Oha. Diesen Gedanke halte ich allerdings für völlig falsch. :S T O P:
Selbst wenn wir das Thema Isolierung (Konduktion durch Gehäusewand) nicht berücksichtigen - ich bin überzeugt davon, dass der mit Abstand größte Teil der Energie durch die Vents entfleucht.
Die Wasserschale / Sandschale / Schamott wird immerhin noch zu einem größeren Teil durch absorbierte Strahlung erhitzt - das hilft aber nur, Außreißer bei der Konvektion zu Puffern. Bei der Wasserschale kommt noch ein weiterer Effekt hinzu (der noch stärker dämpfend wirkt), der hier aber keine Rolle spielt.
Man müsste mal die Temperatur direkt in der Vent-Öffnung messen und mitten im UDS / WSM. So ähnlich habe ich das bei doppelstöckigen Aktionen schon getan, und es gab im Endeffekt keinen nennenswerten Temperaturunterschied zwischen Ebene 1 und Ebene 2. Was sagt uns das? Also mir sagt es, dass kaum Energie ans Grillgut abgegeben wurde, der für das Grillgut relevante Wärmestrom (Q-Punkt) also sehr klein war.
Mal unabhängig davon, ist ja hier auch die Zeit ein Faktor. Der Wärmeinhalt der Kohlen ("Deine" 18MJ) bestimmt ja im Endeffekt nur die Zeit, bis nachgelegt werden muss. Kombiniert mit der Zuführung von Sauerstoff bestimmt das die Energie-Emmission pro Zeiteinheit, die von den Kohlen ausgeht - und damit die Temperatur der Luft. Damit dann die den Temperaturgradienten am Fleisch (zeitl. veränderlich) und damit den relevanten Wärmestrom (Q-Punkt).
Hach. Mal wieder eine erfrischende Diskussion. :mrgreen:
Gruß
Michael
Selbst wenn wir das Thema Isolierung (Konduktion durch Gehäusewand) nicht berücksichtigen - ich bin überzeugt davon, dass der mit Abstand größte Teil der Energie durch die Vents entfleucht.
Die Wasserschale / Sandschale / Schamott wird immerhin noch zu einem größeren Teil durch absorbierte Strahlung erhitzt - das hilft aber nur, Außreißer bei der Konvektion zu Puffern. Bei der Wasserschale kommt noch ein weiterer Effekt hinzu (der noch stärker dämpfend wirkt), der hier aber keine Rolle spielt.
Man müsste mal die Temperatur direkt in der Vent-Öffnung messen und mitten im UDS / WSM. So ähnlich habe ich das bei doppelstöckigen Aktionen schon getan, und es gab im Endeffekt keinen nennenswerten Temperaturunterschied zwischen Ebene 1 und Ebene 2. Was sagt uns das? Also mir sagt es, dass kaum Energie ans Grillgut abgegeben wurde, der für das Grillgut relevante Wärmestrom (Q-Punkt) also sehr klein war.
Mal unabhängig davon, ist ja hier auch die Zeit ein Faktor. Der Wärmeinhalt der Kohlen ("Deine" 18MJ) bestimmt ja im Endeffekt nur die Zeit, bis nachgelegt werden muss. Kombiniert mit der Zuführung von Sauerstoff bestimmt das die Energie-Emmission pro Zeiteinheit, die von den Kohlen ausgeht - und damit die Temperatur der Luft. Damit dann die den Temperaturgradienten am Fleisch (zeitl. veränderlich) und damit den relevanten Wärmestrom (Q-Punkt).
Hach. Mal wieder eine erfrischende Diskussion. :mrgreen:
Gruß
Michael
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