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Neue Testbiere eingetroffen

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Nikl Bräu Michala.
Kupferfarben, unfiltriert und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase malzig und fein süß, zarte Röstnoten. Im Mund verhalten aufschäumend, vollmundig, satt malzig und fein süß, Karamell- und Röstaromen, Hopfen ist eher unterrepräsentiert genau wie die Bitterkeit. Im Abgang bleibt es malzig und dezent süß mit Karamell und etwas Vollmilchschokolade, eine Spur Hopfen und einer Andeutung von Bitterkeit. Ein vollmundiges und süffiges dunkles Kellerbier aus Pretzfeld mit 5,1%, sehr lecker!
 
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B(r)auhof Saar Nocturnus Meeting.
Mahagonifarben, blickdicht und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase malzig und dezent süß mit einem beerig-fruchtigen Unterton. Im Mund leicht prickelnd aufschäumend, malzig und fein süß, dunkle Beeren mit einem Tick Säure, Anklänge von Röstaromen. Im Abgang bleibt ein weiches Mundgefühl mit reichlich Malz und angenehmer Süße, Schokolade und Biskuit, eine Spur Hopfen und auch eine zarte Bitterkeit. Ein mildes und malziges Bier aus Saarbrücken mit 5,3%, schmeckt lecker.
 
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Trzech Kumpli Browar Lotny Blackcyl.
Schwarz, unfiltriert und mit wenig aber haltbarem Schaum im Glas. In der Nase Röstmalz, Kräuter, Grapefruit. Im Mund leicht aufperlend, Röstmalz und sehr feine Süße, Kräuternoten, etwas Grapefruit, dann angenehm harzige Hopfenaromen und kräftig bitter. Im langen Abgang bleibt es malzig mit Röstaromem, es wird trockener, Grapefruit und leichte Kräuternoten, manchmal denke ich auch etwas Bitterschokolade, harzig und hopfig mit krachenden Bitterkeit. Ein Black IPA ,in jeder Beziehung kräftig, aus Tarnow/Polen mit 7,0% und 75 IBU, saustark!
 
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Brauhaus Leikeim Märzen.
Bernsteinfarben, glasklar und mit eher feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase fein malzig und süß mit etwas Wassermelone. Im Mund leicht aufschäumend, mittlerer Körper mit Malz und feiner Süße, Hopfennoten und zart bitter. Im Abgang bleibt es malzig und fein süß mit würzigen Elementen, wenig Hopfen, etwas Karamell und leichter Bitterkeit. Ein durchschnittliches Märzen aus Altenkunstadt mit 5,6%, durchaus trinkbar aber kein wirklicher Brauschatz.
 
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Camba Bavaria Chiemsee Wit.
Blassgelb, unfiltriert und mit gemischtporigem, stabilem Schaum im Glas. In der Nase fruchtig und bananig mit leichter Gewürznote. Im Mund weich aufschäumend, fein malzig und süß, fruchtig nach Banane und Orange, eine leichte Gewürznote und Hefearomen. Im Abgang bleibt ein sehr cremiges Mundgefühl mit Malzsüsse, Sahne, fruchtigen Bananen- und Orangenaromen, eine zarte Gewürznote und ein sanfter Hauch Bitterkeit. Die bayrische Interpretation eines Wit-Bieres, für meinen Geschmack eher ein Weissbier, aus Seeon mit 4,8% und 13 IBU. Ich finde es sehr lecker und süffig.
 
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Funky Fluid Sandy.
Gelb-orange, hefetrüb und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase sehr fruchtig mit Beerenaromen und Hefenoten. Im Mund erfrischend und leicht prickelnd aufschäumend, malzig und fein süß, Gewürznoten, fein fruchtig aber mehr beerig als bananig, hölzerne Hefearomen und praktisch nicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht prickelndes und frisches Mundgefühl mit etwas Malzsüsse, viel Hefe, ein wenig Frucht mit Beeren und Bananen sowie einer dezenten Bitterkeit. Ein recht durchschnittliches Hefeweizen aus Warschau/Polen mit 4,8%, trinkbar aber muss ich nicht wieder haben.
 
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Westindien Compagnie Westindien Malt Oak Aged.
Kupferfarben, unfiltriert und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase malzig, rauchig, Holznoten. Im Mund leicht aufschäumend, voller Malzkörper mit feiner Süße, rauchig, zarte Säure, fruchtige Elemente von dunklen Beeren, Holznoten, zarte Erinnerung an Whisky, zurückhaltend gehopft und kaum bitter. Im langen Abgang bleibt ein wenig Malz und Süße, Holz- Whiskynoten, etwas dunkle Schokolade, etwas Rauch, zart Beerenfruchtig, etwas Alkohol und eine merkbare Bitterkeit. Ein leckeres, auf leicht getoasteten Eichenholz gelagertes, Ale aus Flensburg mit 7,5%, schmeckt sehr gut.
 
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Camba Bavaria Braumeister Edition Nr 39 Dirty Blonde.
Blassgelb, unfiltriert und mit gemischtporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase fruchtig mit Andeutungen von Banane, Malz, zart süßlich. Im Mund leicht aufschäumend, frisch und schlank, fein fruchtig mit Himbeere(?), dezent malzig und süß, Gewürznelke, Hefenoten und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse mit zarten Fruchtnoten, Gewürznelke, Hefe und leicht bitter. Mein erstes Wieß aus Seeon mit 4,8%, erfrischend und lecker.
 
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Browar Nepomucen Viva Śliwa.
In Zusammenarbeit mit PINTA.
Blassgelb, unfiltriert und mit gemischtporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase Rauchnoten, geräucherter Schinken, unterschwellig fruchtig. Im Mund erfrischend aufschäumend, weich und schlank, dezent malzig und kaum süß, Rauch- und Schinkenaromen, ganz zart fruchtig, Holznoten, leicht bitter. Im langen Abgang bleibt ein wenig Frucht und Malzsüsse, Raucharomen nehmen leicht zu, Holznoten, Schinken und eine etwas kratzige Bitterkeit. Ein Grodziskie, mit geräucherter Pflaume (wenn ich das richtig verstehe), aus Jutrosin/Polen mit 3,9%, ungewöhnlich aber schmackhaft.
 
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Familienbrauerei Jacob Jacobator.
Diesmal als Doppelbock. Warum man ein Doppelbock und ein Weizenbock unter dem gleichen Namen verkauft erschließt sich mir nicht. Aber egal....
Kastanienbraun, glasklar und mit nicht nennenswerten, extrem schnell schwindenden Schaumring im Glas. Im Mund kaum schäumend, vollmundig, malzig, deutlich süß und alkoholisch, feine Röstnoten, Schokolade, dunkle Beeren und etwas Rumtopf. Im Abgang bleibt es malzig-süss mit Trockenobst und Rumtopf,etwas Schokolade und Karamell. Ein eigentlich ganz leckerer Doppelbock, der seine 7,5% nie verheimlicht, aus Bodenwöhr. Etwas Schaum und Kohlensäure hätten dem Bock gut getan. Allerdings ist am Flaschenhals eine kleine Glasabplatzung, möglicherweise ist hier die Kohlensäure entschwunden. Wenn ich nochmals eine Flasche erstehen kann, bekommt er eine zweite Chance.
 
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Brauerei Neunspringe Carl Kuntze.
Goldgelb, minimal trüb und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase fein würzig mit Brot-und Hopfennoten. Im Mund erfrischend aufschäumend, eher schlank, ein klein wenig säuerlich, leicht malzig und merkbar süß, zarte Hopfenaromen und dezent bitter. Im Abgang bleibt ein Tick Zitrone mit etwas Malz und Süße, Brot-und Getreidearomen, Hopfennoten, leicht bitter. Ein Helles mit im Antrunk unangenehm säuerlich aus Worbis mit 5,4%, nee, das ist nicht mein Ding.
 
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Tucher Privatbrauerei Pils.
Goldgelb, glasklar und mit eher feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase fein würzig, leicht muffig, Hopfennoten. Im Mund erfrischend aufschäumend, schlank, fein herb, wenige Getreidenoten, Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang ist da etwas Brot und Getreide mit Hopfenaromen und einer deutlichen Bitterkeit. Ein süffiges, fein herbes Pils ohne Ecken und Kanten aus Nürnberg mit 5,0%, schmeckt mir.
 
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Browar Hopito Ghost Train.
Milchig-gelb, trüb und mit cremigen, sehr beständigem Schaum im Glas. In der Nase satt fruchtig mit Maracuja und Mandarine. Im Mund leicht schäumend, vollmundig, malzig und fein süß, reichlich Südfrucht mit Orange,Mandarine und Grapefruit, fein harzig, Hopfenaromen und deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit Malzsüsse, Südfrucht mit Orange und Mandarine, betont harzig, Hopfenaromen und weiter deutlich bitter. Ein kraftvolles DIPA aus Ostroleka/Polen mit 8,0%, schmeckt ausgezeichnet und das ist eigentlich untertrieben.
 
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Buttenheimer Löwen Bräu Lagerbier ungespundet. Schmutzig Bernsteinfarben, glasklar und mit gemischtporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase würzig, fein malzig mit Hopfenaromen. Im Mund dezent aufschäumend, fast schlank, dezent malzig und wenig süß, etwas Mandelaroma, eine Kräuternote, kräftige Hopfenaromen und deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit wenig Malzsüsse,fein kräuterig, Hopfenaromen und leicht ansteigende Bitterkeit. Ein kraftvolles Lagerbier aus Buttenheim mit 4,8%,kann man trinken.
 
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Funky Fluid Experimental NEIPA.
Blassgelb, milchig-trüb in mit wenig, eher flüchtigem Schaum im Glas. In der Nase fruchtig-süss mit Südfrüchten, Erdbeere und Pfirsich. Im Mund leicht aufschäumend, vollmundig und sahnig-cremig, fein süß, fruchtig nach Orange, Mandarine, Pfirsich und Erdbeere, fein harzige Hopfenaromen. Im langen Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl etwas Malz und schöner, fruchtiger Süße, Südfrüchte und Pfirsich, leicht harzige Hopfenaromen und minimal bitter. Ein super cremiges NEIPA aus Warschau/Polen mit 6,5%, sehr, sehr, lecker!
Gebraut mit dem Experimental Hopfen X13459.
 
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Brauerei Krug Breitenlesauer Hell.
Hell Goldgelb, glanzfein und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase ein leicht wässriger Duft nach Getreide mit Hopfenaromen. Im Mund leicht aufschäumend schlank, leicht malzig und ziemlich süß, etwas Mandelaroma, zarte Hopfentöne, kaum bitter. Im Abgang bleibt es malzig und reichlich süß, dezente Brot-und Getreidenoten, wenig Hopfenaroma und kaum bitter. Ein ziemlich süßes Helles aus Waischenfeld mit 4,8%, eigentlich ein klassisches Helles, aber zu süß.
 
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Tucher Privatbrauerei Urbräu Hell.
Goldgelb, glanzfein und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase ganz leichte Getreide- und Hopfenaromen. Im Mund leicht aufschäumend, schlank, fein würzig, leicht malzig mit einer dezenten Süße, Brotteig, feine Hopfenaromen und sacht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl, fein würzig, Brotrinde und Getreide, mitunter ein Hauch Zitrone, fein gehopft und leicht bitter.
Ein solides Helles aus Nürnberg mit 4,9%, schmeckt.
 
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Browar Hopito Cosmic TTrip.
Leuchtend gelb, milchig-trüb und mit feinporigem, wenig festem Schaum im Glas. In der Nase fruchtig-süss mit Zitrus, Maracuja und Mango, Hopfen- und Harznoten. Im Mund leicht aufschäumend, voller Malzkörper mit feiner Süße, fruchtig mit Zitrus, Orange und Mango, zarte Honigtöne, satte Hopfenaromen mit etwas Harzigkeit, leicht bitter. Im langen Abgang bleibt es fein malzig und süß, weniger fruchtig aber dafür unbestimmt kräuterig, Hopfenaromen die leicht brennen und eine merkbare Bitterkeit. Ein starkes New England DIPA aus Warschau/Polen mit 7,6%, sehr lecker.
 
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Sierra Nevada Tropical Torpedo.
Hell Bernsteinfarben, unfiltriert und mit gemischtporigem, stabilem Schaum im Glas. In der Nase reichlich fruchtig mit Orange, feine Töne von Hopfen und Harz. Im Mund erfrischend aufschäumend, kräftiger Malzkörper mit leichter Süße, Zitrusfrüchte mit Mango und Orange, fein harzige Hopfenaromen und angenehm bitter. Im Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse mit fruchtigen Zitrusaromen, dezent harzige Hopfenaromen und einer deutlichen Bitterkeit. Ein fruchtig-sommerliches IPA aus Chico/USA mit 6,0%, sehr lecker!
 
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Thisted Bryghus Stenøl.
MHD 04.01.2019
Dunkel Kupferfarben, eher klar und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas.
In der Nase fein malzig und süß mit einem Unterton von dunklen Beeren. Im Mund kaum schäumend, leicht muffig, malzig und fein süß, dunkle Beeren leicht angegoren, eine Spur Säure,etwas angebranntes Karamell, zarte Kakaotöne und nur wenig Bitterkeit. Im Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit etwas Malzsüsse, das leicht angebrannte Karamell macht sich breit, fein fruchtige Beerennoten mit Hopfenaromen und etwas Bitterkeit. Ein nach wie vor leckeres Steinbier, wobei ich denke, länger sollte es nicht reifen, aus Thisted/Dänemark mit 7,0%, schmeckt mir sehr gut. Da steigt die Vorfreude auf die Reise....
 
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