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Gussrost eingebrannt - Fragen

Zwei Tipps:
1.) Einbrennen drei Mal wiederholen.
Dann hast Du eine stabile Patina.
2.) Einbrennen bei kontrollierter Temperatur.
Am einfachsten in einem normalen Backofen. Temperatur auf 250-275 Grad und dann die leicht eingeölten Roste für ca. 70-90 Minuten in den Ofen.
Abkühlen lassen und wiederholen.
Achtung: in der Küche nur machen, wenn eine gescheite Dunstabzughaube vorhanden ist. Oder ständig gut Durchlüften.

Viel Erfolg!
Jan

PS: Nach dem Grillen die Roste sauber brennen und mit einer Messingbürste von Rückständen befreien.
Dann, den noch warmen (ca. 50-100 Grad) Rost dünn mit Öl einpinseln. Ich nehme einfaches Sonnenblumenöl. Mit einem weichem Pinsel geht es leichter.
1.) ich mach das seit längerem nur noch 1x
2.) bei den Temperaturen gebe ich dir vollkommen Recht, das reicht.
Ich mach es nur noch so lange bis es nicht mehr qualmt und draußen am Grill.
Ps. Ich mach das speziell beim Indirekten Grillen gar nicht jedes mal.
Beim nächsten Mal grillen aufheizen, abbürsten, einölen und auflegen.

Das ständige Ein- und Ausbrennen ist speziell bei Guss eigentlich kontraproduktiv.
 
Lass die Dinger so wie sie sind und verwende sie einfach.
Bei den Temperaturen die oft am Grill sind, wirst du immer wieder alles abbrennen.
Vor allem dann, wenn man die Dinger immer wieder auf Höchsttemperatur fährt, weil man glaubt sie ausglühen zu müssen.

Verwenden ist die beste Art sie zu schützen.
 
Do schaug a moi
Meine Rost de griang gar koa Pflege mehr.
Da Grill steht seit Monaten in da Garage und die Roste hom zum letzten moi vor 5 Wochen a Fleisch gseng
Anhang anzeigen 3352276

Sigst do feid se gar nichts.
Des mit da Patina aufm Rost würde ich jetzt ned so eng seng. Du hoast ja eh kaum Kontaktfläche mim Rost und wennst gnua Rostaromen hast löst sich das Fleisch eh.
Passt doch, aber man kann auch alles zu Tode putzen😉
 
Also ich brenne meine Roste nur heiß sauber, wenn es sich lohnt. Also eher selten. Das hat sich beim Enders bewährt und auch beim aktuellen Grill klappt das umso besser.
Nachdem ich mir den Traum von der Pyrolyse abgeschminkt habe, klappt das auch beim großen Gasgrill.
Meist nur so viel Hitze, dass Fett verbrennt und ich sie mit der Messingbürste nach reinigen kann.
Nach meiner Erfahrung lohnt es sich, seinen Gusseisenrost etwas zu pflegen.
Es backt weniger an und wenn ich den Grill mal unerwartet längere Zeit nicht benutze (z.B. wegen Unfall, Krankheit usw.), haben sich meine Roste nicht zu Eisenoxid umgewandelt, bis ich den Grill das nächste Mal öffne.

Ich frage mich allerdings langsam, ob Gusseisen nicht überbewertet wird.
Bei meinem Enders-Camping-Grill habe ich sowohl Gusseisen- als auch Edelstahl-Roste. Je mehr ich Vor- und Nachteile verglichen habe, desto mehr tendierte ich zu den Edelstahl-Rosten.
Die sind schön dick und verteilen die Wärme beinahe so gut, wie Gusseisen. Aber beim Reinigen sind sie klar im Vorteil!
Sauber brennen und dann gehts mit dem Edelstahlschwamm dran. Einweichen nehmen die auch nicht übel.
Vielleicht überkommt es mich irgendwann mal und ich ersetze Gusseisen auch beim großen Grill durch Edelstahl. :bbq:
 
sieht doch super aus. Leicht einölen (z.B. Pinsel und etwas Sonnenblumenöl, Trennspray würd ich nicht nehmen, saut eher ein) und gut ist.
Bei nächster Nutzung nur noch aufheizen, ggfls. an den Stellen, wo du auflegst, währenddessen nochmal etwas ölen und dann schön grillen.
Endreinigung dann 10min volle Pulle, damit Reste zu Asche verbrennen, abbürsten, wieder leicht einölen... da capo al fine...
 
Wennstn regelmäßig hernimmst dann Rost da gar nichts. Des dauert scho a Zeitlang bis do wos durchgrost is. I daran de Finger vom Trennspray lassen. Des saut nur an Grill ei

Bei mir ist der nun den ganzen Winter gestanden - bin tatsächlich ein Schön-Wetter-Griller glaub ich :D - ja jetzt könnt ihr alle sagen, dass genau das Problem ist!!! :) :)
& die Frau will immer mehr und mehr zu vegetarischen Gerichten, hab ich noch keine geilen gefunden to be honest :D

Was hast du für ein Problem???
Guss wird nie so gleichmäßig glatt sein wie Edelstahl.
Schaut doch gut aus - benutze ihn einfach.
Das passt so.

Ein Problem habe ich nicht, aber nett dass du nachfrägst :P Wollte den Rost nicht "glatt" haben, sondern für mich sah/sieht das so aus, als ob dort das Öl einfach weggebrannt ist. Dass Guss ne andere Topologie hat war mir bewusst :P

Vollgas ist der größte Blödsinn, hat mit einbrennen nix zu tun😉

Überall was man liest und hört heisst es : "Ey beim Einbrennen gibts nur ein Gas und des is Vollgas". Hmm angenommen, ich brenn den mit 250° ein, dann hab ich später, wenn ich mien Fleisch drin mache, den selben Käse, weil da hab ich auch meistens alle Schaltknäufe auf Vollgas (vielleicht ist auch das mein Fehler, sorry bin noch neu in dem Business :) )

Zwei Tipps:
Am einfachsten in einem normalen Backofen. Temperatur auf 250-275 Grad und dann die leicht eingeölten Roste für ca. 70-90 Minuten in den Ofen.
Abkühlen lassen und wiederholen.
Achtung: in der Küche nur machen, wenn eine gescheite Dunstabzughaube vorhanden ist. Oder ständig gut Durchlüften.

Viel Erfolg!
Jan

PS: Nach dem Grillen die Roste sauber brennen und mit einer Messingbürste von Rückständen befreien.
Dann, den noch warmen (ca. 50-100 Grad) Rost dünn mit Öl einpinseln. Ich nehme einfaches Sonnenblumenöl. Mit einem weichem Pinsel geht es leichter.

Hab das einmal in der Küche gemacht und mein Dunstabzug ist kacke :D - Mit Fenster auf ging auch nix.
Wieso Messing und nicht meine Edelstahlbürste? Hat das einen Grund?

Lass die Dinger so wie sie sind und verwende sie einfach.
Bei den Temperaturen die oft am Grill sind, wirst du immer wieder alles abbrennen.
Vor allem dann, wenn man die Dinger immer wieder auf Höchsttemperatur fährt, weil man glaubt sie ausglühen zu müssen.

Verwenden ist die beste Art sie zu schützen.
Hmm das Fleisch fährst du nicht auf Vollgastemperatur? Ich als Neuling find das tatsächlich super schwierig - hab zwar n Messgerät für die Kerntemp - aber das Schätzeisen am Deckel, nja, weiß nicht ob man dem so trauen kann^^

Ich bedanke mich bei euch allen für das Beantworten der (wirklich manchmal dummen) Fragerei
 
Bei mir ist der nun den ganzen Winter gestanden - bin tatsächlich ein Schön-Wetter-Griller glaub ich :D - ja jetzt könnt ihr alle sagen, dass genau das Problem ist!!! :) :)
& die Frau will immer mehr und mehr zu vegetarischen Gerichten, hab ich noch keine geilen gefunden to be honest :D



Ein Problem habe ich nicht, aber nett dass du nachfrägst :P Wollte den Rost nicht "glatt" haben, sondern für mich sah/sieht das so aus, als ob dort das Öl einfach weggebrannt ist. Dass Guss ne andere Topologie hat war mir bewusst :P



Überall was man liest und hört heisst es : "Ey beim Einbrennen gibts nur ein Gas und des is Vollgas". Hmm angenommen, ich brenn den mit 250° ein, dann hab ich später, wenn ich mien Fleisch drin mache, den selben Käse, weil da hab ich auch meistens alle Schaltknäufe auf Vollgas (vielleicht ist auch das mein Fehler, sorry bin noch neu in dem Business :) )



Hab das einmal in der Küche gemacht und mein Dunstabzug ist kacke :D - Mit Fenster auf ging auch nix.
Wieso Messing und nicht meine Edelstahlbürste? Hat das einen Grund?


Hmm das Fleisch fährst du nicht auf Vollgastemperatur? Ich als Neuling find das tatsächlich super schwierig - hab zwar n Messgerät für die Kerntemp - aber das Schätzeisen am Deckel, nja, weiß nicht ob man dem so trauen kann^^

Ich bedanke mich bei euch allen für das Beantworten der (wirklich manchmal dummen) Fragerei
Mach keine Wissenschaft daraus und grille einfach damit dann wirst du sehen das es funktioniert.
Wenn du so viel Angst hast bleib beim Backofen und der ist auch nicht steril.
Sorry, ist nicht böse gemeint aber wieviele Antworten willst du auch hören???
 
wenn du deine Hände so schrubbst, wie du das mit dem Grill machst, würden dir die Fetzen runterhängen. Nicht die Optik entscheidet, sondern die Vorgehensweise, wie sie hier beschrieben wurde! Manchmal hilft es, nicht zu kompliziert zu denken. Das tun wir schon im Job genug...
 
Ok, ich will versuchen, es nochmal kurz erklären.

Überall was man liest und hört heisst es : "Ey beim Einbrennen gibts nur ein Gas und des is Vollgas". Hmm angenommen, ich brenn den mit 250° ein, dann hab ich später, wenn ich mien Fleisch drin mache, den selben Käse, weil da hab ich auch meistens alle Schaltknäufe auf Vollgas (vielleicht ist auch das mein Fehler, sorry bin noch neu in dem Business :) )
Also die Aussage "Einbrennen mit Vollgas" ist kompletter Blödsinn. Du brennst nicht die Roste ein, sondern verbrennst das Öl direkt auf dem Rost.
Zum Einbrennen brauchst Du auf jeden Fall eine kontrollierte Temperatur. 250-275 Grad genügt vollständig. Und, wie ich schon erklärt habe, wenn ich eine wirklich schöne und gleichmäßige Patina haben möchte, brenne ich drei Mal ein.
Das geht natürlich auch auf dem Grill. Nur eben nicht mit Vollgas.
Hmm das Fleisch fährst du nicht auf Vollgastemperatur? Ich als Neuling find das tatsächlich super schwierig - hab zwar n Messgerät für die Kerntemp - aber das Schätzeisen am Deckel, nja, weiß nicht ob man dem so trauen kann^^
Beschäftige Dich mal mit den Konzepten des direkt Grillens und des indirekt Grillens.

Vereinfacht gesagt: beim direkten Grillen hast Du meist den Deckel offen und je nachdem, was Du grillst, kann es dabei auch erforderlich sein, die Brenner mit Vollgas zu fahren. Dabei wird der Rost aber meist keine Spitzentemperaturen erreichen.

Beim indirekten Grillen hast Du den Deckel zu und heizt z.B. mit den beiden äußeren Brennern, um im Garraum eine bestimmte Temperatur zu erreichen (meist zwischen 150 und 220 Grad). Dazu wirst Du in der Regel auch keinen Brenner auf Vollgas brauchen. Ausnahmen bestätigen hier die Regel. Aber selbst wenn, wird dabei keine Garraumtemperatur von mehr als 380 Grad erreicht, weil sonst Dein Grillgut zu Braunkohlebrikett verwandelt wird.

Wie gesagt: Gerade als Anfänger solltest Du Dir die Zeit nehmen, Dich ein bisschen in die wesentlichen Konzepte einzuarbeiten. Deine Frau, Deine Gäste und auch Dein eigener Gaumen werden es Dir danken!
Die Grundlagen findest Du hier, beim GSV. Bei Google findest Du sehr viele weitere Infos!
Es gibt auch Bücher über Gasgrillen, die den Vorteil haben, dass sie meist strukturierter sind, als wenn Du Dir die Infos selber zusammen suchen musst.

Viel Erfolg!
Jan
 
vielleicht auch noch mal zum Verständnis des Begriffs "Einbrennen":
Das erstmalige Einbrennen erfolgt mit höchstmöglicher Temperatur um Produktionsrückstände zu entfernen. Weiteres einbrennen dient dem Zweck, wie Jan es vor mir mit den angegebenen Temperaturen formuliert hat.
 
...Hmm das Fleisch fährst du nicht auf Vollgastemperatur? Ich als Neuling find das tatsächlich super schwierig - hab zwar n Messgerät für die Kerntemp - aber das Schätzeisen am Deckel, nja, weiß nicht ob man dem so trauen kann^^

Ich bedanke mich bei euch allen für das Beantworten der (wirklich manchmal dummen) Fragerei
es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.
Ernstgemeinter Rat: gönn Dir und deiner Frau mal einen Grillkurs. Da lernst du die Basics und wichtigen Zusammenhänge. Das macht Spaß, man wird klüger, lernt nebenbei noch nette Leute kennen und hat einen entspannten und schönen Nachmittag oder Abend.
Wenn man wirklich ganz neu an das Thema rangeht, macht das echt Sinn!
 
in der Tat herrscht hier teilweise Begriffsverwirrung (siehe unten) und an den Anfang jedes planvollen Vorgehens und seiner Beschreibung gehört ein Absatz, der sich mit Definitionen beschäftigt.
GsD ist grillen keine Wissenschaft, aber die Verwendung unterschiedlicher Begriffe für gleiche Tätigkeiten kann bei Anfängern durchaus zu Verwirrungen führen. Um so wichtiger ist es -wie bei der Maus- zu erklären, erklären, erklären... bis ausreichendes Verständnis erlaubt, irgendwann selber zu machen, ohne nachschauen zu müssen. Kann mühsam sein :domina:

An @Epinephrin90: wenn du deinen Nick an einem Stück ohne Tippfehler buchstabieren kannst, wirst du auch wissen, was ein exzitatorischer Neurotransmitter ist. Und wenn du das weißt, dann wirst du auch schnell die Zusammenhänge beim grillen lernen ;) Das liegt alles sehr eng beieinander...

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Hmm das Fleisch fährst du nicht auf Vollgastemperatur? Ich als Neuling find das tatsächlich super schwierig - hab zwar n Messgerät für die Kerntemp - aber das Schätzeisen am Deckel, nja, weiß nicht ob man dem so trauen kann^^

Ich bedanke mich bei euch allen für das Beantworten der (wirklich manchmal dummen) Fragerei
Das hängt davon ab welche Art von Fleisch.
Steak werden bei Volllast gegrillt.
Oder zumindest beinahe bei Vollgas.
Hängt auch etwas von der Außentemperatur ab.
Hühnerbrust würde ich eher etwas sanfter angehen, da sie dicker ist und auch durch sein sollte.

Das Thermometer am Deckel würde ich mal außer Acht lassen.
Wichtig ist, welche Temperatur am Rost herrscht.
Speziell wenn du direkt und schnell grillen willst.
 
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