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Otto Wilde G32 | Brenner

Ich muss meine Aussage inzwischen präzisieren, bzw. modifizieren.
Mit dem neuen Top habe ich momentan einen Stand erreicht, mit dem ich weitgehend zufrieden bin (mit Ausnahmen, siehe unten):
- die Brenner 'funktionieren', zünden jetzt zuverlässig, brennen ohne Fauchen in allen Stellungen der Gasregler und bei allen Temperaturen und gehen auch nicht mehr im Betrieb aus.
- der Heckbrenner zündet nach anfänglichen Fehlversuchen inzwischen zuverlässig
- WLAN funktioniert (nach anfänglich 123 Fehlversuchen) jetzt und hält auch zuverlässig die Verbindung
- bisher auch keine 'Abstürze' der Elektronik mehr bei Zündungen der Brenner

immer noch relativ unzufrieden bin ich mit:
- Fettbrand. Alte Tamer mit wenigen Löchern im neuen Top, da steht wie gehabt das Fett drin und brennt lustig ab
- Hitzeverteilung, vorne und zu den Seiten hin stark abfallende Temperatur (siehe unten).
- Funktion der Gasregler. Da ändert sich subjektiv nach den ersten 30% des Drehwegs nichts mehr an der Leistung

Beim ersten Top hatte ich dann noch die generell viel zu geringe (Heiz-)Leistung bemängeln müssen. Ich war einfach nicht zufrieden, nur im geschlossenen Zustand wurde der Grill heiß genug zum Flachgrillen (dann aber 'unbeaufsichtigter' Fettbrand!). Das war beim neuen Top jetzt nicht anders.

Ich habe daher jetzt einige Modifikationen vorgenommen, die ich aber ausdrücklich nicht weiterempfehlen kann (!!!), da durch diese Änderungen (speziell Änderung der Gasdüsen) definitiv die Garantie erlischt:
- bei den Brennern habe ich im vorderen Bereich (zu den Reglern hin) die ersten acht Löcher auf jeder Seite von den ursprünglichen 2.4/2.5mm auf 3mm aufgebohrt. Bei den Brennern 1 und vier auch auf den Außenseiten zusätzlich einige Löcher auf 3mm aufgebohrt. Die Idee dahinter ist die Verbesserung der Wärmeverteilung. (Dieses habe ich bei den 'alten' Brennern aus dem ersten Top gemacht, kann also jederzeit wieder zu dem Serienstand mit den Brennern vom neuen Top zurück.)
- die Gasdüsen (sitzen dort, wo die Brenner 'aufgesteckt' werden) habe ich bei Brenner 2 und 3 von 0.8mm auf 0.9mm und bei den Brennern 1 und 4 auf 1mm aufgebohrt. Damit erhöhe ich die Leistung der äußeren Brenner rechnerisch von den ursprünglichen 3.5kW auf ca. 5.3kW und die der mittleren auf ca. 4.3kW. (auch hier habe ich die Düsen vom alten Top modifiziert, kann also auch hier zum Serienstand zurückkehren bzw. noch andere Konfigurationen ausprobieren.)

subjektives Ergebnis:
- die angezeigte Temperatur steigt jetzt beim Aufheizen gleichmäßiger an (Endtemperatur aus guten Gründen nicht getestet!), die äußeren Brenner hinken nicht mehr hinterher. Ich habe praktisch identische Temperaturen innen und außen (immer abhängig vom Luftzug/Wind).
- die Aufheizdauer ist drastisch reduziert, die Flammenlänge außen auf jeden Fall deutlich höher
- Wärmeverteilung ist subjektiv etwas besser. Außen auf jeden Fall deutlich, zum vorderen Bereich hin fühlbar, aber nicht ausreichend.
- ich habe seitdem zwei mal gegrillt, zuerst ein 1kg Porterhouse und gestern Lammkoteletts. Ich bin jetzt sehr zufrieden mit den erreichten Temperaturen, speziell die Lammkoteletts bekam ich so außen braun und innen rosa, was vorher nicht möglich war. Beim Porterhouse konnte ich scharf angrillen zum Erreichen einer vernünftigen Kruste und habe dann mit stark reduzierter Temperatur zu Ende gegart. So stelle ich mir das Grillen vor (bzw. war das von meinen BKs auch so gewohnt).

zusätzliche Beobachtungen/Bemerkungen:
- die Brenner zünden und brennen jetzt absolut zuverlässig (auch ohne die 'neuen' zusätzlichen Löcher). Es kommt mehr Gas, dieses zündet dann wohl leichter.
- die Tamer werden jetzt recht schnell glühend. Hier sind dann auch deutlich sehr unterschiedliche Bereiche zu erkennen. 'Zwischen' den Tamern, da wo der größte 'Schlitz' entsteht, ist die Temperatur deutlich am höchsten. Stimmt auch damit überein, dass ich dort am Grillgut das schnellste Garen feststelle. Hinten ist die Temperatur immer noch deutlich höher als 'vorne'.
- die Tamer sind eindeutig zu stark 'geschlossen'. Daher strömen die heißen Gase nur durch die wenigen verfügbaren Öffnungen und erhitzen dort die Tamer am meisten. Dass zusätzlich das Fett nicht abfließen kann ist bekannt ...
- subjektiv habe ich jetzt auch weniger Fettbrand!!! Gut, dass Porterhouse war recht mager. Aber auch bei den Lammkoteletts (zusätzlich in Olivenöl) hatte ich keine Probleme mit dem Fettbrand. Es tropfte auf die heißen (glühenden) Tamer und gab dort eigentlich nur eine kurze Stichflamme, die schnell erlosch. Ähnlich wie bei meinen BKs (die hinsichtlich Fettbrand auch nicht ohne waren ...).
- man kann den Grill so modifiziert nicht alleine lassen. Bei Vollgas auf allen Brennern werden jetzt schnell Temperaturen erreicht, die den Bauteilen definitiv nicht gut tun.
- es lassen sich in diesem Zustand eventuell auch nicht mehr die für Longjobs notwendigen tiefen Temperaturen erreichen (nicht ausprobiert).

Fazit:
- ich werde den Grill jetzt erst einmal so betreiben. Bin endlich zufrieden mit der Leistung und kann so endlich (nach fast drei Jahren) wieder mit Spaß grillen.
- ich würde in einem zweiten Versuch definitiv die äußeren Düsen nur maximal auf 0.95mm (ca. 4.8kW) aufbohren. Die Leistung bei 1mm ist schon extrem.
- wie man deutlich 'sieht', würde ein Tamer mit mehr Öffnungen wahrscheinlich die Wärmeverteilung verbessern und wahrscheinlich gleichzeitig auch für mehr Hitze besser verteilt am Grillgut sorgen. Wenn das so wäre, dann würde ich die Leistungserhöhung sicher wieder zurücknehmen (eventuell nur noch außen auf 0.85mm oder 0.9mm erhöhen).

Bitte keine Anmerkungen, dass ich die Garantie verliere und der Gasgrill so nicht mehr 'zugelassen' ist (Modifikation der Düsen ist der Knackpunkt). Das weiß ich! Nehme ich in Kauf, ist mir egal. Ich rate hiermit auch nochmals davon ab, diese Modifikationen vorzunehmen.

Schönes WE, Jörg.
Wie Gast das mit dem WLAN letztendlich gelöst, hab auch das Problem und schon 20/30 mal neu gestartet, App gelöscht, gestern Firmware Update geladen und es geht nicht

Funktioniert nach wie vor nur Bluetooth
 
Da gibt es jede Menge auf dem Markt. Wichtig ist für mich nochmals die Frage nach dem Gewinde M6 (Steigung?? 1mm). Weiterhin braucht man für ein ähnliches Setting wie JBecker 4 Düsen ( z.B.: außen 2 x 0,95 und innen 2 x 0,87). In den Sets sind jedoch je nur eine Größe.
@JBecker: hast Du zufällig ein Bild einer ausgebauten OWG Originaldüse und deren Abmessungen ? (habe keine Lust erst meine G32 zu zerlegen :-) ). Danke und Gruß Stephan
 
Da gibt es jede Menge auf dem Markt. Wichtig ist für mich nochmals die Frage nach dem Gewinde M6 (Steigung?? 1mm). Weiterhin braucht man für ein ähnliches Setting wie JBecker 4 Düsen ( z.B.: außen 2 x 0,95 und innen 2 x 0,87). In den Sets sind jedoch je nur eine Größe.
@JBecker: hast Du zufällig ein Bild einer ausgebauten OWG Originaldüse und deren Abmessungen ? (habe keine Lust erst meine G32 zu zerlegen :-) ). Danke und Gruß Stephan
Ja klar gibt es tausend Anbieter. Ich habe einfach irgendein Set mit möglichst vielen Düsen im interessanten Durchmesserbereich genommen, welches am nächsten Tag lieferbar war.
Länge des 'Körpers' der Düse ist original 15mm, Gesamtlänge 20mm, Sechskant mit Schlüsselweite 8.
Gewinde ist wohl M6x0.75 (M6 ist korrekt, Steigung kann ich nicht überprüfen. Vergaserdüsen haben aber wohl immer 0.75, also wird das hier auch so sein).
Die Düse aus dem C16 hat eine eine Länge über alles von 9mm, der Sechskant hat 4.5mm Länge, Schlüsselweite 7 (der zweite im Bild).
Die runde Vergaserdüse (ganz unten) ist noch einmal minimal kürzer.
IMG_20230301_110620.jpg
 
Ja klar gibt es tausend Anbieter. Ich habe einfach irgendein Set mit möglichst vielen Düsen im interessanten Durchmesserbereich genommen, welches am nächsten Tag lieferbar war.
Länge des 'Körpers' der Düse ist original 15mm, Gesamtlänge 20mm, Sechskant mit Schlüsselweite 8.
Gewinde ist wohl M6x0.75 (M6 ist korrekt, Steigung kann ich nicht überprüfen. Vergaserdüsen haben aber wohl immer 0.75, also wird das hier auch so sein).
Die Düse aus dem C16 hat eine eine Länge über alles von 9mm, der Sechskant hat 4.5mm Länge, Schlüsselweite 7.
Anhang anzeigen 3066949
Sag mal kannst Du schon was bzgl. dem C16 downgrade sagen?? Wie ist die Slow-Low-Food Performance??
 
Bei den upgrades bin ich gespannt, wie die Temperaturen und die Wärmeverteilung sich entwickeln werden.
Bei der metallischen Hardware habe ich keine Bedenken.
Otto Wilde hatte zur Kickstarterzeit das Thema mit zu heissen Front-Pannels. Es wurde daher wohl die Isolierung der Front / Elektronik verstärkt - viel Platz zwischen dem Rasberry (oder was es auch ist) und der Hitzequelle besteht ja nicht. Auf der anderen Seite hatte der Grill ursprünglich mehr Leistung (anfangs 4,1kW je Brenner, nun 3,5kW). Lt. Otto Wilde wäre der Grill laut Update#79 auf über 600°C mit den vier 4,1kW Hauptbrennern gekommen.
 
Bei den upgrades bin ich gespannt, wie die Temperaturen und die Wärmeverteilung sich entwickeln werden.
Bei der metallischen Hardware habe ich keine Bedenken.
Otto Wilde hatte zur Kickstarterzeit das Thema mit zu heissen Front-Pannels. Es wurde daher wohl die Isolierung der Front / Elektronik verstärkt - viel Platz zwischen dem Rasberry (oder was es auch ist) und der Hitzequelle besteht ja nicht. Auf der anderen Seite hatte der Grill ursprünglich mehr Leistung (anfangs 4,1kW je Brenner, nun 3,5kW). Lt. Otto Wilde wäre der Grill laut Update#79 auf über 600°C mit den vier 4,1kW Hauptbrennern gekommen.
Ich kann auch nur warnen, das 'getunte' Gerät längere Zeit geschlossen bei Vollast zu betreiben (habe ich bisher auch nicht getestet!). Auch die Metallteile sind schon sehr viel höher belastet, der äußere Tamer (über dem Brenner mit 1mm Düse) glüht in Teilbereichen
Offen sieht das Ganze schon wieder anders aus, da habe ich ihn schon ~30 Minuten bei Voll-'gas' laufen lassen und ich konnte keine Probleme feststellen (es ist natürlich momentan mit ~0°C auch recht kalt). Ich bin mit 1mm Düsendurchmesser außen schon extrem unterwegs ... ist sicher nicht auf Dauer zu empfehlen.
 
Das wäre ja was.
Eine automatische Umschaltung der Düsenkanäle bei offenem und geschlossenem Deckel :sun:

Aber wahrscheinlich würde diese Entwicklung in Dü-Dorf mehrere Jahre dauern

Steigung kann ich nicht überprüfen
Du hast doch einen Messchieber da.
Miss den Abstand zwischen mehreren Gewindespitzen und teile sie durch die Anzahl der Spitzen.
 
Du hast doch einen Messchieber da.
Miss den Abstand zwischen mehreren Gewindespitzen und teile sie durch die Anzahl der Spitzen.
Ich bin Ü60 und sehe nicht mehr so gut ...
Mit Lupe komme ich auf 2,25mm für drei Windungen, das deutet stark auf 0.75 hin, oder :-)?
 
Da würde ich dir glatt zustimmen :thumb1:
 
Ja klar gibt es tausend Anbieter. Ich habe einfach irgendein Set mit möglichst vielen Düsen im interessanten Durchmesserbereich genommen, welches am nächsten Tag lieferbar war.
Länge des 'Körpers' der Düse ist original 15mm, Gesamtlänge 20mm, Sechskant mit Schlüsselweite 8.
Gewinde ist wohl M6x0.75 (M6 ist korrekt, Steigung kann ich nicht überprüfen. Vergaserdüsen haben aber wohl immer 0.75, also wird das hier auch so sein).
Die Düse aus dem C16 hat eine eine Länge über alles von 9mm, der Sechskant hat 4.5mm Länge, Schlüsselweite 7 (der zweite im Bild).
Die runde Vergaserdüse (ganz unten) ist noch einmal minimal kürzer.
Anhang anzeigen 3066949

Vom freundlichen Händler aus Seattle. Haben genau die Abmessungen für den C16 und Bohrungsdurchm. von 0,5 - 0,96. Da kann man die Wirkung austesten. Mit Prime in 1 Tag an der Haustür ;); 17 €

https://www.amazon.de/Universal-Gasdüsen-für-Flüssiggas-Propangasbrenner-Gewinde/dp/B07XFD83H9
 
Mich würde das Ergebnis beim C16 interessieren, mit dem G32 bin ich zufrieden 😀.
 
Mich würde das Ergebnis beim C16 interessieren, mit dem G32 bin ich zufrieden 😀.
Die originale Düse hat 0,89mm (Aufdruck bei mir 89) und die Leistung ist mit 4.2kW angegeben (gerade erst im Handbuch gelesen, im Shop steht 3.3kW >:( ).

Habe den hinteren Brenner des C16 jetzt mal als Extremfall mit einer 70er (0,7mm) Düse bestückt (die kleinste, die ich habe). Läuft problemlos zwischen Min und Max.
Die Flamme auf Minimum ist schon sehr klein, geht aber bei leichtem Zug nicht sofort aus. Die Leistung der 70er Düse sollte ca. bei 2,6kW liegen, also etwa 35% weniger als original.

Mit der 94er (0,94mm) im anderen Brenner als das andere Extrem läuft er auch zwischen Min und Max ohne Probleme. Leistung ca. 4,7kW, also >10% mehr als Original.
 
Die originale Düse hat 0,89mm (Aufdruck bei mir 89) und die Leistung ist mit 4.2kW angegeben (gerade erst im Handbuch gelesen, im Shop steht 3.3kW >:( ).

Habe den hinteren Brenner des C16 jetzt mal als Extremfall mit einer 70er (0,7mm) Düse bestückt (die kleinste, die ich habe). Läuft problemlos zwischen Min und Max.
Die Flamme auf Minimum ist schon sehr klein, geht aber bei leichtem Zug nicht sofort aus. Die Leistung der 70er Düse sollte ca. bei 2,6kW liegen, also etwa 35% weniger als original.

Mit der 94er (0,94mm) im anderen Brenner als das andere Extrem läuft er auch zwischen Min und Max ohne Probleme. Leistung ca. 4,7kW, also >10% mehr als Original.
Vielen Dank, ich habe noch genug Düsen aus meiner Tuningtasche der Simson, ich probiere es auch mal!
 
Sieht alles lecker aus. Frage: OWG schreibt in der Bedienungsanleitung "BB nicht mit Hauptbrennern" verwenden.
Kennt jemand den Grund u. gibt es ggf. weitere Erfahrungen? Hier scheint ja alles perfekt zu funktionieren (!)

Anhang anzeigen 3067652
(aus einem anderen Threat das Thema hier her veschoben)

Mir ist keine konkrete Aussage von Otto Wilde bekannt.
Vermutlich ist es ein Hitzethema.
These 1 | Vielleicht ist die Heizleistung eines Mehrfamilienhauses mit 19kW unter der Haube und entsprechenden Temperaturen über 500°C auf Dauer etwas viel für die Elektronik.
These 2 | Vielleicht ist es auch "nur" aufgrund des Themas mit dem Roti-Motor, der die Konvektionshitze der Brenner nicht abkann. Ein Heckbrenner wirft eine andere Art von Wärme (Strahlungshitze), die im Grunde nur Oberflächer erwärmt. Die heisse Abluft entsteht nur indirekt durch die erhitzten Flächen. Es könnte sein, dass diese Abluft dann etwas "kühler" ist.

Anfangs habe ich auch Pizza mit zwei Brennern und dem Heckbrenner gemacht. Mit Bedacht und nicht mit Vollgas, sicherlich kein Problem. Später habe ich mit den Hauptbrennern vorgeheizt und die Pizza dann nur noch mit BB gemacht ... ging auch gut. Hatte noch zusätzlich die ausgebauten Tamer als Wärmespeicher rechts und links daneben gelegt .... aber das hat sicherlich nicht viel gebracht.
 
(aus einem anderen Threat das Thema hier her veschoben)

Mir ist keine konkrete Aussage von Otto Wilde bekannt.
Vermutlich ist es ein Hitzethema.
These 1 | Vielleicht ist die Heizleistung eines Mehrfamilienhauses mit 19kW unter der Haube und entsprechenden Temperaturen über 500°C auf Dauer etwas viel für die Elektronik.
These 2 | Vielleicht ist es auch "nur" aufgrund des Themas mit dem Roti-Motor, der die Konvektionshitze der Brenner nicht abkann. Ein Heckbrenner wirft eine andere Art von Wärme (Strahlungshitze), die im Grunde nur Oberflächer erwärmt. Die heisse Abluft entsteht nur indirekt durch die erhitzten Flächen. Es könnte sein, dass diese Abluft dann etwas "kühler" ist.

Anfangs habe ich auch Pizza mit zwei Brennern und dem Heckbrenner gemacht. Mit Bedacht und nicht mit Vollgas, sicherlich kein Problem. Später habe ich mit den Hauptbrennern vorgeheizt und die Pizza dann nur noch mit BB gemacht ... ging auch gut. Hatte noch zusätzlich die ausgebauten Tamer als Wärmespeicher rechts und links daneben gelegt .... aber das hat sicherlich nicht viel gebracht.
Der Backburner ist sehr lang.
Bei den meisten Herstellern (zb Weber) ist es auch nicht erlaubt,die Brenner unter dem Backburner zu betreiben.
Bei Otto gilt das faktisch für alle 4 Brenner.
Die lange Fläche hat somit einfach auch Nachteile.
Wobei ich auch meist aufheize und dann nur auf den Backburner gehe (z.B. für Hähnchen).
 
Vermutlich ist es ein Hitzethema
Ich kenne einen Brenner, der, vermutlich, durch viel zu viel Hitze übern Jordan gegangen ist.
Leider ist dieser Fall hier im Forum nicht dokumentiert.
In dem Fall ist ein Teil der Unterseite (?) weg gewesen.

Das könnte nicht sehr abwägig sein, dass man mit zu viel Hitze den Grill durchaus schneller im Alterungsprozess voran bringen kann.
 
Ich hab Post vom Otto bekommen mit "modifizierten" Brennern...

Bei den alten könnte ich nun selbst modifikationen durchführen, irgendwelche Wünsche? Ich dachte eben auch an die Zündlöcher und das ich ev. die ersten paar Löcher etwas größer mache, damit die Temperaturverteilung von vorne nach hinten etwas gleich mäßiger ist.
 

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Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass das Engineering von OWeh im Abschauen von Ideen aus dem Forum hier besteht….

Also Leute, wir brauchen neue Ideen für die Tamer, sonst gibt es nie eine neue Version von OWeh…! :lach:
 
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