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Fleisch aus USA

Weil er nicht deiner Meinung ist? Jetzt übertreibst Du aber.
Nein, natürlich nicht. Das bezog sich auf folgende Aussage:
Und auch wenn du mit dem Fleich arbeitest und es verkaufst, heißt es noch lange nicht, dass du wirklich weißt, von was du sprichst. Es ist nun mal so, dass man sich erst mal beweisen muss und das ist überall so; nicht nur in diesem Forum.
Man kann halt imho nicht erwarten, dass eine Meinung zählt, wenn keine Referenzen vorhanden (eigene Themen, Qualifikation, Begründungen usw.).
 
Man kann halt imho nicht erwarten, dass eine Meinung zählt, wenn keine Referenzen vorhanden (eigene Themen, Qualifikation, Begründungen usw.).

Was meinst Du denn bloß mit "Meinung zählt"? Es geht hier dann doch um Menschen die gerne Fleisch essen. Wir diskutieren hier nicht unter Profis für Rinderzucht und -Zerlegung in den USA.

Ich bin deiner Meinung(!) nach sicher auch nicht qualifiziert eine relevante Meinung(!) zu US-Beef zu haben. Eigentlich bewege ich mich im Forum komplett außerhalb meines Fachgebiets.

Evtl. hat der von Dir angegriffene aber tatsächlich beruflich eher was mit Fleisch zu tun als ich. Oder sogar Du. Und nur weil jemand hier noch nix gepostet hat bedeutet das nicht daß er vorher kein Leben hatte.

Edit sagt noch: Daß sich einige hier so an der Zeichensetzung in Beiträgen hochgezogen haben ist einfach nur erbärmlich.

Viele Grüße,
Gerhard
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber wenns um die Frage geht, was für eine Art der Tierhaltung hinter US-Beef steckt, ist eine Aussage wie »Das ist das beste wo giebt weil ich arbeite damit« ohne irgendeine Form der Erklärung halt zumindest am Thema vorbei…
 
Mal kurz ein kleiner Einwurf zu den USA:

Fläche: über 9,6 Mio km²
Fläche Europa : etwas über 10,1 Mio km²

Ist es nicht etwas Fragwürdig über US Beef zu reden? Hier redet auch keiner über Eurobeef. Da gibt es schwarze Schafe und Biobauern und hier auch. Über US Beef generell zu reden ist etwas schwer. Es gibt in meinen Augen auch keinen Amerikaner. Die von der Westküste sind anders als von der Ostküste. Sind glaub ich so ca. 3000 Meilen Entfernung. Wenn ich von hier aus 3000 Meilen nach Osten reise, bin ich bei Leuten, die so ziemlich alles anders machen als ich.
 
Mal kurz ein kleiner Einwurf zu den USA:

Fläche: über 9,6 Mio km²
Fläche Europa : etwas über 10,1 Mio km²

Ist es nicht etwas Fragwürdig über US Beef zu reden? Hier redet auch keiner über Eurobeef. Da gibt es schwarze Schafe und Biobauern und hier auch. Über US Beef generell zu reden ist etwas schwer. Es gibt in meinen Augen auch keinen Amerikaner. Die von der Westküste sind anders als von der Ostküste. Sind glaub ich so ca. 3000 Meilen Entfernung. Wenn ich von hier aus 3000 Meilen nach Osten reise, bin ich bei Leuten, die so ziemlich alles anders machen als ich.

Darum geht es ja gerade in der Doku; das ganze ist dort so industrialisiert und auf wenige Hersteller verteilt, das das Fleisch tatsächlich "gleich" ist. Bis auf ganz ganz ganz wenige Ausnahmen.
 
Hmm, schon interessant, aber ich vermute mal, das führt hier zu nichts mehr.


Letzten Endes ist es doch so: die Einen kaufen auch weiterhin US-Beef

die Anderen kaufen jetzt einfach keins mehr, weil sie geschockt sind

wieder andere haben's noch nie gekauft und werden auch nicht mehr damit anfangen


also was soll's?


macht doch eh jeder was er will, und das ist auch gut so :grin:


:prost:
 
Was mich eigentlich vom US Beef abschreckt ist weniger die Sache mit den Halten der Tiere, sie haben zum Teil mehr Auslauf als bei manchen Europäerischen Züchter. Das war die Schache mit den Lebensmittel Kontrollen. Die sind von 1996 von 50.000 auf unter 10.000 im Jahre 2006 gesungen und das bei einer Bevölkerung von über 298 Millionen. Uns im Export wird im Namen des Verbraucherschutzes das Leben schwer gemacht und die eigenen US Lebensmittel Produzenten werden nicht kontrolliert. Ein Beispiel war auch der Beitrag des Biohühnerzüchters, der seine Hühner im Freien geschlachtet, gerupft und verpackt hat. Denn wollten die Behörten den Laden zu machen. Er konnte beweisen das seine Hühner nur eine Bakterielle Belastung von einem drittel hatte, gegenüber der Fabrikschlachtung. Auch das Thema E.Coli 157 Bakterien Belastung, gibt mir zu Denken. Weis ich ob ich nicht so ein Stück Fleisch bekomme? Dann lieber nicht mehr kaufen. Die Bilder aus der Hamburger Fabrik haben nicht nach einem Lebensmittelverarbeitenden Betrieb ausgesehen sondern nach einem Chemie unternehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal kurz ein kleiner Einwurf zu den USA:

Fläche: über 9,6 Mio km²
Fläche Europa : etwas über 10,1 Mio km²

Ist es nicht etwas Fragwürdig über US Beef zu reden? Hier redet auch keiner über Eurobeef. Da gibt es schwarze Schafe und Biobauern und hier auch. Über US Beef generell zu reden ist etwas schwer. Es gibt in meinen Augen auch keinen Amerikaner. Die von der Westküste sind anders als von der Ostküste. Sind glaub ich so ca. 3000 Meilen Entfernung. Wenn ich von hier aus 3000 Meilen nach Osten reise, bin ich bei Leuten, die so ziemlich alles anders machen als ich.

:goodpost:

Dem schließ ich mich an!

Amerikanisches Beef, argentinisches Rind oder neuseeländische Lamm klingt halt in vielen Ohren besser!
Im Grunde kommt es auf die Rasse und die Aufzucht an. Ob da nun amerikanische Farmer vertrauenswürdiger sind oder nicht sollte jeder für sich mit seinem Geldbeutel und Gewissen entscheiden.

Ich persönlich lass mich da nicht ablenken!

Aber, ich kann euch ein Buch empfehlen, welches euch zum grübeln und nachdenken anregt!
Das ist keine Geschichte sondern wahre Begebenheit, da hat ich mal jemand mit dem Thema "Kochen" intensiv beschäftigt!
Ihr könnt jeden Namen und jeden Begriff nach "goggeln" und werdet mit Konterfei fündig!

Da ist von Fleisch und Typen die Rede alles andere ist kalter Kaffee.
Beim Lesen sind mir da die Augen raus gefallen!
Dagegen ist unser "Geschwätz und Geschreibsel" über Fleisch Kindergarten mittlere Gruppe.

http://amazon.de/Hitze-Abenteuer-Küchensklave-Pastamacher-Metzgerlehrling/dp/3442156041
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mal kurz ein kleiner Einwurf zu den USA:

Fläche: über 9,6 Mio km²
Fläche Europa : etwas über 10,1 Mio km²

Der Vergleich hinkt beidbeinig:

USA: EIN Staat (und eine FDA)
Europa: ca. 46 Staaten mit je unterschiedlichen Regelungen...
 
Amerikanisches Beef, argentinisches Rind oder neuseeländische Lamm klingt halt in vielen Ohren besser!
Im Grunde kommt es auf die Rasse und die Aufzucht an. Ob da nun amerikanische Farmer vertrauenswürdiger sind oder nicht sollte jeder für sich mit seinem Geldbeutel und Gewissen entscheiden.

Genau.
In den Usa gibt es aber lt. dem Bericht nur noch 13 Schlachtereien für Rinder.
( Bitte um korrektur falls meine Erinnerung mich trügt.)
Vor ein paar Jahren waren es noch über 1000.

Und der größte Schweine Schlachtbetrieb macht 23000! Schweine am TAG!.
Deshalb ist es so, das ein krankes Tier alle anderen verseucht.
Darum ging es.

Das lässt Rasse und Aufzucht zweitrangig werden.
Und Vieh mit dem Gabelstapler zur Schlachtbank zu führen ist auch nicht unbedingt ok.

Jetzt bitte nicht sowas wie "In Texas kriegen die Longhorns aber mit der Nagelschere das Fell getrimmt, weil die so toll sind." Kann sein, aber was der Amerikaner in seinen Burgerpatties findet ist einfach unteres Ende der Skala.

Und die bedingungen für die Arbeiter sind genau wie für das Vieh.
Erbärmlich.

Die Lobby ist viel zu mächtig, als das sich da so schnell etwas ändert.
Und der Geldbeutel der Leute zu schmal.

Grüße aus der Wetterau.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau.
Und der Geldbeutel der Leute zu schmal.

Stimmt. wenn man für 1 USD zwei Hamburger bekommt und für ein Pfund Broccoli 1,29 USD zahlt und dann noch Kochen muss. Ist es billiger eine Familie von Fastfood zu ernähren, statt selber zu kochen, vor allem wenn die Familie um 6 Uhr das Haus verlässt und um 21 Uhr heim kommt. Info stammte aus Food Inc.
 
Und der größte Schweine Schlachtbetrieb macht 23000! Schweine am TAG!.
Deshalb ist es so, das ein krankes Tier alle anderen verseucht.

Tönnies in Rheda-Wiedenbrück in Deutschland plant auch 20.000 am Tag.
Und die Hygienevorschriften und die Abläufe sind sehr sicher. Auch ein krankes Tier verseucht nicht die anderen. War das in dem FIlm so ersichtlich, dass ein krankes alle verseucht?
 
Und sobald sich Wiederspruch regt, ziehen die Konzerne vor Gericht, auch durch
alle Instanzen.

Im Normalfall geht den Beklagten irgendwann die Kohle aus, sie sind ruiniert und geben klein bei.

Gruß

Edith: Soweit ich mich erinner waren es 32000 Schweine am Tag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tönnies in Rheda-Wiedenbrück in Deutschland plant auch 20.000 am Tag.
Und die Hygienevorschriften und die Abläufe sind sehr sicher. Auch ein krankes Tier verseucht nicht die anderen. War das in dem FIlm so ersichtlich, dass ein krankes alle verseucht?

Ja, das wurde so dargestellt und auch begründet.
Leider kann ich das nicht mehr exakt wiedergeben.
Aber jemand hier wird das bestimmt können.

Grüße aus der Wetterau.
 
Der Vergleich hinkt beidbeinig:

USA: EIN Staat (und eine FDA)
Europa: ca. 46 Staaten mit je unterschiedlichen Regelungen...

... und das soll jetzt was heißen? Angenommen es gäbe ein(!) Gesetz, dass die Rahmenbedingungen für die Tierhaltung regelt, ist die Ausschöpfung der Möglichkeiten von Gebiet zu Gebiet sicher unterschiedlich. Der Eine geht bis an die gesetzlichen Grenzen was die Tierhaltung angeht, der andere kümmert sich ein Wenig mehr und braucht z.B. für sein Vieh weniger Medikamente oder was weiß ich sonst noch was. Was ist also durch eine FDA garantiert? NIX, außer die gesetzlichen Rahmenbedingungen!
 
Unterschiedliche regelungen der anderen art, gibt es ja wohl genug

in den us-staaten!



WebNovis - Skurrile Gesetze der USA


:allesgut: :n8:

Das ist nicht zutreffend im Falle der Lebensmittelüberwachung in den USA.
Da gibt es nur eine Institution.

In Hessen wurde die Todesstrafe nie abgeschafft. Trotzdem kann man das nicht als Kriterium heranziehen.

Bei Stammtisch und Humor wäre der Post besser aufgehoben.
 
Trotzdem ist die USA ein Staat mit mehreren Bundesländern, deren Gesetze unterschiedlich sein können (siehe Energiegesetz von Kalifornien zum Rest des Landes / Staates). Was bringt die FDA wenn Ihr die Finanzierung von der Lebensmittelindustrielobby besetzten Regierungsstellen geblockt / gekürzt werden und auch bei den Bundesstaatlichen Kontrollstellen die Stellen gestrichen werden? Außerdem Gesetze beschlossen werden, das ein Unternehmen das schon mal Graß gegen das Gesetz verstoßen hat auch geschlossen werden darf, dass die Unternehmen dagegen vor den Obersten Gerichtshof geklagt und gewonnen haben, das dieses Gesetz zu hart in die Unternehmensleitung eingreift. Was bringt das also der FDA alles, wenn das Wohle der wenigen Unternehmen mehr zählt als das Wohle der Bürger?
 
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