Wir waren gestern mit der Abteilung zum 2026er Team Event.
Entschieden hatten wir uns für eine
Weinwanderung und anschl. Essen gehen.
Wir wurden um 13:00 H in der Firma vom Großraum-Taxi abgeholt und nach Deidesheim/Pfalz gebracht. Dort ist gerade das 2. Wochenende Weinkerwe, wussten wir vorher nicht, sonst wären wir statt essen wieder zurück dorthin und hätten die Kerwe genossen. Deidesheim ist schön.
Egal, empfangen wurden wir von Petra, unserer Führerin der Veranstaltung, Petra ist zertifizierte Wein- und Kulturbotschafterin.
Gestartet wurde am Geißbockbrunnen in Deidesheim mit einem Gläschen Cremant. Leider habe ich mir den nicht für euch gemerkt, weil ich mit Prickelbrause generell nix anfangen kann. Ich hab mich halt überwunden und ihn getrunken.
Dann gingen wir los durch Deidesheim mit allerlei Erklärungen zum Ort, u. a. kamen wir am Deidesheimer Hof vorbei wo ein Ex-Kanzler immer seine Staatsgäste mit Saumagen abgefüttert hat. Da ich den Saumagen vom Deidesheimer Hof nicht kenne und den Ex-Kanzler nie mochte, soll es das dazu gewesen sein. Vorbei am Deidesheimer Schlösschen einer ehemaligen Wasserburg gibt es kurz darauf an einem Bildstock hoch in die Weinberge, auf der einen Seite Lagenwein auf der anderen schon Große Lagen.
Nächste Woche geht dort die Lese los hat Petra uns erzählt, manche der Trauben sahen teils nicht mehr sehr glücklich aus. Überwiegend auch sehr klein, was auf eine geringe Menge schließen lässt.
Oben am Ende eines Weges stehen ein paar schöne Bäume die Schatten spenden, gestern hatte es ca. 36-37° C, da war das schon angenehmen.
Zu einigen Pfälzer Tapas haben wir 5 schöne Weine vom
Weingut Kimich verkostet, die mir alle gut schmeckten und sehr unterschiedliche Nuancen und überraschende Ergebnisse bei den Beurteilungen lieferten.
Zuerst gab es diesen Lagenwein, 2025er Riesling, Deidesheimer Leinhöhle
Sehr spritzig, fruchtig und ideal für den Sommer; hat mir zum Einstieg gleich sehr zugesagt. Ich tendiere hier dazu mir ein paar Fläschlein abzuholen.
Mal einen Ausflug mit Frau und Hund planen, wenn's endlich kühler ist.
Danach gab es diese Große Lage, ein 2024er Deidesheimer Grainhübel.
Der braucht sowohl in der Nase als auch im Mund etwas und wird mit der Zeit immer besser, entfaltet verschiedene Geschmacksnuancen. Ein guter Begleiter zu einem Fischgericht dürfte das sein. Ich denke der kann aber als 2024er GL noch etwas im Kellerchen liegen und entfaltet sich dann noch mehr. Ich tendiere dazu mir was davon zu bestellen oder einfach direkt dort zu holen und ihn etwas zu lagern.
Weiter ging's mit diesem 2025er Sauvignon Blanc.
Der war Favorit von fast allen Teilnehmern, wobei wir einige dabei haben, die eigentlich mit Wein wenig am Hut haben. Aber es ist interessant, wie die, oder auch welche mit mehr Weininteresse auf die unterschiedlichen Weine reagiert. Der Sauvignon Blanc war auch mein Favorit. Sehr reichhaltig schon in der Nase, Pfirsisch, Mango, Maracuja, Stachelbeere und im Mund wurde das noch intensiver. Ein tolles Tröpfchen welches ganz bestimmt auch den Weg in meinen Kofferraum finden dürfte.
Abschließender Weißwein war dieser Blanc de Noir aus 2025
In der Nase kam erst mal nichts an, im Mund wurde es gefälliger, frisch, lecker zu trinken, aber zu viel gute vorher sind des anderen guten sein Tod. Also würde ich den eher nicht kaufen, wenn ich dort bin.
Zum Abschluss hatten wir dann noch einen Rosé, ich Dabbes habe vergessen Foto zu machen, das muss aber der Rosé trocken, als Cuveée von 2024 gewesen sein. Sehr lecker, beerig, ideal für den Sommer. Da gehen sich auch ein paar Fläschlein, abhängig wann ich den Weg finde. Ich mag Rosé wirklich im Sommer.
Dann sind wir nach Forst gelatscht wo wir einen Tisch im Außenbereich des Weingut/Restaurant Spindler reserviert hatten. Dort hatte ich eine Forelle und trank dazu einen hochgelobten Hergottsacker Deidesheimer Riesling, Erste Lage, leider auch ohne Foto. Der wird bei bei mir im Weinregal in keiner Lage landen. Fand den sehr flach und ohne erkennbare Geschmacksnuancen. Was ich zwar selbst da merke, man hat eine gewisse Qualität im Mund, also keinen schlechten Geschmack, aber wenn's halt so ohne erkennbare Noten ist, ist's halt auch nix.