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[Jagd] Der Jagdthread

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Bin mal gespannt ... machen einen guten Eindruck ... und für 150€ auch nicht soooo teuer
 
Frage: Was nutzt ihr für Mückenmittel? Ich verzweifel ob der bösartigen und übermäßig vorhandenen Mücken dieses Jahr. Zumal wir uns über mengelnden niederschlag nicht beschweren können. :hmmmm:
 
Frage: Was nutzt ihr für Mückenmittel? Ich verzweifel ob der bösartigen und übermäßig vorhandenen Mücken dieses Jahr. Zumal wir uns über mengelnden niederschlag nicht beschweren können. :hmmmm:

Hatten wir doch schon. Antibrumm, viel hilft viel, mehr hilft besser. Und für danach eine anständige Cortisonsalbe. Wenn es doch mal nicht gereicht hat. Ordentliche Salbe, die auch wirkt, nicht das Uschi-Zeug von der stahlenden Übermutti auf dem Titel der Apothekenrundschau.

Die meine ich: Also die Uschi-Übermutti:

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gestern abend gemeint anzusitzen müssen.
War ne klasse Idee.
Bei leichtem Nieselregen gegen 19:00 Uhr s Glump gepackt und (aufgrund des Regens) (gottseidank) mit dem Auto die paar km zur ausgedachten Kanzel.
Aufgebaumt, gefreut dass der Himmel strahlend blau ist und mich auf reichlich Anblick gefreut.
OK, ein kleiner Zwischenregenguss kann ruhig kommen - ach, noch einer - wieso blitzt das so komisch und windet ganz arg - wieso kommt der Regen quer in die Kanzel rein. Nein ich finde das alles nicht lustig - und Spaß machts auch keinen.
Der Wetterbericht und Regenradar hat mir doch was anderes versprochen ....

Gegen 21:15 Uhr aufgegeben, s Glump gepackt, ne Gewitterpause genutzt um zum Fahrzeug zu kommen und bei Starkregen wieder heim ...
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Damit hier mal wider was passiert....

Heute morgen. 4 Uhr. Ich überwinde die Schwerkraft und zerre mich aus dem Bett. Nach einer viel zu kurzen Nacht mit Mangelschlaf hab ich es dann doch geschafft.

Gegen viertel vor 5 beziehe ich den Sitz unter der Eiche. Stockdunkel, keine Chance, im Schatten am Waldrand irgendwas zu erkennen. Ich denke darüber nach noch etwas Augenpflege zu betreiben, sehe auf einer offenen Leiter wegen der Gefahren der Schwerkraft davon ab.

Gegen halb sechs erkenne ich ein Reh auf der Fläche. Es kann auch etwas früher gewesen sein, ich weiß es nicht mehr. Es dauert eine gute Zeit, bis ich es eindeutig als Geis ansprechen kann. Nun gut, warten wir mal, was sich noch so tut.

Ich greife den Buttolo und gebe eine schmachtende Salve ab. Und siehe da, es dauert nicht wirklich lange, bis sich das Objekt meiner Begierde einstellt.
Das dumme an der Sache ist nur, daß die Geis sich sofort auf ihn einläßt. Die beiden sind im munteren Treiben und verschwinden aus meinem Blickfeld. Nach einer halben Stunde ist immer noch nichts wieder zu sehen. (fraglich, ob er auf mein Blatten hin erschienen ist, oder ohnehin auf dem Weg was? Ich werde es nie erfahren...)

Ich bin etwas gefrustet und beschließe, eine kleine Runde am Waldrand entlang zu pirschen. Ohne Ergebnis.
In meiner Enttäuschung erinnere ich mich an den Bock, der im Maisfeld wohnt. An der Nationalstraße. Da, wo es mir eigentlich zu laut ist, aber es ist ja Sonntag.

Also - es ist inzwischen 20 vor 7 - ich komme an der Wiese zwischen Wald und Mais an. Ich sinniere noch, welcher denn der richtige Sitz sein könnte.
Wie ich so des Weges komme und auf die Wiese abbiege, rennt mich fast ein Reh über den Haufen. Aber - es kam kein Bock hinterher.

Ich entscheide mich für den frisch renovierten Sitz, etwa 350 Meter von der Straße weg gelegen. Der Bauer hat arge Angst um seinen Mais und hat deswegen richtig viel getan, mobilen Wachturm aufgestellt (zu weit oben), den alten Sitz renoviert.

Obwohl ich noch rech frisch in dem Revier bin, weiß ich aber, wo der "Haupt"wechsel in den Mais geht. Rd. 80 Meter oberhalb vom renovierten Sitz.
Ich steige hoch, warte 10 Minuten und versuche die lüsterne Geis zu geben. Leider ohne Erfolg.

Aber dann. Erstens kommt es anders und zweiten alzwie man(n) sich das so denkt.

10 nach 7. Ich wollte eigentlich gerade schon gehen, als 3 Sauen in der 35 Kilo-Klasse die Wiese zügig überqueren.
Ziel erkannt und angesprochen, Vorder & Hintergelände frei, natürlicher Kugelfang gegeben. Ich lasse sie zu 2/3 über die Wiese ziehen. Es sind in dem Moment keine Zwerge zu sehen, eingestochen ist, die mittlere Sau bleibt ganz kurz stehen. Das war sein Verhängnis. Der Rote Punkt steht ganz genau auf dem Teller. Das Ergebnis war umwefend und nicht so richtig schön anzusehen. Deswegen auch kein Foto.

Ich bin gerade damit beschäftigt darüber nachzudenken, was genau gerade passiert ist, als sich ein Jungfuchs meiner Sau nähert. Ich habe kurz überlegt, immerhin sind wir auf der Wiese, wo wir unsere Weihnachtshasen schießen, aber die Hand war noch nicht wieder ganz ruhig. Ich hab mich dann für die Variante - lauter tritt gegen die Kanzel entschieden.

Nun war Eile geboten, es wurde zusehens wärmer und das lästige Geschmeis taucht auf. Runter von der Kanzel, natürlich - so wie es vorgeschrieben ist - mit entladenener Waffe, unten wieder laden und hin zur Sau. Mehr tot geht nicht. Also im strammen Schritt ans Auto, auf die Wiese an die Sau, Sau von der Maiskante an den Waldrand gezerrt. Aufbrechen, Vorderläufe und das, was vom Kopf noch übrig war abtrennen und entsorgen.

Um 8 Uhr hat die Sau in der Kühlung gehangen und um halb 9 war ich im Pool im Garten.
 
Waidmannsheil.

Mit dem Butollo habe ich auch ab und an das Gefühl meine chancen nit zu steigern. Aber ich war auch noch nie ein guter Musiker und auch noch keine aufnahmebereite Geiß...
 
Frage: Was nutzt ihr für Mückenmittel?



Rossmann Zeckito
https://www.rossmann.de/de/marken/zeckito/c/online-dachmarke_4455858

oder wenn es noch heftiger wird

"DEET: Guter Schutz, mehr Nebenwirkungen
Für DEET liegen die längsten praktischen Erfahrungen vor. Es wehrt sowohl tag- wie auch nachtaktive Stechinsekten gut ab. Deshalb wird DEET vor allem in malariagefährdeten Gebieten empfohlen, um Anopheles-Mücken abzuwehren, die Malaria-Erreger übertragen. DEET hat jedoch den Nachteil, dass es gut durch die Haut in den Blutkreislauf eindringt und dann unerwünschte Wirkungen auf das Nervensystem entfalten kann (z. B. Taubheitsgefühle und Kribbeln, bei großflächiger Anwendung auch Hirnschädigungen und Krampfanfälle). Wenn Sie andere Medikamente auf der Haut anwenden, die das Eindringen von Wirkstoffen in die Haut erleichtern (z. B. harnstoffhaltige Hautpflegemittel, salicylsäurehaltige Mittel) oder wenn Sie das Mittel auf großen Flächen auftragen (z. B. ganzer Oberkörper), besteht ein höheres Risiko, dass DEET Nervenschäden hervorruft. Auch sollten Sie darauf achten, dass Sie Sprühnebel aus Sprays nicht einatmen. DEET kann sowohl die Haut reizen, als auch Kunstfasern, Uhrenarmbänder und lackierte Flächen angreifen. In Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter drei Jahren sollten Sie DEET nicht anwenden."


https://www.ebay.co.uk/sch/i.html?_from=R40&_nkw=deet+50+insect&_sacat=0&LH_TitleDesc=0&_sop=15

ich habe das DEET 25(gibt die Inhaltsmenge in % an) in Italien in der Maremma bei Grosseto eingesetzt weil die dort noch immer Malaria Mücken sowie
wahnsinnig große Pferdebremsen haben.
Eine Schweizerin hatte 13 Stiche von denen jeweils Wachtelei groß..........
 
es läuft. Bock tot. Gestern, wieder auf dem offenen Sitz unter der Eiche. Es war angenehm warm, ich konnte sogar die Decke und Jacke im Auto lassen. Und mit einer kurzen Hose. Unglaublich.

Gegen halb 9 besteige ich den Sitz, lese ein paar unnötige Mails und richte mich drauf ein, daß so schnell nichts passieren wird. Nachdem das kleine Fläschlein Sauerkrautsaft alle ist, (schnell trinken, wird sofort warm), komme ich auf die Idee, ich könnte es ja mit Blatten versuchen. Gute Idee, die Hand geht in den Rucksack. Ich fühle alles mögliche, nötiges und vor allem unnötiges, aber keinen Blatter. Sch....e, der steckt noch in der Jackentasche und die hängt daheim. In der Jacke ist auch die Lampe. Aber das sollte erst später wichtig werden.

Egal. Fleißig harren. Ganz viel. Gegen 20 vor 10 erkenne ich ein Reh auf der Wiese vor mir. Viel mehr aber auch nicht. Mir fälllt auf, daß das Stück nicht wirklich nach hinten sichert, also um nach etwaigen Kitzen zu sehen. Das nährt die Hoffnung. Und der Schritt über die Wiese ist relativ zügig.

Irgendwann - Distanz so geschätzte 30 Meter steht das Reh spitz zu mir und outet sich als Bock. Glas gegen Waffe tauschen. Die Gechichte mit dem Kugelfang hab ich nu oft genug runtergebetet.

Entsichern, dem Bock folgen. Kurz bevor er hinter einem Ast verschwindet, paßt es. Einstechen, der Schuß bricht und vom Bock ist nix zu sehen. Ich sehe sowieso erstmal nix.

Egal, ich bin mir eigentlich sicher. Eigentlich. Nun soll es schnell gehen. Immerhin sind es noch 30 Grad. Runter vom Sitz, an den Anschuß. Oder das, was ich dafür gehalten hab. Im Halbdunkel sieht die Wiese aber auch überall gleich aus..... Die Funzel am Händi bringt auch nicht wirklich was. Ich gehe an den Rand der Hecken, suche, ob ich irgendwo abgestreiften Schweiß sehe. Nix. Scheiße.

Ich überlege, ob ich das Auto hole, dann wenigstens Licht. Auf der anderen Seite, falls er im Wundbett liegt, keinen unnötigen Aufruhr.
Also heim, den Hund holen. Sind ja zum Glück nur knappe 10 Minuten. Und die Taschenlampe.

20 Minuten später bin ich zurück, fahre an den vermeintlichen Anschuß und sehe ihn im Scheinwerferlicht 5 Meter weiter liegen. Egal. Zurück, 20 Meter, Kofferraum auf, Frau Braun an die lange Leine und suchen lassen. Dieser verächtliche Blick. Ich kann meinen Hund ja ganz gut lesen. Nase hoch in den Wind, Stirn in Falten, konzentrierter Blick. Das heißt im Klartext : LIEGT.

Also - sie nimmt 3 tiefe Atemzüge, um dann konzentrierten Schrittes zielstrebig auf den Bock zuzusteuern. Dieser Blick - Scheff, willst du mich beleidigen. Kuck doch einfach richtig.

Ich hab es ja nicht mit lodigem Trophäenkult, aber ich glaube diesen muß ich doch machen lassen....

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Morgens um 5 mit den Hunden raus und um halb 7 angefangen, die Sau und den Bock zu abzuziehen/schwarten und alles auszubeinen.
Halb 9 fertig, gerade noch das Müllauto erwischt. Jetzt steht alles wieder in der Kühlung, morgen verpacken.
 
WmH
 
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