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Meater Langzeittest

Hi,

OKOKOK, bei mir ist gerade ein Groschen gefallen - den ich nicht erklären kann, weil ich das anders im Kopf habe. Ich hab einen schlichten Denkfehler beim Setup.
Der Punkt ist das "Meater Link" nicht mehr da ist. Ich bin von Wifi ausgegangen, aber ganz so ist es nicht denn der Meater+ macht lediglich einen Boost auf die Bluetoothreichweite. Ich hab auch nie 2 Devices mit dem Meater+ verbunden gehabt. Dennoch war der Punkt ??damals?? auch in der App zum Meater vorhanden (siehe Bild). Zudem hab ich mal das Ipad eingebunden, auch da erscheint kein "Meater Link" mehr wenn es auf 2 Endgeräten ist (ist aber in Version 4.1.2).

Danke für den Austausch. Ich denke das Thema ist damit erledigt.
 
Moin,

ich hatte meinen Meater+ jetzt schon einige Zeit nicht mehr im Betrieb - anscheinend wird jetzt zwingend ein Konto (Cloud) in der App vorausgesetzt...?

Gruß,
StarAce
 
Als gelegentlicher Griller bin ich von einem Kabel Thermometer auf ein Meater Pro umgestiegen.

Von der Funktion hat es mich sehr überzeugt, gerade Fisch ist viel besser gelungen.

Nach 10 Monaten und gerade mal 30 Anwendungen war das Gerät defekt, es lag am Thermometer selbst.
30 Minuten hatte ich den Live Support im Chat, sogar live keine Ki.
Sollte natürlich dies und das ausprobieren,
Anschließend wurde das Gerät komplett mit Station ersetzt.
Also dieser Sachbearbeiter war kompetent und nett.
Enttäuscht bin ich sicherlich nach so kurzer Zeit ein defektes Gerät zu haben
 
2 meiner 3 Meter pro sind nun defekt. Da bin ich raus! Nettes Marketing, aber die Geräte sind Schrott und der "Service" ist mehrwertfrei!
 
Jetzt bekomme ich es mit der Angst zu tun: Meiner wird bald 2 Jahre alt, dann ist es vorbei mit Garantie 😱
Ein Grillleben ohne Meater kann ich mir gar nicht mehr vorstellen...
 
2 meiner 3 Meter pro sind nun defekt. Da bin ich raus! Nettes Marketing, aber die Geräte sind Schrott und der "Service" ist mehrwertfrei!
Kann ich bestätigen. Hab das Ding mit den vier Fühlern ziemlich am Beginn gekauft. Mittlerweile hat sich der letzte verabschiedet. Echt Schrott. Zu teuer für ein paar Jahre.

Gruß Dingo
 
Noch was..... Mein altes Maverick funktioniert auch nach 15 Jahren noch einwandfrei. Alles andere war auch Mist. Aber Gott sei Dank brauch ich kein Thermometer mehr zum Grillen. Geht mittlerweile auch ohne.

Gruss Dingo
 
Als Gegenpol zu den negativen Meldungen hier: Alle 4 meines Meater Blocks (Ende 2022 / Anfang 2023 - weiss jemand wie man das Alter feststellen kann?) gekauft, laufen auch nach vielen Jahren noch tadellos, erst am Wochenende wieder getestet. 🤷🏻‍♂️
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Und das trotz scheinbar irgendwann mal ausgelaufener Batterie
IMG_4162.webp

Und dabei hätte ich gerne langsam mal dünnere 🤣
 
Als Gegenpol zu den negativen Meldungen hier: Alle 4 meines Meater Blocks (Ende 2022 / Anfang 2023 - weiss jemand wie man das Alter feststellen kann?) gekauft, laufen auch nach vielen Jahren noch tadellos, erst am Wochenende wieder getestet. 🤷🏻‍♂️Anhang anzeigen 3895193

Und das trotz scheinbar irgendwann mal ausgelaufener Batterie Anhang anzeigen 3895229
Und dabei hätte ich gerne langsam mal dünnere 🤣
Vielleicht findest du das Alter über die Seriennummer raus wenn du sie hast
 
Ich hatte mal den MEATER Block mit vier Sensoren, habe ihn aber recht schnell wieder gebraucht verkauft.

Wenn man mal ehrlich drüber nachdenkt, ist das halt kein Produkt für die Ewigkeit.
Akku und hohe Hitze sind einfach keine besonders gute Kombi. Mich hat auch genervt, dass man ihn nicht einfach mal nur für die Grillraumtemperatur nehmen kann. Der Sensor muss ja zum Schutz vom Akku zwingend im Fleisch stecken.

Am Ende ist es für mich ein teures Spielzeug. Als Spielzeug völlig okay, aber im normalen Grillalltag sehe ich gegenüber Kabelsensoren keinen Vorteil. Die kosten oft um die 10 Euro, sind viel robuster, günstiger und machen in 98 % der Fälle auch ganz genau dasselbe. Und sie können eben auch einfach so Dinge wie den Garraum überwachen :-)

Was mich zusätzlich genervt hat, man musste immer schauen, dass die Sensoren geladen sind und die Basisstation noch genug Batterie hat. Dieses Mitdenken und Nachschauen fand ich im Alltag einfach nur nervig.
Die App ist nett, Garzeit Schätzung, Aufzeichnung und so weiter. Aber wenn man ehrlich ist, ist das viel Spielerei. Die Garzeit ist am Ende auch nur eine Schätzung, und die Kurven schaut man sich später doch kaum nochmal an. Wenn man das zweimal gesehen hat, interessiert das alles nicht mehr.

Wenn man dann noch überlegt, dass der große MEATER fast 400 € kostet. Dafür bekommt man ja schon locker einen Ninja Woodfire Grill. Der hat ebenfalls ein Thermometer, eine App und man kann sogar den ganzen Grill aus der Ferne steuern, nicht nur die Temperaturmessung überwachen. Nur um das mal ins Verhältnis zu setzen.

Für mich deckt ein Kabelthermometer zusammen mit einem ultraschnellen Einstichthermometer wie dem Instaprobe viel mehr Situationen ab.
Oder steckt ihr den MEATER auch mal in einen Kuchen, so wie einen Instaprobe? Oder in eine Ofenkartoffel? Oder ins Frittieröl? Glühwein? Lasagne? usw. Ein Einstichthermometer ist einfach viel universeller einsetzbar. Beim Grillen, Backen oder in der Küche allgemein bietet er für mich einen viel höheren Mehrwert.

Gerade ein schnelles Einstichthermometer ist mir viel wichtiger als ein Sensor, der dauerhaft drinsteckt. Beim Einstechen merkt man auch gleich, wie sich das anfühlt. Weich, fest, zart, das sagt mehr als nur die Temperatur allein.
Z.B. ein Brisket kann bei 88 °C fertig sein oder erst bei 98 °C. Das erkennt man eben nicht allein nur an der Kerntemperatur. Man muss es fühlen, die Konsistenz prüfen und schauen wie leicht die Messspitze durchs Fleisch gleitet. Auch dabei hilft eine superdünne Messspitze eines schnellen Einstichthermometers deutlich mehr als der vergleichsweise fetten Fühler eines MEATER.

Bis auf Long Jobs nutze ich eigentlich kaum noch Kabelthermometer oder wie vorher den MEATER. Und selbst dort ist es für mich eher nur ein Anhaltspunkt, damit ich weiß, jetzt wird es in der nächsten Stunde langsam interessant, jetzt könnte es Richtung fertig gehen.
Ansonsten mache ich fast alles über ein ultraschnelles Einstichthermometer. Nicht nur am Grill, sondern auch in der Küche. Mit der Zeit lernt man damit sogar viel mehr über sein Grillgut, als wenn man nur aus der Ferne auf ein Diagramm schaut. Wenn man direkt am Grill steht, einsticht, fühlt, riecht und sieht, was passiert, bekommt man ein ganz anderes Gefühl dafür.

Gerade dieses Zusammenspiel aus Temperatur, Konsistenz, Geruch und Erfahrung bringt einen meiner Meinung nach viel weiter als nur eine App Kurve.
Ein wirklich ultraschnelles Einstichthermometer ist ein richtiges Alltagswerkzeug (Ultraschnell ist das magische Wort, sonst machen diese Dinger keinen Sinn und auch keinen Spaß.).
Der MEATER ist dagegen eher ein Gadget für einen sehr begrenzten Einsatzbereich.
 
Ich hatte mal den MEATER Block mit vier Sensoren, habe ihn aber recht schnell wieder gebraucht verkauft.

Wenn man mal ehrlich drüber nachdenkt, ist das halt kein Produkt für die Ewigkeit.
Akku und hohe Hitze sind einfach keine besonders gute Kombi. Mich hat auch genervt, dass man ihn nicht einfach mal nur für die Grillraumtemperatur nehmen kann. Der Sensor muss ja zum Schutz vom Akku zwingend im Fleisch stecken.

Am Ende ist es für mich ein teures Spielzeug. Als Spielzeug völlig okay, aber im normalen Grillalltag sehe ich gegenüber Kabelsensoren keinen Vorteil. Die kosten oft um die 10 Euro, sind viel robuster, günstiger und machen in 98 % der Fälle auch ganz genau dasselbe. Und sie können eben auch einfach so Dinge wie den Garraum überwachen :-)

Was mich zusätzlich genervt hat, man musste immer schauen, dass die Sensoren geladen sind und die Basisstation noch genug Batterie hat. Dieses Mitdenken und Nachschauen fand ich im Alltag einfach nur nervig.
Die App ist nett, Garzeit Schätzung, Aufzeichnung und so weiter. Aber wenn man ehrlich ist, ist das viel Spielerei. Die Garzeit ist am Ende auch nur eine Schätzung, und die Kurven schaut man sich später doch kaum nochmal an. Wenn man das zweimal gesehen hat, interessiert das alles nicht mehr.

Wenn man dann noch überlegt, dass der große MEATER fast 400 € kostet. Dafür bekommt man ja schon locker einen Ninja Woodfire Grill. Der hat ebenfalls ein Thermometer, eine App und man kann sogar den ganzen Grill aus der Ferne steuern, nicht nur die Temperaturmessung überwachen. Nur um das mal ins Verhältnis zu setzen.

Für mich deckt ein Kabelthermometer zusammen mit einem ultraschnellen Einstichthermometer wie dem Instaprobe viel mehr Situationen ab.
Oder steckt ihr den MEATER auch mal in einen Kuchen, so wie einen Instaprobe? Oder in eine Ofenkartoffel? Oder ins Frittieröl? Glühwein? Lasagne? usw. Ein Einstichthermometer ist einfach viel universeller einsetzbar. Beim Grillen, Backen oder in der Küche allgemein bietet er für mich einen viel höheren Mehrwert.

Gerade ein schnelles Einstichthermometer ist mir viel wichtiger als ein Sensor, der dauerhaft drinsteckt. Beim Einstechen merkt man auch gleich, wie sich das anfühlt. Weich, fest, zart, das sagt mehr als nur die Temperatur allein.
Z.B. ein Brisket kann bei 88 °C fertig sein oder erst bei 98 °C. Das erkennt man eben nicht allein nur an der Kerntemperatur. Man muss es fühlen, die Konsistenz prüfen und schauen wie leicht die Messspitze durchs Fleisch gleitet. Auch dabei hilft eine superdünne Messspitze eines schnellen Einstichthermometers deutlich mehr als der vergleichsweise fetten Fühler eines MEATER.

Bis auf Long Jobs nutze ich eigentlich kaum noch Kabelthermometer oder wie vorher den MEATER. Und selbst dort ist es für mich eher nur ein Anhaltspunkt, damit ich weiß, jetzt wird es in der nächsten Stunde langsam interessant, jetzt könnte es Richtung fertig gehen.
Ansonsten mache ich fast alles über ein ultraschnelles Einstichthermometer. Nicht nur am Grill, sondern auch in der Küche. Mit der Zeit lernt man damit sogar viel mehr über sein Grillgut, als wenn man nur aus der Ferne auf ein Diagramm schaut. Wenn man direkt am Grill steht, einsticht, fühlt, riecht und sieht, was passiert, bekommt man ein ganz anderes Gefühl dafür.

Gerade dieses Zusammenspiel aus Temperatur, Konsistenz, Geruch und Erfahrung bringt einen meiner Meinung nach viel weiter als nur eine App Kurve.
Ein wirklich ultraschnelles Einstichthermometer ist ein richtiges Alltagswerkzeug (Ultraschnell ist das magische Wort, sonst machen diese Dinger keinen Sinn und auch keinen Spaß.).
Der MEATER ist dagegen eher ein Gadget für einen sehr begrenzten Einsatzbereich.
So ist das nunmal. Sous Vide Stick, Kontaktgrill, Air Fryer, one Minute Lighter, Vakuumierer, Pizzaofen, Sizzle Zone, Gasflaschenwaage,… alles teure Gadgets für einen sehr begrenzten Einsatzbereich. Letztendlich muss jeder selbst wissen, was er will. Einer rüstet sein Haus mit Shelly‘s aus, damit er sich nicht bewegen muss um Licht anzumachen. Ich gönne mir halt den Block, damit ich ohne mich zu bewegen weiß, wann Pulled Pork und Co fertig ist. Ich warte übrigens noch auf die Erklärung, wie @Dingo das ohne Thermometer schafft - besonders wenn dick Butcher Paper drum ist 😂…

Netter Nebeneffekt ist, dass ich sehe wenn mir die Temperatur abhaut.

Wer sich sowas nicht leisten kann oder will, nutzt halt Funk statt WLAN oder geht mit seinem Einstichthermometer los- geht natürlich auch, ist aber kein Grund, den Meater als „Spielzeug“ abzutun, er tut bei artgerechter Haltung jahrelang, was er soll 🤷🏻‍♂️
 
Für mich ist der MEATER am Ende genau das: ein Thermometer ohne Kabel.
Das ist der einzige echte Vorteil. Übersetzt heißt das: ein kleiner Komfortgewinn.

Dafür kauft man sich aber erstaunlich viele neue Nachteile ein. Akku im Sensor, Laden, schneller alternder Akku durch Hitze, Temperaturgrenzen und die Pflicht, den Sensor tief genug ins Fleisch zu stecken. Bei einer aufgeschnittenen Schweinelende klappt das schon wieder nicht richtig. Der MEATER kann also plötzlich Dinge nicht mehr, die ein einfacher 10-€-Kabelsensor problemlos kann.

Und wenn ich nur den Garraum überwachen will, zum Beispiel bei Ribs, geht das mit dem MEATER auch nicht vernünftig. Dann fängt man an, ihn in eine Kartoffel zu stecken, damit er geschützt ist. Wird die Kartoffel zu heiß, muss man sie wieder tauschen. Sorry, aber das ist doch wirklich ein Krampf.

Am Ende greife ich dann wieder zum Kabelsensor: Wenn man ehrlich ist, ist das schon etwas verrückt.

Und das hat für mich nichts mit „leisten können“ zu tun. Ob das Ding 50 € oder 400 € kostet, ist nicht der Punkt. Ich hätte ihn so oder so verkauft, weil mich nicht der Preis stört, sondern die neuen Nachteile.

Ich habe überhaupt kein Problem mit teuren Spezialgeräten. Ich nutze zum Beispiel selbst eine Pfeffermühle für rund 300 €. Das klingt erstmal verrückt, aber die kann wirklich etwas, was normale Mühlen nicht können: sehr große, harte oder besondere Pfefferkörner zuverlässig mahlen. Bei vielen normalen Mühlen ist da schnell Schluss, dann bleibt nur noch der Mörser. Dadurch erweitert sich die Auswahl an Pfeffer enorm, weil man plötzlich Sorten nutzen kann, die in klassischen Mühlen gar nicht funktionieren.

Das ist für mich echter Mehrwert! Mehr Möglichkeiten, besseres Ergebnis und keine neuen Nachteile. Die Mühle kann alles, was eine einfache Mühle kann — nur besser. Und sie wird vermutlich auch in 30 Jahren noch funktionieren.

Ein 500-Grad-Pizzaofen oder ein Airfryer ist ähnlich: Die können etwas, was andere Geräte so nicht können. Da sieht man den Mehrwert direkt im Ergebnis oder in den neuen Möglichkeiten.

Beim MEATER sehe ich das anders. Der misst am Ende nur Temperatur, wie andere Thermometer auch. Nur ohne Kabel. Er bringt mir keinen besseren Garpunkt, kein zarteres Fleisch und kein genaueres Ergebnis. Er nimmt nur das Kabel weg und bringt dafür neue Probleme mit.

Für mich ist das kein echter Fortschritt, sondern ein Kabel weniger und fünf neue Probleme mehr.

Natürlich kann jeder kaufen, was er möchte. Das sind nur meine Gedanken aus meiner eigenen Erfahrung. Aber ich finde, darüber darf man auch ehrlich reden.
 
Für mich ist der MEATER am Ende genau das: ein Thermometer ohne Kabel.
Das ist der einzige echte Vorteil. Übersetzt heißt das: ein kleiner Komfortgewinn.

Dafür kauft man sich aber erstaunlich viele neue Nachteile ein. Akku im Sensor, Laden, schneller alternder Akku durch Hitze, Temperaturgrenzen und die Pflicht, den Sensor tief genug ins Fleisch zu stecken. Bei einer aufgeschnittenen Schweinelende klappt das schon wieder nicht richtig. Der MEATER kann also plötzlich Dinge nicht mehr, die ein einfacher 10-€-Kabelsensor problemlos kann.

Und wenn ich nur den Garraum überwachen will, zum Beispiel bei Ribs, geht das mit dem MEATER auch nicht vernünftig. Dann fängt man an, ihn in eine Kartoffel zu stecken, damit er geschützt ist. Wird die Kartoffel zu heiß, muss man sie wieder tauschen. Sorry, aber das ist doch wirklich ein Krampf.

Am Ende greife ich dann wieder zum Kabelsensor: Wenn man ehrlich ist, ist das schon etwas verrückt.

Und das hat für mich nichts mit „leisten können“ zu tun. Ob das Ding 50 € oder 400 € kostet, ist nicht der Punkt. Ich hätte ihn so oder so verkauft, weil mich nicht der Preis stört, sondern die neuen Nachteile.

Ich habe überhaupt kein Problem mit teuren Spezialgeräten. Ich nutze zum Beispiel selbst eine Pfeffermühle für rund 300 €. Das klingt erstmal verrückt, aber die kann wirklich etwas, was normale Mühlen nicht können: sehr große, harte oder besondere Pfefferkörner zuverlässig mahlen. Bei vielen normalen Mühlen ist da schnell Schluss, dann bleibt nur noch der Mörser. Dadurch erweitert sich die Auswahl an Pfeffer enorm, weil man plötzlich Sorten nutzen kann, die in klassischen Mühlen gar nicht funktionieren.

Das ist für mich echter Mehrwert! Mehr Möglichkeiten, besseres Ergebnis und keine neuen Nachteile. Die Mühle kann alles, was eine einfache Mühle kann — nur besser. Und sie wird vermutlich auch in 30 Jahren noch funktionieren.

Ein 500-Grad-Pizzaofen oder ein Airfryer ist ähnlich: Die können etwas, was andere Geräte so nicht können. Da sieht man den Mehrwert direkt im Ergebnis oder in den neuen Möglichkeiten.

Beim MEATER sehe ich das anders. Der misst am Ende nur Temperatur, wie andere Thermometer auch. Nur ohne Kabel. Er bringt mir keinen besseren Garpunkt, kein zarteres Fleisch und kein genaueres Ergebnis. Er nimmt nur das Kabel weg und bringt dafür neue Probleme mit.

Für mich ist das kein echter Fortschritt, sondern ein Kabel weniger und fünf neue Probleme mehr.

Natürlich kann jeder kaufen, was er möchte. Das sind nur meine Gedanken aus meiner eigenen Erfahrung. Aber ich finde, darüber darf man auch ehrlich reden.
Ja klar.. aber ich verstehe das Problem trotzdem nicht. Der Meater ist kabellos, das ist doch ein Riesen-Vorteil, wenn es um Drehspiess geht. Ich habe auch kabelgebundenes Funkthermometer und schnelles Einstichthermometer, wenn die praktisch sind. Aber besser ist halt, alles drei zu haben 😉. Und über gute Pfeffermühlen weiß ich leider auch gut Bescheid 🤭
 
Drehspieß lasse ich als Spezialfall gelten :-) Aber eben nicht pauschal.

Bei einem Rollbraten, Spießbraten oder einem größeren kompakten Stück kann Kerntemperatur am Drehspieß Sinn machen. Da ist kabellos wirklich praktisch. Das lasse ich zählen, kann ich nachvollziehen.

Bei Gyros, Döner, Shawarma, Al Pastor, Picanha usw. wird aber außen gegart und heruntergeschnitten. Da zählt die Oberfläche: Bräunung, Kruste und Schnittzeitpunkt. Eine Kerntemperatur irgendwo im Inneren brauche ich dafür nicht wirklich.

Also ja. Bei bestimmten Drehspieß Gerichten kann der MEATER ein Argument sein. Das ist dann für mich aber eher Luxus, weil ein schnelles Einstichthermometer am Ende oft auch reichen würde. Aber warum auch nicht, da kann ich den Mehrwert zumindest gut nachvollziehen.

Ich glaube nur nicht, dass die Masse der MEATER Nutzer ihn hauptsächlich für genau diesen Drehspieß Spezialfall gekauft hat. Und ich glaube auch nicht, dass die meisten jede Woche solche Spieße grillen :-)

Das Argument lasse ich gelten :-) Aber für mich bleibt es ein sehr spezieller Anwendungsfall.

Das erinnert mich ein bisschen an Eierkocher oder elektrische Messer. Die hatten auch mal ihren Reiz, sind aber wieder verschwunden. Sie haben das Grundproblem nicht neu gelöst. Ein Ei kann ich auch im Topf kochen, einen Braten auch mit einem guten Messer schneiden.

So sehe ich den MEATER auch: Er macht etwas bequemer, aber nicht grundsätzlich besser. Der eigentliche Fortschritt ist nicht das Ergebnis, sondern der Komfort. Und bei mir kommen für diesen Komfort einfach zu viele neue Nachteile dazu.

Ich möchte die Nerven damit auch nicht weiter belasten hier. Jeder kann kaufen, was er möchte. Nicht alles, was bequem ist, ist schlecht. Aber nicht alles ist automatisch ein echter Fortschritt.

Beim MEATER sehe ich persönlich vor allem: ein Kabel weniger, aber mehrere neue Baustellen mehr.
 
ich sehe das mittlerweile exakt wie Barbie Cue.... Einzig der Drehspies, aber da stimmt das Preis/Leistungs/Aufwandverhältniss nicht.

Akku: entweder ich nutze das dauernd (Einstichtherrmo), oder es nervt....
Kabel: geht seit Jahren, das Messdatengerät geht mit Batterien und hat Bluethoot- bis auf Drehspiess alles möglich.
 
Ich fand das Meater eigentlich genial. Leider sind mir zwei kurz nach der Garantie defekt gegangen und ich habe auch keinen Support erhalten. Damit kaufe ich das nicht mehr. Bin jetzt auf ein günstiges inkbird umgestiegen. Wenn das defekt ist, war es über zwei Jahre zumindest nicht teuer ;)
 
Für den Drehspieß hab ich jetzt so ein Fleischthermometer zum einstechen für 4€. Ist mit Zeiger und funktioniert immer. Es hat noch nicht einmal verlangt eine App runterzuladen oder ein Premiumabo abzuschließen. Leider wird es immer schwieriger etwas zu kaufen das einen nicht am Handy nervt.

Gruß Dingo
 
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