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Räuchersaison 2019/2020

Heute hab ich das erste Schräidl angeschnitten, probiert und für gut befunden!
20191225_113031.jpg
 
Bei uns in der Oberpfalz heißt so ein ganzes Stück geräuchertes Schräidl.
Vielleicht weiß @Peter woher das kommt. Das ist so ein Wort mit dem man bei uns einfach aufwächst.
 
Die Farbe kommt vom Kiefernholz.
Besser gesagt vom Kienspan.
Der Rußt sehr stark durch das Harz. Das macht den typischen Geschmack aus. Früher in den Selchen wurde Fichte und Kiefer mit verschürt.
Das ist ja Harzhaltig, zwar geringer aber dafür wurde es in größeren Mengen verheizt.
Ich mache das mit Homöopathischen Mengen an Kienspan.
 
Die Farbe kommt vom Kiefernholz.
Besser gesagt vom Kienspan.
Der Rußt sehr stark durch das Harz. Das macht den typischen Geschmack aus. Früher in den Selchen wurde Fichte und Kiefer mit verschürt.
Das ist ja Harzhaltig, zwar geringer aber dafür wurde es in größeren Mengen verheizt.
Ich mache das mit Homöopathischen Mengen an Kienspan.
Ich benutze buche und Kirschenholz
Kenne aber auch das räuchern mit Fichte
Wird bei und selten gemacht
Sollte ich mal testen alleine wegn dem Geschmack👍🏻
 
Das Schräidl ist glaube ich keine Bezeichnung für ein gewisses Teil.
Eher der Name für ein ganzes Stück.
A Schräidl Gselchts! Oder ein ganzes Stück geräuchertes.
Klassisch nimmt man aber meistens Rücken mit Schwarte.
Schaut super aus
Hast du es nach den räuchern noch wo hängen zum reifen?
Werd ich auch mal probieren
Selchst du 6-8 mal jedes mal mit fichte oder nur am Anfang
Da hab i no keine Erfahrung
Will nicht das es bitter wird
Danke für deine Tipps und Hilfe
 
Ich lasse das hinterher nicht mehr reifen. Bei uns isst man das "jung".
Ich räuchere eh ziemlich lange. Das war jetzt seit 01.12. im Schrank. ca. zehn Tage nur mit Buche.
Dann zünde ich immer ein kleines Feuer mit Kienspan in einem Haufen Buchenspäne.
Das mache ich so lange bis mir die Farbe taugt.
 
Die Teile in der Selch wurden alle Schräidl genannt. Ob das jetzt Bauch oder Hüfte oder Schlegel war, war vollkommen egal.
Es waren aber auch wesentlich größere Stücke als bei der hier meistens praktizierten Tütenpökelei.
Und der Name wurde einfach bis heute zumindest in unserer Gegend beibehalten.
Der Name kommt vermutlich von einem alten Edelmetallgewichtsmaß für Münzen, nämlich dem Schrot.
Daher kommt auch das "Schrot und Korn".
Da gselchtes ja sehr teuer war, wurde es vermutlich in irgendeiner Art damit aufgewogen.
Schräidl ist nur eine Verkleinerung von Schrot in unserem Dialekt. Da heisst das "Schroud".
Das ist allerdings auch gequetschtes bzw. grob gemahlenes Getreide und könnte auch als Tauschwährung gedient haben.
 
Die Teile in der Selch wurden alle Schräidl genannt. Ob das jetzt Bauch oder Hüfte oder Schlegel war, war vollkommen egal.
Es waren aber auch wesentlich größere Stücke als bei der hier meistens praktizierten Tütenpökelei.
Und der Name wurde einfach bis heute zumindest in unserer Gegend beibehalten.
Der Name kommt vermutlich von einem alten Edelmetallgewichtsmaß für Münzen, nämlich dem Schrot.
Daher kommt auch das "Schrot und Korn".
Da gselchtes ja sehr teuer war, wurde es vermutlich in irgendeiner Art damit aufgewogen.
Schräidl ist nur eine Verkleinerung von Schrot in unserem Dialekt. Da heisst das "Schroud".
Das ist allerdings auch gequetschtes bzw. grob gemahlenes Getreide und könnte auch als Tauschwährung gedient haben.
jawohl, das ist genau die richtige Erklärung.

wie Chris schon gesagt hat, man wächst mit solchen Begriffen auf. Jedes Kind weiß was ein Schräidl ist.

Deine schauen super aus, Chris :respekt:
 
Ich lasse das hinterher nicht mehr reifen. Bei uns isst man das "jung".
Genau so mag ich das auch, das ist anscheinend typisch bayerisch. Ein gutes Geselchtes muss nicht lange reifen. Das ist was anderes als ein normaler geräucherter Schinken, der quasi "einmal am Feuer vorbeigetragen" wurde. "Geselchtes" soll im Gegensatz zu "Schinken" auch richtig nach Rauch schmecken.
Bei mir haben die Schräidl immer um die 4kg.
Für solche Teile kenne ich die Bezeichnung "Zenterling". Dann gibts noch "Rankerl", das ist aber dann eher die Portion, die man bei einer Brotzeit verspeist.

Gruß,

Alex
 
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