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Preise & Qualität

ich kann nur für mich sprechen.....was andere kollegen machen steht auf einem anderen blatt...
 
Ich beziehe mein Fleisch auch zum Großteil von den Landwirten vor Ort. Ein gute Bekannter schlachtet dort auf den Höfen.
Er macht das nebenerwerblich und hat vom BBQ nicht die meiste Ahnung. Muss er aber auch nicht. Wenn ich einen bestimmten Zuschnitt haben möchte, dann zeige ich ihm die Stelle und er löst sie mir aus.
Hier vor der Haustür gibt es mittlerweile mehrere Fleischereien, bei denen man seit diesem Jahr auch DA-Fleisch bekommt.
Es ist wie immer... Reden hilft!!
 
Es ist aber auch so, dass dort meistens nur die Haltung und Aufzucht gut sind. Bei der Vermarktung und der Verarbeitung hört es dann meistens auf.
So sehe ich das auch und ich befasse mich schon lange mit dem Thema. Und keiner der sehr dünn gesääten Direktvermakter, eigentlich ist's eh nur einer, der in Frage kommt, war willens oder in der Lage auf bestimmte Wünsche oder Anregungen einzugehen. Nicht falsch versthen, ich nehm im das nicht übel, aber das Bild, das der TO zeichnet, kann ich nicht sehen. Hier in 'meinem' Einzugsgebiet herrscht eine andere Realität.

riesen Buhei um Fleisch
Ja, wenn ich in einem BBQ-Forum, wo dann?

Die Mitgleider eines Strick-Forums werden sich nur bedingt mir Fleisch, dessen Herkunft, Qualität und Randbedingungen auseinandersetzten. Eher vielleicht mit der Schafzucht. Wegen der Wolle fürs Stricken...
 
wie gesagt ich kann nur für mich sprechen,ich bin vorher auch auf höfe gefahren und habe vor ort geschlachtet und zerlegt aber es wird immer schlimmer mit den auflagen usw weswegen ich mich jetzt für die landschlachterei entschieden habe ob es richtig war wird sich rausstellen....
mit buhei meinte ich eher das es möglichst von exoten stammen muss statt von tieren vor der haustür
 
möglichst von exoten stammen muss statt von tieren vor der haustür

Ich denke, diese Thema sollte etwas differenzierter betrachtet werden. So wie es dasteht, scheint es mir etwas zu pauschaliert zu sein.

Fakt ist, dass man bei der Wahl letztlich vor einem kleinen Dilemma steht: Wähle ich das Tier vor der Haustüre muss ich immense Einbußen hinsichtlich Auswahl des Fleischstücks und Reifedauer hinnehmen (die mir bekannten Direktvermarkter reifen nämlich nur eine Woche, und dann geht's als Standardpaket an die Kunden).
Möchte ich ein ganz bestimmte Stück Fleisch brauche ich an Direktvermarkter nicht mal denken, stehe dann aber vor dem Dilemma, dass das gewählte Fleisch - und bedauerlicherweise wohl auch das Tier, von dem es stammt - ziemliche Wege hat zurücklegen müssen, bis es bei mir auf dem Teller landet. Es ist also nicht unbedingt so, dass das Fleisch von Exoten (oder dem Ausland) stammen muss, es aber zwangsweise wird. Wie so häufig gibt es halt ein Schwarz oder Weiß, sonder nur Graustufen.... ;)
 
das seh ich anders, fakt ist das der metzger bzw der landwirt nicht einen bestimmten teil raus nehmen kann und auf dem rest dann sitzen bleibt, wenn sich aus einer ecke griller zusammen tun und ein halbes oder viertel tier abnehmen wäre es kein problem
ich lasse junge tiere auch eine woche reifen und zerlege es dann anschließend in vakuum gezogen noch zwei wochen nachreifen
 
das seh ich anders, fakt ist das der metzger bzw der landwirt nicht einen bestimmten teil raus nehmen kann und auf dem rest dann sitzen bleibt

Und was ist jetzt daran anders? Exakt das habe ich beschrieben. Sicher verstehe ich das, keine Frage, aber wenn ich 2 kg Roastbeef möchte, dafür aber 1/4 Rind abnehmen muss, dann ist das nunmal ein Weg, der eher selten beschritten wird; zumindest von mir, aber immerhin beschreite ich ihn.

Und das mit anderen Griller zusammentun ist realistisch betrachtet auch nicht wirklich umsetzbar.

Gut, du lässt drei Wochen reifen, das finde ich toll. Hat nach meinen bisherigen Erfahrungen aber doch eher Seltenheitswert. Ich kann auf solche Quellen eben nicht zugreifen.
 
das ist ja das schwere am direkt vermarkten......alle wollen nur die bestimmten stücke......und der rest ????
ich hab im sommer ,,Grillschweine" angeboten.......geschlachtet um die 65 kg , das sind schweine gewesen die in der gruppe zu klein waren um sich auf der weide gegeg die großen behaupten zu können,will niemand haben.....wären also welche für die tonne gewesen.....
 
das ist ja das schwere am direkt vermarkten......alle wollen nur die bestimmten stücke......und der rest ????
Ganz ohne Zweifel, ist das ein Spagat, der kaum machbar ist. Und ich verstehe dabei beide Seiten.
Den Direktvermarkter aufgrund der von Dir gestellten Frage. Er kann es sich i.d.R. schlicht nicht leisten, Rosinenpickerei zu betreiben zu lassen. Und dem potentiellen Abnehmer 'füllt' diese Art der Vermarktung halt überraschen den Gefrierschrank mit Fleisch, für das er sich (ich gehe mal von mir aus) für manche Fleischstücke eine deutlich längere Reifung wünschen würde und dessen Verzehr über einen langen Zeitraum erfolgen wird. Und dieses 'Füllen' bringt noch ein anderes Ungemach mit sich. Der Direktvermarkter informiert die Interessenten über den Schlacht- bzw. Auslieferungstermin. Und der ist fix. D.h., ich muss an diesem Tag anwesend sein, und einen leeren Gefrierschrank haben. Dass das nicht immer funtkionieren kann, liegt auf der Hand.
So sehr ich also diese Art der 'Vertriebes' schätze, so viele 'störende' Faktoren begleiten ihn.
 
wenn mehr leute bereit wären einen etwas höheren preis zu zahlen könnten die direktvermarkter mehr auf wünsche eingehen , in der regel gibt es immer nur zur bestimmten zeit fertige rinder und schweine da im sommer kaum einer bereit ist zum landwirt zu fahren und es sich dort zu holen..ist meine erfahrung weil sämtliche discounter den markt mit billigem fleisch überschwemmen
 
wenn mehr leute bereit wären einen etwas höheren preis zu zahlen könnten die direktvermarkter mehr auf wünsche eingehen
Das glaube ich, offen gestanden, eher nicht. Welche Teile der Rinds werden denn üblicherweise verlangt? Wenn der Direktvermarkter die Kosten all dessen, auf dem er 'sitzenbleibt' auf diese umlegen muss, kommt vermutlich ein Preis zustanden, der schlicht nicht marktgerecht ist, oder unterliege ich mit meinen Annahmen einem Irrtum?
Es hat schon seinen Grund, warum Direktvermartung üblichereise immer über Standard-Misch-Pakete erfolgt, und ja, es mag Ausnahmen geben.

Aber mit einer Discounterschwemme hat das m.E. überhaupt nichts zu tun. Ich lehne es ab, Discounter für alles was gefühlt nicht richtig läuft, verantwortlich zu machen.
Ich habe die Probleme der Direktvermartung anhand meiner Person beschrieben und die kauft kein Fleisch beim Discounter. Wohl aber beim Metzger und im Supermarkt.
 
mittlerweile sind wir in ner zeit wo das auto der fernseher das ganze technische zeug was hermachen muss, urlaub usw alles muss da sein aber die lebensmittel dürfen bitte nix kosten zur grillsaison habe ich in einer woche 10.000 tausend schweine zum herrn tönjes gefahren und zu der zeit werden die tiere verschleudert zu preisen die die landwirte dermaßen in die knie zwingen
du gehörst vielleiicht zu den wenigen die diesen wahnsinn nicht6 unterstützen aber der großteil......
 
du gehörst vielleiicht zu den wenigen die diesen wahnsinn nicht6 unterstützen
Ich agiere im Rahmen meiner Möglichkeiten und unter Berücksichtigung der Begleitumstände; und ich denke das tun viele andere auch.
ABER: Ich gehöre definitiv zu denen, die einen gewisen Wert auf Groß-, Kleinschreibung und Interpunktion legen.
Dein letzter Beitrag ist in Ermangelung des Geannten so schwer zu lesen, dass ich mir kaum mehr die Mühe machen möchte. Ich habe allerdings auch alles geschrieben, was ich zum Thema zu schreiben hatte.
 
das mag ja sein,aber ich tippe neben der arbeit und man möge mir verzeihen das es schnell gehen muss...
ich habe 15 jahre nun in der fleisch und viehverwertung hinter mir und möchte nie wieder auf einem schlachthof oder nach meinem unfall im viehtransport tätig sein deswegen nun der kampf als kleiner landschlachter mit klasse statt masse....
 
@Bär ist, wie ich, ein "Fan" von Direktvermarktung.

Der Galloway-Züchter, bei dem ich einzelne Stücke bestellen kann, bleibt auch auf den Innereien und Knochen sitzen. Ich versuche auch, immer 1:1 Flesich für Steak und Fleisch zum Smoken/DO zu kaufen. Allerdings verlangt er auch einen guten Preis für sein Fleisch (45€ Filet, 28€ Roastbeef, 20€ Tafelspitz, 15€ Mischpaket). Ich finde die Preise gut aber im Vergleich zu dem, was ich hier im Forum höre (9€/kg Mischpaket) recht hoch. Dafür bekomme ich auch guten Services und ordentliche Vermarktung (Homepage mit Formular zum bestellen). Die Reifung erfolgt 2 Wochen am Knochen und 1-4 Wochen im Vakuum. SUPER! Aber sogar hier sind die Zuschnitte schlechter als beim Metzger in der Auslage, "BBQ-Zuschnitte" gibt es nicht, auch nicht auf Anfrage (weil das halt nur ich so möchte - verstehe ich auch und ist mir fast egal). Aber der normale Zuschnitt, Kottelet, Roastbeef muss einfach passen. Da ist zu viel Fett dran oder mal Knochensplitter usw. Wenn die das noch hinkriegen ("einfach" sauber handwerken) wäre es perfekt.

Für unsere Gegend gibt es ein verzeichnis über Direktanbieter. Ich habe gestern je 2 Jäger und Bauern angerufen und eine Bestellung gemailt. Beim Jäger Reh/Wildschwein, beim Bauern je 10-kg Mischpaket.

Die Bestellung eines neuen Gefrierschrankes ist gestern über Amazon erfolgt.

Es ist halt, wenn man "besseres" Fleisch (Aufzucht/Haltung) möchte etwas unbequemer und umständlicher als beim Discouter/Metzger. Trotzdem ist es mir und auch @Bär das wert!

@Bär
Ich habe mal gegoogelt und in/bei Böblingen auf die Schnelle das gefunden:


http://www.landwarenkorb.org/hoflae...d_Baden-Wuerttemberg_Landkreis_Boeblingen.php

http://www.lrabb.de/site/LRA-BB-Desktop/get/7734817/TIER_TOUR_Broschuere_WEB.pdf
 
Gerne kaufe ich einen ganzen Ochsen. Komme über meine Bauern auch zu einem guten Preis. Leider kann ich mir kein kleines Kühlhaus bauen da es von der Industrie keine sparsamen Kühlagregate gibt.
 
Hallo,

noch mal ein Tipp wenn ihr zu dem lokalen Metzger vor Ort geht: Benutzt die deutschen Begriffe für die Teilstücke, damit bin ich weiter gekommen als mit den USA Bezeichnungen. Klar das die Fleischereifachverkäuferin geguckt hat wie ein Auto, die Erfahrung habe ich erst auch machen müssen. Dann habe ich einfach eine Rinderbrust bestellt und alles war kein Problem.

Das die Direktvermarkter leider nicht gerne abhängen ist in der Tat ein Problem, es kann doch nicht in deren Interesse sein das der Kunde hinterher auf einer Schuhsole herumkaut. Wir haben hier bei uns einige Bauern die Rindfleisch verkaufen, doch die wenigsten lassen ihr Rindfleisch reifen, da bekommt man das quasi Schlachtfrisch in die Hand gedrückt und man muss dann selber zusehen wie man es gereift bekommt. Da ist man als Kunde einfach ratlos, und fragt sich warum so wenig Interesse am Endprodukt besteht.
Ich habe mittlerweile meine zuverlässigen Quellen in unserer Gegend gefunden, aber der Weg dahin war mühsam.

Gruß Funky
 
Ich habe mal gegoogelt und in/bei Böblingen auf die Schnelle das gefunden:

Vielen Dank für die Mühe, die Du Dir gemacht hast und Du wirst vielleicht nicht erstaunt sein, dass ich die Links kannte.

Was die Fleischreifung 'Deiner' Quelle angeht, die ist wirklich super. Diesen Vorteil habe ich nicht.

Wie die Zuschnitte sein werden, das wird sich zeigen, aber ich will ehrlicherweise zugeben, dass ich diesbezüglich aufs Schlimmste gefasst bin.

Ich bin keiner, der aufs Geld schaut, wenn ich überzeugt bin, von dem, was ich tue, aber leider scheint hier noch arg viel Überzeugungsarbeit nötig zu sein; wenn die denn überhaupt von Erfolg gekrönt ist. Weil klar ist auch: Wenn ich als Einzelner und Einziger bestimmt Vorstellungen habe, wird man denen nicht unbedingt nachkommen können oder wollen.

Irgendwie ist es schon schade: Die Metzger und Direktvermarkter, die wirlich regionales Rind verarbeiten, lassen nach meinen Vorstellungen wirklich nicht lange genug reifen, und die, die reifen lassen... Tja, da kenne ich halt die Höfe nicht, von denen es kommt. Eine wie ich finde wirklich unschöne Situation.

Dennoch: Ich habe kein Problem, auch mal auf einem Stück Fleisch zumzukauen, das zarter sein könnte, wenn ich denn weiß, wo es herstammt. Das Beispiel 'Seppl' habe ich gefühlt ja schon hundert Mal angeführt, und zu dem stehe ich noch immer.

Jedoch, wie heißt es: Steter Tropfen höhlt den Stein, und ich werde mich weiterhin bemühen, den für mich und mein Gewissen bestmöglichen Weg, oder die bestmögliche Kombination oder den bestmöglichen Kompromiss zu suchen.
 
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