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Flaschenbier oder Dosenbier?

Grundsätzlich finde ich Dosenbier nicht schlecht.
Vorallem gibt es sie von der netten 0,33 Zwischendurchgröße bis zur abendfüllenden 50l Alleinunterhalterausgabe.
Und das soll’s bei der Flasche nicht geben?
 
Ich trinke Bier eigentlich am liebsten aus dem Glas.
Ob das aus einer Glasflasche gefüllt wird oder einer Zapfanlage oder ganz klassisch aus einem extrem selten gewordenen Holzfaß, das spielt da eigentlich keine Rolle.
Dosenbier finde ich abartig, das kann man nehmen, wenn man auf den Mount Everest steigt.
Ich habe mal Tuborg aus der Dose getrunken, da war Dänemark für mich erst mal aus dem Rennen als Bierland.
Norddeutsche Kenner beider Welten haben mir dann erklärt, daß es ein Riesenunterschied ist zwischen Tuborg aus der dose und dem Genuß von Tuborg aus der Flasche oder dem Faß - und meine Erfahrung hat das dann bestätigt.
Selbst wenn die in ihre Dosen das gleiche abfüllen.
Einfach der Alugeschmack an den Lippen. Das ist ja fast als ob man Bier aus Plastikbechern oder Pappbechern trinken muß, wie es angeblich auf Festivals sein soll.
 
Es gibt Bier in der Pet-Flasche????
Noch nie gesehen.
Gibt es zumindest in Kroatien, aber auch wohl in anderen slawischen Ländern, hab’s auch schon mal bei Tegut gesehen.
Natürlich trinkt man es aus Gläsern.
Schmeckt je nach Sorte unterschiedlich, durchaus auch ganz gut (und natürlich spielt das Ambiente eine große Rolle).
Großes Problem scheint mir die Haltbarkeit zu sein, aber das mag nicht nur am Kunststoff liegen und seiner Diffusionsfähigkeit, mag auch am Bier selbst liegen. Auch moderne deutsche Biere haben ja ein Haltbarkeitsdatum, und man sollte das auch beachten, während historische Biere, also etwa aus den Siebzigern, noch nichts von MHD wussten und bei geeigneter Lagerung durchaus auch nach Jahrzehnten noch munden konnten (natürlich nicht alle, wie bei Wein).
 
Dass Bier "früher" (in diesem Fall vor 1981, afaik) kein Mindesthaltbarkeitsdatum hatte, liegt nicht etwa daran, dass es länger haltbar gewesen wäre als heutige Biere, sondern nur daran, dass es damals noch keine MHD-Angaben gab.
Dass heutiges Bier weniger lang haltbar sei als früheres, halte ich so pauschal für ein Gerücht. Früher wie heute hängt die Haltbarkeit von der Biersorte (ober- oder untergärig, Alkoholgehalt, Hopfen, Malz...) und Abfüllung (einfache oder sogar Sterilfiltration, Pasteurisierung) ab. Malzige Starkbiere können (ähnlich wie Wein) mit der Lagerung an Geschmack gewinnen, stark gehopftes obergäriges baut recht schnell ab.
 
Bier hat ein mhd... bei mir wird es regelmäßig schlecht... kaum hat man aus nem 6er Träger 2 Flaschen getrunken... ist der Rest 2 Jahre später schlecht und ausgefockt..
 
Daheim hab ich eigentlich fast nur Flaschenbier, die Glasflasche hält länger kühl als das Dosenalu und ich trink direkt aus dem Gebinde. Außerdem muss ich Dosen zur Sammelstelle bringen, die Kiste wandert in den Kofferraum für den nächsten Einkauf. Wenn es aber mal wirklich ums mitnehmen geht gerne auch Dose, einfach viel weniger Gewicht und geschmacklich hab ich bis auf Guinness noch keinen Unterschied zwischen Dose und Flasche bemerkt.
 
kommt bei mir ganz aufs Bier an. Es gibt Biere die schmecken besser aus der Dose, dann welche aus der Flasche und welche werden sogar in ein Glas umgefüllt.
Und ja es verändert tatsächlich den Geschmack (vielleicht aber ja auch nur in meinem Kopf)
 
Klar verändert das Trinkgefäß den Geschmack, mehr oder weniger Luft kommt in den Mund, die Flüssigkeit trifft zuerst auf andere Rezeptoren etc.

Aber wird Dosenbier oder Flaschenbier in Gläser umgefüllt, ist es vermutlich nicht möglich einen Unterschied zu erschmecken.

Da ist die Schwankung im Produktionsprozesses oder das Alter des Bieres die größere Variable
 
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