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Trockenfutter

Jürgen sehr schön, jetzt kommst wieder ein Weilchen aus. Danke für das Rezept :-)

Gute Nacht wünscht Silvia
 
Da der Dörrautomat eh schon offen herum stand, gleich weitere Vorräte angelegt. Ohne viel Text, als Bildergeschichte :D
Trockenfleisch:
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Das bleibt von 1Kg Rouladen übrig:
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Weil es so regnerisch ist, kann ich heute kein Brennholz sägen und trocken unter Dach bekommen. Also in den outdoor-Rezepten gestöbert.

Tomatisierte Cracker
95 g Vollkornmehl
1 Ei
Prise Salz
1 TL Tomatenmark

1. Ofen auf 230 Grad vorheizen und ein Blech mit Backpapier vorbereiten.
2. Alle Zutaten auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten. Ca. 3–4 Minuten weiterkneten, bis sich ein schön elastischer Teig bildet der nicht mehr klebt.
3. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für ½ Stunde in den Kühlschrank geben.
4. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz oder einer Nudelmaschine dünn ausrollen (ca. 1–2 mm).
5. Bei einer Nudelmaschine die zweit- oder drittdünnste Einstellung verwenden. Per Hand muss etwas länger gerollt werden. Den Teig beim Ausrollen bemehlen und immer wieder wenden.
6. Sobald der Teig die gewünschte Dicke erreicht hat, in der gewünschten Größe ausschneiden. Mit einem Wellenrad oder Pizzaschneider.
7. Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Oberfläche dünn mit Olivenöl bestreichen, mit Salz und Gewürzen bestreuen (Bei mir mit Chilisalz aus der Mühle). Im vorgeheizten Ofen bei 6–7 min (Umluft 5-6min) goldbraun backen.
Auskühlen lassen, in einer LockLock-Box kühl und trocken lagern. Die Cracker halten sich ca. 1–2 Wochen.

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Heute nur mal so zum Zeigen. Getrocknete Apfelringe.
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Als kleiner Appetithappen zum Knabbern oder als Überbrückung bis zur nächsten Mahlzeit. Es muß nicht immer Trockenfleisch oder Müslikeks sein. Manchmal reicht auch etwas Obst.
Der Klassiker unter den Trockenfrüchten ist der Apfel. Das Kernhaus ausgestochen, geschält und in dünne Scheiben (4-5mm) geschnitten, können diese im Backofen oder Dörrautomaten getrocknet werden. Bei ca. 70°C reicht es über Nacht, ein schönes Ergebnis zu erreichen. Wenn die Ringe zu dünn geschnitten sind, brechen sie im getrockneten Zustand sehr leicht und man hat sehr viele Brösel.
Natürlich bietet die Obstvielfalt für jeden Geschmack etwas, was man in getrockneter Form haltbar im Haus haben kann. Dabei sollte man nur beachten, daß weiches Obst (z.B. Bananen) oder sehr nasse Scheiben (z.B. Orangen) eine Backpapierunterlage vertragen. Davon lassen sich die getrockneten Scheiben besser lösen als vom Backbleck oder Trockengitter.
Das Trockenobst bewahrt man am Besten in einem Schraubglas oder LockLock-Dose auf, das dunkel steht. Ein kühler Keller oder Speisekammer sind ideal. So hält es sich einige Monate.
 
Mein erstes Mal... mit Trockeneipulver gearbeitet.
50 g Trockeneipulver
50 g Trockenmilchpulver (Sahne-)
1 TL Tomatenpulver
175 ml Wasser
1 EL Butterschmalz zum Braten
1 Prise Salz (oder Speckwürfel, wenn zur Hand)

Die Pülverchen vermischen und mit kaltem Wasser zu einer sämigen Konsistenz verrühren. Im Butterschmalz den Speck anbraten, Hitze zurücknehmen und die Eimischung über den Speck in die Pfanne geben. Bei moderater Hitze etwas anstocken lassen. Dann mit einem Pfannenwender vom Boden lösen, etwas zerreißen und so lange weiter garen, bis die letzte Flüssigkeit gestockt hat. Dann sofort herausnehmen und genießen.
Testfazit: Durch das Tomatenpulver, daß sich in der Kürze der Zeit und ihrer Körnigkeit nicht auflöst, gibt es eine etwas griesige Textur auf der Zunge. Mich hat es wesentlich weniger gestört, als meine GöGa. Geschmacklich wird definitiv etwas Zwiebel und Knoblauch seinen Weg in die Trockenmischung finden.
Für heute aber eine schöne kleine Mahlzeit, die sehr sättigt. Die o.g. Zutatenmenge, hat zwei der abgebildeten Portionen ergeben.

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Mein 10 min. Nudelbecher
Fast jeder kennt die fertigen Nudelterrinen aus dem Supermarkt. Klar kann man die mitnehmen. Ich pers. möchte meist lieber etwas Selbstgemachtes. Dabei ist nicht nur Geld gespart, sondern auch gleich noch etwas Müll.
Die gemischten Zutaten fülle ich zu Hause in ein ZIP-Tütchen, dabei kann man nach eigenem Gusto ändern oder erweitern. Mit getrockneten Pilzen, oder mit Tomatenpulver bekommt man sehr einfach eine ganz andere Geschmacksrichtung hin. Da mein Edelstahlbecher mittels stumpfen Nagels eine eingeschlagene Skala hat, kann ich die Wassermenge abmessen und über dem Minikocher erhitzen. Die verwendeten Instantnudeln nehmen sehr viel Flüssigkeit auf. Nämlich 60 g Trockennudeln ca. 100 ml Wasser.
Also den Tüteninhalt ins kochende Wasser und 1min aufkochen. Die gebrochenen Nudeln in die Flüssigkeit, gut umrühren und abgedeckt 10 min. ziehen lassen.
Zutaten:
60 g Instantnudeln
400 ml Wasser

In der ZIP-Tüte
8 g Brühpulver
2,5 g Salz
2 g Suppengrün (getrocknet)
1,2 g Zwiebeln (getrocknet)
1 g Zwiebelgranulat
1 g Knoblauchgranulat
2 g Curry (eigene Mischung)
2 g Stärke
+ 1 g Liebstöckel

Für mich zum Mittag auf einer längeren Tagestour schnell machbar. Gerade an nassen und kalten Tage, eine feine Sache.
Heute bei schönem Wetter.

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fein :thumb2:
jetzt hab ich lange überlegt :hmmmm:
aber klar, der Curry macht die Farbe :D :D
:weizen:
 
Heute wieder in Küche experimentiert. Der o.g. Nudelbecher wurde mit 1g Liebstöckel gepimpt und eine tomatige Variante als Ergänzung zusammengemischt. Dabei ganz einfach bei o.g. Rezeptur das Currypulver durch 15 g Tomatenpulver ersetzt.

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Wer nachbasteln will, ich habe das Tomatenpulver von Backstars. de
Dort bekommt man auch Ei-, Milch- und Sahnepulver.
 
Eigentlich reicht manchmal auch eine Tüte Fertigpüree um eine schnelle und warme Pausenmahlzeit während einer Tagestour zu haben. Jetzt hatte meine GöGa eine Idee und einige Tests durchgeführt. Ich habe mir die Rezeptur für die Herstellung notiert und heute ausprobiert.

300g Kartoffeln mit einem Gemüsehobel in ganz feine Scheiben schneiden und blanchieren. Sobald sie "durchsichtig" sind, herausnehmen.
Ich habe sie dann mit Backpapier auf die Trockengitter gelegt. Ohne das Papier, bleiben sie an den Drähten kleben.
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Nach wenigen Stunden sind die Scheiben trocken und können in kleine Stücke gebrochen werden.
Der Durchgang in der Kenwood Nußmühle lässt unterschiedlich große Stücke zurück (Löffel), die als Grundlage für meinen Kartoffelstampf dienen.
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Zu dem Mahlgut kommen noch:
15 g Milchpulver
eine Prise Salz
Muskatnußabrieb
etwas getrocknete Petersilie
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Mit 100 ml Wasser in meinem Becher wird es aufgekocht und darf dann ziehen. (Pull Du Sau!!)
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Das macht satt !!

Heute fanden auch ein paar hydrierte Trockenpilze den Weg in den Becher. Bevor ich die Tütenware angreife, nehme ich erst die Trockenware, die mir ein Pilzfreund geschenkt hat.
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Eigentlich reicht manchmal auch eine Tüte Fertigpüree um eine schnelle und warme Pausenmahlzeit während einer Tagestour zu haben. Jetzt hatte meine GöGa eine Idee und einige Tests durchgeführt. Ich habe mir die Rezeptur für die Herstellung notiert und heute ausprobiert.
Das muss ich auf jeden Fall mal nachbauen. :thumb1: Darf ich das bei meinen Bushcraftern verlinken?
 
Bevor ich die Tütenware angreife, nehme ich erst die Trockenware, die mir ein Pilzfreund geschenkt hat.
ich finde die auch "besser", aber bei den getrockneten machts wohl nicht soooviel Unterschied :D
gttsdk bin ich mit Pilzpulver überschüttet ;)

aber ja, es gibt immer wieder einen Tip hier, sich irgendsowas doch auch mal selbst zu basteln :thumb2:

:weizen:
 
Tolle Ideen, die ich nächstes Jahr ganz bestimmt nutzen werde. Vielen Dank für deine Experimente. Nur noch Pemmikan. Da bin ich noch am rumtüfteln.

Gruß Bruno
 
Ich würde es mich trauen, ein 100g Glas umzufüllen und innerhalb der ersten paar Tage aufzuessen. Wenn mehr und ohne Kühlung? Dann zumindest in Teilportionen vakuumieren.
Ich gehe davon aus, daß nach einer gewissen Zeit ohne Kühlung auch beim Pemmikan eine gewisse "Ranzigkeit" eintritt.

Aber trotzdem würde mich Deine Pemmikanzubereitung interessieren. Stelle sie doch online. Eigener Thread oder hier beim "Trockenfutter"
 
Ich gehe davon aus, daß nach einer gewissen Zeit ohne Kühlung auch beim Pemmikan eine gewisse "Ranzigkeit" eintritt.
Zuerst einmal danke für deine Einschätzung. Beim Pemmikan bin ich noch am rumtüfteln gerade wegen der Ranzigkeit. Gerade teste ich eine Mischung aus zwei pflanzlichen Fetten. Ist seit über 4 Wochen offen bei Raumtemperatur. Bisher keine Ranzigkeit oder andere Verschlechterung. Ich werde auf jeden Fall berichten.

Gruß Bruno
 
Neues für die Ausstattung meiner Rucksack-Küche

Sehr lange habe ich stets meine Koch- bzw. Trinkgefäße aus Edelstahl bevorzugt. Stabil bis unverwüstlich, aber etwas schwerer als modernere Materialien.
Edelstahl und Titan haben beide Vor- und Nachteile. Man muß sich entscheiden. Ab sofort habe ich den Vorteil, daß ich die volle Auswahl habe und nehme das mit, was zum "Kochvorhaben" am Besten passt.
v.l.n.r.
  • der kleine Becher für 500ml mit einem separat gekauften Alu-Abgießdeckel (gab es mal in der E-Bucht)
  • der große Becher für 700ml mit gleichem Deckel.
  • eine french-press für Tee od. Kaffee. Der Topf fasst 950ml. Darin kann man auf einer kleinflächigen Hitzequelle recht gut kochen, braucht aber einen langen Kochlöffel.
  • Der Topf des GSI Dualist Sets ist für Mengen bis 1800ml gedacht.
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Seit ich zum ersten Mal einen Titanbecher nutzen durfte (Leihgabe), wollte ich eine Titanausstattung für meinen Rucksack. Seit meine Ausrüstung modernisiert habe, bin ich begeistert von diesem Material. Es hat aus pekuniären Gründen allerdings etwas gedauert, bis die komplette Ausstattung zusammen war.
v.l.n.r.
  • kleiner Becher incl. Deckel für 400ml
  • großer Becher incl. Abgießdeckel für 500ml
  • der kleine Topf für 750ml mit Abgießdeckel, Henkel und Wärmehülle
  • der große Topf für 1250ml auch mit Abgießdeckel und Henkel
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Für meine kleine Enkelin (sie steht auf alles was rosa/lila ist) habe ich etwas für unsere gemeinsamen Waldabenteuer besorgt.
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