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Soooo - dann machen wir mal weiter.
Ach ja, mensch die Videos kommen noch rein - versprochen.
Ich bin in den letzten Wochen wirklich zu nix gekommen.
Mein Menue steht und auch der nächste Grillsportler ist bereits bestimmt, nur weiss der noch nix von seinem Glück.
Mit meinem Menue geht es heute in die regionale ostbayerische Küche.
Das Hauptgericht stammt von einem sehr sehr guten Bekannten von mir, Hubert Obendorfer aus dem Landhotel Birkenhof in Hofenstetten.
Sein Gourmetrestaurant Eisvogel ist seit November 2008 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.
Hubert ich danke Dir an dieser Stelle für die ständige Inspiration, die letzte Woche war wieder einmal klasse!
Zum Menue:
Zitate an:
Vorspeise:
Geplankter Pfeffer-Steinbutt mit karamelisierten Tomaten und warmer Zitrus-Butter Zutaten:
1 rosa Pomelo
1 Zitrone (unbehandelt)
60 g Schalotten
100 g Butter
400 g Flaschentomaten
3 Stiele Basilikum
4 Stiele Koriandergrün
3 Stiele krause Petersilie
5 Stiele Kerbel
½ Bund Schnittlauch
1 EL weisse Pfefferkörner
30 g Zucker
4 Steinbuttfilets a 100 g
Fleur de Sel
3 EL Olivenöl
Cayennepfeffer
Zubereitung:
1. Etwa ¼ der Pomelo dick schälen und 6 Filets herausschneiden. Diese jeweils längs in 2-3 Spalten schneiden. Von der Hälfte der Zitrone die Schale fein abreiben und beiseite stellen. 3 EL Zitronensaft auspressen. Die restliche Pomelo ebenfalls auspressen.
2. Schalotten schälen und sehr fein würfeln. Mit dem Zitronen- und Pomelosaft erhitzen und auf ca. 50 ml einkochen. 75 g Butter würfeln und sehr kalt stellen (Gefrierfach).
3. Tomaten blanchieren, abschrecken, häuten und längs halbieren. Kerne herausschaben und das Fruchtfleisch in ca. 1 cm breite Spalten schneiden. Kräuter grob zerkleinern und abgedeckt kaltstellen. Pfefferkörner im Mörser grob zerstossen. Zucker in einer kleinen Pfanne goldbraun schmelzen.
4. Die Steinbuttfilets gut mit Olivenöl einpinseln, salzen und mit dem groben Pfeffer würzen. Eine gut gewässerte Zedern- oder Buchenplanke im Smoker/ UDS oder einer Kugel ca. 10 min direkt aufheizen. Die Steinbuttfilets darauf setzen und bei ca. 200 Grad ca. 8-10 Minuten garen.
5. Zwischenzeitlich die restliche Butter zum Karamell geben, kurz aufschäumen lassen und die Tomatenfilets 2-3 Minuten darin garen. Mit Salz und einer Prise Cayenne abschmecken.
6. Die Zitrus-Schalotten-Mischung aufkochen lassen, nach und nach die halbgefrorenen Butterwürfel einrühren – die Soße sollte langsam abbinden. Mit Salz, Cayenne und der Zitronenschale abschmecken.
7. Die Steinbuttfilets auf vorgewärmten Tellern (!!!!) anrichten, mit den Tomatenstreifen und Pomelofilets umlegen, mit den Kräutern und der warmen Zitrusbutter überzogen servieren.
Hauptgericht:
Spanferkelkotelett mit Zwiebel-Senfkruste auf Wirsinggemüse und Maisstrudel Zutaten:
8 Spanferkelkoteletts
4 kleine Zwiebeln
2 EL mittelscharfer Senf
1 EL süsser Senf
2 Eigelb
20 g Semmelbrösel
Wiener Griessler, Fleur de Sel, Pfeffer
Öl, Senfpulver
2 cl Cognac
½ l brauner Fond
Wirsinggemüse
½ Kopf Wirsing
2 Schalotten
1 EL gräucherter Speck
Fleur de Sel, Muskat
8 Fingerkarotten
Zucker, Butter
Maisstrudel
Strudelteig
100 g Maisgries
100 g Mais aus der Dose
350 ml Brühe
2 Schalotten
1 Lorbeerblatt
2 Thymianzweige
50 g geriebener Hartkäse
40 g Butter
2 Eier
1 Ei zum Bestreichen
Fleur de Sel, Muskat
Zubereitung:
1. Die Knochen der Spanferkelkoteletts sauber abschaben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zwiebeln schälen und klein würfeln, in einer kleinen Schüssel mit dem Senf, Eigelb und Semmelbrösel zu einer homogenen Masse vermengen. Diese Zwiebel-Senfmasse ca. 5-7 mm dick auf die Koteletts streichen und festdrücken, abgedeckt kaltstellen.
2. Den Wirsing schneiden und blanchieren. Die Schalotten würfeln und mit dem gewürfelten Speck in Butter anschwenken, zum Wirsing geben und mit Fleur de Sel und etwas Muskat abschmecken.
3. Den braunen Fond gut einkochen – er sollte eine sirupartige Konsistenz haben – dann mit Senfpulver und dem Cognac abschmecken.
4. Die Schalotten schälen und würfeln. In Butter glasig anschwitzen. Die Brühe angiessen, Lorbeerblatt und Thymian zufügen, aufkochen lassen und den Maisgries einrühren. Den Gries unter ständigem Rühren ausquellen lassen. Dann die Kräuter entfernen, die Masse in eine Schüssel umfüllen und erkalten lassen. Anschliessend den geriebenen Hartkäse, die abgetropften Maiskörner und die Eier unterrühren, mit Fleur de Sel und Muskat abschmecken. Den Strudelteig dünn ausziehen und die Griesmasse darin einwickeln. In einen gut gefetteten DO einlegen und mit etwas vom Eigelb bestreichen. Ca. 30 Minuten backen. 4-5 Brekkies unten, 15 oben.
5. Die Karotten schälen und in etwas Wasser, Butter und Zucker glacieren.
6. Öl in einer grossen beschichteten Pfanne erhitzen. Die Krustenseite der Koteletts vor dem Braten mit Wiener Griessler bestäuben. Vorsichtig mit der Krustenseite in die Pfanne einlegen und 2-3 Minuten goldgelb anbraten. Anschliessend behutsam wenden und ca. 25 Minuten indirekt bei 160-170 Grad indirekt im Smoker/ UDS oder Kugel garen.
7. Einen Saucenspiegel auf einem Teller anlegen, dann 2 Koteletts auf den Wirsing betten und ein schönes Stück vom Strudel anlegen
Nachspeise:
Walnusstorte Zutaten
Mürbteig
150 g kalte Butter
70 g Puderzucker
200 g Mehl
Belag
230 Walnusskerne
150 Zucker
1 EL Butter
40 g Vollmilch-Kuvertüre
4 Eier (Klasse M)
60 g Puderzucker
Glasur
30 g Puderzucker
2 EL Walnusslikör
Zudem Hülsenfrüchte und Backpapier
1. Butter, Puderzucker und Mehl rasch zu einem glatten Teig verkneten, in Klarsichtfolie einschlagen und mind. 1 h kaltstellen.
2. Den Mürbeteig dann ca. 3 mm dick ausrollen. Einen DO gut mit Backpapier auslegen und den Boden darin auslegen. Den Teig am Rand etwas hochdrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Den Teigboden mit Backpapier bedecken und mit Hülsenfrüchten zum Blindbacken belegen. Mit 3-4 Brekkies unten und ca. 12-15 Brekkies oben etwa 15-20 Minuten backen.
3. 100 g Walnüsse grob hacken. 100g Walnüsse im Mixer nicht zu fein zerkleinern. Die restlichen Nüsse zur späteren Dekoration aufheben. 50 g Zucker in einer Pfanne hellbraun karamelisiern lassen. Die gehackten Nüsse und die Butter dazugeben. Durchrühren und in der Pfanne erkalten lassen. Bei Bedarf grob zerbröseln.
4. Hülsenfrüchte und Backpapier nach dem Blindbacken entfernen.
5. Kuvertüre fein hacken und im heissen Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Leicht abkühlen lassen.
6. Eier trennen. Das Eigelb mit dem Puderzucker sehr schaumig schlagen, Eiweiß mit dem restlichen Zucker sehr steif schlagen.
7. Kuvertüre mit den karamellisierten und gemahlenen Walnüssen vermischen und mit der Eigelbmasse vermengen. Dann das geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.
8. Die Nussmasse auf dem vorgebackenen Mürbeteig verteilen und glattstreichen. Wieder mit 3-4 Brekkies unten und 12-15 Brekkies oben ca. 45-50 Minuten backen. Evtl. mit einem Zahnstocher eine Garprobe machen.
9. Für die Glasur den Puderzucker mit dem Likör verrühren. Die Torte aus dem DO herausnehmen und noch lauwarm mit der Glasur bestreichen. Mit den restlichen Walnüssen garnieren.
Da sollte für Spannung und Lust gesorgt sein.
Und nun zum Grillsportler:
3 Gänge -> 3 Buchstaben ->
:rennaffe: msb
Uns Uwe, der master-sir-buana wird es schon richten.
Uwe, mein Freund ich wünsch Dir viel Spaß und viel Erfolg beim Nachkochen dieses Menues. Ich freue mich auf die Bilders.
Heute gibts die Vorspeise. Die Suche nach Steinbutt war nicht gerade erfolgreich. Fisch aus dem TK wollte ich nicht nehmen. Ganz frischer Wels bei Edeka von der Deutschen See , das wars.
Nun kurz zum Rezept:
Geplankter Pfeffer-Steinbutt mit karamelisierten Tomaten und warmer Zitrus-Butter
Zutaten:
1 rosa Pomelo
1 Zitrone (unbehandelt)
60 g Schalotten
100 g Butter
400 g Flaschentomaten
3 Stiele Basilikum
4 Stiele Koriandergrün
3 Stiele krause Petersilie
5 Stiele Kerbel
½ Bund Schnittlauch
1 EL weisse Pfefferkörner
30 g Zucker
4 Steinbuttfilets a 100 g
Fleur de Sel
3 EL Olivenöl
Cayennepfeffer
Zubereitung:
1. Etwa ¼ der Pomelo dick schälen und 6 Filets herausschneiden. Diese jeweils längs in 2-3 Spalten schneiden. Von der Hälfte der Zitrone die Schale fein abreiben und beiseite stellen. 3 EL Zitronensaft auspressen. Die restliche Pomelo ebenfalls auspressen.
2. Schalotten schälen und sehr fein würfeln. Mit dem Zitronen- und Pomelosaft erhitzen und auf ca. 50 ml einkochen. 75 g Butter würfeln und sehr kalt stellen (Gefrierfach).
3. Tomaten blanchieren, abschrecken, häuten und längs halbieren. Kerne herausschaben und das Fruchtfleisch in ca. 1 cm breite Spalten schneiden. Kräuter grob zerkleinern und abgedeckt kaltstellen. Pfefferkörner im Mörser grob zerstossen. Zucker in einer kleinen Pfanne goldbraun schmelzen.
4. Die Steinbuttfilets gut mit Olivenöl einpinseln, salzen und mit dem groben Pfeffer würzen. Eine gut gewässerte Zedern- oder Buchenplanke im Smoker/UDS oder einer Kugel ca. 10 min direkt aufheizen. Die Steinbuttfilets darauf setzen und bei ca. 200 Grad ca. 8-10 Minuten garen.
5. Zwischenzeitlich die restliche Butter zum Karamell geben, kurz aufschäumen lassen und die Tomatenfilets 2-3 Minuten darin garen. Mit Salz und einer Prise Cayenne abschmecken.
6. Die Zitrus-Schalotten-Mischung aufkochen lassen, nach und nach die halbgefrorenen Butterwürfel einrühren – die Soße sollte langsam abbinden. Mit Salz, Cayenne und der Zitronenschale abschmecken.
7. Die Steinbuttfilets auf vorgewärmten Tellern (!!!!) anrichten, mit den Tomatenstreifen und Pomelofilets umlegen, mit den Kräutern und der warmen Zitrusbutter überzogen servieren.
Nun will ich Euch nicht länger auf die Folter spannen, hier die Bilder:
Fangfrischer Wels
Honig Pomelo für die Schnitze
Rosa Pomelo für den Saft
Karamell. Flaschentomaten ( RomaTomaten )
Wels geplankt im :GO: auf Holzkohle
Die fertige Zitronensauce mit Butter hochmontiert ( oder so ähnlich )
Das Welsfilet nach 20 min. zum Anrichten fertig
Das Tellerbild... gab noch Curryreis dazu :happa:
Nun will ich hoffen, daß ich es richtig gemacht habe....
Danke für das Rezept, Jürgen
Ich stand den halben Tag in der Küche ...