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Lebärwurst

Moin Daniel

oder war das in Blutwurst oder hat er direkt Grützwurst gesagt

Blutwurst machen wir beim Hausschlachten als so genannte Beutelwurst. Früher haben die Omas dafür Leinenbeutel genäht, daher der Name. Für die Wurst nehmen wir normale Rotwurstmasse und geben ca. 200 g Roggenmehl dazu. Das Ganze noch mal stramm nachwürzen, da das Mehl Geschmack zu binden scheint. In dicken Sterildarm füllen und normal brühen. Wenn kalt, in zwei cm dicke Scheiben schneiden und in der Pfanne schön braun ausbraten.Wer will, kann die Scheiben auch panieren, dazu nehme ich bevorzugt Panko und brate in Butterschmalz. Dazu Pellkartoffeln und gebratene Zwiebelringe. Mehr braucht es nicht um mich glücklich zu machen.
Wenn du in der Masse direkt keine Graupen entdecken kannst, können es auch Haferflocken sein, die zerkochen und bringen nur Bindung und Geschmack. Dadurch kann man das auslaufende Fett ganz gut verstecken. Dann meckert die holde Dämlichkeit nicht so sehr.
Andreas
 
erstmal :happy-b: @felli007

Deine Bratkartoffel top. davon kannst du mir mal eine Portion rüber schieben.
Das andere ersetze ich mit einem schönen Steak. :muhahaha:
 
Ich habe das schon gegessen und ich mag es nicht genauso wie Toteoma
 
Auch von mir :happy-b: alles Gute zum Geburtstag.

Ach ja, hier heißt die gebratene Blutwurst Panast. Keine Ahnung was da alles drin ist. Gibt es auch, glaube ich, nicht mehr zu kaufen. Vielleicht noch bei den letzten zwei Fleischern in dieser Großstadt.o_O
 
Moinsen,

doch noch was gefunden....ai ai ai

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Leggah wars :)

Gruß Daniel
 

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Moin Axel

Ach ja, hier heißt die gebratene Blutwurst Panast. Keine Ahnung was da alles drin ist. Gibt es auch, glaube ich, nicht mehr zu kaufen. Vielleicht noch bei den letzten zwei Fleischern in dieser Großstadt.o_O

Wenn du dir welchen bauen willst, könnte ich dir weiter helfen, mit einem Rezept, meine ich.
Andreas
 
Na dann, Andreas....gib es doch bitte zum Besten;)

Es gab einmal Blutwurscht vom Räucheropi aus der Pfanne war auch lecker, war aber nur ne kleine Portion...weil ich sowas als Kind gar nicht ab konnte...Mein Mädchen wollte mir darauf hin einen kleinen Gefallen tun und mir welche von Mago mitgebracht....gar kein Vergleich...wenn ich jetzt Pfui sage ist es nicht mal übertrieben...völlig überwürzt und komisch...

Gruß Daniel
 
Mein Mädchen wollte mir darauf hin einen kleinen Gefallen tun und mir welche von Mago mitgebracht....gar kein Vergleich...wenn ich jetzt Pfui sage ist es nicht mal übertrieben...völlig überwürzt und komisch...

Wenn du so was noch mal kaufen läßt, kannst du die Rotwurst in der Pfanne noch hinbiegen Rotwurst erwärmen so das sie auseinander fällt, mit Brühe verdünnen und mit Roggenmehl, Haferflocken oder Graupen wieder eindicken. Durch die Zerealien werden auch die Gewürze gestreckt, die Überwürzung sollte weg sein. Kannst dann probieren und evt. was fehlt nachwürzen.
Ich habe mal in Schweden eine sogenannten Blutpudding gekauft, war in Folie eingeschweißt, probieren war all so nicht. Sah aber klasse aus, wie unsere Rotwurst. Die Schlachtersfrau machte mir mit Händen und Füßen klar, dass die Wurst in der Pfanne gebraten wird.
In unserer Hütte angekommen das Paket aufgeschnitten. Das Grauen hatte seit dem einen Namen " Svensk Blodpudding ". Das Ganze roch, als ob man eine Mischung aus Christstollen, Lebkuchen und Schmalz gemischt hätte und da diverse Gewürze unter gerührt hätte. Der Geschmack war undefinierbar, rausschmecken konnte ich: Nelke, Piment, Sternanis und Lorbeer. Ein Kräutermix und natürlich Salz und Pfeffer. Eine sehr süße Note bekam das Ganze dur Rosinen, Apfelstücke und Zucker. Ich bin normal hart im nehmen und esse das auf, was ich mir auf den Teller geladen habe. Das war aber auch für mich zu viel des Guten. Wenn ich mich recht erinnere, war nach zwei Gabeln voll Sense. Daniel, da war die Rotwurst deiner Frau bestimmt eine Leckerei.
Andreas

P S Rezept bekommst du morgen, heute bin ich platt.
 
Wenn du so was noch mal kaufen läßt


Hallo Andreas,

zuerst dard ich Dich jetzt auch mal Abstrafen^^ sie wollte mich überraschen...in diesem Falle wohl auch ausnahmsweise mal angenehm:lach:...was dabei rausgekommen ist...naja haben wir ja gelesen;)

So und dann jiffet auch ein dickes Lob hinterher....in professionellen Kreisen wird das "Zuckerbrot und Peitsche" genannt....*gröhl* Aber diese Tipps sind die die einem Großsstädter fehlen. Danke, ehrlich, so kann ich mir das jetzt auch vorstellen...habe nie große Experimente gemacht....wenns nich ging dann....naja weg damit..

Da kann ich ja noch froh sein dass meine Blutworscht aus deutscher Industrie stammte und nicht wie Deine aus Schwedischer Schlachtung^^...ai ai ai das liest sich ja echt übel.

Ich wünsche Dir eine angenehme Nachtruhe, bis moin...bin jetzt auch raus

Gruß Daniel
 
Moin Du Einer :)

ja, da gebe ich dir Recht. Den erste Link ist ja nur allgemein und auch bekannt, hilft eigentlich nicht im Ansatz weiter, der Zweite ist schon sehr Interessant, aber zu allgemein gehalten...Danke dafür. Ich hoffe trotzdem dass Andreas sein Rezept postet denn ich glaube dass sich ein ein über Jahre verfeinertes Rezept besser ist als ein allgemein geschriebenes...Sicher sind die Geschmäcker verschieden aber die Aussage " dann würze man es mit Salz, Pfeffer, Nelken und Nelkenpfeffer, streue unter ......" ist nicht gerade superhilfreich, wie ich finde....

Gruß Daniel
 
Moin Axel
Den Link kenne ich und das Buch hat meine Mutter von ihrer Patentante zur Konfirmation geschenkt bekommen. Das ist schon ein interessanter Wälzer, viele Rezepte und verwunderlich, was unsere Vorfahren noch so gegessen haben. Da wird z B die Zubereitung von Dachs und Graureiher beschrieben.

Moin Daniel
Mein Rezept ist leider auch nicht sehr aussagekräftig, gebaut habe ich Panhas auch noch nicht, weiß aber von Freunden aus dem Rheinland, das zumindest früher die Hausfrauen den Panhas in der Küche selbst gekocht haben, meist nach dem Hausschlachten und jede da ihre eigene Rezeptur hatte. Die Eine hat ihn mit Blut gebaut die Andere ohne. Genau so soll es mit süß und sauer gewesen sein. Kannst dir all so ein eigenes Rezept basteln, so wie ihr es am liebsten mögt.
Hier noch ein Foto aus dem Buch Die Fabrikation feiner Fleisch und Wurstwaren:

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Einen Teil der Brühe könnte man durch Blut ersetzen, wenn er rot werden soll. Gutes Gelingen und viel Spaß beim basteln.
Andreas
 

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Moinsen zusammen,

habe ja heute mit den Osterschinken gekämpft und zur Belohnung gab es Lebärwurst^^ und zwar die vom Räucheropi nur aus dem Glas....wir hatten ja beide Versionen gemacht..die schmeckt zwar auch echt lecker aber die kann man auch mit frischer Zwiebel geniessen...die geräucherte kann ich irgendwie nicht so "zerschandeln"..

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Gruß vom Daniel
 

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