solo Künstler auch nicht gerecht. Aber seis drum, er ist halt die Nummer 3 heute in der Verkostungsfolge…
Silvaner typisch ist das im Vergleich zum Riesling sehr leicht.
Zitrone trifft Blütentee ist mein erster Eindruck. Dazu gesellen sich glasklare Alkoholaromen in der Nase.
Am Gaumen ist das Teearoma nicht mehr wahrnehmbar. Dafür Kreide, Zitrus, Salz. Straight forward!
Easy to drink, sehr ordentlich.
Unseren Freunden schmeckt er hervorragend, das ist das wichtigste.
Nachtrag: je länger er offen ist, desto komplexer wird er. Es hat sich ein leichtes Holz dazugesellt. Keine Ahnung, ob der Wein je welches gesehen hat, es ist aber subtil vorhanden. Wird immer besser….
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