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Ich salze Steaks vorab an sich auch noch kaum.
Macht Sinn. Werde das einmal genau beobachten und testen. Bleibt nur die Frage wie lange vorher salzen. 30 Minuten sollten an sich reichen.Salzt Du vorher wird das Steak würziger, wenn Du nachher Salz drüber streust.....ist es eben nur aussen salzig![]()
Für die Kruste streuen manche auch Zucker darauf, Karamelisieren usw. ..Das Salz beginnt das Protein zu denaturieren und sorgt bei hoher Hitze zur Bildung einer besseren Kruste.

Verstehe die Antwort nicht ganz.Ich salze Steaks vorab an sich auch noch kaum.
Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass das Salzen vor dem Grillen keine Nachteile mit sich bringt und das Steak sogar saftiger wird. „Die Zugabe von einem Gewichtsprozent Salz vor dem Grillen, führt zu einem 40% relativ niedrigerem Gillsaftverlust“,
Salzt Du vorher wird das Steak würziger, wenn Du nachher Salz drüber streust.....ist es eben nur aussen salzig![]()
Beim Nasspökeln oder dem Einlegen von Fisch in einer Salzlake, macht man sich diesen Effekt zu nutze. Beim Salzen von Steak, reicht allerdings weder die Zeit noch der Trägerstoff Wasser dafür aus, so der Experte.


Der Ansatz ist gut und nicht verkehrt, aber 100% Verzicht wäre schlecht. Der Körper benötigt NaCl. Es sei denn Du hast eine andere Quelle.Danke @Dodge !
Generell vertrete ich auch die These, dass vorher Salzen (im Besten Fall Stunden, Tage vorher in Form von Marinaden oder Rubs) sinnvoll ist, eben weil das Salz (und alle anderen Gewürze auch) so besser eindringen kann.
Da ich aber versuche, generell Salz in meinen Gerichten zu vermeiden, vertrete ich noch mehr die These, dass Gewürze das neue Salz sind.
Ich lege Rindersteaks gerne vorher einige Stunden in Kräutermarinaden ein, um etwas mehr Bums reinzubringen. Schweinesteaks werden vorher trocken gerubbed, im Normalfall aber eher paprikalastig, manchmal aber auch mit der gleichen Kräutermarinade mariniert. Salz verwende ich nach Möglichkeit gar nicht oder dann eben im Rub oder in der Marinade als Gegenpol für den Zucker (beides aber in seeeeeehr geringen Mengen).
Der nette Nebeneffekt ist, dass viele (frische) Kräuter sich, im Gegensatz zum Salz, positiv auf die Gesundheit auswirken.

So lange will ich aber nicht mit dem Steak warten.Beispiel Schinken, wenn ich den in den Keller hänge verliert er erstmal ordentlich Wasser, weil er deutlich mehr Feuchtigkeit in sich hat als die Raumluft.
Dein Steak soll ja auch kein Wasser verlieren, du möchtest es doch saftig.So lange will ich aber nicht mit dem Steak warten.
Ist ja auch alles eine Frage der Einwirkzeit.
Wenn ich lese 40% Grillsaftverlust, dann fängt es in meinem Radar an zu denken.
Genau darauf wollte ich auch gerade hinweisen.Ich empfehle zu diesem Thema das Buch oder die Netflix-Serie "Salz, Fett, Säure, Hitze" von Samin Nosrat.
Wobei das Buch natürlich deutlich umfassender ist.
Warum wusste ich vorher schon, dass dieser Tröt wieder zu Diskussionen führen wird?!etwas näher aufklären?! Das hat den Vorteil, dass nicht jeder User sich das Buch kaufen müsste bzw. erst ein Netflixabo abschließen muss, um es sich im Fernsehen anzuschauen!"Salz, Fett, Säure, Hitze" von Samin Nosrat