Hallo,
also ich "misch mich hier mal ein". Generell kann ich beide Seiten verstehen. Ich bin einer dieser viel verschrieenen Karpfenangler, die in gweissen Kreisen gar als Tierquäler gelten. Karpfenangeln ist eine Spezialisierung dieses sehr sehr schönen Hobbys, die sicher nicht für jeden verständlich ist. Ich will hier jetzt auch keine Grundsatzdiskussion auslösen - das wird schon zu genüge in Angelforen gemacht. Nur so viel: Catch&Release wird in jedem anderen Land (ich rede jetzt mal von Europa) vorgelebt und teilweise sogar vorgeschrieben. Ganz einfach um die Art zu erhalten und eben nicht ständig mit gezüchteten Setzlingen aus Fischzuchten (wo übrigens große Mengen an Fischbrut an Krankheiten,... stirbt) nachbesetzen zu müssen. In Holland z.B., wird man jemanden "steinigen", der einen Meterhecht tötet. Bei uns ist man ein Verbrecher, wenn man eine trächtige Hechtdame voller Nachwuchs wieder zurücksetzt. Verstehe das wer wolle. Dazu kommt noch, dass Fische eines gewissen Alters und Größe einfach für den Verzehr auch nicht mehr geeignet sind. Ich habe es mehr als ein mal erlebt, dass Fische, eben wegen diesem fragwürdigen Gesetzt in Deutschland, getötet wurden und dann auf dem Müll gelandet sind.
Fakt ist: Angler die C&R betreiben, und da sind die Karpfenangler ganz weit vorne, gehen mit den Fischen teilweise pflegsamer um als mit ihren eigenen Kindern. Auch wissenschaftlich ist bewiesen, dass Fische Kaltblüter sind und damit zumindest kein Schmerzempfinden haben.
Als Schlusswort gilt aber natürlich: Ein Fisch, der beim Fang verletzt wurde, sollte waidgerecht getötet und dann natürlich auch einem sinnvollen Verzehr zugeführt werden. Denn da macht C&R keinen Sinn mehr!
Nichts für ungut an alle, die das anders sehen.
Und nun noch kurz zum Thema: Bin gespannt aufs Räucherergebnis
P.S. bevor die Frage kommt: Ja, ich fange auch Fische die ich esse
