Liebe Keramikgriller,
es ist vollbracht. Meine ersten italienischen Backversuche habe ich soeben absolviert und bin sogar satt geworden.
Gestern Nachmittag:
Die ersten beiden Pizzen habe ich bei 350°C gebacken. Sie sahen toll aus, waren aber unten schwarz wie Holzhohle. Die nächste habe ich bei 250°C gebacken. Auch die war unten schwarz. Dann habe ich den Deflektorstein eingesetzt und sagenhafte Erfolge verbucht. Bei Temperaturen um die 330°C kamen tatsächlich eßbare Ergebnisse zustande. Mit jedem neuen Versuch klappte es besser. Ab Pizza Nr. 4 wurde sogar richtig gegessen. Bei der sechsten habe ich dann auch an Oregano gedacht. Die Vorletzte habe ich mit Kräuter-Creme-fresh eingestrichen, Zwiebeln, Schinken, und Pilze, und mit ordendlich Butt-Rub gewürzt - geil!
Mein Sohn hat die letzte Pizza geformt und diese als Pizza-Amore bezeichnet.
Hier ein Foto der Pizza-Amore:
Anschnitt:
Die Reste:
Küche wischen, Gardinen abnehmen und waschen, Fenster putzen...
es ist vollbracht. Meine ersten italienischen Backversuche habe ich soeben absolviert und bin sogar satt geworden.
Gestern Nachmittag:
- 1kg Mehl durchsieben und die Hälfe davon in die Rührmaschine geben
- 1 EL Salz ebenfalls in die Rührschüssel
- 1/4 Hefeklumpen zerbröseln und in
- 600ml Wasser (handwarm) mit dem Löffel auflösen
- Rührmaschine "Ein"
- die ganze Hefebrühe dazugießen und bei mittlerer Geschwindigkeit rühren
- 2 EL Olivenöl dazu geben
- nach 5 min Maschine "Aus"
- Dieses komische Rührding, (womit man auch Sahne schlagen kann) ausbauen und jetzt durch einen Knethaken ersetzen
- Maschine "Ein" und dann auf volle Drehzahl
- Die restlichen 500g Mehl nach und nach eßlöffelweise dazugeben bis ein glatter Klumpen entstanden ist
- Maschine "Aus"
- knapp 1 Std. warten
- Maschine für ca. 20 Sekunden wieder "Ein"
- Teig entnehmen und v. Hd. 8 Kugeln daraus formen (Eine eldig klebrige, extrem wiederliche Angelegenheit, sofern man die Hände nicht immer wieder mit Mehl einpudert)
- Kugeln in eine risiege Schüssel legen und über Nacht in den Kühlschrank
- Anschließend die gesamte Küche wischen und alles wieder sauber machen
- Kugeln aus dem Kühlschrank befreit und bei 20°C in der noch sauberen Küche an die Luft gelegt.
- Arbeitsplatte einmehlen
- Hände einmehlen
- Holzrolle einmehlen
- Pizzaschieber erst recht einmehlen
- Kugeln unter Staubentwicklung zu dünnen Fladen verarbeiten
- Mit allem, was rumsteht und fort muss (Pizza Rumfort), belegen bzw. bestreichen
Die ersten beiden Pizzen habe ich bei 350°C gebacken. Sie sahen toll aus, waren aber unten schwarz wie Holzhohle. Die nächste habe ich bei 250°C gebacken. Auch die war unten schwarz. Dann habe ich den Deflektorstein eingesetzt und sagenhafte Erfolge verbucht. Bei Temperaturen um die 330°C kamen tatsächlich eßbare Ergebnisse zustande. Mit jedem neuen Versuch klappte es besser. Ab Pizza Nr. 4 wurde sogar richtig gegessen. Bei der sechsten habe ich dann auch an Oregano gedacht. Die Vorletzte habe ich mit Kräuter-Creme-fresh eingestrichen, Zwiebeln, Schinken, und Pilze, und mit ordendlich Butt-Rub gewürzt - geil!
Mein Sohn hat die letzte Pizza geformt und diese als Pizza-Amore bezeichnet.
Hier ein Foto der Pizza-Amore:
Anschnitt:
Die Reste:
Küche wischen, Gardinen abnehmen und waschen, Fenster putzen...


ist mir am Anfang auch passiert.


aber wie Du schon gsagt host....learning by doing ...

