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Neue Testbiere eingetroffen

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St Laurentius C8HIO N4O2.
Ockerfarben, unfiltriert und mit einem kleinen Schaumring im Glas. In der Nase die volle Kraft der Kaffeebohne. Im Mund kaum schäumend, frisch und eher schlank, Zitrone/Limette mit einer ganz feinen Säure, Kaffeebohnen die nicht allzusehr geröstet sind, zarte Malzsüsse. Im langen Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl fein gerösteten Kaffeebohnen, dezent Zitrone/Limette, fein gesüsster Malzkaffee (Muggefugg) und am Ende ein Tick Bitterkeit. Ein Coffee Lager, mit Kaffeebohnen gebraut, aus Bülach/CH mit 5,0%, schmeckt lecker.
 
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La Trappe Tripel.
MHD 06.2001.
Dunkel Kupferfarben, trüb und mit einem schmalen aber haltbarem Schaumring im Glas. In der Nase ein schwerer Duft nach altem Sherry, etwas Pappe, dunkle, in Alkohol eingelegte Beeren. Im Mund nicht mehr schäumend, nur kurz pritzelnd auf der Zunge, dann weich, etwas oxidiert, nasse Pappe, Malz und feine Süße, dunkle Beeren, alter Sherry, etwas Rumtopf. Im Abgang bleibt es pappig mit abgestandenen Sherry, Schokolade und eingelegten Früchten. Ein seit fast 20 Jahren abgelaufenes Tripel aus Tilburg/NL mit 8,0%, erwartungsgemäß schon über seinen Zenit aber nicht verdorben. Und eine Erfahrung allemal!
 
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Privatbrauerei Wieninger Guidobald.
Kastanienbraun, naturbelassen und mit gemischtporigem, beigen und haltbarem Schaum im Glas. In der Nase Schokotöne, Karamell leicht angebrannt,fein süß. Im Mund erfrischend aufschäumend, fast schon schlank, fein Malz und süß, eine Spur Säure, Kakao und Karamell, leichte Röst- und Hopfenaromen, dezent bitter. Im Abgang bleibt es malzig-süss mit Schokolade und Karamell, fein hopfig und bitter. Ein süffiges , dunkles Export aus Teisendorf mit 5,0%, sehr lecker!
 
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Eschenbacher Privatbrauerei Edelmärzen.
Kräftig bernsteinfarben, klar und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase malzig, Karamell, fein süß. Im Mund erfrischend aufperlend, würzig, malzig und leicht süß, Karamell, dezent bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit Malz und feiner Süße, würzig, Karamell- und leicht brenzligen Röstnoten, etwas Hopfen und deutlicher Bitterkeit. Ein würziges und süffiges Märzen aus Eltmann mit 5,5%, schmeckt mir.
 
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Braumanufaktur Allgäu Schloss Herren Chiemsee Hell.
Goldgelb, glasklar und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase fein würzig mit Brot-und Hopfenaromen. Im Mund leicht aufschäumend, frisch und schlank, fein süß, Brot-und Mandelaromen, Hopfennoten, kaum bitter. Im Abgang es fein süss und würzig mit Brot- und Getreidearomen, zart gehopft und leicht bitter. Ein relativ würzig es Helles aus Nesselwang mit 5,1%, kann man trinken.
 
Eher nix. Aber die Braumanufaktur hat eine Schlösser-Serie aufgelegt, von daher......
 
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B(r)auhof Saar Men's Health.
Haselnussbraun, trüb und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase malzig, Hefe, Fruchtnoten. Im Mund erfrischend aufschäumend, dann cremig, vollmundig, malzig, fein Süss, Karamell, nussig, etwas Trockenobst, dann Hopfennoten, kurz aufblitzender Alkohol. Im langen Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malz und dezenter Süße, Trockenobst, etwas Schokolade und Kakao, deutliche Hopfenaromen mit einer schönen Bitterkeit. Ein sehr leckerer Weizenbock aus Saarbrücken mit gut eingebauten 7,7%, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Kaiserdom Spezialitäten Brauerei Helles.
Hellgolden, glasklar und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase bis auf ein paar Malz- und Getreidenoten nichts. Im Mund leicht prickelnd aufschäumend, frisch, sehr schlank, ganz dezent malzig und süß, Getreidenoten, eine Spur Hopfenaromen und praktisch nicht bitter. Im Abgang bleibt ein Hauch von Brotteig mit Malzsüsse, ganz zarte Hopfenaromen mit äußerst zurückhaltender Würzigkeit und einem Geschmack als wenn man rohe Getreidekörner kaut, ganz am Ende meint man auch Bitterkeit zu vernehmen. Ein geschmacklich seltsames und dünnes Helles aus Bamberg mit 4,7%, brauche ich nicht wieder.
 
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Doppelleu Brauwerkstatt Belgian Tripel.
Bernsteinfarben mit orangen Reflexen, unfiltriert mit gemischtporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase dezent fruchtig mit einer leicht stechenden Alkoholnote, Hefe und Malz, Gewürznuancen. Im Mund weich schäumend, voller Malzkörper, fruchtig mit Apfel und angenehm süß, Gewürz- und Hefearomen, zurückhaltend gehopft und kaum bitter. Im langen Abgang bleibt es malzig-süss mit Karamell und Rosinen, schöne Gewürznoten, leicht holzige Hefearomen, eine Spur Hopfen und Bitterkeit. Ein extrem leckeres und komplexes Bier aus Winterthur/CH mit angenehm wärmenden 8,5%, ein Hammer Bier, Weltklasse!
 
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B(r)auhof Saar Raspberry Indian Pale Ale.
Kupferfarben mit altrosa Reflexen, unfiltriert und mit mit leicht rosafarbenen, haltbarem Schaum im Glas. In der Nase fruchtig und fein süss-säuerlich. Im Mund leicht aufschäumend, fruchtig mit jeder Menge Himbeeren, unterschwellig Zitrus und Grapefruitschale, malzig mit einem Süße-Säure-Spiel bei dem die Säure die Oberhand hat, holzig, Hopfenaromen, angenehm bitter. Im langen Abgang bleibt ein stark adstringierendes Mundgefühl mit Himbeere und Grapefruit, etwas Malz, es wird trockener, leicht holzig, Hopfenaromen mit einem Tick Schärfe und kräftig ansteigender Bitterkeit. Ein ungewöhnliches Bier das einen extrem trockenen Mund hinterlässt und einen damit zum nächsten Schluck drängt aus Saarbrücken mit 7,2% und 60 IBU, kräftig, kantig, schmeckt.
 
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Whitefrontier Petite Suisse.
Blassgelb, leicht trüb und mit gemischtporigem mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase ein süßer Geruch nach Malz mit sehr feinen Hopfentönen. Im Mund leicht aufschäumend, unangenehm süß, fein malzig und schlank, kaum Hopfenaromen und praktisch nicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht nussiger Geschmack mit Malz und reichlich Süße sowie Andeutungen von Hopfen und Bitterkeit. Ein sehr süßes Lager, mit Dextrose eingebraut, aus Martigny/CH mit 4,7%, das war nix.
 
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Held Bräu Hell.
Goldgelb, glanzfein und mit feinporigem, beständigen Schaum im Glas. In der Nase fein würzig, Brot-und Hopfenaromen. Im Mund erfrischend aufschäumend, schlank, fein würzig, Malz und Brot mit dezenter Süße, Honignoten, Hopfenaromen, leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malz und Brotrinde, dezent gehopft, etwas Honig, leicht würzig und bitter. Ein solides Helles aus Oberailsfeld mit 4,9%, süffig und schmeckt.
 
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Einbecker Brauhaus Brauherren Pils.
Blassgolden, glasklar und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase leicht herbe Getreidenoten. Im Mund wenig aufperlend, Getreide, fein herb, Hopfenaromen, leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit etwas Malz, Getreide und Brotrinde, fein herbe Hopfennoten, dezent würzig und passabler Bitterkeit. Ein Pils mit Tendenz zum Hellen aus Einbeck mit 4,9%, unauffällig, trinkbar.
 
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B(r)auhof Saar nice to meet you.
Schmutzig Bernsteinfarben, reichlich trüb und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas.
In der Nase dumpfe Malzaromen mit einem fruchtigen Unterton, Maische. Im Mund leicht und weich aufschäumend, malzig mit feiner Süße, Südfrüchte, Hein hopfig und bitter. Im langen Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit Malzsüsse, Südfrüchten, Karamell, fein harzig und mit deutlich ansteigender Bitterkeit. Ein etwas flaches NEIPA (?) mit einem versöhnlichen Abgang aus Saarbrücken mit 5,7%, ja, kann man trinken aber das geht besser.
 
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Hofbräuhaus Traunstein 1612er Zwickl.
Blassgelb, leicht trüb und mit feinporigem, eher flüchtigen Schaum im Glas. In der Nase fein würzig, Brot-und Hopfenaromen. Im Mund leicht aufschäumend, frisch und schlank, eine ganz dezente säuerliche Note, feine Brot-und Getreidearomen, kaum Süße, dezent gehopft und kaum bitter. Im Abgang wird es würzig mit Brot-und Hopfenaromen, merkbar bitter. Ein solides, helles Zwickl aus Traunstein mit 5,3%, schmeckt.
 
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La Trappe Quadrupel MHD 02.2002
Haselnussbraun, trüb und mit einer Andeutung von Schaum im Glas. In der Nase alter Sherry, etwas feuchtes Papier und Keller, leicht malzig.
Im Mund nicht schäumend, malzig, Karamell, feine Süße mit einer Andeutung von Säure, alter Sherry, fein fruchtig mit Rosinen, Kakaotöne, deutlicher Alkohol. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malz, Karamell, feiner Süße, einer unterschwelligen Säure, leicht pappig, etwas Trockenobst, Schokolade und alter Sherry, leicht muffige Kelleraromen. Ein lange gereiftes Quadrupel aus Tilburg/NL mit satten 10,0%. Geschmacklich hat das Bier seinen Zenit überschritten ist aber nicht schlecht oder verdorben. Von daher trinkbar aber kein Genuss . Jedenfalls bin ich um eine Erfahrung reicher.
 
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Kauzen Bräu Kauzen Pils.
Goldgelb, glasklar und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase Getreide-, Brot- und Hopfenaromen. Im Mund erfrischend aufschäumend, schlank, Getreide und Brotrinde, leicht herb, Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit einem Tick Malzsüsse, Brotrinde und Getreide, leicht herbe Hopfennoten und einer deutlich ansteigenden Bitterkeit. Ein erfrischendes Pils aus Ochsenfurt mit 5,0%, schmeckt mir.
 
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Superfreunde Pils.
Goldgelb, unfiltriert und mit reichlich feinporigem, extrem haltbarem Schaum im Glas. In der Nase fein würzig, Hopfenaromen, Brotteig mit einem Tick Zitrus. Im Mund kräftig aufschäumend, schlank, fein malzig, kaum süss, Hopfenaromen, etwas Zitrone/Limette und anständig bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit Malz und Brotrinde, dezent Zitronig, Hopfenaromen und einer deutlichen Bitterkeit. Ein leicht zitroniges Pils aus Hamburg, gebraut bei Wagner Bräu in Kemmern, mit 4,8%, schmeckt mir.
 
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B(r)auhof Saar Black Bitch.
Dunkelstes braun bis schwarz, blickdicht und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase fein süße Röstmalzaromen. Im Mund kräftig aufschäumend, sehr süß Röstmalzaromen, ein wenig Espresso. Im Abgang bleibt es kräftig süß mit jetzt deutlichen Röstmalzaromen, etwas Espresso und einer sachten Andeutung von Bitterkeit. Ein Schwarzbier, mit Invertzucker gebraut, aus Saarbrücken mit 4,8%, nein das ist nicht mein Ding.
 
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