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Steaks mürben?

So sieht ein Steak aus, von dem Dodgeman redet:

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Ein so dünnes Stück wie deines lässt sich gar nicht auf diesen Gargrad bringen, insofern würde das schon die gute Wirkung des Fleischhammers erklären.
 
:sabber:

na - das sind aber mal mehr als 4 cm! :grin:

Ich schneide das Fleisch in der Regel ca. 4 cm dick.
Du hast aber Recht - wenn ich mir das nochmal ansehe sieht das auf dem Bild schon recht dünn aus...

Ich bin sogar nach dem "hämmern" hingegangen und hab das Fleisch nochmal etwas "zusammengedrückt". Das mach ich mit meinen Steaks immer so - daß sie auf dem Grill nochmal etwas "dicker" sind.

Warum dieses Stück jetzt sooo dünn war kann ich so nicht sagen. Ich mutmaße jetzt einfach mal, daß das mit der Gabel runtergedrückt wurde...

Ich hatte mal vor einiger Zeit ein Thema erstellt, wo du sehen kannst, wie dick ich die Steaks in der Regel scheide...wie gesagt - ursprünglich war das Fleisch ca. 4 cm dick...


Viele Grüße

Michael
 
the past

Hallo,
erstmal vielen Dank fürs Checken. Ich kann mich erinnern, dass man das Fleisch früher beim MdV eigentlich immer noch durch den Steaker geschickt hat. Kürzlich hat das "hammermäßige" Behandeln von handelsüblichen Schweineschnitzeln aus der Metro auch deutlich zartere und auch saftige Ergebnisse geliefert.

Ich wäre da glaube ich vollkommen undogmatisch wenn sich gutes (!) Fleisch dadurch noch besser machen ließe.

Für erstklassiges Fleisch allerdings sicherlich nicht zu empfehlen.

Beste Grüße
Joachim
 
Hallo,
erstmal vielen Dank fürs Checken. Ich kann mich erinnern, dass man das Fleisch früher beim MdV eigentlich immer noch durch den Steaker geschickt hat. Kürzlich hat das "hammermäßige" Behandeln von handelsüblichen Schweineschnitzeln aus der Metro auch deutlich zartere und auch saftige Ergebnisse geliefert.

Ich wäre da glaube ich vollkommen undogmatisch wenn sich gutes (!) Fleisch dadurch noch besser machen ließe.

Für erstklassiges Fleisch allerdings sicherlich nicht zu empfehlen.

Beste Grüße
Joachim


....dann wünsche ich beste Ergebnisse mir dieser "Behandlungsmethode" in der Zukunft.

Meine Schnitzel werden plattiert....sonst nix......ein Steak wird nicht mal mit ner Gabel o.Ä. vor dem Verzehr perforiert.....

Die Gedanken sind frei, kann von mir aus jeder machen wie er will..... :prost:
 
Ich oute mich mal: Ich klopfe zwar nicht, jedoch setze ich ab und zu einen ähnlichen "Piekser" wie diesen hier ein:

Grillen und Marinieren - Steven Raichlen Best of Barbecue (Artikel SR8036 Marinade Fleischperforator)

Die Grill- respektive Bratenzeit verkürzt sich, Marinade dringt schneller ein und das Fleisch wird mürber. Ist einfach so.

Bei hochwertigem Fleisch (wer was als hochwertig bezeichnet ist natürlich eine Frage der Definition) nutze ich den "Piekser" nicht. Ist aber ein normales Huftsteak leicht sehnig durchzogen und das Fleisch erscheint mir "fest", dann "piekse" ich durchaus.

So, nun steinigt mich!
 
Findest du es nicht schade das der Fleischsaft ausläuft?
Ich meine gerade bei Steaks, die wirklich keine Marinade benötigen, ist es ja
der Trick die Fleischsäfte drin zubehalten.
Deswegen gibt es ja die teuren sear stations.

Hier gibt es einen Thread der sich mit dem Selbstbau eines solchen Gerätes beschäftigt. Weil es so wichtig ist das Fleisch zu "versiegeln".

Grüße aus der Wetterau.
 
@ dodgeman.....mann hör mit deinen bildern auf....ich hab noch nicht gefrühstückt...da läuft einem ja wasser im mund zusammen.....

aber morgen is meine diät vorbei und dann wird erst mal richtig vergrillt :grin::grin:
 
Ich war gerade heute noch im Fleischereifachbedarf und da steht doch zufällig auch gerade noch ein elektrischer Fleischmürber - Gerät mit zwei "bemesserten" Rollen, zwischen denen ein Steak durchlaufen soll. Das scheint in der Gastronomie wohl normal zu sein...

Bei "Verdammt lecker- Nachschlag für Adam Richman" auf DMAX hatten die in einem texanischen Lokal so ein Teil im Einsatz. Die Steak wurden gemürbt, in Buttermilch gelegt und anschließend in Mehl gewendet. Danach ab in die Pfanne.

In diesem Lokal haben alle auf diese Steak-Zubereiutng geschwört. Hab's noch nie probiert.
 
Hallo zusammen,

abgesehen vom "Gefühl", dass man das "nicht tut" und den verschiedenen Behauptungen, dass z.B. der Fleischsaft austräte nach dem Pieksen habe ich mal eine Untersuchung vom fzmb (Forschungszentrum für Medizintechnik und Biotechnologie) gelesen, bei dem es vor allem um die Verbesserung der Fleischzartheit durch Elektroporation ging.

Dabei wurden auch andere Methoden untersucht (Reifung, Druck, Tumbler, Ultraschall, Enzyme, Detonationsdruckwellen, etc.) - und eben auch die Behandlung durch "Steaker"/"Mürber". Das Ergebnis war, dass der Nachteil in der Gefahr der Keimverschleppung in die Tiefe besteht. Durch das zerschneiden von Muskeln und Bindegewebe wird das Fleisch selbstverständlich besser kaubar. Von stark austretendem Fleischsaft - also einem Garverlust - war da nicht die Rede.

Klarer Hintergrund für all diese Methoden ist aber immer, dass man sich die langwierige (teure) Reifung sparen will. Die Alternative zum "Mürber" wäre also, gut gereiftes Fleisch zu kaufen.

Für mich persönlich ist der größte Nachteil des Mürbers, dass das Steak dadurch flacher wird. Und das will ich auf keinen Fall! Meine Freu und ich mögen es gern außen schwarz und innen rosa und das geht mit dünnen Schnitzelchen nicht.

Was ich aber interessant finde, ist der Einsatz von Ultraschall. Einiziger Nachteil hier ist die recht geringe Eindringtiefe des Ultraschall für die industrielle Anwendung - für einzelne Steaks aber kein Problem. Ich werde das nächste Steak mal in meinen Ultraschall-Reiniger tun ... bin gespannt :grin:

Gruß,
Thomas
 
...Meine Freu und ich...

Das nenne ich einen netten Freudschen Verschreiber!

Ich glaub schon, dass damit bei Fleisch von nicht so hoher Qualität eine Verbesserung möglich ist, aber Fleisch das das notwendig hat will ich gar nicht haben.
Meine Eltern haben so ein Teil zuhause, ich werds mal bei Gelegenheit mit zwei gleichen Stücken Fleisch ausprobieren und schaun ob ich einen Unterschied feststellen kann.

LG Dietmar
 
Also ich persönlich bevorzuge ja Fleisch, welches durch
...Detonationsdruckwellen,...

gereift wurde und habe daher extra einen Handgranatenstand im Garten eingerichtet. Die Nachbarn wissen auch immer, wenns mal wieder Steak gibt.

8)

Was es nicht alles gibt. Detonationsgereiftes Fleisch tststs. Und da kommt ihr mit Dry-aged an.

Entschuldigung für OT.
 
Hallo zusammen,


Was ich aber interessant finde, ist der Einsatz von Ultraschall. Einiziger Nachteil hier ist die recht geringe Eindringtiefe des Ultraschall für die industrielle Anwendung - für einzelne Steaks aber kein Problem. Ich werde das nächste Steak mal in meinen Ultraschall-Reiniger tun ... bin gespannt :grin:

Gruß,
Thomas

Da bin ich ja mal gespannt.
 
Wenn schon mürbe machen dann einfacher und erfolgversprechender gehts mit simplen Mürbsalz . Das gibts auch in der Metro.

Wiberg Mrb-Fix Fleisch Mrbe Salz - 580 g - Aromabox - GOURMET VERSAND - www.gourmet-versand.com

Das wirkt wunder .. auch wenn die Kuh noch so alt war. Weil man damit aber jemand besser fleischqualität vorgauckeln kann ist es in der Österreichischen Gastronomie verboten. ;)

Da wäre ich aber mal interessiert was da alles drin ist. (Edit: ich lese grade "- kenntlichmachungsfrei auf Speisekarten"... #kopfschüttel#)

Wenn du das Steak danach noch in Mononatriumglutamat panierst wird der gute Geschmack auch noch verstärkt...

Ironie off.

Ansonsten denke auch ich das für ein wirklich gutes Stück Fleisch dieses Werkzeug nicht nötig ist. Wer aber mal nicht ganz so tolles Fleisch erwischt hat oder den Cent mehrfach umdrehen muss, für den steht es ja offen sich das Kauen damit ein wenig zu erleichtern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn schon mürbe machen dann einfacher und erfolgversprechender gehts mit simplen Mürbsalz . Das gibts auch in der Metro.

Wiberg Mrb-Fix Fleisch Mrbe Salz - 580 g - Aromabox - GOURMET VERSAND - www.gourmet-versand.com

Das wirkt wunder .. auch wenn die Kuh noch so alt war. Weil man damit aber jemand besser fleischqualität vorgauckeln kann ist es in der Österreichischen Gastronomie verboten. ;)

In Deutschland soviel ich weiß auch.:grin:
Ob das kontrolliert wird weiß ich nicht.
Steaks werden besonders zart, wenn man sie vor dem Braten durch die feine Scheibe des Fleischwolfs jagt.
:muhahaha:
Teufels-Hammer:mad:
 
Da wäre ich aber mal interessiert was da alles drin ist.
Wenn du das Steak danach noch in Mononatriumglutamat panierst wird der gute Geschmack auch noch verstärkt...

Ahso nö, da ist nichts tragisches drin.. das ist nur Speisesalz mit dem papin Enzym von der Papaya versetz. Eigentlich ein alter HUT und keine Neuerfindung. Da sind keine Geschmacksverstärker oder sonstiges drin. Wirklich komplett geschmacksneutral das Zeug. Eigentlich das selbe wie mit Papayasaft marinieren oder Ananassaft injizieren, mit dem Vorteil das es komplett geschmacksneutral ist.

Ich hab es mir mal aus interesse schon vor ewiglanger Zeit gekauft, funktioniert sehr gut. Verwend es aber auch nur wenn ich mal einen Fehlgriff beim Fleisch erwischt hab, weil mir der Papaysaft zu sehr durchsticht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Eltern haben so ein Teil zuhause, ich werds mal bei Gelegenheit mit zwei gleichen Stücken Fleisch ausprobieren und schaun ob ich einen Unterschied feststellen kann.

LG Dietmar

das war ja gerade das Experiment...ich hab dazu 2 Scheiben Färsen-Ribeye verwendet - aus dem gleichen Stück geschnitten. Das Ribeye hab ich vorher wie sonst auch bis zum MHD bei 2 Grad nachreifen lassen.

Das unbehandelte Stück war ja auch super - was mich halt überrascht hatte war eben, daß das behandelte eben noch zarter war...

Wie schon geschrieben - es ging hier nicht darum, dieses Teil zu preisen oder diese Zubereitungsart irgendwie hervorzuheben.

Es war ein Versuch - das Ergebnis hatte mich erstaunt, weil ich damit wirklich nicht gerechnet hätte...


Zum Thema Fleischsaftaustritt :grin: :

Ich glaube nicht, daß durch dieses "Perforieren" mehr Fleischsaft austritt - hier ist es meines Erachtens unverzichtbar, daß Steak wie sonst auch am Anfang auf dem gut vorgeheizten Rost bei hoher Hitze anzubraten - dann kommt da auch kein Fleischsaft raus.

Nach dem Anbraten ist dann natürlich jedwede Behandlung mit Gabeln oder sonstigen Pieksern tabu - sonst gibts ne Fleischsaftfontäne! ;-)


Viele Grüße

Michael
 
das entrecote, was wir verwenden ist im rohzustand schon so zart...wenn ich mir vorstelle, es mit einem steakomat oder ähnlichem, zermürben zu müssen...dann ist es kurz vorm auseinanderfallen oder es verliert sein steak-charakter..ich glaube, jeder fleischkenner würde an der oberflächenstruktur erkennen, was mit dem fleisch passiert ist.

fleisch sollte fleisch bleiben. mit etwas salz und pfeffer grillen und fertig.
 
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