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Neue Testbiere eingetroffen

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Nr Nissum Håndbryg Dikan Lundtoft.
Rotbraun bis Kupferfarben, unfiltriert und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase reichlich Malzaromen, fein süsslich und mit einem schokoladigem Unterton. Im Mund leicht prickelnd, mittlerer bis schlanker Körper, ein gute Portion Malzaromen, fein süß, dezente Beerenfruchtnote, feine Hopfenaromatik und dezent bitter. Im Abgang bleibt es malzig mit feiner Süße, Schokolade, Anklänge von Beerenobst, dezente Hopfenaromen und zurückhaltend bitter. Ein am Bockbier orientiertes Bier aus Lemvig/ Dänemark mit 5,5%, schmeckt mir sehr gut.
 
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Pivovar Falkenštejn Desperát.
Goldgelb, unfiltriert und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ergänzen sich süsse Malzaromen mit denen von Hopfen und Grapefruit. Im Mund angenehm prickelnd, eher schlank, fein malzig und kaum süß, Grapefruit, Mandarine, leicht harzig, kräftige Hopfenaromatik und deutlich bitter. Im Abgang bleibt ein leicht adstringierendes Mundgefühl mit etwas Malz und zarter Süße, Grapefruit lässt nach dafür etwas mehr Mandarine, die Hopfenaromen dominieren, das Harz legt zu und es gibt eine knackige Bitterkeit. Ein schönes American Pale Ale aus Krásná Lipa/Tschechien mit 4,8% und 45 IBU, schmeckt ausgezeichnet.
 
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Gambertbräu Förster Hell.
Blassgelb, glasklar und mit grobporigem, relativ beständigem Schaum im Glas. In der Nase ein schöner, getreidiger Duft. Im Mund erfrischend prickelnd, schlank, Getreidearomen, ganz verhalten süß, ein säuerlicher Unterton, Hopfennoten und merkbar bitter. Im Abgang bleibt ein adstringierendes Mundgefühl mit kratzigen Getreidenoten, zunehmende Malzsüsse, Hopfenaromen und leicht bitter. Ein unrundes Helles aus Weißenbrunn mit 4,4%, naja, das geht besser.
 
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Berliner Kindl Bock Dunkel.
Dunkel Mahagonifarben, soweit zu erkennen klar und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase ziemlich neutral, bis auf ein Hauch Nuss und Schokolade nichts. Im Mund verhalten aufschäumend, ziemlich voller Körper, malzig mit zarter Röstnote, dezent süß, nussig, etwas Schokolade, Anflüge von Alkohol, Hopfen nur unterschwellig genau wie die Bitterkeit. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit Malzaromen, feiner Süße, einer Röstnote, Schokolade, Alkohol und Hopfenaromen werden deutlicher und auch die Bitterkeit legt etwas zu. Ein leicht alkoholischer, dunkler Bock aus Berlin mit 7,0% und 18 IBU, nicht der große Wurf aber durchaus trinkbar.
 
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Skagen Bryghus Læsø Salt.
Rotbraun bis dunkel Kupferfarben, unfiltriert und mit feinporigem beständigem Schaum im Glas. In der Nase Malz, fein süss, Karamell, zarte Hopfentöne. Im Mund verhalten und weich aufschäumend, voller Malzkörper mit feiner Süße, deutlich salzig, Karamellaromen, dezent röstig, Hopfenaromen und angenehm bitter. Im langen Abgang bleibt es malzig und fein süß, weiter salzig, Karamell- und Röstaromen, der Hopfen legt zu und auch die Bitterkeit wird kräftiger. Ein wunderbares Ale, mit Læsø Siedesalz eingebraut, aus Skagen/Dänemark mit 5,0%, schmeckt ausgezeichnet!
 
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Veldensteiner Bierwerkstatt Historisches Dinkelbier.
Goldgelb, naturtrüb und mit cremiger, beständiger Schaumhaube im Glas. In der Nase leicht fruchtig-bananig und eine zarte Gewürznote. Im Mund kurz aufschäumend, mittlerer bis schlanker Körper, kernig, fein malzig und ziemlich süß, eine gute Portion Fruchtigkeit mit reifen Äpfeln, Limette und etwas Banane, Hefearomen und zurückhaltend bitter. Im Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit Malzaromen und deutlicher Süße, weiter kernig, fruchtig mit Apfel, Limette und Banane , Hefearomen und feiner Bitterkeit. Ein leckeres Dinkelbier, das wie ein schlankes Hefeweizen anmutet, aus Neuhaus/Pegnitz mit 5,6%, schmeckt mir.
 
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Riedenburger Brauhaus Ur-Helles.
Hell Goldfarben, leicht trüb und mit feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase relativ neutral mit wenigen Getreidenoten. Im Mund verhalten aufschäumend, schlank, getreidiger Brot- und Malztöne mit dezenter Süße, ein Stich Säure der nicht richtig passen will, hintergründige Hopfennuancen und eher nicht bitter. Im Abgang bleibt ein leicht raues Mundgefühl Brot und Getreide, kaum süß, blumige und fruchtige Akzente und kaum bitter. Ein eher unvorteilhaftes Helles, Bio hin oder her, aus Riedenburg mit 4,8%, das geht besser.
 
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Brauerei Hönig Bockbier hell.
Bernsteinfarben, leicht flockig und mit gemischtporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ein karamellig-süsser Duft mit einem zarten, bananigen Unterton. Im Mund verhalten aufschäumend dann weich, voller Malzkörper mit satt Karamell und feiner Süße, reichlich blumige Hopfenaromen, deutlich Alkohol und merkbar bitter. Im langen Abgang bleibt es malzig mit leicht abgebrannten Karamell, Alkoholnoten, blumige, an Veilchen erinnernte Hopfenaromen, deutlich und kratzig bitter. Ein ziemlich unharmonischer heller Bock aus Tiefenellern mit 7,2%, nein, den trinke ich nicht zu Ende.
 
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Wunderbraeu Dunkles.
Rotbraun, klar und mit gemischtporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase süssliche Malztöne, Schokoladennuancen und Hopfenakzente. Im Mund verhalten aufschäumend, relativ schlank, fein malzig und dezent süß, ein Hauch Schokolade, Karamell leicht abgebrannt, Hopfenakzente und zurückhaltend bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, Karamell, etwas Schokolade, Hopfennoten und leicht bitter. Ein solides Dunkles aus München mit 5,3%, schmeckt.
 
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Berliner Kindl Bock hell.
Altgolden, klar und mit feinporigem, langlebigem Schaum im Glas. In der Nase ein ganz zarter, fein süsslicher Duft mit Malz- und Hopfennoten. Im Mund leicht prickelnd, mittlerer Malzkörper mit verhaltener Süße, eine fruchtige Noten die an Beeren erinnert, ein paar kratzige Hopfenaromen und leicht bitter. Im Abgang bleibt es fein malzig und dezent süß, fein fruchtige Töne nach Beerenobst, etwas kratzig, der Alkohol blickt immer mal durch, Hopfennoten und leicht bitter. Ein etwas kantiger heller Bock aus Berlin mit 7,0%, nicht wirklich überzeugend aber trinkbar.
 
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Nr Nissum Håndbryg Lidenlund Lager.
Bernstein- bis Kupferfarben, unfiltriert und mit feinporigem, mittelfestem Schaumring im Glas. In der Nase leicht malzig mit einer spröden Hopfennote. Im Mund verhalten aufschäumend, mittlerer Körper, dezent malzig und nur ein Tick Süße, ein paar Aromen die an (Erd-) Beeren erinnern, unterschwellig etwas Kakao/Schokolade, Hopfennoten und fein bitter. Im Abgang bleibt es fein malzig und dezent süß, Schokolade und Kakao legen etwas zu, begleitet von Hopfennoten und zarter Bitterkeit. Ein Bier, nach einem anlässlich des 100ten Geburtstags von Henning Grantiis entwickelten Rezeptes gebraut, aus Lemvig/Dänemark mit 5,2%, schmeckt mir.
 
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Camba Bavaria Lauser.
Rehbraun, hefetrüb und mit feinporigem, flüchtigem Schaumring im Glas. In der Nase fein malzig, ein Hauch Kirsche und Banane , dezent pfeffrig. Im Mund verhalten prickelnd, voller Malzkörper mit feiner Süße, leicht nussig, Kirscharomen, dezent pfeffrig, Vollmilchschokolade, Hopfen und Bitterkeit eher unterschwellig. Im Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit Malz- und Vollmilchschokoladenaromen, fein süß, Kirsche und Nelke, ab und an etwas Alkohol und eine ganz zarte Bitterkeit. Ein wunderbarer dunkler Weizenbock aus Seeon mit 7,5% und 13 IBU, schmeckt ausgezeichnet, Weltklasse!
 
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Vielanker Brauhaus Stout.
Tiefschwarz, blickdicht und mit einer fast cremigen, stabilem Schaumhaube im Glas. In der Nase ein schöner Duft nach Kaffee und Espresso unterlegt mit einer zarten Vanillenote. Im Mund verhalten aufschäumend, kräftig malzig mit verhaltener Süße, eine gute Portion Röstaromen, Kaffee- und Espressonoten, ein Hauch Vanille, Hopfenanklänge und deutlich bitter. Im langen Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malzaromen, es wird trocken, Kaffee- und Espressonoten, etwas Vanille, intensive Röstaromen, Hopfentöne und deutlich bitter. Ein klassisches Stout aus Vielank mit 4,9%, schmeckt.
 
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Browar Perun Dusza Widmo.
Dunkelbraun mit rötlichen Reflexen, unfiltriert und mit einem gemischtporigem, flüchtigem Schaumring im Glas. In der Nase schwarze Johannisbeere, Gebäck, Kekse malzig. Im Mund praktisch nicht schäumend, vollmundig und cremig, fruchtig-säuerliche Aromen von dunklen Beeren und Kirschen , malzig und passend süß, Gebäck, Toffee und leicht bitter. Im langen Abgang bleibt ein cremiges Mundgefühl mit Malzaromen und feiner Süße, weiter säuerlich-fruchtig mit Kirschen und dunklen Beeren, ein Tick Schokolade, Gebäck und weiter leicht bitter. Ein wunderbares Barley Wine, mit Kirschsaft eingebraut, aus Budzisyn/Polen mit hervorragend versteckten 10,3%, schmeckt ausgezeichnet, Weltklasse!
 
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Brauerei Eichhorn Bockbier.
Altgolden, fast klar und mit einem cremigen, flüchtigem Schaumring im Glas. In der Nase deutlich alkoholisch mit zarter Malznote, fein süß. Im Mund verhalten prickelnd, kernig, voller Malzkörper mit feiner Süße, deutlich alkoholisch, dezent gehopft, fein bitter. Im Abgang bleibt ein alkoholisches Brennen, fein malzig-süss, Alkohol, Hopfenaromen schwinden, etwas kratzige Bitterkeit. Ein etwas sprittiger Bock aus Hallstadt mit 7,2%, nein das ist nicht mein Ding.
 
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Bad Santa Edition 2021.
MHD 09.2022.
Kastanienbraun mit roten Reflexen, soweit zu erkennen klar und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase ein schwerer Duft nach süßlichen Malz, Schokolade und etwas Beerenobst. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Malzkörper mit angenehmer Süsse, dunkle Schokolade, etwas Rumtopf, eine feine Röstnote, Hopfentöne und zurückhaltend bitter. Im Abgang bleibt es malzig und fein süß mit Schokolade, zarten Röst- und Hopfenakzenten, ein bisschen Alkohol und eine feine Bitterkeit. Ein dunkles, malzaromatisches Bockbier, gebraut bei Schnitzlbaumer für Kalea, aus Traunstein mit 6,2%, schmeckt mir.
 
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Aufsesser Brauerei Bock Dunkel.
Kastanienbraun mit roten Reflexen, klar und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase malzig mit einem fruchtigen Akzent, Schokolade und Kakao. Im Mund verhalten aufschäumend, voller Malzkörper mit feiner Süße und dezenten Röstnoten, Kakao und Schokolade, zarte Hopfentöne und fein bitter. Im langen Abgang bleibt ein leicht belegtes Mundgefühl mit Malzaromen und dezenter Süße, Aromen von Schokolade und Kakaopulver, unterschwellig meine ich etwas fruchtiges wahrzunehmen, zarte Hopfentöne und leicht ansteigende Bitterkeit. Ein vollmundiger und aromatischer dunkler Bock aus Aufsess mit 7,2%, schmeckt ausgezeichnet! Schade daß ich nur den einen habe.
 
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Nr Nissum Håndbryg Lys hvede.
Leuchtend Bernsteinfarben, unfiltriert und mit mittelporigem, haltbarem Schaum im Glas. In der Nase malzig, blumig, Orange. Im Mund kräftig aufperlend, etwas Malz und feine Süße, Gewürznoten, ein Hauch Orange, Hefearomen, Anklänge von Hopfen, zart bitter. Im Abgang bleibt ein leicht cremiges Mundgefühl, fein malzig und dezent süß mit Noten von Honig und Orange, etwas Gewürz, Hefearomen, unterschwellige Hopfenaromen und merkbar bitter. Ein etwas anderes Weizenbier aus Lemvig/Dänemark mit 5,5%, schmeckt mir.
 
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Crew Republik Local Hero.
Goldgelb, minimal trüb und mit eher feinporigem, mittelfestem Schaum im Glas. In der Nase frisch, fein süße Getreidenoten, leicht kräuterig. Im Mund leicht aufperlend dann weich, schlank und aromatisch mit Noten von Limette, etwas Getreide und dezent süß, nur unterschwellig bitter. Im Abgang bleibt ein weiches Mundgefühl mit brotigen Akzenten, weiter Limette und zarte Süße, sehr zurückhaltend bitter. Ein süffiges Helles, neu interpretiert, aus Unterschleißheim mit 5,0% und 19 IBU, sehr lecker.
 
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Brauerei Hübner Helles Bockbier.
Bernsteinfarben, minimale Trübung und mit feinporigem, beständigem Schaum im Glas. In der Nase bis auf ein paar malzig-süsse, kräuterige Akzente ziemlich neutral. Im Mund leicht prickelnd, voller Malzkörper mit deutlicher Süße, Honig, etwas Alkohol, Brot, kräuterige Hopfenaromen, merkbar bitter. Im Abgang bleibt reichlich Malzsüsse mit Honigaromen, Kräuter- und Hopfenaromen, etwas Alkohol, und weiter merkbar bitter. Ein heller Bock aus Steinfeld mit 6,7%, schmeckt mir.
 
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