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[Jagd] Der Jagdthread

Schon klar...!

Kann mir aber auch vorstellen, dass die ein oder andere Sau was dagegen hat, wenn sich der tapfere Waidmann mit dem Messer nähert....
Bis 30kg harmlos. Die gefährlichsten waren bisher Sauen der 50-70kg-Klasse. Die sind wendig und pfeilschnell. Der schwerste Keiler den ich mit einem Vorderlaufschuss abgefangen habe, hatte 80kg. Sowas macht man am besten nicht alleine ;)
 
Respekt!
Eine angeschossene Sau mit dem Messer abfangen,....nicht schlecht!
Wäre es auch mit einer Kurzwaffe gegangen?
Sehe ich es einmal, dass jemand mit der Kurzwaffe auf eine von HundeN gestellte Sau schießt, dem treten se so viel Schwung in die Juwelen, dass er es nie wieder macht. Des Weiteren reichen bei einer KW kleine Bewegungen aus um ganz woanders hinzuschießen, das liegt an der kurzen Visierlinie.
Ist nur ein Hund am Stück, mag das noch gehen, alles was danach kommt ist so ziemlich unberechenbar. Die Hunde "geilen" sich gegenseitig auf...
 
Sehe ich es einmal, dass jemand mit der Kurzwaffe auf eine von HundeN gestellte Sau schießt, dem treten se so viel Schwung in die Juwelen, dass er es nie wieder macht. Des Weiteren reichen bei einer KW kleine Bewegungen aus um ganz woanders hinzuschießen, das liegt an der kurzen Visierlinie.
Ist nur ein Hund am Stück, mag das noch gehen, alles was danach kommt ist so ziemlich unberechenbar. Die Hunde "geilen" sich gegenseitig auf...


Jepp,

dass ist so... Hundefüherer können da mehr als unangenhm werden...
 
Sehe ich es einmal, dass jemand mit der Kurzwaffe auf eine von HundeN gestellte Sau schießt, dem treten se so viel Schwung in die Juwelen, dass er es nie wieder macht. Des Weiteren reichen bei einer KW kleine Bewegungen aus um ganz woanders hinzuschießen, das liegt an der kurzen Visierlinie.
Ist nur ein Hund am Stück, mag das noch gehen, alles was danach kommt ist so ziemlich unberechenbar. Die Hunde "geilen" sich gegenseitig auf...

nu könnten wir spaßeshalber ja mal einen Austausch darüber anzetteln, wie dringend notwendig eine KW im normalen Jagdbetrieb grundsätzlich ist. Bei mir im Schrank liegen ein kurzläufiger 357er und einmal 45acp. Die liegen halt da rum. In Frankreich darf man sie nicht führen, wenn ich in Deutschland zum Ansitz auf ein Reh gehe, weiß ich nicht, warum ich sie mitschleppen soll.... Wobei ich den unglaublich megawichtigen Aspekt der Selbstverteidigung im dunklen Wald nun mal unerwähnt lassen möchte.....
 
nu könnten wir spaßeshalber ja mal einen Austausch darüber anzetteln, wie dringend notwendig eine KW im normalen Jagdbetrieb grundsätzlich ist. Bei mir im Schrank liegen ein kurzläufiger 357er und einmal 45acp. Die liegen halt da rum. In Frankreich darf man sie nicht führen, wenn ich in Deutschland zum Ansitz auf ein Reh gehe, weiß ich nicht, warum ich sie mitschleppen soll.... Wobei ich den unglaublich megawichtigen Aspekt der Selbstverteidigung im dunklen Wald nun mal unerwähnt lassen möchte.....
Die gleiche Paarung liegt auch bei mir im Schrank,die 45 ACP zum Scheibenschießen wenn ich denn mal Lust habe und die 357 geht Nachts mit auf Schwarzwild.

Liegt das Schwein an der Kirrung ist in der einen Hand die Taschenlampe und in der anderen die schußbereite 357.

Das Schwein bekommt einen Tritt in den Hintern,wenn es dann noch bewegungslos liegt,ist die Welt in Ordnung,andernfalls spuckt die 357 blaue Bohnen Richtung Haupt.

Bei nächtlichen Aktionen vertraue ich lieber einem Revolver anstatt einer Pistole,die Ladehemmungen haben könnte.
 
Bei nächtlichen Aktionen vertraue ich lieber einem Revolver anstatt einer Pistole,die Ladehemmungen haben könnte.

Dann hast Du eindeutig die falsche Pistole....... allerdings stimme ich Dir bei der Energie zu.
Ein vernünftiges Revolverkaliber bringt eben mehr als eine 9 Para

Ein Rezept wäre eine Prise Kemiera N 110 hinter ein 240 grs Hollow Point Geschoss zu tun......

P1010885-.jpg


Dirty Harry lässt grüßen......

Trotzedem ist es ungleich einfacher und hat noch viel mehr Energie, wenn man die Lagwaffe benutzt.

Auf keinen Falle möchte ich hier ein Kurzwaffenfangschußdiskussion lostreten....

PS das Teil passt in keins meiner Holster....

Bamse
 

Anhänge

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OK, dann hole ich Chips und Bier....... 10 User 15 meinungen, lustig, aber sinnlos......
In D gibt es ja ein klare Regel (alles andere wäre auch ein Wunder....) : Nach dem BJG § 19, Abs. 1, 2b. müssen Büchsenpatronen auf Hochwild (Schalenwild) ein Kaliber (Geschossdurchmesser) von mindestens 6,5 mm haben. Daneben muss die Auftreffenergie auf 100 m (E100) mindestens 2000 Joule betragen.

Alles was das erfüllt, passt !

Sauen habe ich mit 6,5 x 55, 30-06, 7x65R, 308, 300 Win Mag und 9,3x62 geschossen, keine hat sich bei keinem Kaliber über mangelnde Wirkung
beklagt, sie sind einfach gestorben und waren alle gleichtot.

:rolleyes:

Bamse
 
Einfach tot. Menno wie langweilig. Klingt nicht so, als könnten wir nu eine besserjägermäßige Debatte führen. :D:-) Sehr ergiebig sind doch auch immer die tiefgründigen Gedanken warum diese Waffe im Kaliber a und nicht jene im Kaliber b. :muhahaha::hmmmm::muh:
 
Kaliber a taugt nix! Und überhaupt würde ich immer den Nahkampf mit der Blankwaffe vorziehen...:stone:
Sorry, manchmal geht´s mit mir durch.
 
Manchmal ist as mit dem Nahkampf so eine Sache....


Sauen sind nicht wehrlos.....


Bamse
 
nun, damit dürfte doch alles zu dem *ZENSUR*-Thema mit der Flitzebogenjagd gesagt sein.... Ist natürlich wieder Wasser auf der Mühle der "Je-Kaliber-desto-Fraktion". Wir hatten auf einer der letzten DJ´s einen Spezi, der hat mit 338 auf Kitze geschossen. Nun. Treffersitz eigentlich egal, Tötungswirkung maximal, Aufbrechen unnötig. Zusammenkratzen und mit ein Bissi Glück Ausspülen reicht.
 
Hallo zusammen, ich lese hier bei euch Forums-Jägern sporadisch und gerne mit. Meine aktive Zeit liegt allerdings schon 10 oder 12 Jahre zurück. Aber ich schaue immer gern hier rein. Es schneit hier bei uns gerade und das war der Anlass einfach ein paar Zeilen zu schreiben.

Ich erinnere mich an solchen Tagen immer gerne an „früher“ und an einen mittlerweile verstorbenen Freund, der hier ein großes Niederwildrevier als Berufsjäger betreute.
An solchen Tagen, wenn die Flocken nachts vom Himmel gefallen waren, lag dann am Tag die Doppelflinte im Kofferraum, der Hund war mit im Büro ( kaute aus Langeweile auch schon mal das Telefonkabel durch :-)) und gegen 11 Uhr klingelte mit großer Wahrscheinlichkeit das Telefon. Der Jagdkollege hatte im Neuschnee eingezäunte Kulturen abgespürt und festgestellt an welchen Füchse steckten, und wohl nicht mehr herausgewandert waren.

Vier unserer 5er-Truppe umstellten dann die Kultur, einer war abwechselnd mit den Hunden innerhalb der Umzäunung und versuchte Meister Reineke zum Springen zu bringen. Manchmal war dann auch ein Iltis oder ein weiß gefärbtes Hermelin dabei. Es waren teils herrliche Tage mit Sonnenschein und glitzerndem Neuschnee. Und Diana legte uns bis Nachmittag oft 3 bis 5 Füchsen auf die Strecke. Schön war´s. Die Gedanken wollte ich einfach mal los werden.

Gibt´s hier noch ältere Semester, welche die großen Niederwildreviere mit hohen Beständen an Fasanen, Hasen und Rebhuhnketten aus den 80ern erlebt haben?
Den ersten Jagdschein löste ich als Junger Spund 1982 mit 21 Jahren. Hund war ein DK, den ich mit 41/2 Jahren bekam. Der hatte natürlich mehr Routine und Erfahrung als ich. :cool: Die erste Flinte hatte ebenfalls schon mehr als ihr junger Schütze gesehen. Die war aus dem Bestand, eine gebrauchte englische Doppelflinte - schlicht ohne jegliche Verzierungen auf den Seitenschlössern, schon etwas mitgenommen. Der Schaft wurde auf mich angepasst und das Ding passte dann einfach. Die 1/4-3/4 Bohrung wurde für größere Reichweite durch 36er Ladung (damals noch mit Bleischroten) und Schrotbeutel kompensiert.
Zu der Zeit fielen an einem Jagdtag mit einem halben bis einem Dutzen Gästen 250 Hähne plus einige Hasen und Karnickel. Die Hunde wurden in der Mittagspause teilweise getauscht und an guten Tagen waren es auch mal 400 Gockel.
Das kann man sich heute warscheinlich nicht mehr vorstellen.
 
Daneben muss die Auftreffenergie auf 100 m (E100) mindestens 2000 Joule betragen.

Mal ne Frage dazu. Für die Kaninchen und Hasenjagd werden ja auch Luftgewehre verwendet. So zum Beispiel die Weihrauch HW77 die mit Jagdfeder ca. 16,3 Joule liefert.
Wie verhält sich das dort mit den 2000 Joule?
 
Die 2000 Joule gelten für alles Schalenwild außer Rehwild.
Bei Rehwild muss die E100 (Auftreffenergie auf 100m) mindestens 1000 Joule betragen.

Hase und Kanin sind kein Schalenwild und von daher ist erst einmal keine Mindestenergie vorgeschrieben.
Ein Luftgewehr zu verwenden ist so ein Eiertanz.
Das Bundesjagdgesetz nennt kein ausdrückliches Verbot aber einige Länder (z.B. Niedersachsen) verbieten es.
Ein Matchluftgewehr mit 7,5 Joule scheint mir für jegliche Art der Jagd auch gänzlich ungeeignet.
Es gibt aber Luftdruckwaffen (Weihrauch HW100) mit 30 Joule und mehr, die den Anforderungen durchaus entsprechen.
Für so ein Luftgewehr benötigst du aber meines Wissens nach eine Waffenbesitzkarte.
 
Ok. Danke schon mal.

Ja, das stimmt meine HW 77 ist auf meiner WBK da Sportgewehr mit Match-Feder.

Ich wusste nur das es wohl auch bei der Jagd genutzt wird. Daher die Frage. Danke
 
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