Nachdem wir hier gerade so eine schöne Debatte hatten, wie man das Marinieren von Fleisch durch Vakuum unterstützen kann, hänge ich mich da nochmal dran.
@Winki hat neulich Steaks in Bier-Marinade präsentiert. Das hat mich so angemacht, dass ich auch mal ne Bier-Marinade testen wollte.
Da ich Ankerkraut und den ganzen NESTLE-Konzern meide, wo es geht, musste ich also mal auf die Suche nach einer Alternative gehen.
Wie nicht anders erwartet, wurde ich bei Royal Spice fündig.
Laut Anleitung soll die Grillmarinade über Nacht einwirken.
Das ist natürlich eine Herausforderung für Mr. Vakuum! Das Ziel: Grillen in einer Stunde!
Also zunächst die Marinade für knappe 1,5 Kg Schweinenackensteaks in einer Schüssel anrühren!
Man sieht schön die Zutaten.
Als Geschmacks-Lieferant dient ein besonderes Bier.
400 ml in die Schüssel und 100 ml in den Koch.
Nach Eingießen des Bieres sieht das Ganze nicht so toll aus.
Nach dem Einrühren und etwa 10 Minuten Standzeit sieht es schon deutlich besser aus!
Jetzt wird es Ernst!
Fleisch und Marinade werden abwechselnd in zwei CASO Vakuumbehälter geschichtet.
Mit Marinade angefangen, dann Fleisch und wieder Marinade.
Es hätte auch knapp in den großen Topf gepasst... aber so war mir wohler dabei..
Netterweise hat Caso eine vernünftige Aufbewahrung für den Schlauch vorgesehen.
Der Schlauch muss richtig tief in den Vakuumierer eingesteckt werden. Bei der geringsten Undichtigkeit merkt das Gerät, dass etwas nicht stimmt und bricht den Vorgang ab.
Schlauch in den Deckel des Vakuumbehälters ebenfalls fest einstecken. Wichtig: Stellung OPEN! Nicht auf SEAL stellen!
Bei der Schnell-Marinier-Funktion erzeugt das Gerät mehrmals ein Vakuum, hält dieses für ca. 10-20 Sekunden und lässt es dann ab.
Dieser Vorgang wiederholt sich 5 Mal und dauert insgesamt, laut meiner Uhr, 6:40 Minuten.
Die neueren CASO-Geräte haben eine Marinier-Funktion "Marinade".
Wenn der Prozess gestartet ist, zeigt die LED-Zeile oben den Fortschritt an.
Tipp: Zum Beginn der Vakuumierung jedes Mal kurz auf den Deckel drücken, damit der Deckel dicht ist. Sonst kann er am Rand Luft ziehen.
Wenn das Vakuum aufgebaut wird, erscheinen feine Bläschen an der Oberfläche.
Ich habe ein Bisschen getrickst. Bei der letzten Vakuumierung habe ich den Behälter auf SEAL gestellt und so das Vakuum noch 10 Minuten länger aufrecht gehalten.
Schließlich wurde die Marinade von den Steaks etwas abgekratzt und die Steak sind auf dem Grill gelandet.
Fertig!
Für die extrem kurze Marinierzeit war der Geschmack nach der Marinade im Fleisch sehr ausgreprägt. Es schmeckte nicht nur nach Gewürz, sondern tatsächlich ausgeprägt nach Bier!
Schön zart und intensives Bier-Aroma. Leicht scharf.
Wenn überhaupt, dann passt dazu die Bavarian BBQ-Sauce.
Das war jetzt echt "quick & dirty"!
Mariniert in jeweils knappen 17 Minuten. Ausgeprägtes Bier-Aroma.
Alle Mit-Esser begeistert. Naja... Frauchen ist nicht so für das Bier-Aroma. Ihr war es schon zu intensiv. Frauen halt...
Für die extrem kurze Zeit beim marinieren war jetzt sogar ich überrascht über das Aroma!
WENN man noch etwas verbessern wollte, könnte man die Marinade, vor dem Einsatz, etwas länger mit dem Bier durchziehen lassen. Ich würde das nächste Mal ca. 30 Minuten dafür ansetzen. Immer wieder umrühren.
@Winki hat neulich Steaks in Bier-Marinade präsentiert. Das hat mich so angemacht, dass ich auch mal ne Bier-Marinade testen wollte.
Da ich Ankerkraut und den ganzen NESTLE-Konzern meide, wo es geht, musste ich also mal auf die Suche nach einer Alternative gehen.
Wie nicht anders erwartet, wurde ich bei Royal Spice fündig.
Laut Anleitung soll die Grillmarinade über Nacht einwirken.
Das ist natürlich eine Herausforderung für Mr. Vakuum! Das Ziel: Grillen in einer Stunde!
Also zunächst die Marinade für knappe 1,5 Kg Schweinenackensteaks in einer Schüssel anrühren!
Man sieht schön die Zutaten.
Als Geschmacks-Lieferant dient ein besonderes Bier.
400 ml in die Schüssel und 100 ml in den Koch.
Nach Eingießen des Bieres sieht das Ganze nicht so toll aus.
Nach dem Einrühren und etwa 10 Minuten Standzeit sieht es schon deutlich besser aus!
Jetzt wird es Ernst!
Fleisch und Marinade werden abwechselnd in zwei CASO Vakuumbehälter geschichtet.
Mit Marinade angefangen, dann Fleisch und wieder Marinade.
Es hätte auch knapp in den großen Topf gepasst... aber so war mir wohler dabei..
Netterweise hat Caso eine vernünftige Aufbewahrung für den Schlauch vorgesehen.
Der Schlauch muss richtig tief in den Vakuumierer eingesteckt werden. Bei der geringsten Undichtigkeit merkt das Gerät, dass etwas nicht stimmt und bricht den Vorgang ab.
Schlauch in den Deckel des Vakuumbehälters ebenfalls fest einstecken. Wichtig: Stellung OPEN! Nicht auf SEAL stellen!
Bei der Schnell-Marinier-Funktion erzeugt das Gerät mehrmals ein Vakuum, hält dieses für ca. 10-20 Sekunden und lässt es dann ab.
Dieser Vorgang wiederholt sich 5 Mal und dauert insgesamt, laut meiner Uhr, 6:40 Minuten.
Die neueren CASO-Geräte haben eine Marinier-Funktion "Marinade".
Wenn der Prozess gestartet ist, zeigt die LED-Zeile oben den Fortschritt an.
Tipp: Zum Beginn der Vakuumierung jedes Mal kurz auf den Deckel drücken, damit der Deckel dicht ist. Sonst kann er am Rand Luft ziehen.
Wenn das Vakuum aufgebaut wird, erscheinen feine Bläschen an der Oberfläche.
Ich habe ein Bisschen getrickst. Bei der letzten Vakuumierung habe ich den Behälter auf SEAL gestellt und so das Vakuum noch 10 Minuten länger aufrecht gehalten.
Schließlich wurde die Marinade von den Steaks etwas abgekratzt und die Steak sind auf dem Grill gelandet.
Fertig!
Für die extrem kurze Marinierzeit war der Geschmack nach der Marinade im Fleisch sehr ausgreprägt. Es schmeckte nicht nur nach Gewürz, sondern tatsächlich ausgeprägt nach Bier!
Schön zart und intensives Bier-Aroma. Leicht scharf.
Wenn überhaupt, dann passt dazu die Bavarian BBQ-Sauce.
Das war jetzt echt "quick & dirty"!
Mariniert in jeweils knappen 17 Minuten. Ausgeprägtes Bier-Aroma.
Alle Mit-Esser begeistert. Naja... Frauchen ist nicht so für das Bier-Aroma. Ihr war es schon zu intensiv. Frauen halt...

Für die extrem kurze Zeit beim marinieren war jetzt sogar ich überrascht über das Aroma!
WENN man noch etwas verbessern wollte, könnte man die Marinade, vor dem Einsatz, etwas länger mit dem Bier durchziehen lassen. Ich würde das nächste Mal ca. 30 Minuten dafür ansetzen. Immer wieder umrühren.


