Tag 6 - Ein Stein meets Kohlumbus
Heute sind nach und nach die Gruppen wieder ins Lager zurückgekehrt, also hatten wir eigentlich noch etwas Ruhe. Eigentlich… Denn in einem leichten Akt von Größenwahn hatte jemand die Idee, Frikadellen (aka Steine) zu machen. Und weil es auch mal andere Beilagen geben sollte als Nudeln oder Kartoffeln fiel die Wahl auf Serviettenknödel. Also die Komponenten mit den meisten Vorbereitungen in einem Gericht. Wurde uns dann heute Früh bei der Tagesplanung auch klar
Aber der Reihe nach: Eingangs hatte ich Euch revolutionäre Fertigungsmethoden versprochen, da hatte der @Biermensch mal wieder eine gute Idee für die Serviettenknödel. Begonnen wurde aber ganz klassisch mit einer Menge Zwiebeln…
…die in der Pfanne etwas Farbe nehmen durften…
Dann die Hochzeit mit den anderen Zutaten…
Dann zur Bomben-Idee: warum sich die Welt komplizierter machen als sie ist und irgendwas Richtung 200 Knödel von Hand rollen oder in Handtücher schlagen…. Viel Einfacher wäre es natürlich, sich Baumwolle-Gewebeschlauch zu organisieren und die Knödelmasse per Wurstfüller da reinzuverfrachten. Also gesagt - getan. Der Gewebeschlauch…
…mit einem Teil der Masse…
…und „Action“…
Und die Ausbeute: gute 20 „Knödelwürste“…
Die ließen sich auch gut und früh vorbereiten. Dann ging es nahtlos weiter mit der Friko-Masse. Auch die wurde klassisch gemacht mit eingeweichten Brötchen, geschmorten Zwiebeln, diversen Gewürzen…
15 kg Rindergehacktes später…
Dann ging es schon in die Endfertigung. Die Knödel nahmen ein heißes Bad….
…rund 220 Frikos wanderten durch die Bräter…
…und fertig…
Tellerbild mit nebenbei gegartem Kohlrabi und einer schnellen Sauce…
Für die Vegetarier gab es als Alternative Kaspressknödel…
Heute Abend ist erstmal Lagerdisco am Start - und für uns erstmal ne Dusche, um den dezenten Friko-Duft aus den Hasren zu bekommen
In diesem Sinne schönen Abend noch allerseits
Benz