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"Noch ein HBO im Eigenbau"

Braten aus dem HBO

Hallo Jörn,
der Braten war super zart und sau lecker
mit Kartoffeln und Kohlrabi aus dem Garten
hier ein kleiner Eindruck

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meinen vollen respekt hast du!!
:thumb1:

nimmst du die backbleche für die pizzen wg der hitze aus richtung der glut?
normal würde ich ja sagen, das geht gar nicht, wenn man schon einen so schönen steinofen hat.
aber das ergebnis schaut doch recht gleichmässig aus.


(und meine frage, ob du das alles mit dem kleinen küchenrührer knetest hat sich erübrigt...)

SD
 
nächster Backtag

....am kommenden Wochenende werde ich wieder Pizza und Brot backen.
nach dem erfolgreichen Backtag letztes Wochenende und Kostproben in der Nachbarschaft werde ich wohl nicht darum herum kommen ... :-)

Das Sauerteig Nussbrot ist einfach klasse, diesmal werde ich noch weniger Hefe nehmen.

Das Brot hält wunderbar über Tage und läßt sich problemlos schneiden und der Geschmack ist perfekt !

:thumb1:
 
Appetitanreger

so sieht das angeschnittene Walnussbrot aus....

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deine Backergebnisse sind klasse Reinhard :thumb1: und ich freue mich schon auf deine nächsten Bilder...

Danke - ich freue mich auch schon auf den nächsten Backtag...!
 
Lehmfugen im Backraum

Gerade habe ich gesehen, daß schon wieder ein wenig Lehmfuge im Backraum aus der Decke gefallen ist.
Daraufhin habe ich die Ofendecke mal genau kontrolliert und fotografiert...
was meint ihr, muß ich mir Gedanken machen, oder wenigstens nachfugen, oder soll ich es so lassen... ?

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@ und Kartman

dies ist nur die Innenkuppel aus Lehmsteinen, darüber sitzt noch eine Stroh-Lehm Schicht,
dann folgt eine Dämmschicht aus Fasermaterial und schließlich gibt es ja noch den Kalkaußenputz....

ich glaube ich werde hier doch mal ein wenig nachfugen :-))
 
Hallo Reinhard

Jetzt muß ich mal eine Sau blöde Frage stellen.
Ihr wollt immer weniger Hefe nehmen.
Warum nur?
Ich habe dazu noch keine Erfahrung. Kann es mir jetzt nicht Erklären.
Es muß aber etwas geben da ihr gerne die (etwas) längere Ruhezeit in kauf nehmt.
Aber was, warum?
Kläre mich mal bitte auf.
 
Hallo Wolfgang,

Hallo Reinhard

Jetzt muß ich mal eine Sau blöde Frage stellen.
Ihr wollt immer weniger Hefe nehmen.
Warum nur?
Ich habe dazu noch keine Erfahrung. Kann es mir jetzt nicht Erklären.
Es muß aber etwas geben da ihr gerne die (etwas) längere Ruhezeit in kauf nehmt.
Aber was, warum?
Kläre mich mal bitte auf.
Der Geschmack ist IMHO besser (kein Hefegeschmack!) und der Teig lässt sich besser verarbeiten und formen (Pizza).

Grüßle,
Tantchen
 
Hallo Wolfgang

dazu gibt es natürlich verschiedene Ansichten.
Ich für meinen Teil bin auch ein "Hefe-Reduzierer".

Ich mag es erstens nicht, wenn die Backwaren nach Hefe schmecken. Das schmeckt man ganz deutlich, wenn auf ein Kilo Mehl ein kompletter Würfel Frischhefe (in der Regel 42g) verwendet wird.

Und zweitens hat die Hefe in Verbindung mit Mehl und Wasser bei längerer Gehdauer die Möglichkeit, im Backgut Geschmack zu entwickeln - und zwar nicht den typischen Hefegeschmack.

Nimmst Du aber mehr Hefe, dann geht der Hefe innerhalb kurzer Zeit "das Futter" aus und Dein Teig hat die volle Gare innerhalb kurzer Zeit erreicht. Sprich, wenn Du den Teig lange gehen lassen willst, muss weniger Hefe im Teig sein, da sonst dein Teig über-gar wird und im Ofen nicht mehr auf geht und im schlimmsten Fall sogar zusammenfällt.

So kurz und knapp kann man das nur anreißen. Es gibt aber verschiedene Quellen, wo man allerhand nachlesen kann. Sehr ergiebig ist hier zum Beispiel der Blog von Lutz (Plötzblog ? Rezepte rund ums Backen von Brot, Brötchen, Kuchen & Co.).
 
Hi,

die Teiggärung ist nicht nur ein Triebprozess, sondern auch ein Garprozess, bei dem das Mehl vorzersetzt ... also im Grunde vorverdaut wird.
Reines Mehl ist für den Menschen nur schwer verdaulich.

Viel Hefe auf wenig Mehl bringt zwar einen guten Triebprozess (also gutes Aufgehen der Backware) aber eine schlechte Vorzersetzung.

Backwaren mit langer Teigführung und geringer Hefezugabe sind bekömmlicher und im Ernährungssinne wertvoller.

Klassische Backwaren zeichneten sich durch die klangen Teigführungen aus.
(Ausnahmen wie Hefezopf, Kuchen usw. mal nicht betrachtet)

In Bäckereien versucht man immer mehr durch Beimischungen von industriell gezogenen Pilzkulturen diese langen Teigvorbereitungen zu verkürzen um effizienter arbeiten zu können.

Den Effekt sieht man.
Immer mehr Leute sind unzufrieden mit den Bäckereibackwaren und denken über Alternativen nach.

Wenn ich schnelle stark treibmittelhaltige Brote und Brötchen will, kann ich gleich zur Supermarktbackstation gehen.

Daher ist es gerade beim Selberbacken interessant, die klassischen langen Teigführungen mit wenig bzw. gar keiner Hefe zu praktizieren, die man beim Bäcker heutzutage nur noch selten bekommt.


Oder kurz gesagt: Das Brot mit langer Teigführung ist einfach das bessere Lebensmittel.
Es schmeckt besser und es ist bekömmlicher.

Ein Versuch, der dies sehr gut zeigt:
Mach mal ein Baguette mit viel Hefe und 3 Stunden gehzeit und im Vergleich dazu eines mit wenig Hefe und 48 Stunden gärzeit.

Der Unterschied ist immens.

Viele Grüße
Onkelchen
 
Diskussion

da hat sich ja eine nette Diskussion entwickelt...
meine Antworten folgen ...!

@ und Kartman:
eigentlich mache ich mir hier über die Risse und auch die verlorenen Fugenfüllungen nicht sonderlich Gedanken, ich werde es einfach nachbessern und gut is...!
Der Ofen wird trotzdem funktionieren....
Im Haus haben wir eine uralte Lehmdecke restauriert. Das Haus ist von 1820 und denkmalgeschützt, hier fällt auch ab und an mal ein wenig Lehm runter, deshalb bricht aber unser Haus nicht zusammen :-))

@ a Schwob:
richtig leckeres und haltbares Brot gibt es heute fast in keiner Bäckerei mehr zu kaufen, die meisten verarbeiten industriell hergestellte Fertigmischungen.
Solche Brote sehen zwar gut aus im Backregal, sind aber nach kurzer Zeit trocken und nur noch getoastet genießbar.
Richtige Sauerteigbrote backen nur noch Bäcker, die ihren Job verstehen und gerne ausüben, denn hier steckt das eigentliche Backgeheimnis drin.
Sauerteigbrote sind problemlos bis zu einer Woche haltbar und während die ausgebackenen Fertigmischungen nach 2 Tagen schon als Mauersteine nutzbar sind,
entwickelt das ursprüngliche Sauerteigbrot erst seinen eigentlichen Geschmack....
Leider gibt es nur noch ganz wenige Bäcker, die diese uralte Tradition fortführen...
und genau deshalb backen wir unser eigenes Brot und nach den letzten Backtagen zeigt sich ein deutlicher Weg in die richtige Richtung.
Immer weniger Hefe, ja, am Schluss möchte ich als Triebmittel nur noch den Sauerteig nehmen, dann paßt es...
und es erinnert mich an Sauerteigbrot wie ich es kennengelernt habe in den 70ern...

@Onkelchen und Tantchen:
ihr denkt genauso wie ich - es ist wie mit der Kartoffel....
Abgepackte Kartoffeln im Supermarkt schmecken, sind sie mal auf dem Teller gelandet, nach Nichts!
Sie sind einfach weiß und fad!
Beim Bio-Bauern findest du vielleicht noch die wirklich leckere Kartoffeln...!
Aber bau doch mal selber Kartoffeln an und genieße die gelben schmackhaften Erdäpfel nur mit Butter - ein Traum...
das Gleiche mit Eiern...!
wir haben Hühner und die Eier, die wir einsammeln, wenn du eien Kuchen backst oder überhaupt...das Eigelb ist sowas von Gelb...!
Hier ein Beispiel:
Oben links die 4 Vierteleier sind von uns, der Rest kommt aus der industriellen Eierproduktion...

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Egal - selber machen ist eine echte Alternative heutzutage - ich will kein industriell erzeugtes Fertigfutter essen - nein danke. "Punkt"
und außerdem macht es auch noch Spaß, den nötigen Freiraum dafür muß man/frau allerdings haben...

jetzt freue ich mich erst recht auf den nächsten Backtag...
 

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