Wie Fischsuppe asiatisch geht, hatte unser @carmai24 ja schon an anderer Stelle beschrieben. Sehr entfernt inspiriert durch Ideen aus diesem Buch habe ich gestern folgendes gemacht. Ich hatte eigentlich nicht vor, einen Beitrag dazu einzustellen. Aber weil die Suppe wirklich überzeugend war, nachträglich ein kleiner Bericht, wenngleich ich kaum Bilder habe.
Zutaten:
600 ml gute Hühnerbrühe
400 ml leichte Rinderbrühe
4 EL asiatische Fischsauce (beste Qualität, siehe unten)
1 EL Zucker
Saft einer Limette
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 EL Pflanzenöl
Fisch nach Geschmack (im Ganzen oder als steak geschnitten)
1 EL Tom Ka-Paste
eine handvoll Zuckerschoten
eine handvoll kleine Tomaten
Dille
1 Frühlingszwiebel
einige Limettenblätter
Basis ist eine Brühe aus 600 ml Hühnerbrühe und 400 ml leichte Rinderbrühe. Tatsächlich, kein Fischfond. Die Brühe kommt in einen Topf mit 4 EL Fischsauce, 1 EL Zucker und dem Saft einer Limette. Parallel werden 2 Schalotten und eine Knoblauchzehe kleingehackt. In Pflanzenöl anschwitzen, darf gerne etwas Farbe bekommen. Ebenfalls in den Topf mit der Brühe.
Dann zum Fisch. Ich hatte noch etwas Wolfsbarsch und ein Steak vom Heilbutt (schön groß ist das gewesen). In den Topf mit der Brühe hinein und garziehen lassen. Fisch herausnehmen und filetieren, Haut und Gräten wieder rein, noch etwas köcheln lassen. Brühe anschließend absieben. Sodann wird die Brühe mit 1 EL Tom Ka-Paste gewürzt. Süße mit Zucker oder Mirin, Säure mit weiterer Limette oder Essig, Schärfe mit Chili und umami mit der Fischsauce einstellen.
Die Brühe ist ein wahres Elixier. Ich hätte nie gedacht, dass man mit Hühnerbrühe, Rinderbrühe, Tom Ka-Paste und Fischsauce eine so herrliche Basis für eine Fischsuppe auf die Beine stellen kann. Denn aus dem bisschen Haut und Geräten von meinem Fisch wäre nie ein Fischfond geworden. Wobei die Qualität der Fischsauce von entscheidender Bedeutung ist. Ihr seht auf dem Bild mit den Zutaten zwei sehr gute Produkte, wobei die Red Boat offenbar die beste ist, die man bekommen kann (sagt jedenfalls angeblich Tim Raue). Diese ist der Hung Thanh tatsächlich an Feinheit und Tiefe überlegen, sodass ich sie für meine Suppe eingesetzt habe.
Bislang habe ich die Fischsauce von THREE CRABS Brand ausm Asialaden verwendet.
Hat mich nie so wirklich überzeugt, weil extrem salzig und fischig, aber ich wusste es nicht besser. Kaum hatte ich die beiden neuen Saucen gekostet, ist die von THREE CRABS Brand sofort in den Ausguss gewandert.
Doch weiter mit unserer Suppe. In den Topf mit der Brühe kommen sodann Tomaten (ganz oder halbiert), in schräge Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln, halbierte Zuckerschoten, in feine Streifen geschnittene Limettenblätter und gezupfte Dille (kann ruhig reichlich sein).
Nochmals ca. 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend den Fisch in vorgewärmte Teller gegeben und mit der Brühe aufgießen. Reis kochen und dann den Reis mit der Brühe löffeln, dazu natürlich auch die anderen Einlagen.
Ganz ausgezeichnet gewesen, trotz der vielen Aromen elegant und fein. Ich hoffe, dass sich das reproduzieren lässt.
Danke fürs reinschauen!
Zutaten:
600 ml gute Hühnerbrühe
400 ml leichte Rinderbrühe
4 EL asiatische Fischsauce (beste Qualität, siehe unten)
1 EL Zucker
Saft einer Limette
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 EL Pflanzenöl
Fisch nach Geschmack (im Ganzen oder als steak geschnitten)
1 EL Tom Ka-Paste
eine handvoll Zuckerschoten
eine handvoll kleine Tomaten
Dille
1 Frühlingszwiebel
einige Limettenblätter
Basis ist eine Brühe aus 600 ml Hühnerbrühe und 400 ml leichte Rinderbrühe. Tatsächlich, kein Fischfond. Die Brühe kommt in einen Topf mit 4 EL Fischsauce, 1 EL Zucker und dem Saft einer Limette. Parallel werden 2 Schalotten und eine Knoblauchzehe kleingehackt. In Pflanzenöl anschwitzen, darf gerne etwas Farbe bekommen. Ebenfalls in den Topf mit der Brühe.
Dann zum Fisch. Ich hatte noch etwas Wolfsbarsch und ein Steak vom Heilbutt (schön groß ist das gewesen). In den Topf mit der Brühe hinein und garziehen lassen. Fisch herausnehmen und filetieren, Haut und Gräten wieder rein, noch etwas köcheln lassen. Brühe anschließend absieben. Sodann wird die Brühe mit 1 EL Tom Ka-Paste gewürzt. Süße mit Zucker oder Mirin, Säure mit weiterer Limette oder Essig, Schärfe mit Chili und umami mit der Fischsauce einstellen.
Die Brühe ist ein wahres Elixier. Ich hätte nie gedacht, dass man mit Hühnerbrühe, Rinderbrühe, Tom Ka-Paste und Fischsauce eine so herrliche Basis für eine Fischsuppe auf die Beine stellen kann. Denn aus dem bisschen Haut und Geräten von meinem Fisch wäre nie ein Fischfond geworden. Wobei die Qualität der Fischsauce von entscheidender Bedeutung ist. Ihr seht auf dem Bild mit den Zutaten zwei sehr gute Produkte, wobei die Red Boat offenbar die beste ist, die man bekommen kann (sagt jedenfalls angeblich Tim Raue). Diese ist der Hung Thanh tatsächlich an Feinheit und Tiefe überlegen, sodass ich sie für meine Suppe eingesetzt habe.
Bislang habe ich die Fischsauce von THREE CRABS Brand ausm Asialaden verwendet.
Hat mich nie so wirklich überzeugt, weil extrem salzig und fischig, aber ich wusste es nicht besser. Kaum hatte ich die beiden neuen Saucen gekostet, ist die von THREE CRABS Brand sofort in den Ausguss gewandert.
Doch weiter mit unserer Suppe. In den Topf mit der Brühe kommen sodann Tomaten (ganz oder halbiert), in schräge Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln, halbierte Zuckerschoten, in feine Streifen geschnittene Limettenblätter und gezupfte Dille (kann ruhig reichlich sein).
Nochmals ca. 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend den Fisch in vorgewärmte Teller gegeben und mit der Brühe aufgießen. Reis kochen und dann den Reis mit der Brühe löffeln, dazu natürlich auch die anderen Einlagen.
Ganz ausgezeichnet gewesen, trotz der vielen Aromen elegant und fein. Ich hoffe, dass sich das reproduzieren lässt.
Danke fürs reinschauen!