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Neue Testbiere eingetroffen

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St Laurentius Merry Christmas Barley Wine.
Bernsteinfarben, unfiltriert und mit gemischtporigem, erstaunlich langlebigen Schaumring im Glas. In der Nase ein weicher, schwerer Duft nach Kokos und Vanille, Holznoten, leicht alkoholisch, Sahnebonbon, dezent süß. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Körper, Sahne, Malz und feine Süße, Vanille- und Holznoten, etwas Trockenobst, Whiskeyaromen. Im langen Abgang bleibt ein frisches Mundgefühl mit Malz und Süße, Vanille, Holz und Whiskey, etwas Alkohol und ein Tick Bitterkeit am Schluss. Ein komplexes Barley Wine aus Bülach/CH mit 8,0%, schmeckt ausgezeichnet!
 
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Tuborg Classic.
Bernsteinfarben, glanzfein und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase dezent malzig. Im Mund erfrischend aufschäumend, schlank, malzig und dezent süß mit Brot- und Getreidearomen, zurückhaltend gehopft und sacht bitter. Im Abgang bleibt es fein malzig und zart süss mit Brotrinde und einem Tick Karamell, wenig Hopfenaromen und leicht bitter. Ein Pils, oder eher ein etwas dunkleres Helles, aus Kopenhagen/Dänemark mit 4,6%. Eigentlich nichts besonderes, aber ich mag das gerne. Auch oder gerade weil ich die Olsenbande und das Land liebe.
 
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Lehe Pruulikoda Sinner Santa.
Tiefschwarz, blickdicht und mit langlebigen, milchkaffeebraunen Schaum im Glas. In der Nase fein weihnachtlicher Duft nach dunklen Beeren, Gewürz mit Vanille und Zimt, Malz. Im Mund weich und ölig, vollmundig, schwer, Zimt, Nelke, Malz, zarte Süsse, Vanille , dunkle Beeren aus dem Rumtopf, feine pfeffrige Schärfe, ein Hauch Röstaroma, leicht bitter. Im langen Abgang bleibt ein feine Schärfe auf der Zunge, etwas Süsse, reichlich Malz mit einer zarten Röstnote, Zimt, Vanille, Nelke und eine deutliche Bitterkeit. Ein Hammer Stout aus Keila/Estland mit 10,0% und 100 IBU. Die braucht es auch um den Aromen die Stirn zu bieten. Weltklasse Bier!
 
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Brauerei Kundmüller Weiherer Rauchbock.
Dunkel Bernsteinfarben, leicht trüb und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase fein malzig-süss mit Phenolnoten, Rauch und Schinken. Im Mund leicht aufschäumend, vollmundig, malzig und dezent süß, angenehm rauchig mit gut geräuchertem Schinken, manchmal etwas Trockenobst und sanft bitter. Im langen Abgang macht sich Malzsüsse breit, wird aber von den Rauch- und Schinkenaromen gut ausgepegelt, es kommt etwas Hopfen hinzu, Alkohol macht sich bemerkbar und auch die Bitterkeit nimmt dezent zu. Ein leckerer Rauchbock aus Viereth-Trunstadt mit wärmenden 7,0%, schmeckt mir.
 
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Maredret Altus.
Leuchtend Bernsteinfarben, unfiltriert und mit einer schönen, standfesten Schaumhaube im Glas. In der Nase Hefe und fein süßes Malz, Gewürze. Im Mund erfrischend prickelnd, kernig, malzig und fein süß, Hefearomen, eine unbestimmte Fruchtigkeit, Karamell, etwas Heu, Nelke, sanft bitter. Im langen Abgang bleibt Malz, Karamell und feine Süße, Nelke und Wacholderbeere und deutlich bitter. Ein leckeres Abteibier der Schwestern vom Kloster Maredret, eingebraut mit Dinkel, Nelke und Wacholderbeere, aus Maredret/Belgien mit 6,8%, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Tucher Privatbrauerei Sebaldus Weizen.
Honiggelb, hefetrüb und mit mächtiger, stabiler Schaumhaube im Glas. In der Nase Getreide- und Hefearomen unterlegt von einem feinen Bananenduft. Im Mund kräftig aufschäumend, voller Malzkörper mit dezenter Süße, relativ kernig, leicht fruchtig mit Birne und zurückhaltender Banane, Hefearomen. Im Abgang bleibt malzig und fein süß, sahnig, Birne, Aprikose und Banane, Hefe, zarte Gewürz- und Hopfennoten mit einer Andeutung von Bitterkeit am Ende. Ein kräftiges Weissbier aus Nürnberg mit 6,0%, schmeckt mir.
 
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St Laurentius Honey Moon.
Hellgelb, unfiltriert und mit gemischtporigem, eher flüchtigem Schaum im Glas. In der Nase ein ganz zarter Duft von Getreide und Honig. Im Mund erfrischend aufschäumend mittlerer Malzkörper mit deutlicher Süße untermauert von Honigaromen, Getreide- und Brotaromen, eine Spur Limette, sehr dezent bitter. Im Abgang bleibt angenehme Süße mit Honig, Brot und etwas Zitrus, manchmal meine ich Hopfenaromen wahrzunehmen und die Bitterkeit nimmt moderat zu. Wie schon auf der Flasche steht, ein süffiges Lager ( in der Vollmondnacht im Oktober gebraut) aus Bülach/CH mit 5,0%, schmeckt mir.
 
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Funky Fluid Acid Trip.
Bräunlich-violett, unfiltriert und mit rosefarbenen, relativ schnell platzendem Schaum im Glas. In der Nase in allererster Linie Himbeeren dann kommt die schwarze Johannisbeere. Im Mund verhalten aufschäumend, volle Breitseite Himbeere und schwarze Johannisbeere, angenehme Fruchtsäure, fein malzig mit passender Süße, dezente Hopfennoten und zart bitter. Im langen Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse mit schöner Fruchtsäure als Gegenspieler, Himbeere und schwarze Johannisbeere, eine dezente Zitrusnoten und eine deutliche Bitterkeit. Ein hammermäßiges Sour Triple IPA aus Warschau/Polen mit extrem gut eingebauten 9,0%, sowas von lecker, Weltklasse!
 
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Trzech Kumpli Browar Lotny Tohunga.
Hell Bernsteinfarben, unfiltriert und mit gemischtporigem beständigem Schaum im Glas. In der Nase Südfrüchte und Kokos. Im Mund weich und nur sanft schäumend, vollmundig, kräftiger Malzkörper mit passender Süße, fruchtig mit Kokos, Kiwi und reichlich Südfrüchten, leicht bissige Hopfennoten und kaum merklich bitter. Im langen Abgang bleibt es weich, malzig und fein süß, fruchtig mit Kokos, Kiwi, Südfrüchten, Hefe- und Hopfenaromen, angenehm wärmenden Alkohol und deutlicher Bitterkeit. Ein hocharomatisches Triple IPA mit verschiedenen Hopfen aus Neuseeland, aus Tarnow/Polen mit 8,3% und 50 IBU, schmeckt mir sehr gut.
 
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Brauerei Schäffler Weisser Bock.
Haselnussbraun, leicht trüb und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase nur etwas Fruchtigkeit und Banane. Im Mund erfrischend prickelnd, vollmundig, malzig und dezent süß, nussig, rote Beeren, ganz feine Röstnoten, dezent gehopft und praktisch nicht bitter. Im langen Abgang bleibt es malzig und fein süß mit reichlich roten Beeren, ein Tick Säure, Karamell, Gewürznoten, der Alkohol lugt mitunter hervor und es kommt etwas Bitterkeit die die Aromen ausbalanciert. Ein vielschichtiger Weizenbock aus Missen mit 7,0%, schmeckt mir sehr gut.
 
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Hopfmeister Costa Rican Road Trip.
Hell Bernsteinfarben, leicht trüb und mit gemischtporigem, relativ festem Schaum im Glas. In der Nase fruchtig mit rosa Grapefruit und Mango, zart süss mit Hopfenaromen. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Malzkörper mit passender Süße, ordentlich fruchtig mit Grapefruit, Mandarine und Mango, deutliche Hopfenaromen und angenehm bitter. Im Abgang bleibt es frisch und malzig die Süße nimmt etwas ab, es bleibt fruchtig mit rosa Grapefruit, Orange und Mango, Hopfenaromen und einer sich gut einfügenden Bitterkeit. Ein fruchtig-hopfiges Pale Ale aus München mit 6,2%, schmeckt mir.
 
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St Laurentius French Saison.
Honiggelb, unfiltriert und mit feinporigem mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase hopfig-herb mit einem fruchtigem Unterton. Im Mund erfrischend aufschäumend, mittlerer Malzkörper mit geringer Süße, Hopfenaromen, fruchtig mit roten Beeren, ein Tick Fruchtsäure, zart bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl mit Malznoten, es wird trockener, Hopfenaromen, fein fruchtig mit Erdbeere (?) und einer subtilen Bitterkeit. Ein wunderbares Saison aus Bülach/CH mit 5,5%, saulecker!
 
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Barnimer Brauhaus Pils.
Goldgelb, unfiltriert und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase Brot-und Getreidearomen. Im Mund weich aufschäumend, schlank, leicht malzig, kaum süß, Brotnoten, unterschwellige Limettennote, Hopfenbetont und angenehm bitter. Im Abgang wird es richtig trocken, etwas Brotrinde, weiter Hopfenbetont und sehr deutlich bitter. Ein so trockenes Pils dass es einem gleich nach dem nächsten Schluck verlangt aus Hohenfinow mit 4,5%, ich bin positiv überrascht, schmeckt mir.
 
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Maredret Triplus.
Altgolden, minimal trüb und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase frisch, Limette, Lorbeer und vielleicht Salbei. Im Mund kräftig aufschäumend dann weich, vollmundig, stabiler Malzkörper mit angenehmer Süße, Limetten- und Zitrusaromen, begleitet von Salbei und Lorbeer, etwas Hefe und leicht aufblitzenden Alkohol. Im Abgang bleibt dezente Malzsüsse mit Zitrone und Limette, Salbei und wenig Lorbeer, Hefenoten, leicht holzig und angenehm wärmender Alkohol. Ein wunderbares Bier der Schwestern vom Kloster Maredret aus Maredret/ Belgien mit 8,0%, schmeckt hervorragend.
 
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Barnimer Brauhaus Doppelbock.
Mahagonifarben mit roten Reflexen und feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ein kräftiger Duft nach Kakao und Schokolade mit Rumtopfnoten. Im Mund verhalten aufschäumend, vollmundig, Malzaromatisch und kaum Süße, Bitterschokolade, zarte Röstaromen, Süssholzwurzel, eine Spur Trockenobst, leicht bitter. Der Abgang gestaltet sich trockener mit Malz-und Röstaromen, Schokolade, etwas Hopfen, Süssholzwurzel und merkbarer Bitterkeit. Ein kräftiger, solider Doppelbock aus Hohenfinow mit 7,5%, schmeckt mir.
 
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St Laurentius Vanilla Oatmeal Stout.
Schwarzbraun, blickdicht und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ein ganz zarter Duft nach Schokolade und Vanille, leicht süsslich. Im Mund kaum schäumend, vollmundig und weich aber trotzdem eher schlank, malzig und angenehm süß mit einer schönen Portion Vanille, Vollmilchschokolade, je ein Tick Säure und Röstmalz. Im Abgang bleibt es malzig und fein süß mit leichten Röstnoten, Vanille, etwas Schokolade und einer dezenten Bitterkeit. Ein schön vanilliges Stout aus Bülach/CH mit 6,2%, schmeckt mir.
 
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Privatbrauerei Friedrich Düll Krautheimer Pilsner.
Hellgolden, glasklar und mit eher feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ein leicht wässriger Geruch nach Gras und grüner Gurke, Getreide. Im Mund kräftig prickelnd, eine leicht saure Note, Getreide, Brot, sehr zarte Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit Getreide und Brot, der Hopfen legt leicht zu und die Bitterkeit wird relativ deutlich. Ein eher unterdurchschnittliches Pilsner aus Volkach mit 5,0%, nee, das war nix.
 
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Duvel Belgian Blond.
Goldgelb, unfiltriert und mit mächtiger, langlebiger Schaumhaube im Glas. In der Nase belgische Hefearomen, ein wenig Malz, eine Andeutung von Orange mit einer leichten Alkoholnote. Im Mund kräftig aufschäumend, fein malzig und sehr dezent süß, Getreidenoten, etwas Orange, kantige, leicht holzige Hefearomen, etwas Alkohol und kaum bitter. Im Abgang bleibt ein wenig Malzsüsse mit Getreide, hauchzarte Orangennoten, die typisch belgische Hefearomen dominieren, leicht holzig, etwas wärmender Alkohol und eine dezente Bitterkeit. Ein schönes Blond aus Puurs-Sint-Amands/Belgien mit 6,66%, schmeckt mir.
 
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Camba Bavaria Oak Aged Weizenbock MHD 02/2019.
Kastanienbraun mit kupferfarbenen Reflexen, leicht trüb und mit gemischtporigem, beständigem Schaumring im Glas. In der Nase satt fruchtig mit schwarzer Johannisbeere, Hefe, Rumtopf. Im Mund kaum schäumend vollmundig, feines Süsse-Säure-Spiel, schwarze Johannisbeere,Brombeere, Gebäck, Holz, Schokolade und Whiskeyaromen. Im langen Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit einem fruchtigem Süße-Säure-Spiel, schwarze Johannisbeere, Gebäck und Schokolade, etwas Vanille, Holzfass, Whiskeyaromen, Karamell.
Je mehr Luft das Bier bekommt um so mehr rote Beeren kommen zurück und auch Malz zeigt sich.
Ein schön gereifter Weizenbock, die Fruchtnoten haben sich im Laufe der Jahre gewandelt, aus Seeon mit 9,0%, schmeckt mir.
 
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Barnimer Brauhaus Black IPA.
Tief dunkelbraun mit rötlichen Reflexen und eher feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase fein fruchtig, Hopfenaromatisch und etwas Milchkaffee. Im Mund sanft schäumend, Malz und Röstmalz mit einer kaum vorhandenen Süße, fein fruchtig mit Zitrus, ein Tick Säure, Spuren dunkler Schokolade, Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt Malz und Röstmalz, es wird trockener, zarte Zitrus- und Beerennoten, Hopfenaromen, etwas dunkle Schokolade und trockene, knackige Bitterkeit.Ein vielschichtiges Black IPA aus Hohenfinow mit 7,0%, schmeckt mir, ist aber nichts für alle Tage.
 
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