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Sous Vide - Low Budget - Low Tec

Hmm, Kuststoff ist ein ganz schlechter Wärmeleiter, wenn du jetzt oben und unten Quasi die Heizmatte Isolierst, dann blebt nicht mehr viel für einen Wärmeübergang an Wasser...
Unten das schneidebratt fächig aufliegen, oben die Silikonmatten... ICh Vermute mal das es an der Flächig aufliegenden Silikonmatte innen gelegen hat.
Das Scheidebrett mit der Alufolie.. hier übernimmt die Alufolie die funktion die Wärme schnellstmöglich gleichmäßig zu verteilen. Das Schneidebrett direkt darunter ist der isolator...
So erkläre ich mir das ganze jedenfalls...
 
Hmm, Kuststoff ist ein ganz schlechter Wärmeleiter, wenn du jetzt oben und unten Quasi die Heizmatte Isolierst, dann blebt nicht mehr viel für einen Wärmeübergang an Wasser...
Ja, genauso hab ich mir das auch gedacht - leider. Eine neue Matte ist aber schon bestellt... Nächstes Wochenende dann der nächste Versuch ...
 
Aber mal ein Frage in die Runde.... Kann es sein, dass das Problem die beiden inneren Silikonmatten waren, die eben auch verhinderten, dass die Temperatur der Matte nach oben ohne ein Hindernis aufsteigen konnte? Der Probelauf ohne Fleisch - und auch ohne Silikonmatten mit 55 Grad war ja reibungslos. Ich stehe ja sowieso nicht so sehr auf Silikon und vielleicht war das hier etwas viel ??? :-?
...nicht schön zu sehen, was Hitzestau anrichten kann, Norbert. Ich befürchte du hast Recht mit der Vermutung, dass die Silikonmatten Problematisch sind. ...aber eigentlich wird Wasser nicht heisser als 100° - und die Matten halten sicher mehr aus. Ich vermute, das die Silikonmatten die Heizlaufzeit der Heizelemente verlängert haben. Aber das grössere Problem war die gute Isolation von unten her. @holledauer hatte drei Seiten zuvor in seinem Post davor gewarnt.

Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn eine gute Hitzeabgabe an das Wasser im gesamten Becken trotz Silikonmatten stattgefunden hätte - es gibt ja keine Umwälzung (wie es bei den Tauch Sv Geräten üblich ist)

Auf jedenfall bin ich gewarnt - an dem Stangensetup und aufbohren der Löcher vom Einlageboden führt wohl kein Weg vorbei....Sicherheitshalber.
 
Moin, moin!
Heute war also der Tag an dem nach einem "Trockenlauf" noch ein erster Test der Badewanne erfolgen sollte. Der Trockenlauf in der Mitte der letzten Woche war super. Einfach nur Wasser im GN-Behälter und das Ganze dann mal auf 55 Grad aufgeheizt. Temperatur konstant und nur wenige Heizvorgänge. Alles super!

Heute dann der erste "richtige" Test mit zwei Entenbrüsten. Die Bilder hab ich mal "ausgelagert" - wer will, kann diese hier http://www.grillsportverein.de/forum/threads/das-erste-mal-entenbrust-sous-vide.257633/#post-2686337 ansehen. Kommen wir aber mal zurück zu unserem Thema hier ...

Kurz einige Bilder zu meinem Setup ...
Box von Thermohauser - unten drin ein Stück eines Frotteetuches um eventuelles Schwitzwasser aufzusaugen. Dann ein Schneidebrett aus weißem Kunststoff in Alufolie eingeschlagen.
Anhang anzeigen 1216322

Anhang anzeigen 1216323 Oben drauf der GN 1/2 Behälter mit der unten festgeklebten Silikonmatte. Im Behälter dann zwei Silikonuntersetzer um das "Anbrennen" des Gargutes am Behälter zu verhindern.
Dann also hinein mit den heutigen Testobjekten. Zwei schönen Entenbrüsten ... Genug Wasser in die Wanne, Thermometer hinein und dann Start bei 25,5 Grad Wassertemperatur.
Anhang anzeigen 1216324
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Anhang anzeigen 1216326
Soweit so gut...
Für die Kabeleinführung in die Box muss ich mir noch was überlegen (Und das Erdungskabel muss auch unbedingt noch ran! :pfeif:)
Anhang anzeigen 1216327
Tja, nach dem Verzehr der Entenbrust (war super!) dann also aufräumen. GN Behälter raus, ausleeren, auswischen usw. Es machte sich ein "komischer" Geruch bemerkbar. Ein Blick unter die Wanne machte dann schnell klar, woher dieser kam ... :o:mad:
Anhang anzeigen 1216343
Anhang anzeigen 1216344
Anhang anzeigen 1216345
Ganz durchgebrannt scheint die Matte noch nicht zu sein - aber kurz davor. Und ob ich diese so noch einmal betreiben will - ich glaube eher nicht.

Es kommt als nächstes dann also das "Stangen-Setup" für mich in die Umsetzung. Schade, ich hatte gedacht, ich wäre endlich fertig.:(

Aber mal ein Frage in die Runde.... Kann es sein, dass das Problem die beiden inneren Silikonmatten waren, die eben auch verhinderten, dass die Temperatur der Matte nach oben ohne ein Hindernis aufsteigen konnte? Der Probelauf ohne Fleisch - und auch ohne Silikonmatten mit 55 Grad war ja reibungslos. Ich stehe ja sowieso nicht so sehr auf Silikon und vielleicht war das hier etwas viel ??? :-?

Gruß,
ein etwas frustrierter Norbert :(

Sorry Norbert, dass ich mich jetzt erst melde.
Eins ist klar, die zusätzliche Silikon-Matte im GN-Behälter war leider suboptimal. Damit hast Du die Matte stark isoliert und daher ist sie auch durchgebrannt.
Da die zur Verfügung stehende Fläche sehr "klein" ist, hat die Matten für die gewünschte Leistung von z. B. 500W bei der GN 1/2, ca. 1,5W/cm² und wird damit an deren Leistungsgrenze betrieben. Jedwede Isolierung "stört" die Wärmeabgabe und erhöht damit das Risiko des Durchbrennens. Ich mach am WE mal Wärmebilder um zu veranschaulichen, was hier für Temperaturen entstehen. Die Matte macht auf die ungekühlte Seite hin ca. 80 K Übertemperatur, soll heißen, bei 85 °C Wassertemperatur sind es auf der ungekühlten Seite ca. 170 °C und das ist auf der Oberfläche gemessen. Im inneren der Matte, also bei den Heizdrähten, ist die Temperatur dann natürlich noch höher....
 
hier mal handybilder von der billig version in va lochblech. die einlegeböden hab ich ausgeliehen.
WP_20160413_19_04_09_Pro.jpg
WP_20160413_19_04_15_Pro.jpg
 

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super....tut was es soll - für Abstand sorgen. Wenn du das Lochblech öfters rein und rausfummeln willst, würde ich vielleicht die spitzen bei der Rundung "Beischmirgeln"....aber sonst - klasse.
 
Prima, dann werde ich mir so einen Einlegeboden bestellen. Selber machen geht sicher deutlich günstiger, aber da ich nicht die richtigen Werkzeuge (mangels Räumlichkeiten) habe, ist das für mich ok :-)
 
Sorry Norbert, dass ich mich jetzt erst melde.
Eins ist klar, die zusätzliche Silikon-Matte im GN-Behälter war leider suboptimal. Damit hast Du die Matte stark isoliert und daher ist sie auch durchgebrannt.
Da die zur Verfügung stehende Fläche sehr "klein" ist, hat die Matten für die gewünschte Leistung von z. B. 500W bei der GN 1/2, ca. 1,5W/cm² und wird damit an deren Leistungsgrenze betrieben. Jedwede Isolierung "stört" die Wärmeabgabe und erhöht damit das Risiko des Durchbrennens. Ich mach am WE mal Wärmebilder um zu veranschaulichen, was hier für Temperaturen entstehen. Die Matte macht auf die ungekühlte Seite hin ca. 80 K Übertemperatur, soll heißen, bei 85 °C Wassertemperatur sind es auf der ungekühlten Seite ca. 170 °C und das ist auf der Oberfläche gemessen. Im inneren der Matte, also bei den Heizdrähten, ist die Temperatur dann natürlich noch höher....

Hallo Mike,
dass es an den Silikonmatten gelegen hat war auch meine erste Vermutung. Im "Trockenlauf" hatte ich eine Temperatur im Becken von 55 Grad eingestellt. Das darunterliegende Schneidbrett, welches zusätzlich noch mit Jehova umwickelt war, wurde zwar warm - aber mehr war auch nicht festzustellen.
Dann in dem ersten richtigen Testlauf mit 60 Grad und zwei Entenbrüsten gab es lediglich zwei Unterschiede
- 5 Grad mehr
- dünne Silikonmatten unten in der "Badewanne" als Anbrennschutz für die Brüste
Dieser Anbrennschutz hat sich auf die Entenbrüste positiv ausgewirkt - auf das Heizelement aber eher negativ, wie auf den Bildern zu sehen ist. :mad: Da dies der einzige nennenswerte Unterschied ist (Die 5 Grad spielen da wohl keine so große Rolle), war es klar, dass es an den Matten gelegen haben muss - allerdings hätte ich eine solche Auswirkung nicht erwartet :o
Naja - auf jeden Fall werde ich jetzt auch mal ein "Ständerwerk" errichten - nur bekomme ich hier leider in der Ecke nirgendwo eine Hart-PVC Platte, so wie es hier in dem Thread irgendwo schon einmal dargestellt wurde. Hab jetzt eine Plexiglasscheibe mit 5mm Durchmesser als Rest erstanden und werde dort die Gewindestangen durchbohren und von beiden Seiten verschrauben. Zwischen dem Plexiglas und der Heizmatte dürften dann ca. 10-15 mm Luft sein, das müsste doch eigentlich reichen um einen ähnlichen "Unfall" wie gehabt zu vermeiden....

Wenn noch jemand eine gute Idee für Material für die Grundplatte hat, dann immer her damit :-)

Gruß,
Norbert :prost:
 
Ich hab ein VA Lochblech für meine Standfüsse genommen. So können in de 1/2 Box auch mal 2Stück 1/4GN Platz nehmen. In der 1/1 habe ich dann die Möglichkeit für 1/1, oder 1/2 + 2x1/4, oder 1/3 + 2/3. Die beiden 1/4 in der 1/2 Box stören sich auch bei 10 Grad Temperaturunterschied nicht. Man braucht nur genug Füsse,Behälter mit Matten und Thermometer. Aber das sollte ja kein Problem sein......
 
Wenn noch jemand eine gute Idee für Material für die Grundplatte hat, dann immer her damit :-)
Hast du keinen Recyclinghof oder Schrotthändler in der Nähe? Eine Aluplatte in der Grösse sollte immer mal als Reststück anfallen - das gibts dann zum kg-Preis.

Plexiglas kostet einiges - und ist wieder nicht hitzeunempfindlich...vorher würde ich im Baumarkt eben ein Alublech holen ...das lässt sich auch leichter bearbeiten, als V2A
 
Hast du keinen Recyclinghof oder Schrotthändler in der Nähe? Eine Aluplatte in der Grösse sollte immer mal als Reststück anfallen - das gibts dann zum kg-Preis.

Plexiglas kostet einiges - und ist wieder nicht hitzeunempfindlich...vorher würde ich im Baumarkt eben ein Alublech holen ...das lässt sich auch leichter bearbeiten, als V2A
Ja, das stimmt natürlich. Einen Schrottpltz habe ich schon, aber da komme ich leider nicht hin, da die Öffnungszeiten haben, die bei mir nicht in meinen Kalender passen ... :(
Das Plexiglas habe ich wirklich günstig bekommen - so richtig ideal finde ich die Lösung aber natürlich auch nicht ...
 
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