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Neue Testbiere eingetroffen

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Brauhof Hallenberg Winterberger Landbier.
Goldgelb, unfiltriert und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase fein fruchtig, Brotrinde und Hopfen- und Hefearomen. Im Mund erfrischend aufschäumend, fein malzig und dezent süß, Fruchtaromen, Hefe- und Hopfennoten, leicht bitter. Im langen Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl, fein malzig und dezent süß, Fruchtnoten, Hefe,Hopfen und Brot sowie einer Bitterkeit die sich am Ende im hinteren Mundraum breit macht. Ein schönes Landbier, mit manchmal belgisch anmutenden Hefearomen, aus Hallenberg mit 5,5%, schmeckt ausgezeichnet. Vielen Dank an Lukas Paulus.
 
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Liechtensteiner Brauhaus 02 Alpen Pale Ale.
Bernsteinfarben, unfiltriert und mit recht grobporigem aber festem Schaum im Glas. In der Nase frisch, kräuterig,Hopfen. Im Mund kräftig aufschäumend mittlerer Malzkörper mit geringer Süße,frisch, Kräuter-, Hopfen- und Zitrusaromen, nur leicht bitter. Im Abgang bleibt ein frisches (wie von Minze aber ohne danach zu schmecken) und trockenes Mundgefühl, ein wenig Malzsüsse, leicht zitronig, Hopfenaromen und fein bitter. Ein ganz abnehmbares, kräftig carbonisiertes APA aus Schaan/Liechtenstein mit 5,4%, kann man trinken.
 
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Maisel and Friends Sour IPA.
Hell Bernsteinfarben, unfiltriert und mit gemischtporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase Südfrüchte satt mit Maracuja und Zitrus. Im Mund erfrischend aufschäumend, angenehme Säure, leichter Körper mit ganz wenig Süße, ein tropischer Obstkorb mit Maracuja, Orange und Zitrus, zarte Hopfenaromen und kaum bitter. Im langen Abgang bleibt es fruchtig-herb und säuerlich mit feiner Malzsüsse, dezent harzigen Hopfennoten und einer leichten Bitterkeit. Ein sehr leckeres und erfrischendes Bier aus Bayreuth mit 6,6%, schmeckt wunderbar. Hoffentlich bleibt es nicht bei diesem einem Sud.
 
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Braumanufaktur Schlachthuus IPA.
Bernsteinfarben, unfiltriert und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase hopfig und herb mit feinen Zitrusaromen. Im Mund leicht aufschäumend, fast vollmundig, malzig und leicht süß, Zitrusaromen mit Orange und Mandarine, fein harzige Hopfenaromen und schöner Bitterkeit. Im Abgang bleibt Malzsüsse mit süßen Zitrus- und Südfruchtaromen, fein harzig-hopfig mit ansteigender Bitterkeit. Ein solides, etwas süßes IPA aus Lufingen/CH mit 7,5% und 60 IBU, schmeckt mir.
 
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Privat Brauerei Schmucker Weizen Bock.
Hellbraun-orange, hefetrüb und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase malzig, fruchtige Bananennoten, feine Süße, Hefearomen. Im Mund weich aufschäumend, vollmundig, malzig und angenehm süß, fruchtig mit dominierender Banane,feine Gewürznoten, reichlich Hefearomen. Im langen Abgang bleibt ein weiches Mundgefühl, sahnig, mit reichlich Malz, schöner Süße,Hefe, fruchtig mit etwas Banane und Gewürznelke und am Schluss ein Hauch Bitterkeit. Ein sehr leckerer Weizenbock aus Mossautal mit 6,8%, schmeckt ausgezeichnet!
 
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Brauerei Schützengarten Gallus 612 old style ale.
Haselnussbraun mit roten Reflexen, unfiltriert und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase malzig mit feinen Kräuter- und Hefenoten. Im Mund erfrischend aufschäumend, eher leichter Körper, fein malzig und dezent süß, Karamell, dezente Röstnoten, ein Tick Säure, Wacholdernoten, sanft gehopft und nur wenig bitter. Im langen Abgang bleibt ein kräuterig-frisches Mundgefühl mit Malzsüsse und Karamell,die Röst- und Wacholderaromen legen etwas zu, ganz zarte Tannine und eine merkbare Bitterkeit. Ein ungewöhnlich Ale aus Sankt Gallen/CH mit 5,6% und 22 IBU, schmeckt sehr gut. Gebraut mit Wacholder, gereift auf Eichenholz. Das Rezept basiert auf Überlieferungen aus der Zeit des Mönchs Gallus um 600 nach Christi.
 
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Brauhaus Leikeim Landbier.
Goldgelb, klar und mit feinporigem, ziemlich festem Schaum im Glas. In der Nase fein würzig, etwas Mandel, Hopfennoten. Im Mund weich aufschäumend, fein würzig, Mandel,Malz und deutliche Süße, dezente Hopfenaromen, wenig bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit Malz, Getreide,Brot, Mandel und Süße, etwas Hopfenaroma, fein würzig und sanft bitter. Ein im Antrunk etwas süßes Landbier aus Altenkunstadt mit 5,4%, gut trinkbar, haut einen aber nicht vom Hocker.
 
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Einstök Ölgerd Wee Heavy Scotch Ale.
Kastanienbraun mit rötlichen Reflexen, unfiltriert und mit gemischtporigem, festem Schaum im Glas. In der Nase malzig und süß, feine Alkohol- und Kräuternote,Zimt. Im Mund wenig aufschäumend dann weich, vollmundig, malzig-süss mit dezenter Röst- und Rauchnote, mit Alkohol unterlegt, etwas Karamell, Kräuternoten, ein paar rote Früchte/Erdbeeren. Im langen Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit Malz und Süße,Röstaromen, Alkoholnoten, Karamell und Gebäck, Kräuter und etwas Rauch, feine Hopfenaromen und angenehm bitter. Ein sehr komplexes Ale aus Akureyri/Island mit satten 8,0%, Weltklasse!
 
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Braukollektiv Freiburg Bruce.
Hell Bernsteinfarben, trüb und mit gemischtporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase fein fruchtig nach Maracuja und Südfrüchten, Hefe. Im Mund leicht prickelnd aufschäumend, frisch, mittlerer Malzkörper, fein herb, angenehm fruchtig mit Zitrus, Ananas und Maracuja, Hefe- und Hopfenaromen. Im Abgang bleibt ein frisches Mundgefühl mit leichten Alkoholnoten, fein fruchtig und einer Spur Bitterkeit. Ein NEIPA aus Freiburg mit 7,0%, ausgezeichnet beim Best IPA Contest 2019, schmeckt schon aber überzeugt nicht auf ganzer Linie.
 
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Brasserie Trois Dames IPA.
Bernsteinfarben, unfiltriert und mit gemischtporigem extrem festem Schaum im Glas. In der Nase satt fruchtig und hopfig-harzig. Im Mund kräftig prickelnd aufschäumend,fein malzig und kaum süß, reichlich, fein säuerliche Fruchtaromen allen voran Zitrone und Grapefruit, kräftige Hopfenaromen, etwas harzig, angenehm bitter. Im Abgang bleibt ein frisches Mundgefühl mit Malz,Zitrone und Grapefruit, Hopfenaromen , Pinie und ansteigender Bitterkeit. Ein zitronig-säuerliches IPA aus Sainte-Croix/CH mit 6,0%, erfrischend, schmeckt mir.
 
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Watzdorfer Hefeweizen.
Satt golden, hefetrüb und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase ganz fein herb, Banane und Hefe. Im Mund erfrischend aufschäumend, fast schlanker Körper, fein malzig und angenehm süß, schöne Bananen- und Hefearomen, dezente Gewürznoten. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit Malz und Süße, Banane, Hefe und Gewürznelke. Ein klassisches Hefeweizen aus Bad Blankenburg mit 5,2%, schmeckt.
 
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Herzoglich Bayrisches Brauhaus Tegernsee Max der Erste Joseph.
Goldgelb, glanzfein und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase fein würzig, Brot, Getreide und Hopfen. Im Mund zurückhaltend aufschäumend, fein malzig und süß, Brot und Getreide, Hopfennoten und zart bitter. Im Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse mit Brotrinde und Getreide,Hopfenaromatik und Bitterkeit legen etwas zu. Ein sauberes, süffiges Export aus Tegernsee mit 5,2%, schmeckt.
 
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Privatbrauerei Schmucker Rosé Bock.
Orange-braun bis Kupferfarben, klar und mit mittelporigem, nicht wirklich festem Schaum im Glas. In der Nase Malz, Karamell, Alkoholnoten. Im Mund weich aufschäumend,vollmundig, malzig dezent Süss, Karamell, Biskuit, ein Hauch Alkohol, feine Röstnoten, etwas Schokolade. Im Abgang bleibt es malzig-süss, mit dunkler Schokolade und Kakao, Karamell, feinen Röst- und Hopfennoten, einem Tick Alkohol und deutlicher Bitterkeit. Ein gefährlich süffiger Doppelbock aus Mossautal mit 8,0%, richtig leckerer Stoff!
 
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Doppelleu Brauwerkstatt Chopfab Amber.
Rot-braun bis Kupferfarben, glasklar und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase satt malzig mit feinen Fruchtanklängen. Im Mund nur wenig aufschäumend, leichter Körper mit satt Malzaromen, ganz dezent süß, feine Karamell- und Röstnoten, leicht gehopft und ganz sanft bitter. Im Abgang bleibt ein trockenes Mundgefühl mit Malz und zarter Süße, Hopfenaromen, etwas dunkle Schokolade mit leicht ansteigender Bitterkeit. Ein wunderbar malzaromatisches Red Ale aus Winterthur/CH mit 5,4%, schmeckt mir.
 
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Hohenthanner Schlossbrauerei Maibock.
Goldgelb, glasklar und mit wenig, extrem flüchtigem Schaum im Glas. In der Nase malzig-süss mit einer Alkoholnote. Im Mund praktisch so gut wie ohne Kohlensäure, malzig und süss, fein fruchtige Traubennoten, etwas Alkohol. Im Abgang bleibt es malzig-süss mit deutlichem Alkohol, fein fruchtig und einem Hauch Bitterkeit. Ein etwas süsser Maibock mit deutlich Alkohol aus Hohenthann mit 6,4%, schon trinkbar aber ich möchte ihn nicht wieder.
 
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Brauerei Oerlikon Oerlik-IPA.
Haselnussbraun, unfiltriert und mit wenig gemischtporigem Schaum im Glas. In der Nase wenig Malz, Hefe, fein fruchtig. Im Mund verhalten aufschäumend, fast schlanker Körper, malzig mit Karamell und nur dezent süß, eine leichte Fruchtnote, fein harzige Hopfenaromen und angenehm bitter. Im Abgang bleibt ein frisches Mundgefühl mit Malz und feiner Süße, dezent fruchtig, etwas Harz und ordentlich Hopfen sowie ansteigender Bitterkeit. Ein Recht schlankes IPA aus Zürich/Schweiz mit 6,0%, schmeckt mir.
 
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St Laurentius Medusa.
Bernsteinfarben mit einem orangen Ton, einem trüber Schimmer und gemischtporigem, festem Schaum im Glas. In der Nase hopfig-harzig, Kräuter- und Zitrusnoten. Im Mund erfrischend aufschäumend, fast leichter Körper mit wenig Malz und ganz schwacher Süße, angenehm Zitrusfruchtig, Kräuternoten, leicht harzig, Hopfenaromen und sanft bitter. Im Abgang bleibt ein frisches Mundgefühl, das Malz wird deutlicher mit feiner Süße, Zitrus und feine Kräuter, Hopfenaromen und leicht ansteigende Bitterkeit. Ein erfrischendes, hopfiges Lager aus Bülach/CH mit 4,8%, schmeckt mir.
 
Darf ich mal fragen wo Du die Biere herbekommst?
 
Klar darfst du. Ich halte bei jedem Getränkehändler an, frage in Foren, Freunde schicken mir Sachen, bestelle bei Brauereien und im Versandhandel. Habe auch schon etliches hier aus dem Forum erhalten, es gibt das Bierwanderpaket, da hab ich aber nicht teilgenommen. Es geht halt viel über den Postweg.
 
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