Puh, bin ich vollgefressen. Geil geil geil. Einfach geil. Am Anfang war es etwas trocken, aber in der Mitte kam so unglaublich zartes saftiges Fleisch zum Vorschein. Und die Kruste, ein Traum. Wird auf jeden Fall wieder gemacht.
Die Nacht hatte ich mir wirklich stressiger vorgestellt. Aber zweimal mit Wecker raus, zweimal alles in Ordnung und gleich wieder eingenickt. Sehr schön. Der Ring ist sowas von gleichmäßig abgebrannt. Ich habe die Grillis schön versetzt in zwei Reihen nebeneinander und übereinander gestapelt.
Ganz am Ende musste ich dann wirklich die Nerven behalten. Zwei Stunden lang stand er bei 89°C und ich war mir nicht mehr sicher, ob das Thermometer da nicht einfach am Ende war. Aber dann irgendwann ging es plötzlich weiter. Wegen solcher Verzögerungen kann ich den Angrillpunkt am Vorabend nur empfehlen.
Der Ring hat 15 Stunden gehalten, ich habe zweimal jeweils eine knappe Handvoll Grillis nachgelegt.
Beim Moppen verliert man nicht nur GT, sondern auch runde 2-3 Grad KT.
Der Grill ist kaum verschmutzt. Wenn man seine Tropfschale in Alufolie einpackt, sollte man die Folie in einem Stück nehmen, sonst bringt es nicht viel, weil der Saft durch die Spalten unter die Folie direkt in die Schale läuft.
Fazit: Das Pulled Pork macht wahnsinnig Spaß, man kann wirklich nicht viel falsch machen, wenn man weiß, wie man die Temperatur an seinem Grill einstellt und einigermaßen konstant hält.
Und hier noch die Fotos:
Geile Kruste
Man sieht den leichten Räucherrand. Das reicht mir vollkommen.
In der Mitte wurde es richtig saftig
Wir haben der Einfachheit halber fertigen Krautsalat und Aufgrill-Kebaptaschen benutzt. Mahlzeit.
Und hier die Reste. Die werden morgen im Büro verfüttert
Und jetzt erstmal ein

und einen Ouzo.