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Ramster Gotthard

Danke, selbst den Sturm hat der Kamin gut überstanden.

@kapafra Wie lange braucht der Gotthard zum aufheizen? Wenn alles klappt wird nächsten Samstag gebacken und da wüsste ich gerne was ich da zeitlich zum aufheizen einplanen sollte.
 
hallo snowgrill, wir hatten gestern wieder Backtag und heizen tatsächlich 2-2,5 Std ein, kann auch mal 3 Std sein. Dann wird manchmal Pizza gebacken während die Glut noch drinn ist, manchmal wird aber auch bereits ausgeräumt , je nachdem wieviele Pizzen wir backen wollen. Anschliesend werden alle Klappen geschlossen und eine halbe Stunde die Hitze abstehen lassen. Danach werden die Temperaturen oben und unten gemessen und evtl mit nassem Lappen ausgewischt. mach ich mittlerweile gar nicht mehr gern, ich lasse lieber den Ofen notfalls noch ein bisschen abstehen. Die Backergebnisse sind dann besser , finde ich!!!!!
im Backseminar war die wichtigste Lektion welche wir gelernt haben: der Teig muss sich nach der Ofentemperatur richten, nicht der Ofen nach der Teiggare. wenn ich die Brote in die Garkörbchen gebe stelle ich sie als ersten in den "kalten Keller", wenn der Ofen ausgeräumt wird kommen sie erst in einen Raum mit so genannter Zimmertemperatur. falls der Ofen tatsächlich zu lang zum abstehen braucht räum ich auch nochmal alle Garkörbchen in den Keller wenns sein muss, meistens haben wir das aber mittlerweile raus und die Teige wandern "nur" einmal in den Keller, grins. gutes Gelingen morgen, lass dann mal Ergebnisfotos sehen
 
ahhhh ich hab ja grade erst deine Bilder angeschaut , klasse!!! hab meinen Schatz grad nochmal wegen des anfeuern gefragt, er meinte 2 std wenn wir Brot backen, wenn ( wie oft) pizza oder Flammkuchen, Brote, Kuchen, Fleisch ....... ( in der Reihenfolge) hineinkommen dann wird er richtig " durchgeheizt", also schon so 2,5-3 std und dann ausräumen, viel spaß mit eurem extrem geilen Spielzeug
 
@kapafra vielen Dank für die Info!!
Dann kann ich mir schonmal einen Ablauf überlegen. 2 Stunden für Brot klingt gut. Der Tip mit dem Brot bzw der Gare und dem Ofen ist klasse! Wenn man drüber nachdenkt auch logisch, aber vielleicht wäre es vor lauter Euphorie untergegangen.
Starten werden wir am 13.1 (nächsten Samstag nicht diesen Samstag), und dann wird es auf jeden Fall auch Bilder geben. Im Moment sind wir noch beim einbrennen.
 
Soooo, es geht los....

Pizzen sind durch, das hat gut geklappt. Nächstes Mal sollte ich nur etwas mutiger sein und sie erwas länger drin lassen. Ich finde sie hätten ruhig etwas knuspriger können. Naja, ich bin froh keine Kohle produziert zu haben. :D

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Und gleich ne Frage fürs nöchste Mal: Im oberen Fach liegt Asche vom Feuer unten. Rausfegen war etwas schwierig, da es dabei mehr hochwirbelt als das es sich gut rausfegen ließe. Um die Asche rauszubekommen habe ich letzlich das obere Fach einmal durchgefeudelt, was natürlich den Stein sehr abkühlt.
Wie macht ihr das?
Oder habt ihr das nicht und ich hab was falsch gemacht?

Jetzt steht er gerade ab und dann kommt noch eine Runde Brot und Schokobrötchen rein.
 

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Schnell mit der Pumpspritze rausspritzen. Durch das Verdampfen fliegt die Asche mit durch den Schlot und es ist wenig Wasser und somit wenig Abkühlung.
 

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Brot ist fertig. Oben rum ist es ok, unten nennt man 4 von 5 Kohle. Mehltest hatte ich vorm einschießen gemacht, aber wohl falsch interpretiert.
Naja, das meiste hat ja gut geklappt heute. Nächste Woche auf ein neues.

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Und bis dahin besorgst du dir noch ein günstiges IR-Thermometer. Damit kannst du immer schnell die Steintemperatur messen und vermeidest Kohle. Ich schieße Roggenbrot bei ca 270-280 grad Bodentemperatur ein.
 
@grill4fun IR Thermometer ist bestellt!
Danke für deine Tips.

Natürlich gibt's noch ein Anschnittbild (den Kohleteil habe ich weggeschnitten).

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Also, lecker ist es. Der Geschmack ist mit einem Brot aus dem Elektrobackofen in keinsterweise vergleichbar.

Das Backen im Ranster macht viel Spaß und eigentlich bin ich ganz froh, dass auch was daneben gegangen ist. Sonst wäre es ja langweilig und der Lernerfolg ist so auch größer.
In diesem Sinne wird nächste Woche weitergebacken.......Vielleicht auch ohne Kohle-Ergebnisse.
 

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Zum einen freue ich mich, dass Du soviel Spaß mit Deinem Ofen hast.

Die Einschiesstemperatur richtet sich auch nach der Teigwahl ( Weizen oder Roggenlastig) und dem Gesamtgewicht der Teigmenge.
Je höher der Roggenanteil, desto höher die Einschiesstemperatur und die Backdauer. Dasselbe gilt für das Gesamtgewicht des Teiges. Deine Brotte scheinen maximum 60/40 Weizenmischbrote gewesen zu sein, oder? Falls das der Fall ist, sollte die Temperatur beim Einschiessen ein bisschen geringer sein. Ich sehe, Dein oberes Gewölbe ist komplett freigebrannt. Diese extreme Feuerung ist beim doppelten Gotthard eigentlich gar nicht notwendig. Sehr Ofenfordernd, das Ganze. Du wirst die gleichen Resultate bei der Pizza erzielen, Übung macht den Meister.

Weiter so :D
 
@Backwahn Vielen Dank für die Tips. :-)
Die Brote sind reine Dinkelbrote (Mischung aus 630 und 1050) mit Dinkelsauerteig. Das ist unser Standardbrot, und mit dem möchte ich mit dem Gotthard erstmal vertraut werden (später werden bestimmt auch andere Brote gebacken). Sollte ich da eine Einschiesstemperatur von 230-240 Grad anpeilen?
Das das obere Gewölbe sich so frei brennt war gar nicht geplant.

Freue mich schon aufs nächste üben!:D
 
Und weiter geht's mit dem üben.

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Brötchen fürs Abendbrot heute.

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Unser Wochenvorrat Brot. Und dieses Mal ist keine Kohle dabei!! Juhuuu!!

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Und ein Rosinenstuten für zwischendurch.

Alles rein mit Dinkelmehl gebacken.

Der Backgang heute verlief schon besser, langsam freunden wir beide uns an.
:thumb1:
 

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Neue Woche......neue Versuche....

Neben unserem Standardbrot gesellten sich diese Woche noch Zimtknoten dazu.

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Am knoten muss ich noch üben. :pfeif:

Zutaten für 12 Zimtknoten:
Vorteig:
100 g Dinkelmehl 1050
100 ml Milch
5 g Hefe

Haupteig:
205 g Vorteig
400 g Dinkelmehl 630
180 ml Milch
10 g Hefe
Prise Salz
65 g Butter
65 g Zucker
50 g Ei ( 1 Stück)

Füllung:
65 g flüssige Butter
40 g Zimt-Zucker-Mischung

Zubereitung:
Die Zutaten für den Vorteig mischen und 5 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank quellen lassen. Anschließend mit den restlichen Zutaten für 8-10 Minuten in der Teigknetmaschine zu einem weichen homogenen Teig kneten. Den Teig 45 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. Nach der Teigruhe den Teig auf der bemehlten Arbeitsplatte zu einem Rechteck mit 0,5 cm Stärke ausrollen, mit der flüssigen Butter bestreichen und mit der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen. Anschließend einmal zusammenklappen und mit einer Bäckerspachtel oder einem Messer zu 12 Strängen abstechen. Die Stränge eindrehen, einmal Knoten und die Enden nach unten einstülpen. Anschließend 45 Minuten gehen lassen. Vor dem Backen mit Ei abstreichen.

Im Holzbackofen
Bei 230 °C einschießen.
Backzeit 17 Minuten.

Außerdem kam noch ein Dinkel-Flocken-Brot dazu.

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Zutaten für 1 Brot

Quellstück:
150 g Dinkelflocken
(habe ich kernige Haferlocken genommen)
150 ml Wasser zum
Einweichen

Teig:
300 g Quellstück
300 g Dinkelmehl Type 1050
180 g Dinkelmehl Type 630
15 g Salz
12 g Hefe
6 g Honig
6 g Essig
1 Prise Brotgewürz
1 Prise Pfeffer
300 g Buttermilch

Dinkelflocken zur Deko
(Kernige Haferflocken)

Zubereitung:
Die Dinkelflocken mit dem Wasser zum Einweichen miteinander verrühren. Diese für mindestens 4 Stunden zugedeckt an einem kühlen Ort quellen lassen. Am besten geht dies über Nacht im Kühlschrank.
Für den Teig alle Zutaten in der Teigknetmaschine 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zugedeckt für 60 -70 Minuten gehen lassen. Nach der Teigruhe den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsplatte stürzen. Den Teigling zu leicht länglichen Brot formen. Die glatte Fläche der Brote mit Wasser abstreichen, in den restlichen Dinkelflocken wälzen und mit dem Teigschluss nach unten in die Backform legen. Zugedeckt für 30 Minuten gehen lassen. Vor dem Backen das Brot mit einem Messer 1-2 cm tief einschneiden.

Im Holzbackofen:
Bei 280° C einschießen.
Backzeit 35-40 Minuten.

Die Rezepte dazu kommen von Häussler.

Was immer wieder interessant ist, dass jede Woche anders läuft.
Letzte Woche hatte ich mit dem Ofen 1 Stunde länger gebraucht bis er so weit abgestanden war bis ich backen konnte. Heute dachte ich mir ich fange ne Stunde eher an mit dem Feuer.....und siehe da 1 Stunde zu früh auf Temperatur. Hätte ich also normal angefangen, hätte es super gepasst. So habe ich die Garen heute kürzer gehalten.
Es ist und bleibt also spannend.:mosh:
 

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