• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Grillhygiene

Steakreste sollen auch nicht in der Pfanne bleiben. Nur eine ölige Schicht, die man mit Spüli wieder kaputt machen würde.

Schon klar, kenne aber Leute die reinigen Pfannen quasi nie, zum Schutz der Patina.
Ich hatte jedenfalls noch nie Probleme mit angebrannten, obwohl ich (asche auf mein Haupt) gelegentlich auch mal die Ölschicht aus Reinigungsgründen zerstöre. Wird dann wieder angebracht und gut is. Rost muss auch nicht sein. ;)
 
Sorry, aber das nehme ich Euch nicht ab: Wenn man den Grill bis 200 oder 300 Grad erhitzt, passiert doch mit den Verschmutzungen… gar nichts. Selbst wenn ich das Keramikei auf 400 bis 500 Grad erhitze, bleibt da doch keine „feine Asche" übrig, schon gar keine, die einfach weggefegt oder abgewischt werden kann. Es bleiben immer fettige, harte und dicke Verkrustungen (vor allem unterhalb des Rostes) übrig.

Aber wer macht das denn schon ? Legt so viel Kohle auf, dass nach dem Grillen der Rost noch einmal für lange Zeit (selbst Pyrolyse im Backofen dauer mehrere Stunden !) auf maximale Temperatur aufgeheizt wird ? Ich habe hier zahlreiche Threads gelesen, bei denen seitenlang um eine Ersparnis von 10 Euro „gerungen“ wurde. Und diese Leute sollen kiloweise Kohle und Brekkies verbrennen, um ihren Grill „pyrolytisch“ zu reinigen ? Das glaube mal, wer will !

In aller Regel wird es ganz einfach so sein, dass die Kohle bei aufgelegtem Rost für das nächste Grillvergnügen angeheizt wird, dann ein, zweimal mit der verklebten Bürste drübergerutscht und druff mit dem Grillgut. Nix 300 – 500 Grad… Dies vielleicht mit Ausnahme der Besitzer von Smokern, denen traue ich „sauberes“ Ausbrennen durchaus zu.

Die nackte Wahrheit ist: Es gibt schmuddelige und nicht schmuddelige Griller. Wobei ich freimütig gestehe, dass ich, zumindest seit ich den Keramikgrill besitze, zum halb schmuddeligen (vorher voll schmuddeligen) Typ gehöre. Alle vier bis fünf Vergrillungen wird das Ei mit dem Rest und nachgelegter Kohle auf über 450 Grad gebracht und brennt komplett aus. Danach wird der Rost mit klarem Wasser und grünem Scheuerschwamm abgewaschen. Bei dieser Gelegenheit wird alle Asche aus dem Ei entfernt. Aber ich stelle das doch nicht als beispielhaft hin !

Ich respektiere alle, die die mit Lebensmitteln in Berührung kommenden Teile ihres Grills hygienisch einwandfrei reinigen. Regelmäßig. Natürlich geht das in Grenzen auch mit Gussrosten. Und auch die Verwendung von Spülmitteln oder sonstigen Tensiden ist völlig unschädlich, wenn man gründlich nachwäscht. Das aber nehme ich den Leuten, die sich um Hygiene bemühen (bei den anderen wären in der Tat Zweifel angebracht), ohne weiteres ab.

Weil das Reinigen des Rostes allerdings eine armselige Sauerei ist, überlege ich mir darüber hinaus die Anschaffung eines solchen Reinigungsbeckens. Ich glaube allerdings nicht, dass das viele tun, denn für den Preis könnte man sich wieder eine Menge Ribs kaufen.

Nehmt das nicht bierernst. Ich habe dies mit einem Lächeln in den Augenwinkeln geschrieben, weil ich den Thread einfach amüsant finde.:rotfll:

Beste Grüße
Stefan
 
@Stefan

Denke, Du hast schon recht mit Deiner Einschätzung. Diese pyrolytische Reinigung funktioniert doch nur bei Gasis wirklich gut. Ich persönlich halte diese Form der Reinigung immer für Energieverschwendung.
Man spült seine Grillzange, Spareribshalter, Bräter und co. doch auch mit Spüli und heiß Wasser.
Warum sollte ich also ausgerechnet beim Grillrost einen schmerzhaften Tod sterben, wenn da mal ein paar Milligrämmchen hängen bleiben?!

Ich zähle mich auch zu den halbschmuddeligen. :D
Herrlicher Begriff! :D
 
Warum sollte ich also ausgerechnet beim Grillrost einen schmerzhaften Tod sterben, wenn da mal ein paar Milligrämmchen hängen bleiben?!

Behauptet keiner. Lediglich, dass es nicht besser bzw. das Maß aller Dinge ist.
Sterile Hygiene ist mir zu wider und überhaupt nicht notwendig. Frag euch mal lieber, wieviele Bakterien in der Küche unterwegs sind. Frühstücksbretter, Schwamm, Lappen, Geschirrhandtücher, Kaffeemaschine, !PC Tastatur!
So rumlabern wie einige hier, sollte man erst tun, wenn der ganze Haushalt extrem steril sauber gehalten wird und denen wünsche ich dann viel Spaß beim Allergologen.
Die selbe Diskussion könnte man auch über tägliche oder wöchentliche Toilettenreinigung führen.

Zum Topic: Es gibt gute Reiniger, die den Grill wieder auf Neuzustand bringen. Such mal nach Dr. Becher oder Dr. Weigert.

@Stefan, warum schreibst du so bierernst, wenn es nicht so gemeint ist?

Ich geh jetzt ne Wurst grillen. Natürlich mit Latexhandschuhen und aus abgekochter Verpackung mit Wasser aus dem Filter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu dem Thema, Bakterien in der Küche. Wir haben im Studium, es war im biochemischen Praktikum, die Flora und Fauna eines Spüllappens untersucht :puke: sowas kommt mir sicher nie, auch nur in die Nähe meiner Sportgeräte. P.S. Für die Hygienefanatiker sei angemerkt, dass Russ oder auch Asche per se autosteril sind.
 
Behauptet keiner. Lediglich, dass es nicht besser bzw. das Maß aller Dinge ist.
Sterile Hygiene ist mir zu wider und überhaupt nicht notwendig. Frag euch mal lieber, wieviele Bakterien in der Küche unterwegs sind. Frühstücksbretter, Schwamm, Lappen, Geschirrhandtücher, Kaffeemaschine, ...
Na, sag ich doch! :)
Ein paar Beiträge weiter vorne.

Guten Appetit :prost:

Edits Spüllappen darf sowieso immer wieder mal in die Mikrowelle, oder landet auch mal in der Spülmaschine.
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Erstmal zum Thema Schneidbretter (wenn auch etwas off-topic): Holz ist entgegen anders lautender Überlieferungen UND gesetzlicher Bestimmungen NICHT UNHYGIENISCHER als Plastik, das wurde wissenschaftlich untersucht (siehe auch hier: Schneidebrettchen aus Holz unhygienisch? (Kochen, Haushalt, Hygiene)).

2. Stefan, danke für die gute Zusammenfassung. Leute die hier mit Begriffen wie Pyrolyse herumwerfen sind wohl oftmals die, die den Rost mal kurz warm machen, abwischen und sich denken wird schon nix passieren. Und um das klar zu stellen: mir geht es hier nicht um bakterielle Verseuchung. Das die bei x-hundert Grad Zubereitung nicht gegeben ist, ist schon klar. Und selbst wenn, würde man es eh sofort merken.

3. Aber wenn man Jahre lang mehrmals pro Woche auf einem krebserregenden Rost grillt, dann behaupte ich mal laienhaft, dass das ein Risiko darstellt, das mit dem eines Rauchers zumindest vergleichbar ist. Und die Entscheidung sollte doch jeder haben. Wenn das manchmal ins Lächerliche gezogen wird kommt mir das so vor wie die Argumentation von Rauchern, die zwar genau wissen dass es ungesund ist, aber das nicht zugeben wollen bzw verharmlosen ("Sterben müssen wir alle mal", "Mein Opa ist 90 und raucht/grillt immer noch").

Mein Fazit: Am Grillen soll man Spaß haben, keine Frage. Dass es (wie bei fast allem im Leben) auch Risiken gibt ist aber ebenso klar und wie man damit umgeht muss jeder selbst entscheiden (Leugnen ist natürlich auch möglich).

Ich werde jedenfalls weiterhin meinen Rost putzen - das heißt aber noch lange nicht, dass ich mit Jehova-Tropftassen grille ;-)
 
..Also Jungs............an meinen Grillrost kommt nur Wasser und.....

CD



.und darauf einen....

Dujardin

.alles wird gut:rotfll::sonne:


Mike
 

Anhänge

  • CD.jpg
    CD.jpg
    4,9 KB · Aufrufe: 210
  • dujardin_fine_2_d1.jpg
    dujardin_fine_2_d1.jpg
    33 KB · Aufrufe: 216
Mann, Mann was für ein Thread....:blinky:
Spätestens nach der Antwort von Silberkorn hätte man meiner Meinung nach aufhören können:

Leute? Wart ihr als Kinder nie in Zeltlagern und habt eure Wurst am stock gegrillt und noch gegessen nachdem sie dreimal in die Glut gefallen ist und sie aussen schwarz und voll Asche war? Macht euch mal locker!

ich werde nie vergessen, wie mein Sohn, damals ca. 1 Jahr alt, im Kartoffel-Gartenbeet gesessen hat und genüßlich versucht hat, in einen Erdapfel zu beißen ..und dabei ordentlich "Dreck/Erde/Matsch" zu sich genommen hat..
Und wißt Ihr was? Ich hab ihn gewähren lassen, nein im Gegenteil - ich bilde mir ein das war gut für die Bildung von Abwehrstoffen, gegen Allergien etc..
Heute ist er 12 und fit wie Turnschuh (liegt bestimmt nicht am Matsch, aber wer weiß..)

Fazit: locker bleiben..nicht dreckig....aber locker:D
 
Sind diese Rückstände "normal" bei Guss?
Ich bin - weiß Gott - kein Sauberkeitsfetischist. Aber selbst nach der Reinigung ist meine Gussplatte, genau wie mein DO, noch immer von einem schwarzen Film überzogen. Ich trockne meine Gusssachen auch immer nur mit Papiertüchern ab, da ich schon Trockentücher damit versaut hab.
Gerade eben hab ich nochmal gedacht: irgendwie ist das nicht so geil, denn ich hatte ausgekühlte Kartoffeln von gestern als Bratkartoffeln verarbeitet. Die Platte geölt, Kartoffeln drauf und zack - sofort grau/schwarz überzogen, wie bei nem leichten Sandfilm.
Ist es bei euch genauso und es ist einfach egal?
Gruß und schönen Sommeranfang.
 
also ich bin auch kein Fan von Ascheresten auf dem Rost nach der Pyrolyse, deswegen wische ich mit nasser Küchenrolle drüber, damit gehen die Aschereste weg und der Rost ist sauber genug.
Anschließend bei Bedarf ölen..
 
Wir hatten knapp 100 Stück dieser "Fajita-Pfannen" im Restaurant im Einsatz.

Da geschmorte Zwiebeln als Trennung zuerst in die Pfanne kamen, bildete sich mit der Zeit eine Karamellschicht. Die musste dann mit Stahlwolle hin und wieder geplant werden.
Ansonsten wurden die Pfannen gnadenlos täglich geschrubbt mit Seifenlauge, gespült und im Ofen getrocknet.
Ab und an etwas ölen und im Ofen einbrennen - aber das war selten.

Häufige Nutzung baut eine so stabile Patina auf.
 
Zurück
Oben Unten