Wohnraum wird Wochenweise oder Monatsweise vermietet, bis die Touristen wieder kommen und das vierfache bezahlen.
Wobei hier der Gesetzgeber durchaus Mittel hätte um steuernd einzugreifen - sofern der Wille da ist.
Ansonsten sind aktuell alles Effekte die nicht lokal sind - Krieg, Inflation usw. wirken überall, je ärmer die Bevölkerung desto krasser. Abwanderung bspw. ist in Slawonien seit Jahren ein Thema, da steht Istrien noch gut da.
UND: Jeder Einzelne steuert das ein Stück weit über seine Urlaubsentscheidung. Wenn der Wirt merkt, dass die Bude vollhockt, obwohl er Scheiße serviert und die noch 30% mehr kostet als im Jahr vorher, dann wird er nächstes Jahr noch mehr für noch größere Scheiße verlangen.
Wenn der Vermieter seine Schimmelbutze im Sommer für 2000 Euro/Woche vermieten kann, dann kostet sie nächstes Jahr eben 2400.
Solange die Massen jedes Jahr, zu egal welchem Preis, stumpf nach Mallorca und Kroatien rennen, solang ändert sich daran nichts.
Ich zum Beispiel meide mittlerweile einen Großteil der europäischen Feriengebiete - einfach weil für mich das P/L Verhältnis nicht mehr passt.
Ich hab mir neulich ein Angebot von einem Familienhotel an der Adria schicken lassen, 10 Tage im Juni, inkl. HP - ich hab es geöffnet, herzlich und ehrlich gelacht und auf "löschen" geklickt.
Tlw. macht man Fernreisen für unerheblich weniger Kosten - mit einem ganz anderen Erholungsfaktor.