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Pelletgrill - ein neuer Versuch

Wenn man bereit ist 2000 Euro und mehr + Zubehör für einen Grill auszugeben, spielt es dann wirklich eine Rolle ob die Stunde ein paar Cent mehr oder weniger kostet :hmmmm:

.... mal ganz unabhängig davon was die preisgünstigste Art ist Hitze zu machen....


Es gibt auch Leute, die sich einen Genesis oder Summit auf die Terrasse stellen und ihr Grillgut beim Discounter kaufen, aber bestimmt nicht aus Überzeugung. ;)
 
Es gibt auch Leute, die sich einen Genesis oder Summit auf die Terrasse stellen und ihr Grillgut beim Discounter kaufen. ;)

Der Vergleich hinkt jetzt aber ;-)

Wovon reden wir überhaupt.....

Läuft ein Longjob 15 Stunden, braucht man ganz grob überschlagen 7,5 kg Pellets zu jeweils ca. 1,30 Euro. Round about sind das 10 Euro für die Pellets.
Wenn jemand dann nur ein PP drauf legt, ist er selbst schuld, vor allem wenn Brennstoffkosten eine Rolle spielen.
Allgemein ist es bekannt daß man PP wunderbar fertig machen und einfrieren kann ohne einen Unterschied zu schmecken.
Legt man also 3 PP und ggf. noch ein Brisket drauf, sind das ca. 3 Euro Brennstoffkosten ein Stück Fleisch mit ca. 2,5-3 kg.
(Gerade wenn man auf den Verbrauch oder die Brennstoffkosten achten muß/achten möchte, geht man wirtschaftlich vor und läßt den Grill nicht so lange wegen einem Stück Fleisch laufen.)

Wenn nun 3 Euro Brennstoffkosten für einen Brocken Fleisch zu viel sind, sollte man sich insgesamt Gedanken machen ob man das richtige Hobby gewählt hat oder aus kostengründen besser etwas anderes macht.

Gas oder Kohle kosten ebenfalls, spielt es dann eine Rolle ob nun pro Nacken 2 Euro, 3 oder 4 Euro Brennstoff benötigt werden?
Eine unsinnige Autofahrt (egal warum oder wohin), ein Parkschein oder viele sonstige Dinge des täglichen Lebens kosten wesentlich mehr als etwaige Brennstoffdifferenzen, nur schert sich da kaum einer drum. Bei einem Grill der ein Hobby und Luxusartikel ist, spielt das dann eine Rolle? ;-) So ganz nachvollziehen kann ich das nicht.

Weiter sollte man sich mal überlegen, wieviele Stunden der Grill beim jeweiligen Nutzer überhaupt läuft und ob da überhaupt nennenswerte Differenzbeträge zustande kommen.

Auch gibt es genug Leute die sich ins Auto setzen und wegen einer leeren Gasflasche los fahren um eine volle zu holen. Teilweise werden diverse Märkte abgeklappert und geschaut wo die Flasche einen Euro günstiger ist. Würde man nun den Sprit und Fahrzeugverschleiß umlegen, kostet die Gasfasche das doppelte als das was man für die Füllung selbst bezahlt.
Manche sind nicht bereit sich mit mehreren Flaschen einzudecken weil sie teuer sind und so nimmt man sich die Möglichkeit direkt immer 2 leere Flaschen zu tauschen. Bereits nach ein paar Fahrten wegen einer Gasflasche, hätten sich die Einmalkosten für eine zweite oder dritte Flasche direkt amortisiert weil man pro kg. Gas deutlich weniger Geld auf der Straße liegen läßt. Es wird aber darüber gesprochen, welcher Brennstoff teuer oder billig ist oder wo die Gasflasche am wenigsten kostet. Ich habe noch nirgends gelesen daß jemand geschrieben hat, meine Flaschenfüllung hat 8,99 Euro + 5 Euro Sprit/Fahrzeugverschleiss gekostet. So manches Denken oder Vorgehensweisen werde ich einfach nie begreifen ;-)

Wenn jemand gewerblich jeden Tag Masse vergrillt und das Gerät fast rund um die Uhr läuft, spielen unterschiedliche Brennstoffkosten natürlich eine Rolle, im privaten Gebrauch trifft das jedoch in den wenigsten Fällen zu.

Ich hoffe ich bin nun niemand auf die Füße getreten, das ist aber nunmal meine Meinung die nicht jeder teilen muß :-)
 
Bei der Hälfte habe ich aufgehört zu lesen. Sorry.

Fakt ist, dass z. B. ein Keramikgrill wesentlich sparsamer und günstiger ist, was den Brennstoff angeht. Auch oder erst recht bei der Berechnung pro Stück Fleisch. Ob einem das wichtig ist, sei jedem selbst überlassen. Und ganz nebenbei : Brisket, Ribs, Pastrami etc. mache ich grundsätzlich frisch und nicht für die Tiefkühltruhe. ;)
 
Bei der Hälfte habe ich aufgehört zu lesen. Sorry.

Fakt ist, dass z. B. ein Keramikgrill wesentlich sparsamer und günstiger ist, was den Brennstoff angeht. Auch oder erst recht bei der Berechnung pro Stück Fleisch. Ob einem das wichtig ist, sei jedem selbst überlassen. Und ganz nebenbei : Brisket, Ribs, Pastrami etc. mache ich grundsätzlich frisch und nicht für die Tiefkühltruhe. ;)

Ich habe nicht davon gesprochen Brisket, Ribs oder Pastrami einzufrieren, manches kann aber sinnvoll verbunden werden wenn es wirklich auf die Brennstoffkosten ankommt.
Es hilft ungemein wenigstens die Teile richtig zu lesen die man lesen möchte, aber nichts für ungut :-) Jeder kann natürlich machen wie er will, ich konnte es mir aber dennoch nicht verkneifen.

Wir können es aber mal gerne rechnen was dein Ei im Vergleich zu einem Pelletsmoker verbraucht, wieviel Cent das Ei dann bei einem Lonjob günstiger ist und von welchen Beträgen wir dann überhaupt reden. Das ganze können wir dann mal auf viele Vergrillungen/ein Jahr hochrechnen und dann schauen wir ob es überhaupt der Rede wert ist. Ich denke aber das führt zu nichts ;-)
 
Der Vergleich hinkt jetzt aber ;-)

Wovon reden wir überhaupt.....

Läuft ein Longjob 15 Stunden, braucht man ganz grob überschlagen 7,5 kg Pellets zu jeweils ca. 1,30 Euro. Round about sind das 10 Euro für die Pellets.
Wenn jemand dann nur ein PP drauf legt, ist er selbst schuld, vor allem wenn Brennstoffkosten eine Rolle spielen.
Allgemein ist es bekannt daß man PP wunderbar fertig machen und einfrieren kann ohne einen Unterschied zu schmecken.
Legt man also 3 PP und ggf. noch ein Brisket drauf, sind das ca. 3 Euro Brennstoffkosten ein Stück Fleisch mit ca. 2,5-3 kg.
(Gerade wenn man auf den Verbrauch oder die Brennstoffkosten achten muß/achten möchte, geht man wirtschaftlich vor und läßt den Grill nicht so lange wegen einem Stück Fleisch laufen.)

Wenn nun 3 Euro Brennstoffkosten für einen Brocken Fleisch zu viel sind, sollte man sich insgesamt Gedanken machen ob man das richtige Hobby gewählt hat oder aus kostengründen besser etwas anderes macht.

Gas oder Kohle kosten ebenfalls, spielt es dann eine Rolle ob nun pro Nacken 2 Euro, 3 oder 4 Euro Brennstoff benötigt werden?
Eine unsinnige Autofahrt (egal warum oder wohin), ein Parkschein oder viele sonstige Dinge des täglichen Lebens kosten wesentlich mehr als etwaige Brennstoffdifferenzen, nur schert sich da kaum einer drum. Bei einem Grill der ein Hobby und Luxusartikel ist, spielt das dann eine Rolle? ;-) So ganz nachvollziehen kann ich das nicht.

Weiter sollte man sich mal überlegen, wieviele Stunden der Grill beim jeweiligen Nutzer überhaupt läuft und ob da überhaupt nennenswerte Differenzbeträge zustande kommen.

Auch gibt es genug Leute die sich ins Auto setzen und wegen einer leeren Gasflasche los fahren um eine volle zu holen. Teilweise werden diverse Märkte abgeklappert und geschaut wo die Flasche einen Euro günstiger ist. Würde man nun den Sprit und Fahrzeugverschleiß umlegen, kostet die Gasfasche das doppelte als das was man für die Füllung selbst bezahlt.
Manche sind nicht bereit sich mit mehreren Flaschen einzudecken weil sie teuer sind und so nimmt man sich die Möglichkeit direkt immer 2 leere Flaschen zu tauschen. Bereits nach ein paar Fahrten wegen einer Gasflasche, hätten sich die Einmalkosten für eine zweite oder dritte Flasche direkt amortisiert weil man pro kg. Gas deutlich weniger Geld auf der Straße liegen läßt. Es wird aber darüber gesprochen, welcher Brennstoff teuer oder billig ist oder wo die Gasflasche am wenigsten kostet. Ich habe noch nirgends gelesen daß jemand geschrieben hat, meine Flaschenfüllung hat 8,99 Euro + 5 Euro Sprit/Fahrzeugverschleiss gekostet. So manches Denken oder Vorgehensweisen werde ich einfach nie begreifen ;-)

Wenn jemand gewerblich jeden Tag Masse vergrillt und das Gerät fast rund um die Uhr läuft, spielen unterschiedliche Brennstoffkosten natürlich eine Rolle, im privaten Gebrauch trifft das jedoch in den wenigsten Fällen zu.

Ich hoffe ich bin nun niemand auf die Füße getreten, das ist aber nunmal meine Meinung die nicht jeder teilen muß :-)

Der Normalpreis für die B2S Pellets Hickory liegt bei 1,59 Euro und nicht bei 1,30 Euro. Versandkosten mal nicht eingerechnet, weil sonst könnten wir hier schon aufhören. Bei Deinen 7,5 kg liegen wir bei knapp 12 Euro. Deine angegebenen 15 Stunden mache ich im Ei aber ganz entspannt mit 4 kg Holzkohle für unter 6 Euro. Merkst Du was?

Mir ist das auch egal, aber so zu tun, als ob es da keine preislichen Unterschiede gibt, ist Unfug. Deine Stromkosten lasse ich mal außen vor, da ich ja auch noch 2 - 3 Chunks mit ins Ei packe. ;) Wenn ich dann im Falle des Bob noch den mehr als dreifachen Anschaffungspreis im Vergleich zu einem Mono betrachten würde (ja, ja, Äpfel und Birnen) passt da gar nichts mehr.

Und ja, auch in die Kamados passt mehr, als nur ein Pulled Pork, aber jeder so wie er mag.
 
Der Normalpreis für die B2S Pellets Hickory liegt bei 1,59 Euro und nicht bei 1,30 Euro. Versandkosten mal nicht eingerechnet, weil sonst könnten wir hier schon aufhören. Bei Deinen 7,5 kg liegen wir bei knapp 12 Euro. Deine angegebenen 15 Stunden mache ich im Ei aber ganz entspannt mit 4 kg Holzkohle für unter 6 Euro. Merkst Du was?

Mir ist das auch egal, aber so zu tun, als ob es da keine preislichen Unterschiede gibt, ist Unfug. Deine Stromkosten lasse ich mal außen vor, da ich ja auch noch 2 - 3 Chunks mit ins Ei packe. ;) Wenn ich dann im Falle des Bob noch den mehr als dreifachen Anschaffungspreis im Vergleich zu einem Mono betrachten würde (ja, ja, Äpfel und Birnen) passt da gar nichts mehr.

Und ja, auch in die Kamados passt mehr, als nur ein Pulled Pork, aber jeder so wie er mag.

Und wieder warst du nicht in der Lage zu lesen was ich geschrieben habe, sonst hättest du etwas anderes geschrieben. Schade eigentlich, spielt aber keine Rolle ;-)

Was den Pellet Preis angeht, muß ich dich enttäuschen.
Die letzten Pellets habe ich hier bestellt, bei 4 Säcken a 15 kg ist der Versand sogar frei und der Kilopreis liegt bei 0,97 Euro.
https://www.grill-stefan.de/Grillpellets-reine-Buche-15kg-von-Grillschmecker

Jeder kann machen oder denken und machen was er will, ich finde bei Grills ab einer gewissen Preisklasse die Kostendiskussion über Brennstoff müsig.
 
Vielen Dank für Eure ganzen Antworten. Schade, dass ich da wohl einen Zank vom Zaun gebrochen habe - das war nicht in meinem Sinne.

Also um das akute Geld Thema mal zu beantworten:
Solange mir der Grill nicht die Haare vom Kopf frisst, kann ich mit den hier so angegebenen Verbrauchswerten leben. Ich komme wie gesagt leider selten zum Grillen und genieße es dann, etwas feines zu machen. Ob jetzt dann an einem Grill-Tag 5 € in Luft aufgehen oder 15 €, das ist mir zwar nicht egal aber in dem Moment auch nicht wichtig. Auf einer Seite habe ich einen Praxistest eines Traeger gelesen, dort wird bei über 12 Std. Grillzeit ein Verbrauch von 5kg Pellets angegeben (rund 11 €). Ich sehe es wie manch Vorredner: Hobbys kosten Geld und bevor ich mir Gedanken mache, ob meine Grillaktion für Pulled Pork jetzt 10 € oder 5 € kostet, lass ich den Gedanken sein. Ich sehe das immer so: Ich kann alternativ abends essen gehen und muss dafür nicht ins Edelsteakhaus um zu zweit 50 € auf dem Deckel zu haben. Oder ich kann es selbst machen, habe Spaß dran am eigenen Ergebnis und komme vielleicht sogar günstiger davon. Und ich werde durch einen neuen Grill nicht zum Dauergriller - Zeit hab ich dadurch auch nicht mehr, weshalb es ein für mich selteneres Erlebnis bleibt - und dann sind mir die jeweiligen Kosten echt wurscht.

Ich fahre auch ein Fahrzeug mit extrem hohen Spritverbrauch und werde da immer "bemitleidet" und mancher sagt mir, wie wenig seiner verbraucht. Da zitiere ich dann gerne meinen Kollegen: "Lieber beim Tanken weinen als beim Fahren" ;-) Passt vielleicht nicht ganz der Vergleich, aber geht in die gleiche Richtung...

Nochmal zurück zu den Fragen / Antworten:
1) Maverick habe ich hier und würde ich zur Überwachung bei Nachtjobs auch verwenden. Da mein Gasgrill eben nicht im Garten frei steht sondern in einem X Parteien Haus auf der Terrasse, ist mir im Zusammenspiel mit GAS nicht wohl dabei, den unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Daher eben die Idee, einen wohl im Bezug auf etwaige Feuergefahren eher risikolosen Grill zu wechseln. Ob ich TAGS aus der Wohnung gehen würde weiß ich aber nicht, denn wenn das Ding raucht und ein eifriger Nachbar die Feuerwehr ruft, ist mir auch nicht geholfen ;-)

6) Klar, dass der Smoker raucht. Ich hatte nur bei der Recherche mehrfach gelesen, dass die stärkere Rauchentwicklung eher am Anfang eintritt und dann deutlich nachlässt. Ist das so oder qualmt das die ganze Zeit ordentlich weiter?

7) Abdeckung des Grills ist ja klar. Mein Napoleon hat auch sein Deckchen drauf, aber ich glaube einem Dauerregen halten die nicht stand. Der Pellet würde natürlich auch eine Haube bekommen. Die Frage war dann eben, ob ich so den Grill dem Wetter aussetzen kann oder nicht. Andernfalls müsste wohl was wasserdichtes her oder ich kann es vergessen aus Platzgründen...

Für mich stellt sich schlussendlich die Frage, gibt es wirklich ALTERNATIVEN die zu meinen Anforderungen passen?
Ich brauche einfach etwas für längere Jobs, was ich nicht immer wieder bemuttern muss. Wenn ich die Zeit und Energie hätte, alle X Stunden Brekkis nachzulegen oder Temperaturen zu regulieren, könnte ich einen Kohlegrill nehmen. Den Gasi will ich nicht unbeaufsichtigt laufen lassen. Welche Optionen gibt es noch? Ich finde insbesondere bei den Grillson Modellen klasse, dass diese später beim Erreichen des Garpunktes die Temperatur runterfahren - das mag zwar alles kein "echtes Grillen" für manche sein, aber würde mir die Möglichkeit geben solche Sachen durchzuführen. Vielleicht habe ich aber auch noch nicht die Alternativen kennengelernt, doch momentan sehe ich da nicht viele! Bitte korrigieren, wenn doch vorhanden.
 
Und wieder warst du nicht in der Lage zu lesen was ich geschrieben habe, sonst hättest du etwas anderes geschrieben. Schade eigentlich, spielt aber keine Rolle ;-)

Was den Pellet Preis angeht, muß ich dich enttäuschen.
Die letzten Pellets habe ich hier bestellt, bei 4 Säcken a 15 kg ist der Versand sogar frei und der Kilopreis liegt bei 0,97 Euro.
https://www.grill-stefan.de/Grillpellets-reine-Buche-15kg-von-Grillschmecker

Jeder kann machen oder denken und machen was er will, ich finde bei Grills ab einer gewissen Preisklasse die Kostendiskussion über Brennstoff müsig.

Dann kannst Du mir per PN gerne mal mitteilen, was ich Deiner Meinung nach nicht gelesen habe.

Schade, dass es von Deinen Pellets nur Buche zu dem Kurs gibt, wäre mir auf Dauer etwas zu monoton, aber solange Du Gefallen dran hast, ist ja alles gut.

Darüber hinaus solltest Du auch bedenken, dass man grundsätzlich nicht von sich auf andere schließen sollte. Wie mehrfach geschrieben, ist auch mir die Preisdifferenz beim Brennstoff egal, aber eben nicht jedem.

Besserverdiener, die alle E-Geräte auf A+++ umstellen, auf LED und Photovoltaik umrüsten und/ oder Stromanbieter vergleichen, denken natürlich ausschließlich nur an die Umwelt.

@TO

Die Entscheidung liegt bei Dir. Ein Pelletgrill ist ok, aber ein Keramikgrill, eventuell mit Guru Unterstützung, wäre bestimmt auch eine Alternative.
 
Grill-Tom stellt ne "einfache" Frage und ihr werdet offtopic und zankt euch wegen Pellet-Preise. o_O
Liegts am Wetter? :o

Ich schreib jetzt daher lieber nicht dass man bei manchen A++++ Geräten den Mehrpreis garnimmer durch die Stromeinsparung reinholt. ;)

Zu Frage 6)
Mein DanielBoone qualmt beim Start und nach dem Grillen beim cooldown/Ausschalten. Auf Temperatur (>100 grad) hat man einen kaum merklichen angenehmen leichten Holzgeruch.

Zu 7)
Mein Grill hat die Haube und war ohne Probleme sogar mit Pellets drin übern Winter draußen.
Ich hab den seit Juli letzten Jahres und hab noch nie den Behälter geleert.

Über die App kann man beim DanielBoone auch Profile einstellen, so dass dieser bei bestimmten Garraum Temperaturen zum Beispiel nach gewisser Zeit ne andere Temperatur fährt. Oder bei Kerntemperatur auf warm halten usw.
Leider ist die App aber nicht so stabil.

Und ja, ich bin schon neidisch auf die Temperatur Performance vom Grillson. Gerade die höheren Temperaturen inklusive Pyrolyse fehlt mir. Auch dauert direkt gegrilltes beim Daniel boone lange bis es schön aussieht - trotz GrillGrates.

Aber ich hatte nun 5 Nacken ohne Probleme in pulled pork verwandelt.

Aber im Vergleich zum Kohle Grill ist ein Pellet Grill im Allgemeinen eine sauberere Sache.
Bei meiner Weber Kugel hat man dem Kohlestaub immer schön in die Wohnung getragen.
Einen PelletGrill macht auch die Liebe Frau gerne schonmal an bevor man zu Hause ist.
Viele Grüße
 
Hallo,

Ich finde insbesondere bei den Grillson Modellen klasse, dass diese später beim Erreichen des Garpunktes die Temperatur runterfahren - das mag zwar alles kein "echtes Grillen" für manche sein, aber würde mir die Möglichkeit geben solche Sachen durchzuführen. Vielleicht habe ich aber auch noch nicht die Alternativen kennengelernt, doch momentan sehe ich da nicht viele! Bitte korrigieren, wenn doch vorhanden.

So gut der Grillson auch ist, für Longjobs hat er seine schwächen durch die geringere Kapazität des Pelletbehälters. Der Grillson ist ein sehr gute Allrounder und wäre zu empfehlen wenn Du deinen Gasi aufgeben willst. Als reine Longjob-Maschine würde ich andere bevorzugen. Das sich bei erreichen der gewünschten Kerntemperatur der Grill in den Warmhaltemodus schaltet gibt es auch bei GMG und bei Memphis.

Die GMG sind etwas Preiswerter, verrichten ihre Arbeit und haben mit dem Wifi Modul die meisten Spielmöglichkeiten für technik Freaks.

Wenn man was höherwertiges möchte sind da noch die Memphis Grills die Du dir da mal anschauen solltest.

Gruß
Patrick
 
12,5 kg BACK to SMOKE Pellets, Buche, kosten für Forenmitglieder 1,14 €/kg.
Wenn ich auf den Daniel Boone 6 Nacken lege, produziere ich ca. 15 kg PP für ca. 10,-€. ( bei 15 std. Laufzeit und 600 g pro Stunde. )
 
@Grill-Tom

Wegen dem Tip von @Rekord, schau mal hier.
https://www.grillsportverein.de/for...-ca-1500-richtwert.259601/page-2#post-2752761

Der Verbrauch über die Sommermonate bei Longjobs war circa 400 und 500 Gramm pro Stunde. Der Pelletbehälter ist groß genug, selbst bei PP sind nach 15 Stunden noch jede Menge Pellets vorhanden.
Verarbeitung spitze, komplett Edelstahl, Garraum komplett doppelwandig (nicht nur Haube), ausgereift und durchdacht, sehr gute Temperaturstabilität, sehr einfache Reinigung (Ascheschubladen) und er erledigt bisher alles perfekt und zu 100% zuverlässig, egal ob Longjobs, normales Grillen, Steaks oder auch Pizza (Hochtemperatur). Egal was man damit macht, durch das Holzfeuer schmeckt einfach alles besser als beispielsweise auf dem Gasgrill (den ich dennoch schätze).
Ich bin mit dem Memphis rund um zufrieden und bin jedes mal wieder aufs neue begeistert wie souverän und sauber das Gerät abliefert. Ich würde ihn jederzeit wieder kaufen. Ggf. ist das Gerät auch was für dich.
 
12,5 kg BACK to SMOKE Pellets, Buche, kosten für Forenmitglieder 1,14 €/kg.
Wenn ich auf den Daniel Boone 6 Nacken lege, produziere ich ca. 15 kg PP für ca. 10,-€. ( bei 15 std. Laufzeit und 600 g pro Stunde. )

Weil man ja auch als einzige Speise nur Pulled Pork, nur mit Buche und natürlich immer gleich 15kg produziert. Leg doch noch 3 Nacken dazu, dann sieht die Rechnung noch besser aus. :rolleyes:

Ich gebe es auf. Ausgangspunkt war nur der Hinweis, dass der Pelletbetrieb nicht gerade günstig ist, da das für den Threadstarter nicht relevant ist, hat es sich hier erledigt.
 
So gut der Grillson auch ist, für Longjobs hat er seine schwächen durch die geringere Kapazität des Pelletbehälters.
Für den Bob gibt es einen sehr großen Pelletbehälter. Der Leif hat grundsätzlich einen großen Behälter. Ich benutze bei meinem Bob auch für Pulled Pork nur den normalen Pelletbehälter. Hier muss man bei 90 bis 120•C nur alle 3 Stunden Pellets nachfüllen.
 
Die Abdeckung von Grillson soll Wind und Wetter trotzen aber ich denke das kann jede ordentliche Abdeckung ab.
In den Rampingmodus fahren nur Grillsons mit WiFi, das sollte dir bewusst sein. Ich hab ehrlich gesagt keinerlei Vergleich, dennoch kann ich dir für deine Bedürfnisse einen Leif (mit WiFi?) empfehlen. Damit machst du sicher nichts falsch. Großer Pelletsbehälter, super Verarbeitung und die Möglichkeit der Fernsteuerung.
Andere Pelletgrills kenne ich aber wie bereits geschrieben überhaupt nicht.
Dass das Grillen mit Pellets zu den teureren Grillvarianten gehört ist dir ja wumpe und bekannt, somit lasse ich mich dazu nicht aus. Und dass du Sonntags nicht eben schnell beim Nachbarn oder an der Tanke Nachschub bekommst wird dir wohl ebenso klar sein. ;)
Cheers
Jens
 
Für den Bob gibt es einen sehr großen Pelletbehälter. Der Leif hat grundsätzlich einen großen Behälter. Ich benutze bei meinem Bob auch für Pulled Pork nur den normalen Pelletbehälter. Hier muss man bei 90 bis 120•C nur alle 3 Stunden Pellets nachfüllen.

Ein GMG, ein Memphis oder mein SmokeDaddy laufen mit einer Pelletfüllung ohne Probleme über 12 Stunden. Eine ganze Füllung (9kg) reicht noch länger. Es geht ja hier Hauptsächlich um Longjobs über Nacht.
 
Dann nochmals Dankeschön für die echt hilfreichen Antworten! Muss gestehen, dass ich die Memphis nicht auf dem Schirm hatte weil ich - warum auch immer - beim Namen "Rösle" direkt weitergeklickt habe. Habe noch nicht weiter recherchiert, aber die Memphis sind doch eine amerikanische Marke - was hat Rösle damit zu tun? Deutschland Vertrieb übernommen oder wie ist das einzuordnen?

@macroy: Du schreibst zwar, dass Du auf dem Memphis quasi alles machst, aber den Gasgrill dennoch schätzt - wie wird dieser bei Dir noch verwendet? Wenn ich es richtig verstehe, sind die Memphis ja optional richtige Multitalente die auch fürs direkte Grillen geeignet sind. Um meinen tollen Gasi würde es mir echt leid tun, vor allem weil ich mir gerade nicht vorstellen will, wie ich das Monster im Fall der Falle verkauft bekomme (oder besser: abgebaut bekomme ^^). Ganz davon ab, dass ich glaube ich für gebrauchte Grills kein Geld mehr bekomme, aber da liege ich vielleicht falsch.

Also nochmal abschließend um das einzugrenzen:
Wichtig ist mir:
- Dass ich den Grill gut reinigen kann (ideal abbrennen auf Hochtemperatur) und dafür keine mega Arbeit investieren muss
- Dass ich den Grill für einen Longjob laufen lassen kann, ohne da in X Abständen nach zu justieren oder Pellets nachzulegen
- Dass der Grill technischen "Firlefanz" (App / Wifi) hat - dafür bin ich leider äußerst empfänglich, was mich beim Thema Smart Home schon Nerven gekostet hat *lach*
- Dass ich den Grill MIT Abdeckung trotz Wind und Wetter draußen lassen kann

Als weiches Kriterium, das geb ich offen zu, gehört für mich eine schöne Optik bzw. entsprechend wertige Verarbeitung dazu. Mein Auge grillt mit und da Grillen für mich Lifestyle und Entspannung in der geringen Freizeit ist, wäre das auch noch ein Punkt.
 
Dann nochmals Dankeschön für die echt hilfreichen Antworten! Muss gestehen, dass ich die Memphis nicht auf dem Schirm hatte weil ich - warum auch immer - beim Namen "Rösle" direkt weitergeklickt habe. Habe noch nicht weiter recherchiert, aber die Memphis sind doch eine amerikanische Marke - was hat Rösle damit zu tun? Deutschland Vertrieb übernommen oder wie ist das einzuordnen?

@macroy: Du schreibst zwar, dass Du auf dem Memphis quasi alles machst, aber den Gasgrill dennoch schätzt - wie wird dieser bei Dir noch verwendet? Wenn ich es richtig verstehe, sind die Memphis ja optional richtige Multitalente die auch fürs direkte Grillen geeignet sind. Um meinen tollen Gasi würde es mir echt leid tun, vor allem weil ich mir gerade nicht vorstellen will, wie ich das Monster im Fall der Falle verkauft bekomme (oder besser: abgebaut bekomme ^^). Ganz davon ab, dass ich glaube ich für gebrauchte Grills kein Geld mehr bekomme, aber da liege ich vielleicht falsch.

Also nochmal abschließend um das einzugrenzen:
Wichtig ist mir:
- Dass ich den Grill gut reinigen kann (ideal abbrennen auf Hochtemperatur) und dafür keine mega Arbeit investieren muss
- Dass ich den Grill für einen Longjob laufen lassen kann, ohne da in X Abständen nach zu justieren oder Pellets nachzulegen
- Dass der Grill technischen "Firlefanz" (App / Wifi) hat - dafür bin ich leider äußerst empfänglich, was mich beim Thema Smart Home schon Nerven gekostet hat *lach*
- Dass ich den Grill MIT Abdeckung trotz Wind und Wetter draußen lassen kann

Als weiches Kriterium, das geb ich offen zu, gehört für mich eine schöne Optik bzw. entsprechend wertige Verarbeitung dazu. Mein Auge grillt mit und da Grillen für mich Lifestyle und Entspannung in der geringen Freizeit ist, wäre das auch noch ein Punkt.


Rösle ist eigentlich schon sehr lange bekannt im Gastro Bereich, eine deutsche Firma (Urspung Allgäu) die es schon weit über 100 Jahre gibt. Memphis pro ist das Modell/Gerät. Genau genommen ist es also ein Memphis Pro von der Firma Rösle wie es einen Bob von der Firma Gillson gibt.
Ohne es zu wissen, vermute ich daß der Grill zunächst für den USA Markt entwickelt wurde wodurch er auch dort produziert wird (Rösle USA). Somit ist es für die Ami's auch ein Gerät made in US was sich dann besser verkauft (Spekulation wieder aus).

Ich schätze den Gasgrill, weil es ein paar Dinge gibt, die man bei Niedertemperatur machen möchte, aber nicht unbedingt Rauch dabei haben will.
Weiter hat der Gasgrill eine Roti die ich gerne hin und wieder nutze, weils mir einfach gefällt wenn sich ein paar Gummiadler, eine Porchetta, ein Gyros oder sonstiges dreht :-)
Auch ist es prima wenn man eine zweite Option hat. Wenn auf dem Memphis ein Longjob läuft, kann ich auf dem Gasgrill nebenbei noch Beilagen oder sonstiges machen ohne daß sich etwas in die Quere kommt.

Mit dem Memphis kannst du grundsätzlich alles machen. Er ist ein Smoker, Konvektionsofen und Grill in einem.
Er hat zwei Setups die du betreiben kannst, entweder indirektes (indirekte Hitze) oder direktes Setup (direkte Hitze).

Im temperaturgesteuerten Betrieb (direkt oder indirekt) kannst du 80-344 Grad abdecken.
Darüber hinaus gibt es noch den direct Flame Mode mit welchem du 3 Stufen fahren kannst (schwach, mittel, stark). Bei Vollgas liegen die Temperaturen weit über 344 Grad, heißt er gibt Vollgas ohne Rücksicht auf die Garraumtemperatur (die dann auch nicht mehr überwacht/geregelt wird). Das Fett verbrennt zu Asche die man dann abbürsten kann, ähnlich Grillson.

Ich mache mit dem Memphis fast alles, natürlich aber gerne Longjobs. Ich denke wenn man den Pelletbehälter voll macht, läuft er locker 24 Stunden oder länger durch ohne daß man sich darum kümmern muß. Ich hatte ihn schon oft 15-18 Stunden am Stück laufen, im Pelletbehälter war immer noch einiges drin (geschätzt ca. 1/3 oder sogar etwas mehr).

Geschmacklich sind manche schnelle Gerichte wie Steak oder Pizza vom Pelletgrill besser als vom Gasgrill.
Das Holzfeuer bringt einfach ein gewisses Aroma das den Geschmack abrundet. Der Gasgrill ist eben komplett neutral.
Gerade bei Pizza sind die geschmacklichen Unterschiede extrem, ich habe schon einen 1:1 Versuch mit 2 identischen Pizzen gemacht und die Gäste probieren lassen. Das Urteil war eindeutlich pro Holzfeuer (falls es dich interessiert: https://www.grillsportverein.de/for...chiede-pizza-holzfeuer-vs-gas-elektro.267130/)

Ich hatte den Memphis eigentlich nur für Longjobs gekauft, wußte daß er mehr kann, was für mich aber nicht wichtig war denn für alles außer Longjobs / Smoken habe ich einen Gasgrill (so mein Gedanke). Inzwischen bin ich froh daß er mehr kann und ich keinen reinen Pelletsmoker gekauft habe (Geschmack Pizza, Steaks etc).

Bei meiner Entscheidung standen Themen im Vordergrund wie, technisch ausgereiftes Gerät, Zuverlässigkeit, Materialauswahl (komplett aus Edelstahl bzw. Korrosionsbeständigkeit), gute Verarbeitung, Garraum groß genug für das was ich machen möchte, komplett doppelwandiger Garraum (nicht nur Deckel), saubere und sichere Verbrennung (kein Russ, kein Rückbrand in die Pelletkammer) , gute/feinfühlige Steuerung (gleichmäßige Garraumtemperaturen), einfache Reinigung durch Ascheschubladen .......

Aus meiner Sicht mußt du dir erstmal überlegen was du überhaupt willst.

Reicht dir ein normaler Pelletsmoker oder soll er mehr können?

Wenn du einen Allrounder willst, führt eigentlich kein Weg an Grillson oder Memphis vorbei. Nur dort bekommst du das komplette Programm hinsichtlich Temperaturbereichen die keine Wünsche mehr offen lassen. Der Grillson (vor allem der Bob) ist der stylische Grill der modern und schick daher kommt, im Vergleich ist der Memphis komplett aus Edelstahl. Manche sagen der Memphis sieht nach Großküche aus, mir gefällt er :-)

Reicht dir ein nomaler Pelletsmoker mit eingeschränktem Temperaturbereich, würde ich mir an deiner Stelle mal die Yoder (480/640) anschauen. Vom Style typisch Smoker, massiv, Eisenschwein, rustikales Äußeres, sehr viel Platz, technisch anscheinend sehr zuverlässig und robust. Seit ein paar Wochen/Monaten gibt es auch in Deutschland einen Händler (Fa. Haupert, hier im Forum @Pelletbbq ) und man muß nicht mehr über CZ oder NL kaufen.

Ich war seiner Zeit am überlegen ob Memphis oder Yoder, gefallen haben mir beide auf ihre Art. Die Grillson fand ich anfangs interessant, sind aber dann aus diversen Gründen rausgeflogen.

Alle genannten Geräte sind toll, kosten natürlich ein gewisses Geld, sind aber natürlich auch in einer anderen Liga als beispielsweise Pelletsmoker von GMG, Träger etc. Grundsätzlich Smoken kann man aber mit allen Geräten, egal welche Marke/Preisklasse.

Falls dich zum Memphis noch irgendwas interessiert, einfach melden ;-)
 
Klasse beschrieben :thumb2:
Falls ich mal irgendwann wirklich upgraden sollte würde es zum aktuellen Stand auch ein Memphis werden, auch wenn ich mit meinem DanielBoone sehr zufrieden bin, mir fehlt halt manchmal "etwas" die Temperatur-Performance.
 
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