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Fleisch aus USA

Wenn es keinen entsprechenden Herkunftsnachweis hat, handelt es sich in der Regel um mit genmanipulierten Futtermitteln produziertes Klonfleisch. Das Importverbot in die EU gilt nur für "Hormonfleisch".

Die Kontrollen der Fleischproduzenten in den USA hat die gleiche Qualität wie die Dopingkontrollen in China ;-)

:bbq4you_drinks:

bbq4you

Damn! Kann ich zum Beispiel bei dem hier irgendwie nachvollziehen, womit ich es zu tun habe?
 
Haupsache es schmeckt... ich denke es wird im Fernsehen auch vieles überbewertet...

DIOXIN - Skandal --> Ihr kennt die Fernsehaufmachung und was ist das Endresultat zumindestens bei uns in Bayern --> Ja es ist was in den Handel gekommen aber nach erneuten Untersuchungen konnte ausgeschlossen werden das die enthaltenen Mengen an Dioxin schädlich sind --> also könnt Ihr es ruhig essen...

Oder der "Klebeschinken"... oder der... oder des...

Ich hab in meinem Leben sicher schon soviel Müll gegessen... da brauche ich in meinem Alter nicht mehr auf das Lange Leben durch Umstellung auf Öko in den letzten Jahren hoffen...

Ich hab geraucht, ich hab getrunken und gutes fettes Fleisch gegessen...
Ich habe Lösungsmittel, Benzindämpfe, etc... eingeatmet...
Also denke nicht das die Schadstoffe in den Lebensmittel schädlicher sind als dass was mein ganzer Körper im Alltag abbekommt!

Wenn der Geschmack passt kommt es auf den Grill!
Aber natürlich kaufe ich lieber Fleisch wenn ich weiß woher es kommt und es gute Qualität hat und Geschmack als unbekannte Ware. Aber wenn es gutes US Beef zu vernünftigen Preis gibt kommt es mit nach Hause!

In Deutschland haben wir die niedrigsten Grenzwerte weit und breit und kranke warten das Medikamente freigegeben werden in unserem Land die in den USA an jeder Ecke zu bekommen sind Jahrzehnte... glaube nicht das bei uns was in die Regale kommt was uns schadet außer durch kriminelle Energie und die kann man nie ausschließen und nirgends - Thema Zukäufe!
Aber klar, das muss jeder für sich ausmachen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, mir geht da nicht in erster Linie um meine Gesundheit, sondern um Respekt vor Lebewesen. Ich will, dass mein Essen ein ordentliches Leben gehabt hat. Und ich bin mir sicher, man schmeckt das auch im fertigen Produkt, ob ein Tier den ganzen Tag knöcheltief im eigenen Dreck steht und mit Soja vollgestopft wird, oder ob es sich frei bewegt und isst was es will.
 
Naja, mir geht da nicht in erster Linie um meine Gesundheit, sondern um Respekt vor Lebewesen. Ich will, dass mein Essen ein ordentliches Leben gehabt hat. Und ich bin mir sicher, man schmeckt das auch im fertigen Produkt, ob ein Tier den ganzen Tag knöcheltief im eigenen Dreck steht und mit Soja vollgestopft wird, oder ob es sich frei bewegt und isst was es will.

Ja aber muss man dort unbedingt eine Sendung über die USA machen?
Skandalöse Haltungen gibt es genügend auch im eigenen Land... haben erst wieder eine Kanninchenfarm in Niedersachsen ausgehoben wo von 2400 Tieren keine 2% mehr laufen konnten da sich die Muskulatur zurückgebildet hat wegen der engen Käfighaltung...

Sowas sieht man aber nicht im Fernsehen sondern liest es im Newsletter des Münchner Tierschutzvereins...

Und das nur eines der wenigen Beispiele aus dem eigenen Lande...
 
Ja aber muss man dort unbedingt eine Sendung über die USA machen?
Skandalöse Haltungen gibt es genügend auch im eigenen Land... haben erst wieder eine Kanninchenfarm in Niedersachsen ausgehoben wo von 2400 Tieren keine 2% mehr laufen konnten da sich die Muskulatur zurückgebildet hat wegen der engen Käfighaltung...

Sowas sieht man aber nicht im Fernsehen sondern liest es im Newsletter des Münchner Tierschutzvereins...

Und das nur eines der wenigen Beispiele aus dem eigenen Lande...
Dass die inländische Scheisse auch stinkt, ist mir schon klar. Mir gings jetzt mehr drum, wie ich mir die Tierhaltung vorstellen muss, die hinter US-Beef steckt, das ich beispielsweise in Metro kaufe.
 
Ja aber muss man dort unbedingt eine Sendung über die USA machen?

Wir reden hier über eine Amerikanische Doku über die Amerikanische Agrar- und Nahrungsmittelindustrie.

Wenn auf dem Schlachthof die Rindviecher durch knietiefen Dreck zum schlachten
kommen, kann mir keiner erzählen, daß der Dreck nicht mit dem Fleisch in Berührung kommt.

Interessant war auch das E.coli 157 belastete Fleisch, das nur entsteht, weil die Viecher nur Mais zu fressen kriegen.
Um das Fleisch genußfähig zu machen, wird es mit Ammoniak begast.
Laut der Doku würde es reichen den Viecher mal 1 Woche Gras zu füttern und
90 % der E.Colis wären tot und somit das Problem gelöst.

Die Zustände in der Hühnermast sind bei uns schon die gleichen wie bei den Amerikanern.
Huhn, Futter, Medikamente und die Vermarktung ist alles in der Hand von 2 - 3 Konzernen. (Wesjohan, Lohmann Tierzucht als Stichworte)

Es war auf jeden Fall interessant und zeigt wohin unser System mit Lobbyismus führen könnte.

Gruß
 
Naja, mir geht da nicht in erster Linie um meine Gesundheit, sondern um Respekt vor Lebewesen. Ich will, dass mein Essen ein ordentliches Leben gehabt hat. Und ich bin mir sicher, man schmeckt das auch im fertigen Produkt, ob ein Tier den ganzen Tag knöcheltief im eigenen Dreck steht und mit Soja vollgestopft wird, oder ob es sich frei bewegt und isst was es will.

Eine gute Einstellung mit geringer Popularität. Es ist eben schwer anzuerkennen, dass man unter unsäglichen Bedingungen mit genmanipulierten Futtermitteln erzeugtes Klonfleisch als bestes US-Beef verzehrt und in tausenden Beiträgen als "lecker" bezeichnet hat.

Ich möchte hier richtig verstanden werden. Jeder soll das essen was er will und auf seine Weise glücklich werden. Dabei nicht aus den Augen verlieren, dass der Verzehr von Rindfleisch noch keinen Experten macht und als angenehm empfundener Geschmack kein Garant für Qualität ist.

:bbq4you_drinks:

bbq4you
 
Hallo,

um das nochmal aus meiner Sicht darzustellen: Gutes Rindfleisch zu einem angemessenen Preis ist für normal Sterbliche nicht zu bekommen. Und versteht mich nicht falsch was den Begriff "angmessener Preis" angeht. Damit meine ich nicht "billig", die Preisregion von Otto Gourmet ist aber für mich keine Alternative.

Wie sieht denn der Rindfleischkauf im Normalfall in einer Metzgerei oder an einer Fleischtheke aus? Auswahl gleich Null, übelst zersäbelt (Sehne? Rein gestochen? Sch.. egal). Abgehangen? Keine Ahnung. Eher nicht. Evtl. liegt´s aber auch schon ein paar Tage. Begast? Gerne, immer doch.

Zeigt mir bitte eine Quelle für gutes Rindfleisch das
- ein schönes Leben hatte
- von einer Fleischrasse stammt
- lokal erworben werden kann (< 50 km)
- fachmännisch zerlegt wurde
- gereift wurde
- das Stück verfügbar ist das ich möchte.
- nicht in Gold aufgewogen werden muß
Dann können wir drüber reden.

Immer wieder gerne der Hinweis: Tofu gilt in Grillforen nicht als humane Alternative. Dann bitte das Soja doch noch einmal durch das US Beef lassen.


Viele Grüße,
Gerhard
 
Zuletzt bearbeitet:
Jep, ich habe den Film schonmal vor einiger Zeit gesehen und hatte auch vor, hier mal einen Fred darüber zu öffnen!
Habe es aber iwie verpeilt :crucified:

Schon schlimm was da abgeht :muh:
 
Außer diesem Punkt:
- das Stück verfügbar ist das ich möchte
habe ich meine Quelle für solches Fleisch sogar hier im Forum gefunden.

Aber das Leben besteht nicht nur aus Steak und auch aus den anderen Stücken kann ich schöne Sachen machen. Vielleicht manchmal gar nicht schlecht, da man so seinen Horizont etwas erweitert.
Samstag gehe ich auf den Wochenmarkt in Münster, wo ich sogar Fleisch bekomme, welche alle der von dir aufgestellten Kriterien erfüllt.

In GöFraus Heimatgegend in Österreich ist das ganze sogar noch viel einfacher.
 
Zeigt mir bitte eine Quelle für gutes Rindfleisch das
- ein schönes Leben hatte
- von einer Fleischrasse stammt
- lokal erworben werden kann (< 50 km)
- fachmännisch zerlegt wurde
- gereift wurde
- das Stück verfügbar ist das ich möchte
- nicht in Gold aufgewogen werden muß

Mir schwant auch langsam, dass das ein Vollzeit-Job wird :grin:

Ich hab auf meiner Liste für die nächste Zeit einen Demeter-zertifizierten Metzger fünf Autominuten von hier, einen Großhändler 30 Autominuten von hier, der auch Iberico und Konsorten verkauft und ich werde auch die Genusshandwerker mal austesten. Otto-Gourmet bin ich auf jeden Fall Fan von, aber halt auch eher zu besonderen Anlässen.

Wenns bei mir nur ein- zweimal die Woche Fleisch gibt, ist das für mich aber auch OK und dann darfs auch was kosten (glaubt mir: ich schwimme sicher nicht in Geld). Das soll aber natürlich jeder halten wie er will.
 
Gutes Rindfleisch zu einem angemessenen Preis ist für normal Sterbliche nicht zu bekommen. Und versteht mich nicht falsch was den Begriff "angmessener Preis" angeht. Damit meine ich nicht "billig", die Preisregion von Otto Gourmet ist aber für mich keine Alternative.

Zeigt mir bitte eine Quelle für gutes Rindfleisch das
- ein schönes Leben hatte
- von einer Fleischrasse stammt
- lokal erworben werden kann (< 50 km)
- fachmännisch zerlegt wurde
- gereift wurde
- das Stück verfügbar ist das ich möchte.
- nicht in Gold aufgewogen werden muß
Dann können wir drüber reden.

Immer wieder gerne der Hinweis: Tofu gilt in Grillforen nicht als humane Alternative. Dann bitte das Soja doch noch einmal durch das US Beef lassen.


Viele Grüße,
Gerhard

:thumb2:


Aber das Leben besteht nicht nur aus Steak

Ich glaube das Gerhard nicht nur Steaks meinte als er das hier schrieb:

- das Stück verfügbar ist das ich möchte.

Zeig mir im Ruhrpott nur einen! Metzger der die obigen Kriterien erfüllt und z.B. Flank-Steak da hat. Wer das schafft dem geb ich gern mehr als einen aus! :prost:
 
Aber natürlich kaufe ich lieber Fleisch wenn ich weiß woher es kommt und es gute Qualität hat und Geschmack als
unbekannte Ware.
Das ist ein gehöriger Widerspruch zu:
Aber wenn es gutes US Beef zu vernünftigen Preis gibt kommt es mit nach Hause!
Denn erstens weißt du dort vermutlich nur, von welchem Kontinent es kommt, und zweitens kann es gute Qualität nur zu angemessenen (=hohen) Preisen geben - alles andere wäre ein Wirtschaftswunder.
Vermutlich ist es aber kein Wunder, sondern einfach nur Beschiss oder zumindest Selbstbeschiss.
 
die doku war mal wieder aussagekraeftig.

in dem zusammenhang empfehle ich auch mal
zeitgeist.

YouTube - Zeitgeist der Film 01/12 komplett in Deutsch

YouTube - (1/13) Zeitgeist 2 - Addendum * Deutsche Synchronfassung *

vor einigen wochen haben wir einen milchbetrieb in der umgebung besichtigt.
dort stehen 1500 tiere.
sehr rationell organisiert und auch sehr sauber.
gefuettert wird dort allerdings auch mit mais bzw. mix und "zutaten".

das konzept dieses hofes passt, was die effektivitaet angeht.
ein schoenes leben fuer die tiere ist das definitiv nicht!

der chef da meinte, das die fleischproduktion fuer ihn uninteressant sei da importware derart billig waere.

das bei mir beef auf dem teller liegt ist relativ selten. sollte hier mal eine initiative entstehen wo man sich zb mit 5-8 leuten ein ganzes rind teilt, waere das fuer alle beteiligten gut, wenn auch nicht zwingend billiger.

konzerne reagieren nur auf geld. solange man diese weiter fuettert, aendert man auch nix. wenn ich so manchen verharmlosungspost hier lese habe ich echt wenig verstaendnis fuer solche ignoranz.

ja, ich habe auch schon burger bei div. ketten gegessen und kaufe auch beim discounter. dazu halte ich mir aber 5 huehner und einen garten. wenn ich bedenke wieviel arbeit der garten machen wuerde um sich wirklich davon ernaehren zu koennen, wird mir schwindelig. dies ist imho utopisch.
es macht aber spass, gute laune und schmeckt .

am saatgut werde ich nun mal arbeiten!!
 
das bei mir beef auf dem teller liegt ist relativ selten. sollte hier mal eine initiative entstehen wo man sich zb mit 5-8 leuten ein ganzes rind teilt, waere das fuer alle beteiligten gut, wenn auch nicht zwingend billiger.

Billiger nicht, jedoch preiswerter.

konzerne reagieren nur auf geld. solange man diese weiter fuettert, aendert man auch nix. wenn ich so manchen verharmlosungspost hier lese habe ich echt wenig verstaendnis fuer solche ignoranz.

Bravo.

:bbq4you_drinks:

bbq4you
 
Zu meinen Kunden zählen einige Schweine-, Enten-, Hähnchen- und Putenzuchtbetriebe. Bin oft mal mit den Züchtern in den Ställen. Ganz ehrlich - wenn man da manchmal nicht einen starken Magen hätte, müsste ich Vegetarier werden. Pute ist gesund??? Aber nur kalorientechnisch. Mehr sage ich nicht.

Eigentlich müsste ich mir mein Viehzeug selber züchten, schlachten und verwerten. Nur dann weiß ich, was ich auf dem Teller habe. Alles andere ist Kaffesatzleserei.
 
Außer diesem Punkt:

habe ich meine Quelle für solches Fleisch sogar hier im Forum gefunden.

Aber das Leben besteht nicht nur aus Steak und auch aus den anderen Stücken kann ich schöne Sachen machen. Vielleicht manchmal gar nicht schlecht, da man so seinen Horizont etwas erweitert.
Samstag gehe ich auf den Wochenmarkt in Münster, wo ich sogar Fleisch bekomme, welche alle der von dir aufgestellten Kriterien erfüllt.

In GöFraus Heimatgegend in Österreich ist das ganze sogar noch viel einfacher.

....das ist schön, dass es solche Quellen überhaupt gibt !

Eigentlich wollte ich gar nix dazu schreiben denn Food-Threads gibbet grade im Winter reichlich......
Ich findes ja auch sehr lobenswert dass sich immer mehr User Gedanken über Ihre Ernährung machen.

Nun zum Thema !

Alles was an Nahrungsmitteln industriell oder in Massen hergestellt wird ist bedenklich ! Glückliche Tiere in der Massentierhaltung ? Wer daran glaubt, der glaubt auch an die unbefleckte Empfängnis !

Wenn man hier im Würzburger Umkreis Biotierhaltung sucht wird man schon fündig.......hab hier einen Ziegen-Züchter gefunden. Auch auf einem Bauernmarkt kann ich auf Bestellung sogar Galloway bekommen. Leider wieder nur ein "Paket" und zu einem Preis der nur noch grade so zu vertreten ist......auf meine Frage nach Flank....Rib-Eye o.Ä. blickte ich jedoch in große, fragende Augen.........und ob das ganze dann glückliche Tiere ohne chemkalische Behandlung in der Zucht sind ist auch fraglich......da der Nachweis von der Verkäuferin nicht erbracht werden konnte !
Wenn ich hier gutes Steakfleisch welches sich mit dem US-Beef aus der EDEKA ( C&C ) in Punkto Qualität vergleichen lässt und nicht unverhältnismässig teuer ist, sagen wir mal für Roastbeef max. 25-28 €/Kg, kaufen könnte, gäb's nix Anderes mehr.......
Leider kann ich das nicht und darum greife ich gerne mal auf US Fleisch zurück wenn ich es denn bekommen kann.....das ist mir immer noch lieber als deutscher Wasserjungbulle aus Medikamentenzucht....
 
Hallo
für mich ist das Fleisch aus den USA das beste was es auf den Markt gibt.
Da ich mit der Ware arbeite und auch verkaufe,da ich schon viele Sorten wie Kobe Irland usw kennengelernt habe kommen Sie nicht an die USA Ware dran.
Und ein schönes Flank Steak oder Flap Meat kommt regelmäßig auf den Teller.
Gruss.jumawi
 
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