Heute hab ich das erste Schräidl angeschnitten, probiert und für gut befunden!
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Darf ich fragen was was ein schräidl istHeute hab ich das erste Schräidl angeschnitten, probiert und für gut befunden!
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Welches stück nimmst du daBei uns in der Oberpfalz heißt so ein ganzes Stück geräuchertes Schräidl.
Vielleicht weiß @Peter woher das kommt. Das ist so ein Wort mit dem man bei uns einfach aufwächst.
Ich benutze buche und KirschenholzDie Farbe kommt vom Kiefernholz.
Besser gesagt vom Kienspan.
Der Rußt sehr stark durch das Harz. Das macht den typischen Geschmack aus. Früher in den Selchen wurde Fichte und Kiefer mit verschürt.
Das ist ja Harzhaltig, zwar geringer aber dafür wurde es in größeren Mengen verheizt.
Ich mache das mit Homöopathischen Mengen an Kienspan.
Das Schräidl ist glaube ich keine Bezeichnung für ein gewisses Teil.Welches stück nimmst du da
Wird sicher noch eine andere Bezeichnung geben
Schaut super aus
Schaut super ausDas Schräidl ist glaube ich keine Bezeichnung für ein gewisses Teil.
Eher der Name für ein ganzes Stück.
A Schräidl Gselchts! Oder ein ganzes Stück geräuchertes.
Klassisch nimmt man aber meistens Rücken mit Schwarte.
Sieht auch weltklasse ausHeute hab ich das erste Schräidl angeschnitten, probiert und für gut befunden!
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jawohl, das ist genau die richtige Erklärung.Die Teile in der Selch wurden alle Schräidl genannt. Ob das jetzt Bauch oder Hüfte oder Schlegel war, war vollkommen egal.
Es waren aber auch wesentlich größere Stücke als bei der hier meistens praktizierten Tütenpökelei.
Und der Name wurde einfach bis heute zumindest in unserer Gegend beibehalten.
Der Name kommt vermutlich von einem alten Edelmetallgewichtsmaß für Münzen, nämlich dem Schrot.
Daher kommt auch das "Schrot und Korn".
Da gselchtes ja sehr teuer war, wurde es vermutlich in irgendeiner Art damit aufgewogen.
Schräidl ist nur eine Verkleinerung von Schrot in unserem Dialekt. Da heisst das "Schroud".
Das ist allerdings auch gequetschtes bzw. grob gemahlenes Getreide und könnte auch als Tauschwährung gedient haben.

Schräidl



Und das aus dem Mund eines Kärntnersaber das Wort![]()


Genau so mag ich das auch, das ist anscheinend typisch bayerisch. Ein gutes Geselchtes muss nicht lange reifen. Das ist was anderes als ein normaler geräucherter Schinken, der quasi "einmal am Feuer vorbeigetragen" wurde. "Geselchtes" soll im Gegensatz zu "Schinken" auch richtig nach Rauch schmecken.Ich lasse das hinterher nicht mehr reifen. Bei uns isst man das "jung".
Für solche Teile kenne ich die Bezeichnung "Zenterling". Dann gibts noch "Rankerl", das ist aber dann eher die Portion, die man bei einer Brotzeit verspeist.Bei mir haben die Schräidl immer um die 4kg.