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Fleischwolf FW80B oder FW300

Zwiebeln lasse ich genauso durch...
Das mit dem Gemüse habe ich auch gelesen, denke aber das damit evtl. Rohgemüse gemeint ist, bspw. Karotten ..die wirst nicht durchbringen...
 
Hallo, jetzt mal meinen Senf dazu.
Habe selber den FW300 und kann sagen, das es für den Hausgebrauch reicht.
Einmal ist es mir passiert das der Überlastungsschutz ausgelöst hat.
Waren aber auch gut 25 Kg ,teils gefrorenenes Fleisch.
Für meine Hausschlachtung war er nur bedingt geeignet, ne, eigentlich gar nicht...

ich hab das Teil auch. Ich bin sehr zufrieden. Stabil, robust. Ganz klar, der hat keinen Vorschneider. Das ist ein echter Nachteil. Aber - geiler geht immer. Auch keine Neuigkeit. Wichtig sind 3 Dinge: nicht unbedingt den letzten Schrott an Fleisch, also mit ganz viel Sehnen und Faszien durchdrehen. Die Schneidesätze immer anständig scharf halten. Schleifen lassen kostet glaube 5 oder 6 Euro. Und das Fleisch muß halt wenigstens 1/3, besser halb gefroren sein. Dann geht das Ding wie Schmitts Katz.

Ich habe letztens ein Kalb gekauft. Also in tot. Der Profiausbeiner hatte das in einer Stunde zerlegt, ich hab 2 Stunden verpackt und danach noch etwa 30 Kilo Hack durchgedreht. Das war ein Profi-Wolf. So in der Liga 2-3000 Euro. Das ist natürlich was ganz was anderes. Ohne Frage. Aber wir reden hier von einem Wolf für 2-300 Euro. Natürlich - man(n) kann auch mit dem 40-Tonner in die Bäckerei fahren und 3 Brötchen kaufen. Geht alles.

Auf der anderen Seite sollte er aber auch nicht kleiner sein alzwie der FW300.
 
Eigentlich wollte ich hierzu nichts mehr sagen. Ihr habt Eure Meinung und ich meine. Meine gefällt Euch anscheinend nicht, also werdet glücklich.

Eine Sache kann aber nicht unkommentiert bleiben:
Ob das Ding „Laufruhe“ hat oder ein tolles Schnittbild. Das ist doch Wurscht
Die Laufruhe lassen wir mal außen vor.
Ein tolles Schnittbild ist durchaus wichtig. Bei Warmfleischverarbeitung sogar essentiell. Kommt das Brät gequetscht und schmierig aus dem Wolf, kackt einem die Wurst zu 80% beim langen und langsamen Reifen ab soweit man sich für die traditionelle Herstellung entschieden hat.
@Mirepoix hat ja leider selbst erfahren müssen, dass so ein Teil für Warmfleischverarbeitung ungeeignet ist.
Kalt zusammengeprügelter Rohwurst mit Unmengen an NPS ist das egal - die kann man nach 2 Wochen verzehren, da muss nichts reifen.
 
@Maddin77 Du hattest doch den FW300? und diesen kann gegen den 735er getauscht. wieviel Fleisch hattest du pro Durchgang verwurstet?
was hat dich alles zum Umstieg auf den größeren Wolf gebracht? was findest du grundsätzlich gut, verbesserungsfähig an den Beeketalwölfen an sich und an den beiden, mit denen du schon Erfahrung sammeln konntest?

vielen Dank euch allen!

Gruß
Tom (wie Maddin auch aus dem Frankenland)

Hi

ich hatte Probleme mit dem FW300
Das er meine Fleischmengen nicht packte, warm wurde und schwarze pampe raus drückte.
Passgenauigkeit so mancher Teile auch etwas fragewürdig
Angefrorenes ging gar nicht.
Entweder er war wirklich defekt, was aber nicht der Eindruck war oder einfach zu schwach.

das alles läuft beim 735 wesentlich besser und problemlos.

ich würde auf den Rücklauf schauen den hat glaub der 80 nicht. Thermosicherung ist auch gut zu haben, falls doch mal was blockiert.

ich habe die ersten Würste auch mit dem FW der KitchenAid gemacht. Ging, muss ich aber auch nicht mehr haben.
 
ich habe die ersten Würste auch mit dem FW der KitchenAid gemacht. Ging, muss ich aber auch nicht mehr haben.
Ich habe früher ein Anbauteil benutzt, das hat mich auf Dauer derart genervt, daß ich
mir sagte, es muß was richtiges her. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob ein
Profigerät für Hobbymetzger Sinn macht, keiner will jemandem einen Edertal oder ähnliches
für 2700,- Euro aufzwingen. Aber es wird wohl noch erlaubt sein, daß Leute, die beide Varianten,
einfachen Schneidsatz und Unger-Büchsensystem bereits im Einsatz hatten oder haben,
ihre Erfahrungen mitteilen, ohne daß sie hier angegriffen werden.
Man muß seine Prioritäten festlegen, wenn ich auch nur 20 Kilo Wurst pro Jahr
erzeuge, mache ich das mit meinem großen Gerät, weil es mir richtig Spass macht,
damit zu arbeiten. Wie gesagt, ich kenne beide Varianten und habe den Unterschied
erleben können. Wer kritisiert denn die, welche 3mal im Jahr Urlaub machen oder sich
sonstwas schönes gönnen? Das ist doch auch OK.
Aber sobald einer mit 'nem großen Fleischwolf daherkommt, heißt es: "Das ist überflüssig"
Die Aussage von @Schönwetter-Angler zum Schnittbild kann ich zu 100% bestätigen.
 
Die Aussagen zum Thema sind doch symptomatisch..ob GSV....oder
Da muss man auch keinen in den Boden rammen, der auf seiner Meinung oder Erfahrung besteht.
Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht...einfacher angefangen und irgendwann nimmt man
etwas Geld in die Hand. ;) Und dann muss man einen Mix finden zwischen Aufwand...Nutzen...Wunsch.
Allen eine schöne Weihnacht..
 
Pünktlich zu Weihnachten kam der 80er. Sauber verpackt. Mehrere feine Kratzer auf der Oberfläche, nicht störend. Sauber verarbeitet.

Ich stelle Max. 2-3 Kilo Brät her. Für mich reicht der Wolf. Recht leise im Betrieb, kein Vergleich zum Beem Panther der ohne Gehörschutz nicht zu gebrauchen war.
Nach Reinigung der Teile und einreiben mit Olivenöl kurzer Testlauf von 20 Sekunden ist alles in Ordnung. Bin zufrieden erst mal.

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@thekatz das klingt ja nicht schlecht.
kannst du vom ersten richtigen Einsatz berichten?
Danke uund frohe Weihnachten euch allen

Gruß Tom
 
Pünktlich zu Weihnachten kam der 80er. Sauber verpackt. Mehrere feine Kratzer auf der Oberfläche, nicht störend. Sauber verarbeitet.

Ich stelle Max. 2-3 Kilo Brät her. Für mich reicht der Wolf. Recht leise im Betrieb, kein Vergleich zum Beem Panther der ohne Gehörschutz nicht zu gebrauchen war.
Nach Reinigung der Teile und einreiben mit Olivenöl kurzer Testlauf von 20 Sekunden ist alles in Ordnung. Bin zufrieden erst mal.

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Der Weihnachtsmann war da :-)
 
Pünktlich zu Weihnachten kam der 80er. Sauber verpackt. Mehrere feine Kratzer auf der Oberfläche, nicht störend. Sauber verarbeitet.

Ich stelle Max. 2-3 Kilo Brät her. Für mich reicht der Wolf. Recht leise im Betrieb, kein Vergleich zum Beem Panther der ohne Gehörschutz nicht zu gebrauchen war.
Nach Reinigung der Teile und einreiben mit Olivenöl kurzer Testlauf von 20 Sekunden ist alles in Ordnung. Bin zufrieden erst mal.

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Auch mein 80er lag pünktlich unterm Baum. Was ist das für ein Teil auf dem 2. Bild? war bei mir nicht dabei.
Und was bedeutet "...Siegel vor dem Gebrauch entfernen..." - das ist doch nur ein Aufkleber auf dem Gehäuse...

Schöne Feiertage noch
 
Fleisch in Streifen geschnitten und leicht angefroren. Zwiebel in Würfel und den Knoblauch ganz.
Zwiebel und Knoblauch als erstes durchgelassen. Beim durchlassen der Zwiebel Brettchen untergestellt das keine Flüssigkeit zurück in den Wolf läuf.
Hälfte vom Fleisch mit der mittleren Schreibe, andere Hälfte mit der groben Scheibe durchgelassen.
Bei der Zwiebel nur ganz leicht mit dem Stopfer gedrückt. Beim Fleisch gar nicht den Stopfer benutzt.
Lautstärke des Wolfes sehr gering. Reinigung sehr einfach. Max. 2 Minuten alles durchgelassen, eher weniger.
Der 80er ist für meine Mengen der beste Wolf den ich bis jetzt hatte. Kein Vergleich zum Beem Panther Schrott. Bin sehr zufrieden. Besser geht es immer. Mir reicht der Wolf locker für Mengen bis 5-10 Kilo. Die mache ich aber nie.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Michael
 
Das Fleisch war eingefroren und nicht gleichmäßig aufgetaut. Es gab Stücke die waren noch leicht fest und fast aufgetaut. Vielleicht lag es daran. Für mich war das Brät in Ordnung, bin halt kein Profi. Was meinst Du?
 
Ich bin hier nicht gemeint, gebe aber trotzdem meinen Senf dazu.
Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung. Streifen gehen schonmal besser
als Stücke. Zudem tritt das Problem gern dann auf, wenn man stopft, das Fleisch
zieht sich von selber ein, auf den Stopfer kann man verzichten.
Oder es legt sich eine Haut zwischen Messer und Scheibe, dann sollte man die
Lochscheibe entfernen und die Haut abnehmen. Danach geht es wieder besser.
Das schmieren tritt nicht von Anfang an auf, es entsteht mit der Zeit, je nach
Konsistenz des Materials.
Beim Unger System sitzt der Bund des Messers in der Bohrung der Scheibe, deshalb
wickelt sich da nichts ums Messer. Sehnen und ähnlicher Unrat verbleiben dabei
eher im Vorschneider.
 
Ich bin hier nicht gemeint, gebe aber trotzdem meinen Senf dazu.
Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung. Streifen gehen schonmal besser
als Stücke. Zudem tritt das Problem gern dann auf, wenn man stopft, das Fleisch
zieht sich von selber ein, auf den Stopfer kann man verzichten.
Oder es legt sich eine Haut zwischen Messer und Scheibe, dann sollte man die
Lochscheibe entfernen und die Haut abnehmen. Danach geht es wieder besser.
Das schmieren tritt nicht von Anfang an auf, es entsteht mit der Zeit, je nach
Konsistenz des Materials.
Beim Unger System sitzt der Bund des Messers in der Bohrung der Scheibe, deshalb
wickelt sich da nichts ums Messer. Sehnen und ähnlicher Unrat verbleiben dabei
eher im Vorschneider.
Stopfer habe ich nicht genommen. Wahrscheinlich lag es an dem nicht gleichmäßigen Auftauchen der Fleischstücke die ich genommen habe oder dem Wechsel nach der Hälfte des Fleisches auf die große Scheibe. Der Tipp mit dem reinigen des Messers nach gewisser Zeit merke ich mir mal für das nächste mal.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Kauf, würde den Wolf sofort wieder kaufen. Für mich bei gelegentlicher Nutzung für die Herstellung von Fleisch und Fischburger genau richtig. Ich brauche jetzt auch keinen Gehörschutz😃 wie bei dem Beem Panther Fleischwolf.
Da der Wolf bei mir im Kellerraum gelagert wird habe ich auch keine Lust Wölfe ab 20Kg aus dem Keller in die Küche zu tragen.
 
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