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Unold Luigi

Auch da steht nix anderes.
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Du gehst also davon aus, dass jede Pizza bei 400 Grad jeweils 30 Minuten im Ofen war.
Nein. Nur weil ein Ofen 2 Stunden in Betrieb war, gehe ich nicht davon aus dass er darin viermal jeweils 30 min lang Pizza verbrannt hat.
 
Hallo Konny,
wieso heizt du den Ofen eigentlich so lange auf?
Bei mir klingelt der Ofen nach ca. 20 Minuten, dass er die Temperatur erreicht hat.
Danke!
Hat er auch garnicht. Er hat ihn 1,5h lang benutzt.

Wie DerTeufel sagt: Ich habe ca. 1,5-2 Stunden gebacken.

Es stimmt allerdings, dass ich nicht nur bis zum Klingeln bzw. ersten Abschalten nach ca. 20 Minuten vorheize, sondern etwa 30-45 Minuten. Dies, da nach 20 Minuten der Cordieritstein noch eine relativ ungleichmäßige Temperaturverteilung aufweist.
Nach 20 Minuten misst mein Infrarotmessgerät in der Mitte 435 Grad, nach außen fällt diese jedoch auf bis zu 250 Grad ab.
Ich warte daher, bis ich im „runden Bereich“ des Steines, in dem die Pizza später bäckt, überall mindestens 350 Grad habe. Habe diese Werte allerdings nur mal am Anfang nachgemessen.

Den Stromverbrauch hierbei kann ich mal messen. Laut Herstellerangaben liegt dieser aber nur bei 1 kW pro Stunde, wobei die Thermostate oben und unten ja immer wieder abschalten. Der Stromverbrauch beim Effeuno dürfte locker beim 3-fachen liegen.

Wie schon beschrieben, schalte ich bei der Neapolitana den Ofen direkt beim Einschießen kurz aus und wieder ein, um die obere Heizwendel wieder einzuschalten. Ob das was bringt im Ergebnis, kann ich nicht sagen, will halt volle Power haben.

Den Tipp, die Tür zu öffnen, bis die obere Heizspirale wieder einschaltet, halte ich allerdings für kontraproduktiv. Der Wärmeverlust durch die offene Tür ist doch beträchtlich und somit leidet auch der Ofentrieb des Teiges. Jeder Bäcker würde beim Brotbacken die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Schon wenn man die Pizza nach 1-1,5 Minuten zum Wenden aus dem Ofen holt, bekommt man keine so schönen Ergebnisse mehr, wie wenn man die Pizza im Ofen lässt und nur mit dem Turning Peel wendet, um die Temperaturverluste möglichst klein zu halten. Das ist ja aber vermutlich bei jedem Ofen so.
 
Nein. Nur weil ein Ofen 2 Stunden in Betrieb war, gehe ich nicht davon aus dass er darin viermal jeweils 30 min lang Pizza verbrannt hat.

Wie Carsten richtig vermutet:

Bei uns läuft der Ofen durch … und nebenher wird gemütlich Pizza gebacken und gegessen. Sprich: Eine Pizza wird gebacken, dann in Stücke geteilt und gemütlich verspeist, gestern waren wir zu dritt.
Dann stehe ich wieder vom Tisch auf, mache die nächste Pizza, in der offenen Küche auch ein Gemeinschaftserlebnis. Wenn die gebacken ist, gehts weiter mit dieser Pizza am Tisch usw.
Daher die langen Zeiten. Die Pizzen sind ca. 2,5-3 Minuten im Ofen, nach ca. 1-1,5 Minuten beginne ich mit dem Wenden.
 
Wie Carsten richtig vermutet:

Bei uns läuft der Ofen durch … und nebenher wird gemütlich Pizza gebacken und gegessen. Sprich: Eine Pizza wird gebacken, dann in Stücke geteilt und gemütlich verspeist, gestern waren wir zu dritt.
Dann stehe ich wieder vom Tisch auf, mache die nächste Pizza, in der offenen Küche auch ein Gemeinschaftserlebnis. Wenn die gebacken ist, gehts weiter mit dieser Pizza am Tisch usw.
Daher die langen Zeiten. Die Pizzen sind ca. 2,5-3 Minuten im Ofen, nach ca. 1-1,5 Minuten beginne ich mit dem Wenden.
Danke Konny!
Also etwas länger aufheizen bringt eine gleichmäßigere Temperatur über den ganzen Stein. Das war was ich wissen wollte.
Muss ich mal im Auge behalten und auch mal messen.
VG,
 
Den Stromverbrauch hierbei kann ich mal messen. Laut Herstellerangaben liegt dieser aber nur bei 1 kW pro Stunde, wobei die Thermostate oben und unten ja immer wieder abschalten. Der Stromverbrauch beim Effeuno dürfte locker beim 3-fachen liegen.

Ich hatte den am Samstag zur Ersterhitzung an einer Steckdose mit der ich per Homematic auch Leistung messen kann. Das ist kein Thermostat in klassischem Sinne, also an/aus wie beim Effeuno, die Leistung wird zurückgenommen, so hatte er 700W als es mit dem vorheizen nach 20 Minuten fertig war und dann sozusagen nur noch in StanBy erhaltungs Aufheizen. Deswegen funktioniert der Trick mit Ofen aus und wieder an, besser als nur die Tür zu öffnen und Temperatur zu verlieren. Nach dem Wiedereinschalten blinkte gestern definitiv die 400°C Anzeige, heizt dann also auf.

Hier zu Hause hab ich aktuell nix womit ich das nochmal eben schnell messen könnte, mhm, oder... Amperezange, direkt in den Sicherungskasten hängen und dann zwischen Küche und Flur hin und her rennen 🤣
Ich überlege mir das nochmal

Stephan
 
Hat eigentlich schonmal jemand eine Calzone probiert? Ich hab ein bisschen Schiss wegen der Hòhe - auch mit wenig Füllung und Deckel gelocht....
 
Ich hatte den am Samstag zur Ersterhitzung an einer Steckdose mit der ich per Homematic auch Leistung messen kann. Das ist kein Thermostat in klassischem Sinne, also an/aus wie beim Effeuno, die Leistung wird zurückgenommen, so hatte er 700W als es mit dem vorheizen nach 20 Minuten fertig war und dann sozusagen nur noch in StanBy erhaltungs Aufheizen. ...
Das möchte ich bezweifeln. Da ist zwar kein elektromechanischer Bimetall-Thermostat drin, aber es erfolgt trotzdem nur eine binäre Regelung, also Heizelement an oder aus und keine Leistungsreduzierung. Vermutlich sind zwei Heizelemente zu 1000W und 700W verbaut, und je nach dem welches davon durch die Regelung bestromt wird sieht man 0W, 700W, 1000W oder eben die vollen 1700W.
 
https://unold.de/products/pizzaofen-luigi "Durchschnittlich verbraucht er nämlich nur 1 kW Strom bei höchster Heizleistung"
Mit der Strompreisbremse sind das 40ct pro Stunde.
Ich habe eben mal nachgemessen:

volle Leistung für 1 Stunde, d.h. oben und unten 400 Grad eingestellt.

Nach 18,5 Minuten hat der Luigi gepiepst, also das Erreichen der vollen Temperatur angezeigt. Bis dahin Stromverbrauch 0,53 kW. Temperatur in der Mitte des Steines 448 Grad, 1 cm entfernt von der Tür in der vorderen Steinmitte 353 Grad. In der nächsten Stunde hielt der Ofen diese Temperaturen (gemessen Mitte 435-450 Grad, Mitte vorn 330-364 Grad). Stromverbrauch in der 1. Stunde: 1,07 kW. Danach vermutlich ca. 0,8 kWh.

Danach (Temperatur Stein in der Mitte 444 Grad, vorn 350 Grad) habe ich das Gerät aus- und sofort wieder eingeschaltet. Temperatur in der Mitte des Steins nach 1 Minute 453 Grad, nach 2 Minuten 463 Grad, nach 3 Minuten 464 Grad.

Mein Fazit:
Die Herstellerangaben sind zutreffend: Stromverbrauch ca. 1 kW pro Stunde. Gebacken werden kann nach 20-25 Minuten Aufheizzeit. Das Aus- und Wiedereinschalten macht nur Sinn, wenn man absolute Maximalpower haben will.
 
Das möchte ich bezweifeln. Da ist zwar kein elektromechanischer Bimetall-Thermostat drin, aber es erfolgt trotzdem nur eine binäre Regelung, also Heizelement an oder aus und keine Leistungsreduzierung. Vermutlich sind zwei Heizelemente zu 1000W und 700W verbaut, und je nach dem welches davon durch die Regelung bestromt wird sieht man 0W, 700W, 1000W oder eben die vollen 1700W.

Jo, könnte sogar so sein....
PWM könnte aber auch ne Möglichkeit sein. Mhm, muss ich doch die Amperezange raussuchen? 😙

Stephan
 
Jo, könnte sogar so sein....
PWM könnte aber auch ne Möglichkeit sein. Mhm, muss ich doch die Amperezange raussuchen? 😙

Stephan
Das möchte ich bezweifeln. Da ist zwar kein elektromechanischer Bimetall-Thermostat drin, aber es erfolgt trotzdem nur eine binäre Regelung, also Heizelement an oder aus und keine Leistungsreduzierung. Vermutlich sind zwei Heizelemente zu 1000W und 700W verbaut, und je nach dem welches davon durch die Regelung bestromt wird sieht man 0W, 700W, 1000W oder eben die vollen 1700W.
Wie immer die Steuerung nun konkret konstruiert sein mag, kann ich als kleinen Nachtrag vielleicht noch anfügen, dass der Strom sehr kontinuierlich floss, mit einer Leistung von durchgehend knapp 30 Watt je Minute bis zum Signal für das Erreichen der gewünschten Temperatur und ca. 13 Watt je Minute zur Erhaltung der Temperatur. Auch die Oberflächentemperatur in der Mitte des Steins blieb mit 442 +/- 8 Grad erstaunlich konstant (Peilungenauigkeiten beim Messen nicht berücksichtigt). Der Ofen läuft also gefühlt quasi durch, wohl tatsächlich wie bei einer PWM-Regelung. Ähnlich wird es auch in der Anleitung beschrieben.
 
Wer traut sich denn einen zweiten Stein auf den normalen Stein zu legen, sollte die Pizza näher an die obere Heizwendel bringen und somit deer Naooletana näher kommen
 
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